Samstag, 8. Oktober 2011

Die Macht der Finsternis (Teil 1)

...existiert überhaupt nicht!

Wie bitte???

Ja tatsächlich! - jeder kann das leicht in einem Praxistest nachprüfen:
Man gehe in einen völlig finsteren Raum und schalte dort das Licht an!

Was wird wohl geschehen? Wird die Finsternis dem Licht heftigen Widerstand leisten, wird es zum Kampf kommen, oder wird alle Finsternis sofort widerspruchslos und restlos verschwinden? Spielt es eine Rolle wie groß und wie finster die Finsternis ist oder wie lange sie bereits vorher in diesem Raum war?

Die Antwort ist eindeutig und völlig "einleuchtend"...

Wieso denken wir nun, dass diese Tatsache nur im natürlichen Bereich gültig ist und nicht auch im geistlichen?

Ich denke 2 Gründe spielen hierbei die Hauptrolle:

1. Wir haben fast alle von kleinauf eine Theologie mit auf den Weg bekommen, die der Finsternis eine mehr oder weniger große und eigenständige Macht einräumt und somit ihren obersten Vertreter - den Satan - als den furchteinflössenden "Feind Gottes" und als "Herrscher der Finsternis" darstellt.

2. Wir sind es gewohnt das Geistliche mit dem Seelischen zu vermischen oder zu verwechseln, bzw. sind wir nicht ausreichend in der Unterscheidung beider geübt. So erlauben wir, dass unsere Seele (Verstand, Gefühle, Wille usw.) sich mit den Informationen und Irrtümern dieser Welt anfüllt.

Bei der Behebung dieser Mängel hilft uns allein das Wort Gottes:

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
Heb.4,12

Zu den gängigen Paradigmen im kirchlichen Bereich gehört die Behauptung, dass Satan durch den Sündenfall die Herrschaft über diese Welt übernommen habe, die vorher eigentlich dem Menschen anvertraut war. Doch wo genau steht denn das in der Schrift?
Vielmehr lesen wir als Resultat dieser Geschehnisse folgendes:

Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!
1.Mos.3,14

..hört sich das etwa nach einer "Machtübernahme" an?

So lesen wir z.B. auch bei Hiob, dem klassischen Beispiel für die "zerstörerische Macht" Satans im Alten Testament, nichts von einer eigenständigen "Herrschaft" oder "Rebellion" Satans, sondern er darf Hiobs Glauben prüfen und führt dabei peinlich genau die Anweisungen Gottes aus!

Spätestens hier nun wird auch unser Gottesbild und das dualistische Weltbild in Frage gestellt, in dem wir einen "lieben Gott" haben und einen "bösen Teufel", die jeweils für dass Gute und das Böse in unserem Leben zuständig sind.

Satan ist von Gott eingesetzt als Ankläger und Versucher - er darf das und genau das ist seine Aufgabe und sein "Machtbereich" - nicht mehr und auch nicht weniger! Wer also der Lüge mehr Glauben schenkt als der Wahrheit, begibt sich selber in diese Finsternis und verdunkelt das helle Licht der Wahrheit:

Gott ist nach wie vor völlig souverän und teilt Seine Macht mit NIEMANDEM!

Wie konnte es also dazu kommen, dass sich diese falsche Sichtweise überall und auch besonders unter den Glaubenden breitmachen konnte und sogar als Basis für viele weitere Schlußfolgerungen dient? Da wird gegen diese Macht des Satans "sturmgebetet", Menschen und ganze Regionen sollen "freigebetet" werden (wofür es ebenfalls kein bibl. Vorbild gibt), und viele wackere Christen sehen sich zum Kampf gegen diesen mächtigen "Feind Gottes" aufgerufen und machen dazu die seltsamsten Verrenkungen...

Aber steht denn nicht irgendwo geschrieben, dass der Teufel die Macht über die Erde hat?
Ja, in der Tat:

Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein.
Luk.4,5-7

Aha - da haben wir´s doch!

Ähm... Momment mal - wer spricht denn hier?
Ist das nicht Satan selber, der (genau wie bei Jesus) uns und unseren Glauben prüfen darf - der Vater der Lüge?...
Sollten wir nicht besser auf so eine plumpe Lüge genau wie Jesus reagieren (der gar nicht darauf eingeht und sie nichtmal einer Erwiederung für würdig hält) und sie gar nicht weiter beachten?

Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.«
(Vers 8)

Ja, es ist ganz einfach eine Lüge, und ihr wird Glauben geschenkt, weil sie uns vor der oft so unbequemen Wahrheit unserer eigenen Verantwortung "schützt".

"Gebt nicht Raum dem Teufel!"
Eph.4,27

Obwohl der Mond so klein und kalt ist, kann er sich vor die riesige Sonne schieben und ihr Licht wird uns dann nicht erreichen.



Wer der Lüge in irgend einer Form glauben schenkt, ihr also "Raum gibt", neigt dann auch schnell zur Anklage - oft ist es Selbstanklage oder ein anderer muss als "Schuldiger" herhalten, oder die "fromme Variante" ist dann eben, dass der Teufel dafür verantwortlich gemacht wird oder sogar Gott selber wird deswegen angeklagt...

Der Stolz in unserem Herzen lässt uns den genialen Plan dahinter nicht erkennen, sonst würden wir sehen, dass es tatsächlich meist unsere eigene "Lust an der Lüge" ist, weswegen wir sie oft genug der Wahrheit vorziehen, wodurch wir uns immer weiter vom Herzen Gottes entfernen, der Quelle des Licht und der Wahrheit.

Die Macht hinter jeder Verführung geht aber von Gott selber aus:

Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
2.Tess.2,11+12

Wir sind als Nachfolger dazu berufen, all das zu überwinden in der Kraft der Wahrheit und unser Leben ist das "Trainingscamp", in dem wir auf diese Weise mit Jesus "von Herrlichkeit zu Herrlichkeit" gehen.
Der Heilige Geist selber legt den Finger auf unsere Schwachstellen, damit wir lernen, sie in der Kaft des Geistes auch zu überwinden und so ein lebendiges Zeugnis für Jesus und die Herrlichkeit unseres wunderbaren Vater-Gottes sind.

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Joh.8,31b+32

Es liegt also tatsächlich an uns selber - wenn wir uns Gott und Seiner offenbarten Wahrheit hingeben, werden wir auch dem Satan mühelos widerstehen und er wird vor uns fliehen (Jak.4,7) - das alles geht dann so schnell und unkompliziert, wie wenn man in einem dunklen Zimmer das Licht einschaltet.

Denn euer Gehorsam ist bei allen bekannt geworden. Deshalb freue ich mich über euch; ich will aber, dass ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen. Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!
Röm.16,19+20


***


Vermutlich wir es einigen inneren Widerstand gegen meine Aussagen geben - bitte vergleicht doch z.B. mal 1.Chr.21,1 mit 2.Sam.24,1 um etwas besser zu verstehen wovon ich hier rede...

Hier findet man Teil 2 und Teil 3 dieser Serie.

Kommentare:

Bento hat gesagt…

Liebe Leser - ich freue mich über jeden Kommentar und hoffe auch, dass der Beitrag zum nachdenken, prüfen und diskutieren anregt. Es kann allerdings sein, dass meine Antwort u.U. etwas auf sich warten lässt.

grace hat gesagt…

Was ist mit Johannes 12,31 Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden." oder Epheser 2,2 "in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt."?

Bento hat gesagt…

Hallo Grace,
ja genau, diese Schriftstellen mit "Fürst der Welt" sind sehr interessant. Zunächst gilt zu bedenken, dass alle Regentschaft von Gott eingesetzt ist (Röm.13,1) und so hat der Satan die Genehmigung und den Auftrag, die Ungehorsamen in der Finsternis zu binden (Lk.13,16), doch der Mensch selber hatte immer die Wahl zwischen Segen und Fluch und trägt auch die Folgen (dass es nicht immer um eine "persönl. Entscheidung" geht, sondern sich auch auf die nachfolgenden Generationen auswirkt, ändert daran nichts), somit hat Satan keine Macht über Menschen, sondern der Mensch ist souverän -

Johannes macht an anderer Stelle sehr deutlich, dass die Ursachen im Herzen der Menschen zu finden sind und nicht bei Satan:
Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.

Anonym hat gesagt…

DER ZWEITE BRIEF DES PAULUS AN DIE KORINTHER 4.3: Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist's denen verdeckt, die verloren werden,

4:4 den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, daß sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit
Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

4:5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, daß er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen.

Josef Sefton hat gesagt…

Die Macht der Finsternis existiert!
Satan ist der Gott dieser Welt. Satan verführt die ganze Welt nicht Gott. Satan ist der Verkläger unserer Brüder. Satan kommt sogleich und nimmt das Wort weg, das in Menschen gesät ist.


Offenbarung
12.9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die
Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.

12.10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.

12.11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod.

pierrot hat gesagt…

Jeder, der als Jünger Jesu in der Seelsorge arbeitet, weiß, dass die Macht der Finsternis existiert und dass ein Mensch, der nicht aus Wasser und Geist wiedergeboren ist, absolut keine Chance hat, der Instrumentalisierung Satans zu entgehen. Die Bibel nennt es Gebundenheit oder Gefangenschaft.

Wenn wir Gott nach menschlichen Maßstäben messen, dann kommen wir zu dem Schluss, dass er nicht ausschließlich gut ist, wie wir auch zu dem Schluss kommen, dass Satan nicht ausschließlich schlecht ist. Allerdings entspringt diese Erkenntnis dem Baum der Erkenntnis, dessen Früchte zum geistlichen Tod führen. Wenn wir demütig vor unserm Vater im Himmel werden, wird er uns helfen, seine Weisheit über unsere zu stellen und wir werden erkennen, dass seine Liebe ganz anders ist, als das, was wir so im allgemeinen unter gut verstehn. Sie ist perfekt und heilig. Und in einer perfekten und heiligen Liebe kann niemals auch nur ein Funken Bosheit wohnen. Wenn wir das also behaupten, dann kennen wir seine Liebe nicht oder können sie nicht verstehn. So sagt uns das auch die Bibel in so vielen Stellen.

Gott hat Satan nicht zum Fürsten über diese Welt gemacht, es entspricht dem Wesen des Teufels, alles an sich zu reißen. Seine Herrschaft ist illegal, auch wenn Gott, der der legale Herrscher ist, dieser Herrschaft noch kein Ende gesetzt hat. Aber Jesus hat diese Herrschaft in seinen Kindern bereits angetreten, denn dazu kam er auf diese Welt und er wird seinen bluterkauften Besitz vollkommen in Anspruch nehmen, wenn er kommen wird, um Gericht zu halten.

Wenn hier nun behauptet wird, dass Satan der Handlanger Gottes sei, dann würde das bedeuten, dass Jesus aufgrund eines Deals zwischen Gott und Luzifer zum Abschlachten freigegeben wurde. Mit dieser Behauptung vertausch Satan geschickt die Rollen.

In der Geschichte des Schalksknechts zeigt uns Jesus, dass es auch für uns Gläubige sehr wohl möglich ist, wieder unter die Herrschaft Satans zu kommen. Sie richtet sich an Menschen, die unter der Gnade stehen, nicht an diejenigen, die unterm Gesetz sind, also an alle wiedergeborenen Christen. Und auch das ist ein Ausdruck der Liebe des Vaters, denn er weiß genau, dass wir ohne Eingreifen dieser Folterknechte nicht mehr in diesen Gnadenbund zurückfinden würden, den wir duch Unversöhnlichkeit und Bitterkeit verlassen haben.

pierrot hat gesagt…

Es ist auch ein Irrtum, zu behaupten, dass der Mensch souverän wäre, denn er ist gefallen. Der einzige souveräne Mensch, der jemals auf Erden gewandelt ist, ist Jesus. Auch wir Christen sind nicht souverän, es ist Jesus in uns und zwar nur auf den Gebieten, die wir auch seiner Kontrolle unterstellt haben. Er verspricht uns, dass der Heilige Geist uns in alle Wahrheit leiten wird. Jesus ist die Wahrheit und sein Wort ist Wahrheit und deshalb sagt er: Wen der Sohn aber freimacht, der ist recht frei. Er sagt nirgends, dass diese totale Wahrheit und Freiheit bei der Bekehrung in Kübeln über die Menschen ausgeschütter wird. Es ist ein Prozess, der bis zu unserm letzten Atemzug gehen wird. Er will die Höhen in unserm unsichtbaren Herzen abtragen, die da Stolz und Rebellion heißen, das bedeutet Befreiung und die Täler, die da Defizite heißen auffüllen, das bedeutet Heilung. Und wenn Befreiung und Heilung stattfinden, dann in der Souveränität des Namens Jesus, der einzigen Souveränität und Autorität, die Satan zähneknirschend akzeptieren muss.

Clever, wie Luzifer ist, sagt er den Christen nicht, wie den Menschen in der Welt, dass es ihn nicht gibt, sondern ihnen sagt er: Klar gibts mich, aber nicht in euch, ihr seid doch wiedergeboren. Das hat über Jahrhunderte so funktioniert und so sorgt er dafür, dass die Christen sich im Vorhof tummeln und Parties machen, aber niemals ins Heilige, geschweige denn ins Allerheiligste kommen, wofür Jesus sein Leben gab, denn nicht zufällig ist bei seinem Tod der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste abtrennt, zerrissen. Gott hat den Menschen den Auftrag gegeben, über die Erde zu herrschen, nicht Satan. Durch Adam und Eva haben wir diese Herrschaft Satan gegeben, durch Jesus und in seiner Souveränität reißen wir sie wieder an uns, indem wir uns vor Gott demütigen und dem Fürst der Finsternis so widerstehen können. Genau das vesucht er zu verhindern. Er kann uns unsere Errettung nicht rauben, er kann uns auch nicht von der Liebe Jesu trennen, aber er kann uns Christen schachmatt stellen und auf ein Abstellgleis fahren, in dem wir diese Liebe „freiwillig“ verlassen und das geht schneller, als man denkt. Deshalb sagt uns Jesus, wir sollen in seiner Liebe bleiben, denn Satan versucht uns in erster Linie durch Ängste und Zweifel aus dieser Liebe zu locken. Sobald wir die annehmen und ihnen nicht widerstehen, haben wir bereits eine offene Tür und die wird Satan benutzen, um alles mögliche nachzuschieben: Furcht, Ablehnung, Verurteilen, Unversönlichkeit, Verdammnis, Misstrauen, Kontrolle und Manipulation, Härte, Wut, Zorn, Hass, alles Festungen, die verhindern, dass Gottes Liebe empfangen werden kann und dadurch stellt Luzifer sicher, dass ihm dieser Christ nicht mehr gefährlich werden kann.

Satan ist ein Menschenmörder und Vater der Lüge, Jesus ist Leben und Leben im Überfluss und er ist die Wahrheit. Und dasselbe trifft für Gott zu. Jesus sagte: Wer mich sieht, sieht den Vater. Wie kann man angesichts dieser Tatsachen noch behaupten, dass Satan gewissermaßen ein Diener Gottes sei?

Josef hat gesagt…

Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuß? Als aber, die um ihn waren, sahen, was geschehen würde, sprachen sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen? Und einer von ihnen schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Da sprach Jesus: Laßt ab! Nicht weiter! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn. Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die zu ihm hergekommen waren: Ihr seid wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen ausgezogen.

Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.

Die Bibel, Lukas 22

Josef Sefton hat gesagt…

Bento der Beitrag regt zum nachdenken und diskutieren an.

Kolosser 1

12 Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.
13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,
14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.

Josef Sefton hat gesagt…

Epheser 6:11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.

6:12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

6:13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.

Unser Krieg gegen die listigen Anschläge des Teufels hat nicht aufgehört.

Anonym hat gesagt…

vielen Dank fuer eure engagierten Beitraege - ja, es ist ein >heisses Thema> und ich werde mich demnaechst wieder dazu aeussern und vermtlich einen zweiten Artikel dazu verfassen, denn es scheinen einige Missverstendnisse aufgekommen zu sein.

Derzeit erinnere ich daran, dass die Botschaft des Evangeliums die uneingechraenkte Herrschaft Christi zur Grundlage hat:
Mir ist gegeben ALLE MACHT IM HIMMEL UND AUF ERDEN, DARUM geht hin und verkuendet das Evangelium, tauft, heilt Kranke, treibt Daemonen aus...
Gruss und Segen
Bento

Josef hat gesagt…

Der volle Sieg ist das Ergebnis von der Beharrlichkeit des Glaubens.

Menschen können heute dem lebendigen Gott begegnen, denn er lebt doch. Sei guten Mutes, denn der Gott der Bibel redet und der Herr Jesus bezeugt dass seine
Schafe seine Stimme hören! Gebt dem HERRN Herrlichkeit und Kraft! Gebt dem HERRN die Herrlichkeit seines Namens; betet an den HERRN in heiliger Pracht, denn die Stimme des HERRN ist heilig, wunderbar, liebevoll und allmächtig.

Etwas mehr als gewöhnliches Gebet ist erforderlich. Ihr könnt in der Bibel keinen Diener Gottes von echtem Wert finden, der in sich selbst nicht diese Beharrlichkeit des Glaubens entwickelt hat. Herr, hilf uns eine Beharrlichkeit des Glaubens zu entwickeln.

Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Er ist das Licht der Welt. Er ist auch der Weg und die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum himmlischen Vater denn durch ihn. Diesem Gott gehört aller Respekt und alle Ehre! Wie gesegnet sind wir, dass wir auf Gottes Kraft und seine Treue schauen dürfen.

Josef Sefton hat gesagt…

Gott lebt selbst in uns.

„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“
Johannes 14.23

Die Autorität, Wunder und Zeichen zu tun, kommt nicht aus uns, sondern aus dem Umstand, dass Der, der Wunder und Zeichen tun kann, in uns lebt! Treten wir mit dem Christus in uns in eine echte Herzens- und Glaubensverbindung, durch die Er dann zu uns sprechen und wirken kann.

Der Urheber dieser Kraft, Tote zu erwecken und sich die gesamte Materie untertan zu machen, lebt in jedem, der wiedergeboren ist!

Gott der Vater und Jesus der Sohn ließen sich in der Gestalt des Heiligen Geistes in jedem Menschen nieder, der glaubt.

Jesus ist in seinem Vater, Ihr in ihn und er in euch. Der ewige Gott sich in drei Wesenheiten zeigt: als Ewiger Vater und Gott, als Gottmensch Jesus Christus und als der Geist Gottes, der nun in jedem von uns lebt.

Petrus hatte in Bezug auf diesen Gelähmten einen vertrauenden und kühnen Glauben für dessen Heilung. Wenn du in dir Glauben hast, wirst du der Herausforderung ins Auge starren und nicht zurückweichen oder wegschauen! Petrus predigte im Namen von Jesus Christus aus Nazaret. Er sagte: was ich habe,
werde ich dir geben. Christus nun in all Seiner Kraft und Herrlichkeit in uns lebt darum sagen wir: „Was wir haben, geben wir Dir!“
Gottes Segen