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Donnerstag, 11. Juni 2015

Zeugnis einer Befreiung von unreinen Geistern (Angst / Homosexualität u.a.)


Vor einigen Tagen erreichte mich das beeindruckende Zeugnis von einem Bruder, der bis zu seiner Bekehrung homosexuell gelebt hatte. Danach war ihm sofort klar, dass das gegen den Willen Gottes ist, aber diese Gefühle und Neigungen waren immernoch vorhanden. 

Er war bis zu seiner Bekehrung in krassem Okkultismus verstrickt (auch bereits seine Großmutter) - als ich ihn dann nach seiner Bekehrung kennen lernte, war er kaum in der Lage seine Wohnung zu verlassen und unter Menschen zu sein. Dennoch ließ er sich dann bald taufen, nachdem ich ihm Brüder an seinem Wohnort vermittelt hatte, und er begann sich mit Geschwistern in einer Gemeinde zu versammeln...

allein das grenzte schon an ein Wunder!

Er kämpfte aber weiterhin gegen diffuse Ängste und gegen seine homosexuellen Gefühle an und suchte Befreiung, aber er fand sie nicht. Obwohl er eine erstaunliche Entwicklung machte, ging das einige Jahre so weiter. Er lebte seine Neigungen zwar nicht mehr aus, aber sie waren immernoch vorhanden.

Hier ist nun das Zeugnis seiner Befreiung:

"Also erstmal hatte ich von Donnerstag bis Samstag ein Seminar, wo mich schon Angstgeister verlassen haben...so das ich am Sonntag über meinen Schatten springen konnte und meinem Pastor davon erzählt habe wie ich empfunden habe......

habe mich dann im Gebet von dem Bild losgesagt ,das ich von mir als Mann angenommen habe und um Vergebung gebeten....er hat mir die Hände aufgelegt und gebetet....eine Schwester auch....als es dann hieß "jeder unreine Geist muss ihn verlassen im Namen Jesu" ging es los....
 
erst relativ harmlos mit zittern und Zuckungen...
habe total geheult auch aber nach und nach haben die sich richtig manifestiert so dass ich irgendwann richtig gebrüllt habe, besonders wenn der name Jesus fiel....so ein Brüllen hab ich von mir noch nie gehört....aus der tiefsten Hölle war das voller Wut.....hab gezittert gezuckt gehustet gespuckt und immer wieder gebrüllt und gestöhnt.....hab selbst alles vernebelt wahrgenommen......hab die ganze Zeit gekniet.....irgendwann sagte der Pastor der hinter mir war, dass sie mich umdrehen sollen weil ein Geist nicht gehen wollte und der Kampf bestimmt schon eine halbe Stunde ging.....ich sollte ihm in die Augen schauen.....bin richtig zurückgewichen vor ihm das weiss ich und ich war sowas von wütend...hab ihm ins Gesicht gebrüllt er hatte die Hand auf meiner Stirn und ich hab mich dagegen gedrückt...(die halbe Gemeinde stand um mich herum und hat auch gebetet)....irgendwann hab ich wieder gehustet und in eine Tüte gespuckt und dann kam Frieden....ich konnte auch wieder klar sehen. War total erschöpft.

Die haben dann noch weiter gebetet dass ich mit Heiligem Geist erfüllt werde und mit Papas Liebe...

.ich bin seitdem viiiiel freier und wie abgeschnitten von den Homogedanken und Gefühlen!...davor war das meine Identität...das war ich...seitdem nicht mehr...gehört nicht mehr zu mir!!......

kann mir das erste mal vorstellen mal eine Frau zu haben, was ich vorher absurd fand....auch wenn ich jetzt erst die neue Identität als Mann wie Gott ihn sieht annehmen muss und irgendwie darin wachsen.....also heute eine Frau heiraten würde nicht gehen, aber das kommt - das spüre ich wie sich immernoch was verändert...

..auf jeden Fall bin ich wie gesagt abgeschnitten von dem alten Bild!!
 
HALLELUJAAAAAH

Hatte kaum Stimme danach und einen total dicken Hals vom brüllen.....aber hab meine Geschwister dann auch anders wahrgenommen danach....konnte irgendwie Christus in ihnen sehen....das Leben...konnte auch endlich offen mit ihnen reden was vorher nicht ging, weil ich mich immer irgendwie versteckt habe deswegen...
 
Apostelgeschichte 8:7
Denn aus vielen, welche unreine Geister hatten, fuhren diese mit großem Geschrei aus..
 
Genau so war´s!"

wooow
 HALLELUJA - PREIS DEM HERRN!!!
 

***


Hier geht es zu meiner Blogserie
Jesus und die Dämonen

Donnerstag, 1. Januar 2015

Auf ein Neues!

Allen Lesern meines Blogs wünsche ich ein gesegnetes neues Jahr!

Leider hat die Frequenz an Beiträgen hier sehr nachgelassen, obwohl es mir an Themen wahrlich nicht mangelt. Umso mehr freut es mich, dass die vielen bestehenden Beiträge weiterhin gelesen werden. Ich hoffe es wird euch ein Segen sein.

Schauen wir allso mit Hoffnung und Zuversicht auf das neue Jahr und empfangen, was der Herr in seiner Weisheit für uns vorbereitet hat!

Das fogende Schriftwort habe ich seit Tagen auf dem Herzen. Möge es uns allen als Wegweisung für da neue Jahr dienen.

Gottes Segen und eine gute Ernte!
Bento


Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.
Gal 6:7+8


***

Freitag, 19. September 2014

Der Priesterdienst


Die wichtigste Aufgabe eines Priesters ist es, das Feuer auf dem Altar am brennen zu halten:

Aber das Feuer auf dem Altar soll auf demselben brennend erhalten werden; es soll nicht erlöschen; darum soll der Priester alle Morgen Holz darauf entzünden und das Brandopfer darauf zurichten und das Fett der Dankopfer darauf verbrennen.
Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar brennen; es soll nie erlöschen!

3.Mos.6:12,13

Jesus hat uns ein neues Feuer gebracht - das Feuer des Geistes.

Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!
Luk 12:49

Es braucht kein Holz, sondern Gotteslob, Dank und geistliche Opfer halten es am brennen - und der Altar sind die Herzen:

Da ihr zu ihm gekommen seid, als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und köstlich ist, so lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.
1Pe 2:4,5




Wir sind die Priester des allmächtigen Gottes,
halte das Feuer am brennen!

Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
Heb 12:29


***

Montag, 15. September 2014

Starke Frauen

Heute wurde mir unterstellt, dass ich wohl Angst vor "starken Frauen" hätte.
Das kann aber gar nicht sein, denn dann hätte ich ja Angst vor meiner eigenen Frau! LOL

Aber dieser Spruch hat mir zu denken gegeben - was ist eigentlich eine "starke Frau"?

Die Deffinition der Welt kennen wir:
Eine starke Frau ist eine Frau die "ihren Mann steht", die sich nichts sagen lässt und ihren eigenen Weg geht, sie macht Karriere, ist unabhängig und Selbst-Bewusst, hat ihren eigenen Willen und weis ihn auch durchzusetzten uswusw.

Doch was ist die geistliche / biblische Deffinition einer starken Frau?

Man kann wohl sagen: Das genaue Gegenteil davon!

Sie ist selbstlos, hingegeben, bescheiden und dienend, sie unterstützt ihren Mann in seinem Tun und belehrt ihre Kinder in Gehorsam und Liebe. Sie putzt sich nicht heraus und verzichtet auf äusseres Geschmeide. Man kann getrost sagen, ihre Schönheit ist ihr inneres Wesen.

Wenn ich so darüber nachdenke, kenne ich nicht sehr viele Frauen, auch nicht unter den Christen, die die biblischen Ideale leben oder wenigstens anstreben und sie nicht etwa dem Zeitgeist und dem Feminismus geopfert haben und sie deshalb als "veraltet" erklären.

Aber PREIS DEM HERRN - einige gibt es doch!!


Ganz besonders ist mir da z.B. Elisabeth in Erinnerung - eine mittlerweile verstorbene ältere Schwester in unserer Düsseldorfer Versammlung. Sie war wohl über 50 Jahre mit einem ungläubigen Mann verheiratet, der war an sich ein lieber Kerl, aber er hat ihr das Glaubensleben wirklich nicht leicht gemacht und sie sogar verspottet. Ich erinnere mich, dass wir nichtmal laut beten durften, wenn wir bei ihr zu Gast waren...

Aber sie war uns allen ein Vorbild an Hingabe, Genügsamkeit und Treue - sie hat ihre beiden Kinder zum Glauben geführt und es war auch niemals ein böses, klagendes oder verächtliches Wort von ihr zu hören.
Sie war eine vorbildliche Frau des Glaubens. Wir waren sehr eng miteinander verbunden und sie hat uns noch kurz vor ihrem Tod hier angerufen und sich von uns verabschiedet.

Elisabeth war für jeden der sie kannte ein SEGEN und ein starkes Zeugnis für unbeirrbaren Glauben - nicht zuletzt auch für ihren Mann!

Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat, und dieser ist einverstanden, bei ihr zu wohnen, so soll sie den Mann nicht verlassen.
Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Bruder; sonst wären eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 

1.Kor.7:13,14

Liebe Schwestern:
Lasst euch bitte nicht irre machen und zweifelt nicht an eurem Weg, wenn euch die weltlich gesinnten Menschen verspotten, weil ihr in der Ordnung Gottes lebt und nicht in Rebellion, wie es heute überall üblich ist -

IHR seid die wirklich starken Frauen!! 

Ich will aber, daß ihr wisset, daß Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, der Mann aber des Weibes Haupt, Gott aber Christi Haupt. 
1.Kor.11:3

Ihr Frauen, seid euren Männern untertan, wie sich's geziemt im Herrn! 
Kol 3:18

Ebenso, daß die Frauen in sittsamem Gewande mit Schamhaftigkeit und Zucht sich schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern, wie es sich für Frauen geziemt, welche sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke. 
Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung.
Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten. 

1.Tim.2:9

Daß alte Frauen ebenfalls sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, verständig, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde.
 Tit 2:3-5


***



Hier findet man meinen Beitrag "Die Frauenfrage ist geklärt".

Dienstag, 6. Mai 2014

Perlen vor die Säue oder Fußwaschung?

Wann werfen wir "Perlen vor die Säue" und wann sollen wir einander die Füße waschen?

Gebet nicht das Heilige den Hunden; werfet auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie dieselben nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
Mat 7:6

Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen. 
Joh 13:14

Wie entscheidest du, was wann dran ist?
Ich denke der Schlüssel ist hier zu finden:

Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird; 
1.Kor.2:14

Es nützt nichts, einem weltlichen Menschen geistliche Perlen hinzuwerfen, denn wenn er die Grundlage des Evangeliums nicht kennt oder angenommen hat, kann er sie nicht wertschätzen, ja nichtmal als Perlen erkennen. Er wird das alles als Unsinn abtun und er wird sich sogar gegen dich wenden, dich für weltfremd, fanatisch oder mindestens für einen religiösen Spinner halten.

Es gilt ihm also erstmal die Grundlagen des Evangeliums nahe zu bringen.

Wer aber Jesus als Herr und Lehrer kennt und sich zu ihm bekennt, der ist es immer wert dass wir ihm die Füße waschen, auch und grade wenn er vom Weg abgeirrt ist, den Herrn verleugnet wie Petrus, oder ihn gar verrät, wie Judas.

Jesus spricht ja auch einerseits von "Hunden und Schweinen" (krass!) und andererseits spricht er ausdrücklich die Jünger an und sagt, dass wir untereinander schuldig sind diesen Dienst zu tun.
Es handelt sich hierbei aber keineswegs um ein religiöses Ritual, sondern der Schmutz und Staub, der durch den Weg durch diese Welt an unseren Füßen haftet, muss wieder abgewaschen werden.

Das ist ein wichtiger Dienst unter Geschwistern.
Er kann im Wort und in der Tat geschehen.


***


Freitag, 11. April 2014

Frei werden und frei bleiben

Die Geschichte des Volkes Israel soll uns eine Lehre sein.

Sie waren als Gäste nach Ägypten gekommen, aber wurden zu Sklaven, als sich die Zeiten änderten. Als sie dann durch Gottes machtvolles Handeln von der Knechtschaft befreit wurden und durchs Wasser hindurch von den sie verfolgenden Ägyptern gerettet und getrennt wurden, galt es zunächst eine Wüste zu durchwandern, um in das gelobte Land zu gelangen.

Doch das Volk murrte schon bald.

Angesichts der Wüste erschien ihnen plötzlich die Knechtschaft in Ägypten gar nicht mehr so schlimm. Anstatt das Ziel klar vor Augen zu behalten, auf die wunderbare Verheißung Gottes zu schauen und dem Wort des Propheten zu vertrauen und zu gehorchen, begannen sie Mose anzuklagen und sich in ihrem Herzen zurück zu den "Fleischtöpfen" Ägyptens zu sehnen.

Da bekam das Volk ein Gesetz von Gott, aber schon während er es dem Propheten übergab, bauten sie sich ein goldenes Kalb, um einen "sichtbaren Gott" zu haben, den sie verehren konnten.

Sie tanzten um ihre selbsterschaffenen, materiellen Götzen.

Als sie dann endlich die Grenzen des gelobten Landes erreichten, glaubten sie den Kundschaftern, die gegen Gottes Verheißung behaupteten, dass das Land überhaupt nicht einzunehmen sei, da es von sehr starken Menschenbewohnt sei, ja gradezu von Riesen. Sie hörten auf die Mehrheit dieser Kundschafter anstatt auf die beiden, die sich trotz aller Unwägbarkeiten auf Gottes Verheißung beriefen.

So kam Furcht und Unglaube in ihre Herzen.

 Ein Weg, der in wenigen Wochen hätte zurückgelegt werden können, wurde so zu einer Reise von 40 Jahren. Alle starben wegen ihrem Ungehorsam in der Wüste und erst die nächste Generation gelangte durch einen neuen Führer in das gelobte Land und nahm es ein.


 [wueste_g.jpg]


Wir müssen unsere Sehnsucht nach den weltlichen Freuden überwinden und dürfen nicht auf jene hören, die Zweifel und Unglauben an den Verheißungen (Gottes Wort)  in uns wecken und uns so in die Rebellion gegen Gott führen - 

sonst werden auch wir das gelobte Land nicht betreten!


Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.»
Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tage ihrer dreiundzwanzigtausend. Lasset uns auch nicht Christus versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.
Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.

1.Kor.10:6-11

Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!
Gal 5:1  


***


Hier ist noch ein interessanter Beitrag zum Thema:

Freitag, 7. Februar 2014

Satan überwinden

Es gibt eine sehr zentrale Aussage dazu in der Schrift, wie Nachfolger Jesu den Satan überwinden:

Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode!
Off 12:11

1. Das Blut des Lammes
2. Das Wort des Zeugnisses
3. Das eigene Leben nicht lieben sondern es in den Tod geben.

Der erste und der dritte Punkt sollte jedem Nachfolger völlig klar sein, doch was genau bedeutet eigentlich "das Wort unseres Zeugnisses"?
Ist hiermit gemeint, dass wir ständig unseren Glauben, unsere Erlösung und unsere Gotteskindschaft bezeugen?

Das ist sicherlich auch ein Teil davon, doch wenn wir in diesen Dingen fest stehen und Satan uns im Geist nicht mehr knechten kann, dann versucht er es im seelischen und im leiblichen Bereich. 
Wenn nun also unser Körper einem Angriff Satans ausgesetzt ist (z.B. durch Krankheit), oder wir einen Angriff auf unsere Seele erleben (z.B. durch Depression), oder einer seelischen Bindung unterliegen die unter Umständen schon sehr lange Zeit andauert (Sünde), dann nützt es meist gar nichts wenn wir ständig den Sieg über Satan proklamieren - 

..das wäre in diesem Fall ja sogar eine Lüge!

Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.
1.Joh.1:6-9

Es geht also schlicht darum Zeugnis von der Wahrheit abzulegen, wie auch immer sie aussieht.

"Ich bin in dieser oder jener Sache noch gebunden / bzw. ich erleide einen Angriff / ich lebe in dieser oder jener Sünde" usw. wäre im jeweiligen Fall dann unser Zeugnis von der Wahrheit.

Satan kann nur dort wirksam sein, wo Dunkelheit ist - im Licht der Wahrheit hat er keine Chance.

Doch Vorsicht!

Es geht hier keinesfalls darum, dass wir uns selber mit Worten an diesen Zustand binden und uns damit identifizieren wie etwa "ich bin krank / ich bin depressiv / ich bin ein Sünder" usw.
So akzeptieren wir ja die Macht Satans über uns und verdammen uns selber.
Das tun aber leider etliche und machen so eine Sache nur schlimmer und bedeutungsvoller als sie ist, denn Gott unser Vater ist allemal größer! Er weis sowieso genau bescheid und er selber ist es ja auch, der durch seinen Geist den Finger darauf legt und es uns offenbart. Wir sollen es dann der Wahrheit gemäß bekennen und können das sogar mit Dankbarkeit tun, weil Jesus auch für diese Sache sein Blut gegeben hat.

Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.
1.Joh.3:19,20

Probiere es aus und du wirst staunen wie machtvoll das gesprochene Wort unseres Zeugnisses ist und wie es die Dunkelheit vertreibt.

Sprich die Wahrheit aus - 
nur die Wahrheit macht frei!

  Darum, weil wir diesen Dienst haben, gemäß der uns widerfahrenen Barmherzigkeit, so lassen wir uns nicht entmutigen, sondern haben abgesagt der Verheimlichung aus Scham und gehen nicht mit Ränken um, fälschen auch nicht Gottes Wort; sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor Gott.
 2.Kor.4:1+2

Die Wahrheit ist der allererste Teil der Waffenrüstung Gottes, die wir anlegen, um im Sieg zu leben!

Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet. So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.
Eph 6:13-18 


***


 Hier habe ich in einer dreiteiligen Serie ausführlicher über die vermeintliche und völlig überschätzte  "Macht der Finsternis" geschrieben.

Dienstag, 21. Januar 2014

Abgründige Wahrheit oder Verschwörungstheorie?

(Ein Wort an alle, die sich mit Verschwörungen befassen)

Immer wieder hört man den Begriff "Verschwörungstheorie". 

Etliche befassen sich mit all den obskuren Dingen, die in unserer Welt vor sich gehen und versuchen deren Ursachen zu ergründen. Dabei kommen nicht selten sehr unschöne Dinge an´s Licht, die man kaum für möglich hält. Oft sind das so unwahrscheinlich erscheinende Vorgänge und Zusammenhänge, dass man sie am liebsten gar nicht wahrhaben möchte. Zudem vermischen sich wie so oft Wahrheit und Irrtum, Fakten und Phantasie, Beweise und Fälschungen.




Das hat zur Folge, dass etliche lieber den "offiziellen" Versionen und Verlautbarungen von Regierungen und Medien glauben schenken, obwohl nicht selten ein recht seltsamer Beigeschmack dabei zurück bleibt. Doch eh man sich in dem undurchschaubaren Dickicht von Vermutungen und anderslautenden Erklärungen verliert, versieht man alles außerhalb der offiziellen Wahrheit kurzerhand mit dem Label "Verschwörungstheorie" und degradiert so sogar offensichtliche Fakten und Beweise von vorneherein als eine mit übler Absicht aufgestellte Theorie, damit sich möglichst niemand genauer damit befasst.

Doch Verschwörungen sind keine Theorie!
Es gab sie schon immer und die Geschichtsbücher sind voll davon.

Es ist auch durchaus nicht so, dass all das Übel das um uns herum geschieht, nur  ein paar unkoordinierte Zufälle und die bösen Taten von einzelnen Personen sind. Es steckt tatsächlich ein teuflischer Plan dahinter die Menschen zu knechten und auszubeuten, und der soll natürlich vertuscht und schöngeredet werden. Dies geschieht mit ALLEN Mitteln der Täuschung und der Lüge.

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen"..

Es gibt unfassbar viele Abgründe, wo auch immer man genauer hinschaut.

Wir brauchen nicht die Augen davor zu verschließen oder uns etwas vorzumachen.

Doch wenn wir wirklich Christus nachfolgen, dann sollten wir uns nicht mit all dem befassen.

Wir nehmen es zur Kenntnis, aber wir müssen nicht die Details und Hintergründe der Bosheit erforschen. Wir brauchen auch niemanden vor all deiesen Machenschaften zu warnen, sondern wir verkünden das Reich Gottes auf der Erde im Wort und in der Kraft des Geistes.

Und meine Rede und meine Predigt war nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, auf daß euer Glaube nicht beruhe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes-Kraft.  
1.Kor.2:4,5



Wir schauen auf JESUS den Anfänger und Vollender unseres Heils, denn nur dort ist der Sieg über die Pläne und Listen Satans und über alle Bosheit. Wir erforschen die Tiefe des Wesens unseres Gottes, denn wir sind Bürger des Himmels und dort haben wir unsere Schätze.

 

Und sie haben ihn (Satan) überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode! 
DARUM SEID FRÖHLICH IHR HIMMEL UND DIE IHR IN IHNEN WOHNET! 
Wehe aber der Erde und dem Meere! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, daß er wenig Zeit hat.
Off 12:11,12 


Das ist das ganze Geheimnis von Wohl und Wehe.



***

Mittwoch, 1. Januar 2014

Ein gesegnetes Neues!

Unsere Hoffnung ruht nicht auf einem neuen Jahr, sondern auf dem, der alles neu macht.


 

Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu.
Und er spricht zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind gewiß und wahrhaftig.

Off.21:5

Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

2.Kor.5:17


***

Freitag, 22. November 2013

Wir haben einen Feind!

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht:
Als Nachfolger Jesu haben wir einen Feind.

Wenn wir unseren Feind nicht kennen und nicht wissen, wie er arbeitet, haben wir kaum eine Chance gegen ihn.
Weist du, wie der Teufel und seine Dämonen arbeiten?


Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.
Mat 13:24b,25

1. Er kann sein Werk nur tun, wenn "die Leute schlafen".
2. Er sät Unkraut das täuschend echt nach Weizen aussieht (griech. "zizanion").
3. Er geht wieder davon.

Grundsätzlich steckt IMMER der Teufel dahinter, aber er tut sein Werk i.D. Regel durch Dämonen, das sind unreine Geister, die sich der Menschen bemächtigen. Es kann also sein, dass Dämonen dich von innen (in deinen Gedanken), oder von außen durch andere Menschen angreifen.

Und so können diese dämonischen Aktivitäten dann in der Realität aussehen:

1. Phase
Sie schmeicheln dir,
sie geben sich als göttlich aus,
sie stellen dich oder andere Menschen in den Mittelpunkt.

Wenn sie damit keinen Erfolg haben folgt die
2. Phase
Sie wollen dich von deiner Aufgabe ablenken,
sie widersprechen ohne konkrete Inhalte oder mit Schein-Argumenten,
sie säen Zweifel, wollen alles durcheinander bringen und dich zum Rückzug bewegen.

Wenn sie damit keinen Erfolg haben folgt die
3. Phase
Sie klagen dich offen an,
sie versuchen andere Menschen gegen dich aufzubringen
sie verspotten und verachten dich.

Wenn sie auch damit keinen Erfolg haben, dann verschwinden sie wieder.
Das war´s schon, viel mehr haben diese Viecher nicht drauf.
 
 
  Unterwerft euch nun Gott. Widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen. 
Jak 4:7 


Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über ALLE GEWALT DES FEINDES; und NICHTS wird euch beschädigen.
Luk 10:19

Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt wider die Listen des Teufels. Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.
Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnt

Eph 6:10-13


***
 
 Hier findet man jeweils dreiteiligen Serien über die (vermeintliche) 
Macht der Finsternis und über Jesus und die Dämonen

Freitag, 14. Juni 2013

Ein Schlag in´s Gesicht

Immer wieder hört man das Argument, es wäre "ein Schlag in´s Gesicht der Betroffenen", wenn man zu einem bestimmten Anlass eine entsprechende Bibelstelle nennt.

Wenn z.B. das höchste deutsche Gericht ein Urteil zur "Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften" fällt, dann ist es für viele wie "ein Schlag in´s Gesicht", wenn man dazu etwa folgende Schriftstelle zitiert:

Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdigen Sinn, zu verüben, was sich nicht geziemt.
Röm 1:26-28

Weist man etwa zur Hochwasserkatastrophe auf die geistliche Aussage im Gleichnis Jesu:

Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut - ich will euch zeigen, wem er gleich ist: Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, welcher grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, schlug der Strom an jenes Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet.
Luk 6:47,48

..finden sich schnell eifrige Christen ein, die das als "ein Schlag in´s Gesicht der Betroffnen" verstehen, wie es mir erst kürzlich widerfahren ist und man mich unter großem Protest als "Bibelstellenwerfer" diskreditiert und "entfreundet" hat.





Nicht anders ist es auch, wenn man bei Krankeit daran erinnert, dass Gott uns nicht nur an Geist und Seele gesund machen möchte, wie Jesus es ja hundertfach bewiesen hat und es auch heute noch unzählige auf wunder-volle Weise erleben. Aber dennoch ist es grade auch für etliche Christen scheinbar eine Zumutung, im konkreten Fall daran zu erinnern und zu mahnen, dass man seine ganze Hoffnung auf Gott setzten soll und sich im vollen Vertrauen an Jesus zu wenden.

Und eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluß gehabt und all ihr Gut an die Ärzte gewandt hatte, aber von keinem geheilt werden konnte, trat von hinten herzu und rührte den Saum seines Kleides an; und auf der Stelle kam ihr Blutfluß zum Stehen.
Luk 8:43,44


Was ist das für eine Geistes-Haltung, die meint mit Blick auf "die Betroffenen", oder solche, die das Wort eventuell "treffen" könnte, diese dadurch "zu schützen", dass das Wort Gottes nicht gesagt wird?
Paulus mahnt seinen Mitarbeiter Timotheus jedenfalls:

Predige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Geduld und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.
2.Tim.4:2-4

Könnte es sein, dass wir mitten in dieser Zeit leben, in der die absurdesten Dinge akzeptabel erscheinen, aber das Wort Gottes als "ungelegen", ja gradezu peinlich empfunden, und die Wahrheit und gesunde Lehre nicht mehr ertragen wird?

Wo ist der Mut der Rechtschaffenen, die "ohne Ansehen der Person" verkünden, was Gottes Wort sagt und was Sein Wille ist?

Wenn sich eine "gelegene" Situation auftut, wo man in der Versammlung oder im sicheren Wohnzimmer mit Gleichgesinnten zusammensitzt, dann finden ich schnell "furchtlose Verkünder" und ungezählte "Lehrer der Wahrheit", aber wo ist die Gesinnung, wie sie z.B. Johannes der Täufer hatte, der dem regierenden König in´s Gesicht sagte, dass er im Ehebruch lebt, auch wenn es völlig absehbar war, dass das dem Herrn reichlich "ungelegen" gewesen sein musste?!

Denn Herodes hatte den Johannes greifen, binden und ins Gefängnis legen lassen, wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus. Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben! Und er wollte ihn töten, fürchtete aber das Volk, denn sie hielten ihn für einen Propheten.
Mat 14:3

..bekanntlich kostete ihn die Verkündigung dieser simplen Wahrheit nicht nur im übertragenen Sinne seinen Kopf.

Wer stets darauf bedacht ist "was wohl die Leute denken", kann nicht im Willen Gottes bleiben, ihn weder verkünden noch tun. Das wird für uns, die wir in einer Zeit leben, in der die Freiheit der Rede immer weiter unter der Forderung begraben wird, sich "politisch korrekt" zu äussern, ein wichtiger Prüfstein, an dem leider etliche scheitern. Es nützt hier auch nicht, ein heroisches Bekenntnis abzulegen, wie es etwa Petrus tat:

Petrus spricht zu ihm: Und wenn ich auch mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen! Gleicherweise sprachen auch alle Jünger.
Mat 26:35

 ..denn im entscheidenden Augenblick nützen uns solche Beteuerungen gar nichts, ja sie sind sogar ein Ausdruck von Selbstüberschätzung und ungeistlichem Hochmut, denn es ist reine Gnade, wenn wir in der Kraft des Geistes unsere Menschenfurcht überwinden.

Wenn sie euch aber hinführen und überliefern werden, so sorget nicht zum voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern der heilige Geist.
Mar 13:11

Der Herr gebe uns allen in geistlichem Wandel diesen "Mut der Stunde" und die Gewissheit, dass der Segen Gottes mehr wiegt, als die Zustimmung der Menschen! Auch wenn es uns manchmal "wie ein Schlag trifft", so will Gottes Wort doch niemals, dass wir "unser Gesicht verlieren", sondern er will unser Herz erreichen und uns zur Umkehr bewegen.

Denn unsre Predigt entspringt nicht dem Irrtum, noch unreinen Absichten, auch keinem Betrug; sondern gleichwie wir von Gott geprüft und mit dem Evangelium betraut worden sind, so reden wir, nicht als solche, die den Menschen gefallen wollen, sondern Gott, der unsre Herzen prüft. Denn wir sind nie mit Schmeichelworten gekommen, wie ihr wisset, noch mit verblümter Habsucht - Gott ist Zeuge; wir haben auch nicht Ehre von Menschen gesucht, weder von euch noch von andern.
1.Thess.2:3-6

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Hier findet sich ein weiterer Beitrag zum Thema:

Donnerstag, 23. Mai 2013

Prüft euere Herzen!

Aber man nahm ihn nicht auf, weil Jerusalem sein Reiseziel war.
Als das aber seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel herabfalle und sie verzehre, wie auch Elia getan hat!
Er aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach:

Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?
Luk 9:53-55 

Warum reagiert Jesus denn hier so ungehalten?
Ist es nicht verständlich, dass seine Jünger den Wunsch hegen, auf diejenigen die ihn abweisen, schnellst möglich die Strafe Gottes herab zu rufen? Soll sie doch der Schlag treffen oder die Pest holen, vielleicht werden sie sich dann endlich bekehren und von ihrem gottlosen Wandel abwenden.
Das wäre doch nur gerecht und letztlich zu ihrem Besten.

Prüfe dich selber!
Tief im menschlichen Herzen sitzt der Wunsch nach Rache und Vergeltung.




"Rache ist süß" sagt der Volksmund.
In ungezählten Varianten wird uns von kleinauf suggeriert, dass Rache und Vergeltung etwas mit Gerechtigkeit zu tun haben. Wer kennt nicht das berauschende Gefühl der Genugtuung, wenn endlich der "Rächer der Enterbten" in einem Film auftaucht und die Bösewichte zur Rechenschaft zieht.
Doch Gleiches mit Gleichem zu vergelten bringt in der Realität nur eine Kettenreaktion des Bösen hervor.

Vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen seid, daß ihr Segen ererbet.
1.Pet.3:9

Doch auch bei Christen tarnt sich diese Herzenshaltung gerne als der Wunsch nach "göttlicher Gerechtigkeit".
Das ist aber menschliches Denken und niemals der Geist Gottes. Es war noch nie Gottes Wille die Menschen zu strafen oder zu vernichten, der Mensch bringt diesen Fluch selber über sich!

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich abwende von seinem Wege und lebe! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?
Hes 33:11 

Doch warum galt dann im Alten Bund das Gesetz "Auge um Auge, Zahn um Zahn". War das denn nicht Gottes Wille?

Wenn aber ein Schaden entsteht, so sollst du ihn ersetzen; Seele um Seele, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
2Mo 21:23,24


Nun, es geht hier im Kontext um das menschliche Miteinander und da der Geist Gottes noch nicht auf das Fleisch ausgegossen war, musste das Volk Gottes unter dem Gesetz verwahrt werden. Es musste auch deutlich gemacht werden, dass der Mensch die volle Verantwortung für sein Tun trägt. Ausserdem wurde hier in prophetischer Weise auf das Gericht Gottes verwiesen, wo jeder empfängt, was er zu Lebzeiten getan hat.

Nun aber hat Jesus die Strafe auf sich genommen.
Wir leben als seine Nachfolger nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade!

Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!»
Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar;

Mat 5:38,39

Wie sehr muß also ein Kind Gottes solche Gedanken nach Vergeltung aus seinem Herzen verbannen und unter den Gehorsam Christi bringen, denn es sind nicht Gottes Gedanken und sie hindern seinen Segen.
Wie schnell vergessen wir, dass auch wir nur aus der Gnade und Gottes Barmherzigkeit leben und halten uns gerne selber für gerecht. Doch Jesus macht es sehr deutlich:

Wir sollen segnen, weil wir gesegnet sind!

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Mat 5:44,45


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Hier findet sich ein weiterer Beitrag zum Thema Segen oder Fluch.

Montag, 20. Mai 2013

Das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes - mein persönliches Zeugnis.

Als der Heilige Geist kam, hat es mich sofort auf den Boden geworfen und ich bekam die VÖLLIGE OFFENBARUNG unseres Herrn JESUS! Aber auch über mich selber, meine Sünde, meine völlige Verlorenheit, meinen grenzenlosen Egoismus uswusw. Und dann kam Jesus selber und hat mich wieder auf die Beine gestellt!

Das Ganze ging wohl über Stunden - Ich musste weinen bis zur Selbtauflösung und lachen wie nur ein Befreiter lachen kann. Das ganze Gebäude war von Gottes Geist erfüllt. Nachbarn kamen um zu erfahren, was da los war. Danach hatte ich tagelang ein deutlich sichtbares Zeichen auf der Stirn und seither (das ist über 30 Jahr her) NIEMALS auch nur eine Sekunde Zweifel in meinem Herzen!

!!HALLELUJAH!!

Gott begann zu mir zu reden und mein Leben wurde in ALLEN BEREICHEN vollständig erneuert. Ich wurde wie "vom Saulus zum Paulus" völlig verwandelt.

Nach etlichen Jahren kam ich allerdings in "religiöse Kreise" und wurde dort auch über den Heiligen Geist "belehrt", dass er heute gar nicht mehr so wirke wie m Anfang, und dass wir das auch gar nicht mehr brauchen, weil wir ja jetzt die Bibel haben... blabli und blabla... einige Jahre glaubte ich dieser falschen Theologie, weil auch mein Mentor sie vertrat, obwohl ich es besser wusste!!
Gott sprach in dieser Zeit kaum noch direkt zu mir.

Dann wollte ich Klarheit. Ich betete also zu Gott um Klarheit in dieser Frage und habe - als ich kaum begonnen hatte -sofort angefangen in neuen Sprachen zu beten, wie der Geist es mir gab! Seither ist mir der übernatürliche Bereich der Geistesgaben völlig offen, ich bekam enorme Klarheit über die Schrift, erlebe Heilungen und sonstiges Geisteswirken und Gott begann auch wieder sehr konkret zu reden.

Ja, Freude, Glassenheit, Vertrauen, Einfachheit, Klarheit, Hoffnung, Licht und Liebe sind auf seinen Wegen!
 AMEN!!

Achso - und wie es dazu kam?
 Ich hatte den ersten "richtigen Christen" in meinem Leben kennengelernt und angefangen, mit Ihm zu beten, denn normalerweise überwältigt uns der Heilige Geist nicht einfach so und ganz plötzlich -

wir müssen den Vater bitten und seinen Geist empfangen!


So nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!
Luk 11:13

Habt ihr den heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?
Apg 19:2


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Samstag, 27. April 2013

Zungenrede - das Beten und Singen im Geist


Kaum eine geistliche Gabe ist so umstritten.

Viele bilden sich ein Urteil, ohne diese Gabe zu kennen. Es wird verächtlich von "wirrem Geplapper" geredet und gleich auch der Geist von unten attestiert...

doch was ist der bibl. Befund?

Paulus sagt dazu folgendes:

 Ich danke Gott, daß ich mehr in Zungen rede als ihr alle.
1.Kor.14:18

..und was die anderen Gemeindeglieder betrifft sagt er:

Ich wünschte, daß ihr alle(!) in Zungen redetet...
1.Kor.14:5

Früher habe ich ähnlich wie die Kritiker argumentiert, denn ich kannte diese Gabe nicht und hatte sie auch noch nie bei anderen erlebt. Doch seit ich in Sprachen singe und bete, wie der Geist es eingibt, ist mir die wahre Bedeutung und der wunderbare Segen dieser Gabe offenbar.
Sie deckt sich völlig mit den biblischen Aussagen:

1. Innigste Beziehung zu Gott!

Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand vernimmt es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.
1.Kor.14:2

(-das widerlegt übrigens auch die Ansicht, dass es sich bei dieser Gabe ausschließlich um das Reden in anderen Sprachen dieser Welt handelt, wie es an Pfingsten auch der Fall war.)

2. Lobpreis und Verherrlichung Gottes!

 ..waren erstaunt, daß die Gabe des heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde, denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott hoch preisen.
Apg 10:45.46

3. Und nicht zuletzt die eigene geistliche Erbauung!

Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst;
1.Kor.14:4

Hört sich das alles etwa nach fleischlichem "Lippengeplärre" an?

Selbstverständl. versucht der Feind alles zu kopieren - das ist dann allerdings fleischlich und absurd - aber daran darf man die echte Gabe nicht messen.

Mir ist bekannt, dass extrem viel ungeistliches Imitat in vielen Gemeinden praktiziert wird, das geschieht dann meist auch unter Mißachtung der Vorgabe, dass nur wenn es jemand auslegt, man diese Gabe in der Gemeinde öffentlich ausüben soll:

In der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstande reden, damit ich auch andere unterrichte, als zehntausend Worte in Zungen.
1.Kor.14:19

Will jemand in Zungen reden, so seien es je zwei, höchstens drei, und der Reihe nach, und einer lege es aus. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er rede aber für sich selbst und zu Gott.
1.Kor.14:27,28

Es ist allerdings extrem bedauerlich, dass so viele Christen das Wirken des Geistes ablehnen, weil ihr Verstand letztlich doch dominiert und ihnen erklärt, es sei ein "Schwarmgeist" von unten und ein "Gewirr von Worten", ein "unkontrolliertes ekstatisches Gelalle" o.ä. und deswegen könne es nicht von Gott sein.

Paulus wusste es besser und sagt uns, wie es sein soll:

Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.
Wie soll es nun sein? Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand.
1.Kor.14:14,15
 


Niemand scheue sich vor diesem wunderbaren geistlichen Geschenk, mit dem uns unser himmlischer Vater segnen möchte!

Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geistesgaben trachtet, suchet, zur Erbauung der Gemeinde daran Überfluß zu haben!
1.Kor.14:12

...auf daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gnadengabe, während ihr die Offenbarung unsres Herrn Jesus Christus erwartet.
1.Kor.1:7


AMEN!


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Hier findet man eine dreiteilige Serie zum Thema
Den Heiligen Geist empfangen
und hier - ebenfalls dreiteilig - über das

Mittwoch, 24. April 2013

Wir machen uns Sorgen

Wie offenbarend unsere Sprache oft ist.
Sorgen bestehen nicht einfach so aus sich selbst heraus -
wir machen sie uns!





Aber da ist doch sooo viel, um dass wir uns Sorgen machen MÜSSEN -
der Job, die Familie, die Kinder, die Umwelt, die Zukunft uswusw...

Sich Sorgen zu machen ist allerdings völlig ungeistlich!
Je schwieriger die Zeiten werden, umso deutlicher wird offenbar, wes Geistes Kind wir wirklich sind!

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.
Mat 6:31-33

Die Sorge um das Zeitliche erstickt das Wort Gottes in unserem Leben -
es bleibt ohne Frucht!

Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, welcher das Wort hört; aber die Sorge um das Zeitliche und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.
Mat 13:22

..oh, da kennen wir doch bestimmt jemanden, bei dem das so ist -
aber doch nicht bei uns?!..

Wieviel Zeit verbringen wir denn tatsächlich in der Freude des Herrn, in Anbetung und Lobpreis unseres wunderbaren VerSorgers, und wieviel Zeit damit, uns um das Zeitliche zu Sorgen?

Gott hat Lösungen für alle unsere Bedürfnisse, aber dieser Segen hat eine Bedingung:

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes!

Darunter versteht man dann oft so großartige Dinge wie Evangelisation und Mission, Bedürftigen zu helfen und möglichst viel Geld zu spenden usw.usw., doch was ist all unsere Verkündigung und unsere Gabe denn Wert, wenn man genau sehen kann, dass wir genauso in Sorge leben wie die Heiden, die Gott gar nicht kennen?

Glauben ist keine Sache die im Kopf entschieden wird, sondern im Herzen.

Wir glauben zwar an Gott, aber im Herzen vertrauen wir ihm nicht wirklich.
Wir wollen gerne noch etwas selber "hinzutun", anstatt danach zu trachten, dass das Reich Gottes auch in all unseren zeitlichen Belangen auf Erden durch unser Vertrauen zu Gott wirksam werden kann.




Sich Sorgen zu machen bedeutet, das Vertrauen in Gott verloren zu haben!

Ich vermute mal, an kaum einem Punkt scheitert der moderne Christ so dramatisch wie an diesem...

Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen?
Mat 6:27

Ich will aber, daß ihr ohne Sorgen seid!
1.Kor.7:32

Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
Phil.4:6

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch!
1.Pet.5:7


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HIER kann man nachlesen, dass es nicht bei der Theorie bleiben muss.

Samstag, 16. Februar 2013

Selbstliebe

"Wenn du dich selbst nicht lieben kannst, ist es für dich unmöglich, andere zu lieben. Denn niemand kann etwas weitergeben, das er selbst nicht hat."
(Joyce Meyer)

Man möge mir verzeihen, dass ich diesen als Weisheit getarnten Unsinn hier wiedergebe, aber es ist ein gutes Beispiel für eine sehr beliebte Botschaft, sie stürmt heute in ungezählten Varianten auf uns ein und erntet viel Applaus:

Liebe dich selbst!

Doch ist die Selbstliebe tatsächlich der Schlüssel zur Nächstenliebe?

Selbstliebe ist eine natürliche Eigenschaft des Fleisches:

Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es...
Eph 5:29 

Diese Selbstliebe mag gelegentl. durch irgend etwas krankhaft gestört sein, aber natürlicher Weise liebt jeder sich selbst. Diese Selbstliebe ist aber nicht etwa die Grundlage für das geistliche Leben in Liebe, sondern sie hindert de facto daran! Daher reden Jesus und die Apostel immer wieder davon, dass wir unser Selbst verleugnen, überwinden, ablegen, ja sogar töten müssen, damit das selbst-lose Leben und die Liebe Gottes tatsächlich in uns lebendig und wirksam werden kann.

"Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; und wer sein Leben in dieser Welt haßt, wird es zum ewigen Leben bewahren." 
Joh 12:25 

Es gibt solche krassen Aussagen bekanntl. auch in Bezug auf die eigene Familie, die Eltern, Frau und Kinder, Haus und Hof - also alles, was ein Mensch natürlicher Weise liebt.

Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.
Luk 14:26 

"...kann er NICHT mein Jünger sein" 
- geht´s noch deutlicher?!

Das Thema muss also einige Relevanz haben, dennoch lesen wir diese Verse, aber ihre Bedeutung bleibt uns verborgen. Wir gehen darüber hinweg oder denken: "Was hat das denn mit Liebe zu tun?" und halten das Ganze für ein Mißverständnis.


"Sie aber begriffen nichts davon, und der Sinn der Rede war ihnen verborgen, und sie verstanden nicht, was damit gesagt war."
(Luk.18,34)
 
...oder kurz gesagt:
Null Peilung!

Der Punkt ist, dass wir die menschliche, seelische Liebe "phileo" nicht von der göttlichen, geistlichen Liebe "agape" unterscheiden.

Das Ego, der "alte Mensch", ist gar nicht zur göttlichen Liebe fähig. Wer das denkt, unterliegt einer Illusion und wer es verkündet, täuscht die Menschen. 


Das oft zitierte "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" besagt eben nicht, dass wir uns selbst lieben sollen, sondern dass ein Austausch stattfinden muss. Das "Ich" muss abdanken und sterben, damit die Liebe Jesu in uns lebendig werden kann!

Das ist im Grunde das Zentrum und das "Geheimnis" der Botschaft vom Kreuz, von der Nachfolge und vom ewigen Leben.


  Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf und folge mir nach
Luk 9:23

Allerdings kann man mit dieser Botschaft keine Stadien füllen und kein Geld verdienen, denn sowas will einfach niemand hören.

Es kitzelt nicht in den Ohren, sondern durchbohrt unser Herz.



Meine Kindlein, um die ich abermals Geburtswehen leide, bis daß Christus in euch Gestalt gewinnt.
  Gal 4:19  

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HIER kann man noch mehr zu diesem Thema lesen.
Und HIER ist ein weiterer Schlüssel wie Christus in uns Gestalt gewinnt.

Montag, 29. Oktober 2012

Christ oder Nachfolger?

"Christen" ist eine Bezeichnung aus der Welt für die Jünger Jesu!

Es begab sich aber, daß sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde beisammen blieben und eine beträchtliche Menge lehrten, und daß die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden.
(Apg.11:26)

Agrippa aber sprach zu Paulus: Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ werde.  
(Apg.26:28)

NIEMALS bezeichnet sich in der Schrift irgend jemand selber als Christ, und nur EIN EINZIGES MAL werden Nachfolger so genannt:

Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht; er ehre aber Gott in solchem Fall.  
(1.Pet.4:16) 

Hier geht es im Zusammenhang um "die Leiden Christi" und daher steht an dieser Stelle auch der direkte Bezug zum "Christus".

Denn gleichwie die Leiden Christi sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost.  
(2.Kor.1:5) 

Die Leiden Christi sind zwar ein untrennbarer Bestandteil der Nachfolge und kommen aus der Welt über uns, sie sind aber keineswegs die "Hauptsache" der Nachfolge!

Warum sollten wir uns also selber so nennen? 

Wir sind doch vielmehr Kinder Gottes, wir sind Erben der Herrlichkeit uswusw...

..und in Bezug auf Jesus sind wir Schüler unseres Herrn, weil wir auf Seine Stimme hören und ihm nach-folgen!

Und die beiden Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach.

(Joh 1:37) 

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.
(Joh 10:27)
 
Jesus hat uns auch nicht befohlen "Christen" zu machen (das hört sich so nach einem "fertigen Produkt" an), sondern vielmehr Jünger (das sind Schüler / Lernende / Nachfolger) - und das ist ein (lebenslanger) Prozess!

Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe.
(Mat 28:19,20a) 

Wer also kein Lernender bleibt und innerhalb des Leibes (die Gemeinde) in allem wächst was uns Jesus (das Haupt des Leibes) sagt, der mag zwar ein "Christ" genannt werden, aber er ist eben kein Jünger Jesu...

Die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus.
(Eph 4:15) 


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Ich bin mir selbstverständlich über die Bedeutung des Begriffs Christus als "der Gesalbte" im Klaren, und dass auch wir mit dem Heiligen Geist gesalbt sein müssen, um überhaupt Nachfolger sein zu können. Dennoch bin ich der Ansicht, dass wir diesen Begriff vermeiden sollten, denn er steht heute eben für alles andere, als für eine vom Geist erfüllte Nachfolge...

Sonntag, 5. August 2012

Krankheit und Sünde

Und seine Jünger fragten ihn und sagten: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren wurde? 
Joh 9:2 

Genau so gehen wir aus "religiöser Sicht" auch oft an das Thema Krankheit heran.
Erstaunlicher Weise geht es bei Krankheit und Heilung aber gar nicht vorrangig um die "persönliche Sünde", die kann uns zwar "empfänglich" machen, aber spätestens bei kranken Säuglingen und Kindern wird sehr deutlich, dass hier nicht die Antwort zu finden ist.
.
Die allererste Ursache von Krankheit und Tod ist die "gefallene Welt" - das ist das Grundproblem.

Doch aus ihr hat Jesus uns ja erlöst und in das Reich Gottes versetzt!

Leider messen wir aber immernoch ständig mit "irdischem Maß", erklären und behandeln die Symptome der Krankheit nach menschlicher Erkenntnis und tun eben meist nicht so, wie man im Reich Gottes denken, reden und handeln sollte - und das ist unser Fehler.

Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern auf daß die Werke Gottes an ihm geoffenbart würden.
Joh 9:3
 
Eigentlich ist die Frage "wer hat gesündigt" also völlig irrelevant und der falsche Blickwinkel. Zumindest kenne ich keine Stelle über Heilung, wo Jesus dieses Thema zuerst mal anspricht - hinterher schon, damit ein Befreiter nicht etwa wieder in die Fallstricke Satans zurückfällt:

  Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, auf daß dir nichts Ärgeres widerfahre. 
 Joh 5:14

 Jesus macht klar, das Entscheidende ist und bleibt: 

"..dass die Werke Gottes offenbar werden".
Also ist Krankheit nicht das Werk Gottes, sondern des Widersachers.

  Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und heilend alle, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. 
Apg.10:38

Wenn wir doch nur auch diesen Blickwinkel bei allem Ungemach einnehmen würden und nicht wie gebannt auf die Angriffe und Bollwerke des Feindes schauen, und sie sogar oft noch zum Willen Gottes umettikettieren würden -

dann wären wir einen großen Schritt weiter bei unserer Bitte 

"Dein Wille geschehe"

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  Hier ist noch ein Artikel zum Thema Sündige nicht mehr!.

Dienstag, 24. Juli 2012

Das Ende der Welt beschleunigen?

Das Ende der Welt ist immer ein Thema.

Denn ob wir dann noch leben oder längst verstorben sind, spielt nur eine untergeordnete Rolle - es ist für jeden Menschen der Tag des Gerichts!

"Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.
Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!
Indem ihr erwartet und beschleunigt die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden."

(2.Pet.3:10-12 Elb.)

Dass wir trotz dieser in der Schrift mehrfach sehr dramatisch geschilderten Ereignisse, keine Angst vor dem Ende der (jetzigen) Welt, dem großen "Tag des Herrn" zu haben brauchen, ist den meisten Christen theoretisch wohl klar, doch praktisch sind wir meistens meilenweit davon entfernt, diesen Tag tatsächlich als etwas Erstrebenswertes zu betrachten und zu erwarten.




Doch können und sollen wir tatsächlich die Ankunft dieses Tages "beschleunigen"?
Und falls ja, wie soll das gehen??

Es kommen da Gedanken auf, wie die weltweite Evangelisation muss voran gebracht werden, die Frohe Botschaft jedem Menschen verkündet worden sein und die "Vollzahl" muss errettet und getauft sein. Dann kann Jesus endlich wiederkommen - solange muss Er leider noch warten, bis wir hier mit Seinem Auftrag fertig geworden sind...

Diese Idee scheint absurd und das Ganze beruht auch auf einer mißverständlichen Übersetzung. Luther übersetzt hier mit "wartet und eilet" was nicht sehr sinnvoll erscheint, da es einen Wiederspruch bedeutet - entwerder warte ich z.B. auf den Bus, oder ich eile, um ihn noch zu erreichen...

Das griech. Wort ist hier "speudō", es bedeutet tatsächlich sowohl fleißig und ernsthaft etwas "dringlich" tun, als auch stillschweigend und sehnsüchtig etwas zu erwarten!
 Es findet nur an sechs Stellen im Neuen Testament Verwendung - z.B. treffen die Hirten in dieser Haltung bei der Krippe ein (Luk.2:16), oder Jesus fordert den Zöllner Zachäus solchermaßen auf, von seinem Beobachtungsposten herunterzusteigen und Ihn in sein Haus aufzunehmen:

Und als Jesus an den Ort kam, blickte er auf und sah ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilends herab; denn heute muß ich in deinem Hause einkehren! 
(Luk 19:5) 


Es geht also hier nicht um unsere "Einflußnahme" auf dieses alles entscheidende Datum, sondern um unsere innere Haltung dem gegenüber und daraus folgend unser äusseres Verhalten..

Die Welt kennt hier nur Furcht und Grauen, denn sie sehen auf das Ende und die Auflösung alles bisher Vertrauten - da kommt allein bei dem Gedanken daran schnell die Panik auf.
Doch was gilt für uns?
Diesen Tag, mit allen seinen Konsequenzen und Verheißungen, sollen wir

"in heiligem Wandel und Gottseligkeit, fleißig und ernsthaft, stillschweigend und sehnsüchtig, aber auch dringlich er-warten" -

das ist genau die richtige Geisteshaltung!

Johannes findet dafür andere Worte:

Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. So jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
(1.Joh.2:15)


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Eine Sucht ist zwar grundsätzlich gar keine lobnswerte Angelegenheit, doch die "Sehnsucht" bildet in diesem Fall wohl eine Ausnahme!