Freitag, 3. Oktober 2008

Christ und Scheidung

jeder der mich kennt weiß, dass ich gerne über erfreuliche Themen poste: Mut machen, aufbauen, motivieren, auf die Herrlichkeit Gottes schauen - Frohe Botschaft eben - das beleuchten, was "oben" ist, damit Seine Freude in uns sei!
Nun gibt es aber auch den "Bodenkontakt", wo ein Christ wie jeder "Normalo" mal Ärger mit der Telekom hat, Durchfall bekommt oder andere unangenehme bis ätzende Sachen erlebt - wie z.B.: Eine Scheidung.
Nanu - Christ und Scheidung? Das geht ja gar nicht - das wäre ja wie vom Glauben abzufallen, den schmalen Pfad verlassen und das Blut Jesu für unrein achten - pfui, sowas darf man doch nichtmal denken...
..und doch geschieht es immer wieder, sogar immer öfter.
Scheidung ist ein Weg dieser Welt, den auch Geschwister kennenlernen!
Es gibt nicht nur Seelsorge und spezielle Angebote für Betroffene in den (wenigen) Gemeinden, die sich dem Thema offen stellen, sondern mittlerweile auch Seminare, um auch die Leitung und Gemeinde selbst im Umgang mit diesem Thema und den Betroffenen zu schulen.


Fakt ist, dass Scheidung seit jeher ein Thema ist - auch in der Bibel!
Sie ist nicht Gottes Wille, klare Sache, doch die "Härte des Herzens" ist nunmal auch ein Fakt, der Gottes Segen schon immer verhindert hat.
Jesus weist darauf hin, dass dies letztlich der Grund für eine Scheidung ist und Mose von daher die Möglichkeit der Scheidung "legalisiert" hat (Mt.19,8).
Scheidung bedeutet eigentlich die Trennung der Ehepartner, sie beginnt damit, dass sich einer dem anderen "entzieht", sei es emotional oder körperlich. Das alles ist aber noch lange kein "Ehebruch", wie es z.B. Fremdgehen (Hurerei) wäre. Selbst eine vollzogene Scheidung ist vom Ehebruch klar zu unterscheiden.
Was ich besonders beachtenswert finde:
Scheidung ist ein Zugeständnis an die Menschen, aber in Gottes Augen gar nicht gültig!
Ja - so steht z.B. in 1.Kor.7,10+11 sinngemäss:
Die Frau soll sich nicht scheiden, der Mann soll nicht entlassen, WENN ABER DOCH, so bleibe sie unverheiratet!
Jesus weist mehrmals darauf hin, dass erst die Wiederheirat einen "Ehebruch" darstellt bzw. dass eine Scheidung zum Ehebruch führen kann (Mt.5,32 u.a.) - wie aber bitte kann eine Ehe "gebrochen" werden, die gar nicht (mehr) besteht?
Ein anderes Thema ist es, wenn der/die ungläubige sich vom gläubigen Partner scheidet - dazu heisst es lapidar:
"Wenn aber der Ungläubige sich scheidet, so scheide er sich." und was ich ganz besonders krass finde: "...der Bruder oder die Schwester ist in solchen fällen NICHT gebunden - zum Frieden hat uns Gott berufen." (1.Kor.7,15)
IST DAS EIN HAMMER?!!
(btw - ist das Scheiden vom Partner nicht in gewisser Weise oft schon ein Ausdruck von Unglauben?)
Was für einen riesen Unterschied stellen diese Aussagen doch zur "gängigen Praxis" dar, diejenigen zu verdammen, ja gradezu aus der Gemeinschaft der "Rechtgläubigen" auszuschliessen oder die mind. zu stigmatisieren, denen eine Scheidung "widerfährt"!
Wie es bis zu diesem Punkt auch immer kommt, ist eine sehr persönl. Sache und kann wohl kaum von aussen beurteilt werden. Fakt ist, dass wenn Gewalt, Alkohol, Untreue oder was auch immer auftauchen, der Feind bereits in dieser Ehe Raum bekommen hat und die Scheidung wäre dann sein Sieg.
Eine pauschale Schuldzuweisung oder Verurteilung, wie wir sie von vielen Seiten gehört haben, mitsamt der "Annullierung" jeglicher persönlicher und geistlicher Integrität, halte ich in jedem Fall für
völlig überzogen!
Zu dem seelischen Dilemma und der völligen Neustrukturierung des Alltags, packen so die "lieben Geschwister" noch das geistliche Verdammungsurteil oben drauf... wirklich sehr edel, hifreich und jesusmässig... :-(
Nunja, mein eigentliches Thema ist aber: Was sagt Jesus und die Bibel zur Scheidung und was sie in GOTTES AUGEN - also aus geistlicher Sicht - bedeutet.
Ich denke sie ist Ausdruck einer der stärksten denkbaren Angriffe des Widersachers auf ein Gotteskind - gelingt es dem "Vater der Lüge" das Herz eines der Partner zu verhärten und kommt er so "zum Erfolg", so zeigt sich doch wiedermal bei genauem Hinschauen, dass Gott grösser ist - grösser als unser Gewissen und grösser als unsere Gedanken die uns anklagen möchten...
ja selbst noch viel grösser als der Schmerz und unser (gebrochenes) Herz, denn Papas Wille für uns ist und bleibt das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene!
Er kann und will uns IMMER heilen, stärken und wiederherstellen - auch während und nach einem der grössten denkbaren Angriffe im Leben eines Christen.

"..wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst durch den ewigen Geist als Opfer ohne Fehler dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient!"
(Heb.9,14)
***

Kommentare:

wegbegleiter hat gesagt…

Scheidung ist nie Gottes Wille - aber sie ist eben menschlich. Deswegen definieren Jesus und Paulus auch zwei Ausnahmegründe und diese Tatsache macht deutlich: es kann Gründe zur Scheidung geben. Auch welche, die über die beiden biblischen hinaus gehen. Körperliche oder seelische Gewalt zum Beispiel. Scheidung ist in den meisten Fällen schmerzend und so kenne ich es bei uns zumindest nicht, dass damit unbarmherzig umgegangen wird, ein Ausschluss von der Eucharistie (sprich Abendmahl) ist meines Erachtens absolut überzogen (wird Bee wahrscheinlich anders sehen...;-). Und auch das krasse Verbot der Wiederheirat. Da hat man nun eine junge Frau, die aus Dummheit früh geheiratet hat. Der Man seilt sich ab, sie ist allein, geschieden. Sie lernt einen netten Christen kennen und will heiraten. Was ist an dieser Stelle relevant? Gesetz oder Gnade bzw. Barmherzigkeit? Reite ich nicht durch das Verbot der Wiederheirat einen solchen Menschen in anderen Teilbereichen des Lebens in viel tiefere Sünde hinein? Insofern ist Scheidung und Wiederheirat zuerst ein dogmatisches Thema... zuletzt aber vor allem ein seelsorgerisches und somit keine Sache von schwarz-weiß.

B.t.w. jeder, der nicht nur eine Traumehe mit einer Traumfrau führt und selbst traumhaft sündlos ist, sollte barmherzig auf Ehen und Ehekrisen schauen. Denn jede funktionierende und bestehende Ehe ist pure Gnade. Kein Grund, sich besser vorzukommen also.

Bento hat gesagt…

Danke für deinen Input, Wegi - und schön, dass bei euch damit nicht restriktiv umgegangen wird (hätte ich jetzt auch nicht gedacht ;-))

..nun bin ich wohl der Letzte, der mit diesem Thema dogmatisch umgehen, und die "persönlichen Umstände" ausser Acht lassen möchte...

Fakt ist jedoch, dass 1.Kor.7,10 ausdrücklich als ein "Gebot des Herrn" bezeichnet wird - denke das bezieht sich nicht nur auf Teil A (einleuchtend), sondern auch auf B die Wiederheirat (wie unangenehm), denn erst V.12 wird dann ausdrückl. wieder als Paulus´ Statement gekennzeichnet.

Im Zusammenhang wird ja hier die Versöhnung genannt, die mit Sicherheit das beste - weil göttliche - Heilmittel ist aber durch eine Wiederheirat praktisch ausgeschlossen wird.
Nehme mal an, dass hier u.a. genau das verhindert werden soll, was heute so "normal" ist: Die Lebensabschnitts-Partnerschaft.

Ich denke hier gilt aber besonders auch der eigene Erkenntnisstand, persönl. Glaube und Gewissen müssen entscheiden um "Schlimmeres" zu vermeiden - wie ja auch in V.9 "relativiert" wird, so gilt es bei dieser wichtigen Frage umso mehr: Wenn es nicht aus Glauben geschieht, sondern lediglich als "äusserliches Gebot" angewendet wird, dann ist das wohl die grössere Sünde (huii - das könnte ja ein hermeneutischer Dammbruch werden ;-).

Der Punkt ist wohl - auf einem falschen Weg gibt es schwerlich richtige Entscheidungen...

Dein starkes Schlusswort bringt mich noch auf folgenden Gedanken:
Es gibt wohl auch den Unterschied zwischen einer Ehe, die "im Himmel" geschlossen und geführt wird (ich meine nicht Wolke 7), und der Ehe als soziale "Rechtsform".

Sabina hat gesagt…

Wenn dat ma alles so einfach wär', wie hier logisch nachvollziehbar ...

Bento hat gesagt…

...wer hat denn was von einfach gesagt ;-) aber irgendwie muss man doch Ordnung im Chaos schaffen -und für sowas ist numal von Anbeginn an der Geist Gottes zuständig...

Günter J. Matthia hat gesagt…

»Ehebrecher werden das Reich Gottes nicht erben« ... »Und das sind manche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes«, schreibt Paulus an die Korinther.

Ich meine, dass die Gnade immer über das Gesetz triumphieren wird. Wenn ein Mörder Gnade finden kann, und dann dasteht, als hätte er nicht gemordet, dann doch wohl auch ein Geschiedener oder eine Geschiedene? Bei Gott zumindest, wenn schon nicht bei mancher Gemeindeleitung.

Martin.D[x]D.nitraM hat gesagt…

Ich meine auch, nein, ich bin mir sicher, dass die Gnade über das Gesetz triumphiert.
Es gab in der Geschichte und gibt heute überall geistliche Männer und Frauen die an der Ehefront gescheitert sind. Von MC Pherson, Kathrin Kuhlman, über Tod Bently, Ehe ist einfach eine der sauschwersten Aufgaben in der heutigen Zeit, die Gott uns gestellt hat. Ich hab es einmal auch nicht gepackt, auch wenn meine Frau ausgezogen ist und die Initiative von ihr kam, damit kann und will ich mich nicht rausreden.
Ich rate jedem Freund, der zu mir kommt und sagt, dass er nicht mehr kann und sich scheiden lassen will: "Mach es nicht". Es ist total schmerzhaft und es braucht Jahre um dich wieder herzustellen. Und trotzdem kann ich aus meinem Leben bezeugen, dass Plan B sich für mich als sehr gut erwiesen hat, besser als Plan A (gefühlt). Ich bin total glücklich mit meiner zweiten Frau, so glücklich wie noch nie zuvor in einer Beziehung. Das muss nicht für jeden stimmen. Es gibt ja auch Leute, die nach der Scheidung dann keinen Partner finden (und den Rest ihres Lebens alleine bleiben, auch nicht so toll). Ich wußte für mich, dass ich alleine in dieser Welt nicht klar komme, ich brauche einen Partner. Gott hat meine zweite Ehe sehr sehr gesegnet, er hat uns eindeutig zusammen geführt, wir beten fast jeden Tag zusammen, sie steht hinter mir und segnete mich für meinen Dienst (was früher so nicht der Fall war). Bin sehr glücklich damit und habe nicht das Gefühl, dass Gott seinen Segen durch die Scheidung von mir genommen hätte, ganz im Gegenteil, ich bin so krass gesegnet, wie ich es noch nie vorher erlebt habe, auch habe ich nicht meine Erlösung dadurch verloren (sonst wäre Gott schizophren) und das Beste kommt noch.

Anonym hat gesagt…

Hallo Freunde,
viele eurer Kommentare sind hilfreich für mich. Aber "genau meine Story" finde ich in vielen guten, christlichen Sites leider nicht ...
Nein, ich bin nicht sex- oder porno-süchtig und ich bin auch nicht (ein Wunder, wirklich ...) geschieden.
Ich hatte "lediglich" nach jung geschlossener, 20-jähriger Ehe eine über 1 Jahr dauernde, am Anfang nur "scheu romantische", aber zunehmend erotischere und zuletzt sehr leidenschaftliche Liebesbeziehung zu einer anderen Christen-Frau.
Vor nunmehr einem Jahr dann der Super-GAU: Aufdeckung, monatelange schmerzvolle Gespräche mit meiner Frau, zeitweiser Ausschluß aus der Gemeinde, Buße, Schande, Vergebung, Versuchungen ... 1 Jahr lang Rückweg, zu Fuß durch die Wüste, gräßlicher Durst. Keine Scheidung! Meine Frau vergibt mir, und der Mann meiner Ex-Gel.. (wie nennt man so jemanden eigentlich christlich korrekt?) hat ihr vergeben, aber in beiden Ehen - wie ich hörte - tief klaffende Wunden, Depression, Angst, Trübsal. Wie verliebt man sich neu ineinander nach so einer Geschichte ... ?
Wer kennt so was, wer weiß rat? Sind wir die einzigen "Idioten" auf der Welt, die nach so einer extremen Geschichte sich NICHT scheiden lassen, sondern immer noch dran glauben wollen, daß ER alles zum guten wenden kann?

Gruß
B aus N

Bento hat gesagt…

Hallo B aus N

danke für deinen Input und deine Offenheit - das bewegt!

Aber so aussergewöhnl. erscheint mir deine Geschichte gar nicht zu sein - denke schon, dass viele Paare vor dieser Hürde stehen, denn die Vergebung beseitigt zwar die Schuld, aber nicht die Verletzungen der Seele und bes. nicht die Ursachen, die in diese Katastrophe geführt haben. Hier liegt eine grosse Aufgabe für den Neubeginn, denn "so wie es vorher war" wird es - und soll es ja auch nicht - wieder werden!

Diese Tage habe ich gehört, das Wort Krise würde Scheidung bedeuten.

Wenn es also nicht zur Scheidung der Ehe kommt (HALLELUJA!), so muss man sich doch von den Verhaltensmustern scheiden, die dahin geführt haben.
Du sprichst imho das Kernthema genau an:
"Wie verliebt man sich neu ineinander nach so einer Geschichte ... ?"

mein brüderlicher Tipp:
Entdecke deine Frau neu als Frau und nicht "nur" als Ehefrau!
Sie hat da einen riesen Schritt getan, Papa hat ihr die Kraft gegeben dir zu vergben - nun musst du alle Scham, Selbstanklage und sonstwas überwinden und deine Frau neu "erobern"! Entdecke deine Liebe neu zu DIESER Frau und hilf ihr so ihren Schmerz zu überwinden und sich auch neu in dich zu verlieben -
Er gibt dir die Kraft, den Mut, die Sensibilität, die Geduld und alles was sonst nötig ist - SO wendet ER dann alles zum Guten.

Allen Segen dafür!

Mithrandir hat gesagt…

Habe mich mittlerweile angemeldet, bisher anonym "B aus N" ...

Danke für deine Worte, Bento. Ja, deine Gedanken sind die wohl einzig wahren - aber doch "sauschwer" zu realisieren. Fast beneide ich Menschen (Christen), deren Ehebruch ein kurzer, rauschhafter Zustand war, den man "verkatert" nach Tagen, Wochen oder auch meinetwegen Monaten wieder verlassen hat. Aber ein Jahr, Freunde, das ist eine verd.... lange Zeit. Vorher noch mal eine ebenso lange Zeit, in der man den anderen Menschen als Freund, Gebetspartner (irrwitzig, aber wahr ...) und Vertrauten kennengelernt hat. Irgendwann in der einjährigen Beziehung kommst du (ich hab's der Geliebten gegenüber ausgesprochen) an den Punkt, wo du den Ehepartner wirklich innerlich "verlassen" hast. In den ersten Monanten der unseligen Beziehung versuchst du noch (sowohl "sie" als auch ich), den Ehepartner festzuhalten, ihn mit aller noch übrigen Kraft weiterzulieben, nicht fallenzulassen (klingt pervers, ist aber so ...). Das man unaufhaltsam weggezogen wird, ist eine schreckliche Erfahrung. Es kommt der Punkt, wo man merkt, daß man mit dem Menschen der illegalen Beziehung "ein Fleisch" geworden ist. Klar, im geistlichen Sinne ist das schon geschehen, wenn man nur einmal zusammen schläft, aber es gibt einen zwischenmenschlichen Grad der Vertrautheit, der sich weit danach irgendwann einstellt und dann unauflösbar erscheint. Wenn dann der Mensch, in den man sich verliebt hat, auch noch objektiv in vielen Dingen "aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein scheint", dann ist das einvernehmliche Wiederauflösen so einer Liebe eine mörderische Angelegenheit. Vor allem, wenn man nach einem einzigen, tränenerstickten Telefonat Monate der kategorischen Trennung überstehen muß(kein Treffen, kein Telefon, kein Mail ..., unterbrochen nur von einem einzigen ungeplanten Zusammentreffen in der Öffentlichkeit nach einigen Monaten).
Das ist hart, Freunde. Bekannte, Gemeindemitglieder und -Leitung fragen schon längst nicht mehr nach. Scheint ja alles in Ordnung zu sein. Sie wissen es nicht anders ... Die Schlacht im Herzen geht immer noch weiter. Nein, der "dunkle Herrscher" macht keine Geschenke, wie wir seit der Sonntagschule wissen. Er lässt uns unsere Fehltritte bitter bezahlen. Das sind die Zeiten, in denen man SEINE Gnade als einzige, antreibende und erhaltende Kraft kennenlernt. Ich liebe meine Frau wirklich. Nie wieder soll ihr solches Leid geschehen. Aber es reicht ein einziger visueller oder emotionaler Reiz, der mich an "sie" erinnert, und es haut mich zumindest für Minuten aus dem inneren Gleichgewicht ...

Fazit: Wenn sich jemand an den Rand des Wahnsinns bringen will, folge er meinem Beispiel ...
Ich wurde an zwei Sprüche von Salomo erinnert: "Denn der Preis für eine Hure geht bis zu einem Brot, doch die Frau eines Mannes macht Jagd auf dein kostbares Leben" (Spr. 6, V.26) und diesen: "Wer aber Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, ist ohne Verstand. Nur wer sich selber vernichten will, der mag das tun".

Also Leute, seid wachsam ... es beginnt ganz leise und süß, geht über zum Orkan und endet im Schiffbruch!

Bento hat gesagt…

Hallo Mithrandir,

danke für deine Warnungen - ich pers. habe solchen Versuchungen immer erfolgreich wiederstanden, der Preis ist einfach zu hoch! Dennoch ist unsere Ehe grade in´s Trudeln geraten, weil sich alles so eingefahren hatte und wir dringend Veränderung brauchen. Dabei habe ich bemerkt, dass ich meine Frau "nur" noch als Ehefrau wahrgenommen und geliebt habe - nun entdecke ich sie neu als Frau und das ändert einiges!

Also ich werde mal ganz offen als Bruder hier schreiben.
Ja, das ist alles sehr übel, was du da schilderst, doch mir kam folgender Gedanke:
Was würde wohl deine Frau schreiben, wenn sie IHR Leid schildern würde? Ihre Perspektive kommt in deinem Statement nicht vor. Du wälzt dich in deiner selbsteingebrockten Soße, aber deine Frau hängt unschuldig mit am Kreuz. Es ist höchste Zeit, dass du deinen Ganzen Gefühlsschlamassel in die Tonne drückst, jeden Gedanken und jedes Gefühl aus "Teufels Küche" entschieden abweist und dich und dein GANZES HERZ jesusmässig deiner Frau hinwendest! Sie braucht deine Hilfe mehr, als du Hilfe brauchst bzw. auch du wirst nur so gesunden.
Ich möchte keinesfalls anklagen oder (noch mehr) schlechtes Gewissen machen, sondern dich wachrütteln, denn du brauchst DRINGEND einen Perspektivwechsel, sonst kommst du/ihr aus diesem seelischen Dilemma wohl kaum raus!

Spätestens wenn die Wellen so hoch schlagen, wie bei dir, dann hilft eigenes rudern nicht weiter, sondern nur noch ganz auf Jesus zu schauen und zu vertrauen. Geistl. betrachtet bist du deshalb in dieser Situation - Gottes herrliche Kraft möchte sich in deinem Leben offenbaren! Da ist deine/eure Chance und du weist das, aber du steckst in einem Schein / Sein - Dilemma fest. Finde wieder zum SEIN mit deiner Frau. Wenn du durch die Kraft des Geistes die wahre Liebe neu entdeckst, freisetzt und lebst, dann wird alles andere zur Sülze!!

Hoffe du kommst klar mit dem "Bentostyle" ;-)
du schreibst hier offen - also bekommst du auch ne offene Antwort!

und Gebet
und Segen

Bento hat gesagt…

tschuldigung - mein Statement kommt bei erneutem lesen etwas lieblos daher!

"Das sind die Zeiten, in denen man SEINE Gnade als einzige, antreibende und erhaltende Kraft kennenlernt. Ich liebe meine Frau wirklich. Nie wieder soll ihr solches Leid geschehen."

Du bist schon längst auf dem richtigen Weg, Bruder!

Mithrandir hat gesagt…

Hallo Bento,
ist schon in Ordnung. Ich bin ein "zäher Knochen", vertrage einiges. Du hast Recht - und ich habe während der Anbetungszeit im letzten Sonntag-Gottesdienst eigentlich genau diese Entschlüsse für mich gefasst ... Ich muß "sie" aus meinem Herzen verbannen. In eigener Kraft hält so ein Entschluß erfahrungsgemäß 2 1/2 Tage ... Aber der Heilige Geist zieht bekanntlich jeden, der nur einen Schritt in die richtige Richtung machen will.

Aber deine vorletzte Reaktion ist verständlich - und jedem in eine ähnlich Sache wie ich vertrickten auch nicht neu!

Ich schätze dich als einen hochmotivierten Christen ein, der den HERRN liebt und sicher auch seelsorgerische Erfahrung reichlich hat. Aber -

ICH treibe in diesem Strudel und habe Angst, zu ertrinken. Ja, es war bekannt, daß diese Gewässer sehr gefährlich sind und überall "baden verboten"-Schilder stehen. Ich kannte sie alle ... aber jetzt liege ich drin und rudere um mein "inneres Leben". Du und kein anderer Freund und Bruder kann mir hinterherspringen und mich rausziehen. Du kannst mir nur zurufen, dass ich gleichmäßige Schwimmzüge gegen die Strömung machen, tief durch die Nase ein- und ausatmen soll und endlich den Ballast, den ich immer noch mit mir schleppe, abwerfen soll.

So ist es eben ...

Glaub mir, es zerreißt mir das Herz, wenn ich daran denke, wieviel meine Frau für mich leiden muß. Das ist wie mit David und seiner Sünde von Ehebruch und Mord: Der HERR vergab seine Sünde augenblicklich, als er sie bekannte. Aber das neugeborene Kind der Bathseba musste sterben ...

Der HERR segne dich, Bruder, deine Frau und deine Arbeit.

Ich übrigens tue seit einem Jahr in der Gemeinde keine geistliche Arbeit. Die Gemeinde hat mich sogar die ersten Monate "vor die Tür gesetzt". Nach dem heftigen Gespräch mit der Gemeindeleitung habe ich mich in mein dunkles Büro zurückgezogen. In dem ganzen Elend konnte ich leise, aber recht klar "SEINE" Stimme wahrnehmen, ungefähr so: "Ich habe nur 2 Aufgaben für dich: a) suche mich neu und b) liebe deine Frau".

Das ist meine einzige geistliche Aufgabe für jetzt und bis auf weiteres.

Wenn du einen Dienst hast, der voll ist von geistlichem Kampf, Sieg, Erfolg etc., dann vergiß nicht, das genau diese beiden Dinge für jeden verheirateten Christen-Mann gelten, und zwar vor allem und jedem Dienst, den es sonst noch gibt. Und es scheinen ausgerechnet mit die schwersten Dinge zu sein ... Dagegen ist aufstehen und predigen fast schon "easy", oder?

Bento hat gesagt…

Hai Mithrandi,

da bin ich aber froh, dass du nicht zimperlich bist ;-))

Dein Statement und deine Art gefallen mir sehr, meine Einschätzung, dass du auf dem richtigen Weg bist, hast du bestätigt.

...eigentlich bist du aber längst am Ufer - Jesus hat dich wiedermal gerettet!
Nur das Bad war bei aller Gefahr auch erfrischend und nun hockst du da am Ufer und während deine Klamotten langsam trocknen, schaust du über das Wasser, das dich nun verheißungsvoll glitzernd wieder zum baden einladen will...Lebensgefahr? naja - immerhin hast du überlebt...

"Der HERR vergab seine Sünde augenblicklich, als er sie bekannte. Aber das neugeborene Kind der Bathseba musste sterben ..."

..genau! so ist das - dieses "Neugeborene" darf in Gottes Augen nicht leben (es hätte nie gezeugt werden sollen) - also muss es sterben und begraben werden, dann ist es vorbei.

Die Geschichte in 2. Sam.12 ist hochinteressant - bis Gott dem David vergeben hat und das Leben des Knaben nahm, wird die Frau immer "das Weib Urijas" genannt, erst nachdem alles wiederhergstellt ist, wird sie mit Namen Bathseba genannt - ok Urija war nunmal tot und als Witwe konnte sie ja dann Davids Weib werden!

Also mein Lieber - du kämpfst nicht um DEIN Leben, sondern um das Leben "des Kindes"!
Du hast V.16 aber jetzt lange genug durchgezogen, falls es dir noch niemand gesagt hat, tue ich es jetzt: Das Kind ist tot!
Du bist längst an der Schwelle zu V.20 - stehe auf, wasche dich und danke Gott, dann geh in dein Haus und iss. Und wenn du dein Weib getröstet hast, gehe zu ihr ein und zeuge mit ihr gesegnete Kinder der Liebe durch Gottes Gnade!

1.Aufgabe - erkenne Gottes Willen
2.Aufgabe - liebe deine Frau

"Wenn du einen Dienst hast, der voll ist von geistlichem Kampf, Sieg, Erfolg etc., dann vergiß nicht, das genau diese beiden Dinge für jeden verheirateten Christen-Mann gelten, und zwar vor allem und jedem Dienst, den es sonst noch gibt."

AMEN AMEN!

schön, dich kennenzulernen -
voller Segen über deinem Leben, Bruder!

ps - zu deinem Komment bei Versuchungen schreibe ich bald was.

Mithrandir hat gesagt…

Hallo Bento,
du bist wirklich "krass drauf" ...

Die David / Bathseba-Story gibt echt soviel her. So ist die Bibel eben ... Es gibt sogar im Web eine Diplomarbeit "wenn Bathseba badet". Soll sehr gut sein, ist aber irre lang, hab nur mal 1 -2 Seiten davon gelesen.

Aber seit langer Zeit geht mir schon dieser Aspekt der Geschichte durch denn Sinn: Uria, der betrogene und leider später auch gemordete Ehemann, wird oft so heroisch und gerecht dargestellt. Okay, war er auch. Ritterlich und ehrenhaft! Man muß sich das mal vorstellen: Er war bereits Wochen oder Monate auf Geschäftsreise (damals waren das eben Kriegszüge ins Ausland ...) und kommt auf Anweisung seines Chefs nur mal kurz in die Hauptstadt zurück. Der will ihn (listig, wie wir wissen), in "Frieden" zum Übernachten in sein Haus schicken. Aber Uria geht nicht hin. Warum? "Nein", sagt er, so ein --Kollegenschwein-- bin ich nicht. Während meine Leute hart am gemeinsamen Projekt (hier: Einnahme der feindlichen Stadt) arbeiten, gehe ich doch nicht nach Hause, mache blau und lasse es mir mit meiner Frau gut gehen. "Das sei ferne von mir", sagt er!

Er wurde immer so heroisch dargestellt. Dieser Idiot! Anstatt nach Hause zu gehen und seiner schönen Frau DAS erotische Erlebnis ihres Lebens zu bereiten, hat er nur "Pflicht", "Ehre", "Lehnstreue" im Sinn. Selbst wenn er sich, wie es ja auch in dieser Geschichte war, in Gottes Auftrag in einem "heiligen Krieg" stand, vernachlässigte er sein höchstes Gut.

Ich glaube nicht, daß das in seinem Leben ein Einzelfall war. Seine Frau war's gewöhnt. Deshalb war sie so empfänglich für das subtile Werben des großen "Romanciers" David. Oh nein, der legte es nicht darauf an, sie so schnell wie möglich auf's Lager zu bekommen. Schließlich war er, wie die Bibel uns lehrt, ein "Mann nach dem Herzen Gottes" und "ein Prophet".

Nein, er kümmerte sich nur ein wenig, bei Abendessen im Kerzenschein, um die seelischen Verletzungen dieser innerlich verwahrlosten Nachbarin! Hat ihr zur Harfe vorgesungen ... Und eh er sich versah, hatte SIE IHN am Haken!

Mithrandir weiß, wovon er spricht! Ihr Uriahs unserer Tage: seit keine solchen Idioten! Gewiß, David war der Hai in diesem Teich, nichts auf der Welt gab ihm das Recht zu dem, was er tat! Nach mosaischem Gesetzt stand die Todesstrafe darauf!!! Keine Sau hätte ihm das zugetraut, seine Gottesfurcht war hinlänglich bekannt.
Aber Uriah, sei wachsam! Es gibt Schätze, die man am besten im heimischen Tresor verschließt. Aber "dieser" Schatz ist ausgerechnet dort am unsichersten. Sicher ist er dir nur, wenn du ihn jeden Tag in die Hand nimmst, im "Flügel verleihst" etc.......

Anonym hat gesagt…

Hallo Mithrandir,

ich weiß ja nicht, wo genau Du in Deinem Gesundungsprozess zur Zeit stehst.
Ich möchte Dir nur sagen, dass der Kampf in Deinen Gedanken stattfindet und Du ihn ebenda auch gewinnen musst. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe ein ähnliches Problem vor Jahren auch durchgemacht - es ist zwar nie zu Taten gekommen, aber Jesus hat ja klar gesagt, wenn Du eine Frau (resp. einen Mann) begehrlich ansiehst, ist das auch schon Ehebruch. Es war "nur" eine "ungesunde Beziehung auf einer emotionalen Ebene", wie ich neulich mal eine interessante Umschreibung gehört habe, aber der Kampf ist - vielleicht weniger heftig - der selbe.

Ich weiß heute, dass das Einzige, was hilft, die radikale Hinwendung zu Jesus ist, mit allen Gedanken, in jeder Sekunde. Sich nicht den flüchtigsten Gedanken an die schöne Zeit zu gestatten, sondern sich in Lobpreis und Anbetung zu flüchten, sich neu in Ihn verlieben.

Nur alte Gedanken verdrängen, ohne neue Gedanken zu denken funktioniert leider nicht so...

Anonym hat gesagt…

Hallo, Anonym,

hier ist noch mal "Mithrandir" (hab das blöde Passwort vergessen - es gibt so viele davon ...)

danke für den Hinweis, hast recht, sehe ich auch so, das ist es, was ich anstrebe(n muß).

Aber, mit Verlaub gesagt, glaube ich nicht, daß du weißt, wovon ich rede ... Deine Versuchung ist zwar "vom gleichen Holz geschnitzt" gewesen wie meine, aber doch wohl nicht ganz dieselbe.

Stell dir vor, du sagst einem Ex-Alkoholiker, der nach schweren Zeiten trocken geworden ist, etwa folgendes: "Bruder, ich weiß wie es dir geht, denn es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da konnte ich nicht an einem Kasten Bier vorbeigehen, ohne einen heftigen Durst zu verspüren. Okay, ich habe zwar nie mehr als ein Glas pro Tag getrunken, aber im Grunde genommen sind wir uns doch ähnlich, oder?" (zugegeben, das war jetzt gemein ...).

Ich habe gerade heute ein "altes indianisches Sprichwort" gelesen: "Urteile nicht über einen Menschen, solange du nicht einen Mond lang in seinen Mokkassins gelaufen bist". Nun wird man keinem Seelsorger ernsthaft raten, erstmal selbst die Sünden zu begehen, unter deren Folgen seine "Hilfesuchenden" leiden, um mitreden zu können.

Der Trost muß einfach sein "... wir haben aber keinen Hohepriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, da er in allem versucht wurde gleich wie wir, aber ohne Sünde ..." (oder so ähnlich ...)

flunra hat gesagt…

Hallo Ihr Lieben bei diesem Thema kann man nicht ruhig bleiben. Meine Mutti mit ihren 97 jahren sagt immer:"Scheidung ist Vertragsbruch!" Man lebt nicht mehr so miteinander, wie man es sich versprochen hat zu tun. Als mann kann ich nur für Männer sprechen. Unser Aufgabe ist doch klar definiert in der Schrift. Paulus hat es aufgeschrieben: Ihr Männer liebt eure Frauen so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Wenn wir das tun, dann möchte ich die Frau sehen, die sich so geliebt scheiden lässt. Neben dem Lieben ist die zweite Bedingung, ihr alles und jedes zu vergeben, weil Frauen manchmal was tun, was für einen mann keinen Sinn macht und man sich furchtbar darüber aufregen könnte. Mit dem Vergeben ist aller Streit aus dem Wege. Und noch ein Tipp. Wer seine Frau jeden Tag liebkost, merkt von einem Tag zum anderen nicht, dass sie älter wird, denn von heute auf morgen tritt kein merklicher Alterungsprozess auf. So bin ich jetzt 45 Jahre verheiratet und es gibt keinen grund sich zu trennen. Liebt eure Frauen und sagt zu fremden Frauen, wenn sie euch auf den Pelz rücken: Wegtreten! Du musst in jeder Situation wissen, wer deine Frau ist und so handeln, dass sie es auch bleibt.

cracy hat gesagt…

OH OH------ NUN JA ICH BIN NOCH GANZ FRISCH IN MEINEM GLAUBE ZU GOTT UND HAU JETZ SCHON ÜBELS AUF DE TISCH----- SCHEIDUNG HABE EINE NEUE BEZIEHUNG UND BIN JETZ AUCH NOCH SCHWANGER!!! OH JAAAA DAS IS NICHT LEICHT ZU LESEN WAS DA AB GEHT ICH WEIS NUR EINS EIN WEG ZURÜCK ZU MEINEM MANN IST NICHT MÖGLICH! ER VERZEIHT NICHT! UND ICH MÖCHTE AUCH NICHT ZURÜCK DEN DIESE LIEBE IST BEREITZ VOR EINEM JAHR GESTORBEN HILFE WAS KANN ICH IN MEINEM FALL TUHN AUSER BETEN UND PAPA UM VERZEIHUNG BITTEN???

Bento hat gesagt…

Hallo cracy,
"ICH WEIS NUR EINS EIN WEG ZURÜCK ZU MEINEM MANN IST NICHT MÖGLICH!" ..dann weist du mehr als Jesus weis:
Mat 19:26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich.
Mar 9:23 Jesus aber sprach zu ihm: «Wenn du etwas kannst?» Alles ist möglich dem, der glaubt!
uswusw...
...was uns unmöglich erscheint, ist eben durch Gott doch möglich!

Du stellst die Haltung deines Mannes "verzeiht nicht" vor deine eigene Haltung "ich möchte auch nicht" - wenn du aber als Christ denkst und handelst, dann steht Gottes Wille am Anfang!
Ja, Papa wird dir ohne Frage verzeihen, nur so können wir auch über unseren Schatten springen!

"Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der HERR, daß sich das Weib nicht scheide von dem Manne;
so sie sich aber scheidet, daß sie ohne Ehe bleibe oder sich mit dem Manne versöhne" (1.Kor.7:10+11)

Mein Tipp: Lass deine derzeitigen Gefühle nicht zu laut reden und stelle dich nicht unter Stress, weil Gott dir Seinen Willen zeigt - freu dich darüber, denn Er will dich segnen! :-)

Anonym hat gesagt…
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Anonym hat gesagt…

Ich hätte gern eine Antwort! Ich stehe mit 4 Kindern vor der scheidung, bin in der Ehe Christ geworden, sprich hab mich taufen lassen, sowie auch mein Mann nach seinem Ehebruch! Wobei ich bis heute nicht sicher bin ob das nicht nur der Leute wegen war( haben auch eine Erneuerungsfeier gemacht, zu der ich mich im nachhinein gedrängt fühlte, da für mich eine richtige Trennung nach dem Ehebruch angesetzt gehört hätte)-für mich war bis heute(6 jahre später alles ersucht zu haben um die ehe zu retten- incl. 2 Seelsorgen) eine Versöhnung nicht möglich! Für mich hat er ein absolut versteinertes, verhärtetes Herz und auch keine Einsicht darüber wie sehr dieser Zustand unseren Kindern schadet! Er wurde auch nach der Erneuerung rückfällig, hat sich mit pornografischen Dingen beschäftigt und war mehrmals gewalttätig, was er bis heute nicht eingestehen kann! Ich bitte dringend um geistlichen, weisen Rat! I h habe nach längerem schmerzhaften prozess in der seelsorge, wirklich frieden über die trennung, die für mich schon lange im herzen stattgefunden hat! Er möchte auch vor Ältesten unserer Gemeinde dass es so aussieht dass i h ihn verlassen hab, was seine Verantwortungslosigkeit noch immer zeigt, lässt mich aber gleichzeitig immerwieder indirekt spüren " du verlässt mich nicht"( er ist Afrikaner und auch die kultur spielt eine eine von mir doch unterschätzte rolle)! Ich rauche rat ob eine scheidung gerechtfertigt wäre, sodass man wirklich irgendwann für einen neuanfang frei wäre!? Bitte um Antwort

Bento hat gesagt…

Hallo Anonym,
danke für dein Vertrauen.
Es ist mit diesen wenigen Informationen wirklich nicht gut möglich, den "weisen Rat" zu geben, nach dem du fragst. Ich müsste dir erst ein paar sehr persönliche Fragen stellen, um die Situation besser zu verstehen. Das möchte ich ungern hier öffentlich tun, bitte kontakte mich über meine mailadresse bento(ät)jesus.de - ich hoffe, dass ich dir dann weiterhelfen kann.

Gruß und Segen

Anonym hat gesagt…

Hallo alle zusammen,

ich weiß der Blog ist schon etwas älter...keine Ahnung ob hier noch jemand reinschaut..
Ich brauche auch Rat.
Ich bin Christin, glaube an Jesus und gehe regelmäßig zum Gemeindegottesdienst.
Vor kurzem habe ich einen jungen Mann kennengelernt - er ist gerade in Scheidung! Er war 5 Jahre verheiratet, die Ehe zerbrach, seid 1 Jahr wohnt er wieder bei den Eltern.
Soweit ich weiß hat das Paar christlich geheiratet, kam aber mit der Zeit vom Glauben ab und geriet auf die schiefe ab. Sie sagte ihm eines Tages dass sie ihn nie geliebt habe, das hat er nicht erkraftet und geriet ganz auf die schiefe Bahn, ist dann auch fremdgegangen - naja auf jeden Fall lassen sie sich jetzt scheiden.
Er hat irgendwann wieder begonnen in der Bibel zu lesen und kommt jetzt auch wieder zum Gottesdienst, sieht ein wie viel schief gelaufen ist, aber es gibt keinen Weg zurück.
Wir verstehen uns echt super, aber darf er denn überhaupt wieder heiraten???

Anonym hat gesagt…

Hallo alle zusammen,

ich weiß der Blog ist schon etwas älter...keine Ahnung ob hier noch jemand reinschaut..
Ich brauche auch Rat.
Ich bin Christin, glaube an Jesus und gehe regelmäßig zum Gemeindegottesdienst.
Vor kurzem habe ich einen jungen Mann kennengelernt - er ist gerade in Scheidung! Er war 5 Jahre verheiratet, die Ehe zerbrach, seid 1 Jahr wohnt er wieder bei den Eltern.
Soweit ich weiß hat das Paar christlich geheiratet, kam aber mit der Zeit vom Glauben ab und geriet auf die schiefe ab. Sie sagte ihm eines Tages dass sie ihn nie geliebt habe, das hat er nicht erkraftet und geriet ganz auf die schiefe Bahn, ist dann auch fremdgegangen - naja auf jeden Fall lassen sie sich jetzt scheiden.
Er hat irgendwann wieder begonnen in der Bibel zu lesen und kommt jetzt auch wieder zum Gottesdienst, sieht ein wie viel schief gelaufen ist, aber es gibt keinen Weg zurück.
Wir verstehen uns echt super, aber darf er denn überhaupt wieder heiraten???

Bento hat gesagt…

Hallo Anonym
es ist immer schwierig, bei so wenigen Infos eine Aussage zu machen.
Die Ehe ist ein lebenslanges Bündnis. Was die meisten nicht wissen: Sie besteht auch bei einer Scheidung weiter. So wie du es beschreibst, ist die Ehe deines Freundes aber durch Unzucht bereits gebrochen.

Grundsätzlich ist Scheidung nur erlaubt, wenn die Ehe bereits gebrochen wurde (Unzucht)- wer sich sonst scheidet und eine(n) andere(n) heiratet, der begeht widerum Ehebruch.
Das ist der bibl. Befund und die Aussagen Jesu zu diesem Thema.

Mat 19:3 Da traten die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, aus irgend einem Grunde seine Frau zu entlassen?
Mat 19:4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Weib erschuf
Mat 19:5 und sprach: «Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen; und die zwei werden ein Fleisch sein»?
Mat 19:6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
Mat 19:7 Da sprachen sie zu ihm: Warum hat denn Mose befohlen, ihr einen Scheidebrief zu geben und sie so zu entlassen?
Mat 19:8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch wegen der Härtigkeit eures Herzens erlaubt, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen.
Mat 19:9 Ich sage euch aber: Wer seine Frau entläßt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht die Ehe; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

Hallo. Ein schöner blog. Ich habe auch gleich eine wichtige persönliche Frage zum Thema.
Ich bezeichne mich erst seit kurzem als richtige Christin, vorab hatte ich eher einen diffusen esoterischen Glauben.
Meine Lebenssituation ist folgende: ich habe 2 kinder mit einem Partner mit dem ich seit 10 Jahren zusammen bin. Zuvor war ich auch schon mal verheiratet, bin von demjenigen aber geschieden, keine gem. Kinder.
Weiterhin gab es zuvor auch schon andere Männer in meinem Leben. Allen voran mein erster fester Freund (=erstes mal sex).
In meiner jetzigen Beziehung kriselt es stark. Immer mal wieder und aktuell besonders.
Ist diese beziehung mit einer ehe gleichzusetzen? Da ich ja jetzt erst Christin geworden bin, frage ich mich ob gott dies wohl so sieht? Oder ist in seinen augen immer noch mein geschiedener ehemann mein eigentlicher partner? Oder gar derjenige mit dem ich zum allerersten mal ein fleisch geworden bin??
Mich verwirren diese Fragen gerade sehr :-(
Ich weiss daher auch nicht ob es richtig ist für den erhalt meiner jetzigen beziehung zu beten. Oder ob es wohl gottes wille ist dass wir uns trennen ? Trotz der beiden kinder ? Mein Gefühl ist zwiegespalten. Einerseits wünsche ich mir frieden für mich und die kinder und stelle es mir manchmal raumhaft vor alleine zu leben mit den kindern. Andersherum will ich mich nicht trennen, da trennungen jaigentlich nicht Gottes Plan entsprechen.
Was meint ihr, ist in meinem fall richtig im christlichen Sinne???
Danke für eure hilfe!
Lg nicole

Bento hat gesagt…

Hallo Nicole
schön dass du aus der diffusen Esoterik herausgefunden hast und zu Christus gekommen bist -
PREIS DEM HERRN!!

Nun, so kompliziert scheint mir deine Situation gar nicht zu sein, die Fakten sind jedenfalls folgende:

ALLES was du früher gemacht hast zählt jetzt nicht mehr, denn Jesus hat dir alles vergeben und dir ein neues Leben geschenkt (ich hoffe du hast dich auch taufen lassen?), dazu gehören natürlich auch die diversen Beziehungen oder Ehe und Scheidung usw.

Was deinen jetzigen Mann betrifft, so haben wir ein Wort von Jesus selber zu einer solchen Situation:

Joh 4:18 Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesprochen.

Das Zusammenleben mit einem Mann ist noch lange keine Ehe!
Auch ich lebte vor meiner Bekehrung in einer "wilden Ehe" und dann offenbarte mir Gott durch seinen Geist und durch sein Wort der Bibel die Bedeutung der Ehe und wir sehnten uns sehr danach zu heiraten, was wir dann auch baldmöglichst taten. Auch wir hatten übrigens bereits zwei Kinder.

Ganz unabhängig von eurer derzeitigen Streßsituation und den damit verbundenen Gefühlsschwankungen: Selbstverständlich solltest du für deinen Partner und Vater deiner Kinder und für die Heilung eurer Beziehung beten!!
(Ist er auch gläubig? - das wäre ja toll, aber ist nicht so entscheidend, wenn EINER Glaübig ist, kann die ganze Familie durch denjenigen geheiligt werden)

Bring das alles vor den Herrn, sprich deine Gefühle und Sorgen alle offen aus und höre, was der Wille unseres Vaters ist. Der Almmächtige ist ganz klar in diesen dingen und nicht von unseren jeweiligen Gefühlen beeindruckt...

Dann werde dir auch im klaren, dass deine Gedanken, dein Leben ggf. alleine zu verbringen sicher NICHT Sein Wille ist, sondern Heilung und wiederherstellung! - mal ganz abgesehen davon, dass eure Kinder BEIDE Eltern brauchen um gesund aufzuwachsen.

Bete und vertraue dem Herrn, dass er alles zum Guten wenden KANN UND WIRD!

Das wichtigste und die Quelle von allem ist immer der Geist in dem wir denken, reden und handeln. Wenn wir mit Gott übereinstimmen, dann wirst du nicht nur selber eine veränderte Geisteshaltung bekommen, sondern Gott kann in eurer Beziehung zum Guten wirken und du wirst Veränderungen sehen, die du nicht für möglich gehalten hast. - Ich rede da aus Erfahrung, denn auch wir haben unsere "midlife-cisis" schon hinter uns ;-) ...

Dann bringt eure Beziehung in jeder Hinsicht in Ordnung und ihr werdet ein neues Leben nach Gottes Willen und seinem Plan, in seiner Kraft und seiner Liebe leben können.

Gott segne euch!




Anonym hat gesagt…

Lieber Bento,
ersteinmal vielen lieben und herzlichen dank für deine schnelle und umfassende antwort vor einigen wochen! Ich hab mich so riesig darüber gefreut und mich für eine weile auch ganz klar gefühlt was meine Beziehung und meine Gefühle dazu betrifft.
Weiteres bibelstudium und neue krasse streitereien lassen mich jedoch erneut sehr zweifeln :-(
Mein partner ist leider überhaupt nicht gläubig und grad aktuell flucht er sogar extrem viel, auch vor den kindern. Er bezeichnet die bibel als lügenbuch und ich kann mir kaum vorstellen dass er irgendwann beginnen wird zu glauben.
Bei mir ist es ja noch sehr frisch dass ich zu christus gefunden habe und ich richte mein leben gerade erst neu aus. Z.b. gehöre ich noch keiner gemeinde fest an, wonach ich mich aber sehr sehne und was ich, sobald wir umgezogen sind (stecken grad mitten im umzug in eine andere stadt) auf jeden fall umsetzen werde. Da wird er sicher schon dumm aus der Wäsche schauen wenn ich plötzlich regelmäßig zum Gottesdienst gehe, denn das kennt er so nicht von mir.
Ich weiss einfach nicht was richtig im sinne gottes ist :-(
Nirgends steht ja auch in der bibel etwas dazu wie es sich verhält wenn man bereits gemeinsame Kinder hat. Die können gott doch nicht egal sein.... wobei, so heftig respektlos wie er oft mich behandelt.... glaub ich manchmal eine Trennung wäre auch für die kinder besser. Andererseits ist er ein super toller papa und die kinder hängen unglaublich an ihm. Es würde ihnen das herz brechen wenn er geht....
Ich habe aber auch angst durch ihn meinen christlichen weg nicht richtig gehen zu können, dass er mich runterzieht, mich in streits reinzieht, in mir negative Gefühle durch streitereien hervorholt....
Und ich fühle mich unwohl weil ich vor gott ja momentan in totaler Sünde lebe. Mit einem ungläubigen zusammen und noch dazu in wilder ehe :-(
Aber das lässt sich ja so schnell auch nicht alles lösen. Oder doch?! Erwartet gott eine SOFORTIGE umstellung aller sündhaften Lebensgewohnheiten und -umstände oder räumt er uns eine gewisse karenzzeit ein?? Ich bete täglich und ich fühle häufig eine tiefe verbindung zu christus und einen großen trost. Trotzdem habe ich angst nicht gut genug zu sein. Weil ich eben in so wesentlichen punkten nicht nach gottes willen lebe :-(
Ich bete jetzt einfach immer folgendes:
Dass wenn gott diese beziehung billigt er sie bitte heilen möge. Und dass wenn er sie nicht billigt er bitte meinen partner die trennung vollziehen lassen möge. Dass ich einfach nicht klar sehe und er mir bitte verzeihen möge. Und dass er mich so verändern möge dass sein wille bestmöglich durch mich wirken kann.
Ich freue mich auf erhellende worte von dir, vielleicht fällt dir ja etwas zu meinem "fall" ein. Musste es einfach mal loswerden.
Herzlichen Dank!
Liebe grüße
Nicole

Anonym hat gesagt…

.....
wie ist es denn zu beurteilen, wenn ich in meiner Ehe den Ehebruch fortlaufend mit einer anderen Person begehe, aber dennoch an meiner Ehe festhalten möchte?
Aus vielseitigen und unterschiedlichen Gründen als da sind.....
a. ich liebe meinen Partner, kann aber viele Dinge nicht mit ihm teilen erleben,
weil dieser sie ablehnt nicht annimmt nicht mit mir teilen möchte.
b. die Familie ( mehrere Kinder, Enkel .....)
c. Gemeinde ( ich bin Gemeindeältester)
d. berufliches Umfeld......
e. finanzielle Dinge ( Hausgrundstück, keine ausreichendes Einkommen des
Ehepartners..)

Bento hat gesagt…

Liebe Nicole

tut mir sehr Leid, aber ich habe deinen Kommentar wohl wieder aus den Augen verloren, bevor ich daraucf geantwortet habe, das sehe ich jetzt erst.

Ja, das ist eine emotional sicher sehr schwierige Situation, die du da beschreibst. Bevor ich ggf. nochmal etwas dazu schreibe möchte ich dich fregen, ob sich denn an eurer Situation mittlereile etwas geändert hat?

Bento hat gesagt…

Hallo Anonym - danke für deine Offenheit.
Du möchtest an einer Ehe festhalten, die du ständig brichst?
Tut mir Leid, aber das verstehe ich nicht.

Du hast de facto deine Ehe längst gebrochen wie du schreibst, willst nun aber eine Scheidung verhindern? Du scheinst in sehr ernsten Schwierigkeiten zu sein und solltest dein Leben wieder in den Griff bekommen, wenn es dir tatsächlich Ernst ist mit diesen Begründungen, die du hier angibst.

Dass du die Schuld dafür, dass du nicht alles mit "deinem Partner" (ich denke du meinst hier deine Ehefrau?) teilen kannst allein bei ihr festmachst ist schonmal ein erster Punkt, den du korrigieren solltest. In einer ehe gibt es für alles was geschieht niemals nur "einen Schuldigen".

Und wieso möchtest du diese Heuchelei denn weiter aufrecht erhalten? Ich gehe mal davonb aus, dass weder deine Ehfrau noch die Gemeinde von deinem Ehebruch weiß. Wenn du auch noch als Älterster in der Gemeinde Verantwortung trägst, wiegt diese Heuchelei doch umso schwerer, denn wie willst du darauf acht haben und andere ermahnen auf dem rechten Weg zu bleiben, wenn du ihn selber verlassen hast?

Allein die Tatsache, dass du dich hier meldest und deine Situation bekennst und offenbar Rat suchst scheint mir ein Hoffnungsschimmer zu sein, dass du an dem Punkt bist wo du einsiehst, dass es so nicht weitergehen kann.

Ich kann dir anbieten mich über PN zu kontakten um mit dir nach der Lösung zu suchen (meine Mailadresse ist rechts in der Sidebar), aber noch besser wäre es wohl, wenn du dich jemandem aus dem Ältestenkreis anvertraust, um diesen Teufelskreis zu beenden.

Das mag dich große Überwindung kosten, doch große Schuld bedarf i.d.R. auch großer Schritte, um sie zu überwinden.


Jak 5:16 So bekennet denn einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.

1.Joh.1:9 wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.

Bento hat gesagt…

1.Joh.1:6 Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit;
1.Joh.1:7 wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
1Jo 1:8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns;
1Jo 1:9 wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.

Unknown hat gesagt…

Hallo
Ich bin katholisch
Und ich denke es ist gut gar nicht erst über einen Ehebruch scheidung nachzudenken

Liebe erträgt alles sogar den tod

Ihr solltet.treuer sein

Das ist ein großes Problem der evangelischen kirche

In der.katholischen Kirche gibt es deswegen fast keine Scheidungen

Es.ist viel besser und.schöner als in der evangelischen kirche

Anonym hat gesagt…

Meine Frau sieht seit ein paar Jahren eine Serie mit einem Sexy Haubtdarsteller.
Bislang hab ich mir nichts dabei gedacht.
Eines Tages kahm ich Früher nach Hause,da stand das Bild von dem Star auf dem Küchenschrank.
Als ich danach fragte druckste sie etwas verlegen rum ,das sie ihn Gut findet.
Einige Zeit später ,sie hat ein Neues Smartphon bekommen,hing sie fast nur noch daran,man konnte sich nicht mehr unterhalten.
Ich schaute zufällig drauf der Desktop war der Star!
Bei Facebook ist sie im Fanclub,schrieb unter ein Bild das er der Sexyst man ever ist^^.
Hab dann einige Bilderalben mit dem Star,bei ihr,gefunden.
In ihrem Tagebuch ist der Geburtstag des Stars mit Herzchen und Liebesbekundungen voll.An meinem nur lapidar 51^^.
Hab sie zur Rede gestellt,das mir das Weh tut.
Wenn ich das machen würde währe sie Total sauer.
Sie sagt sind nur Bilder ,sie wolle nichts von ihm ,ausserdem ist der Star verheiratet.
Das wolle sie sich nicht von mir verbietetn lassen.
Wenn ich sie weiter damit Nerven würde ,würde sie sich trennen.
Seitdem versteckt sie immer ihr Handy vor mir.
Mir tut das weiter weh,will sie aber nicht weiter Nerven weil ich sie sonnst verliere.
Sie meint das ganze ist Harmlos.
Für ein Pupertierendes Mädchen ist das ja Normal,aber eine erwachsene Frau ??
Ich bemühe mich jetzt mehr um meine Frau ,helfe ihr wo ich kann.
Damit sie mich lieber hat wie den Star.Ihr geht es auch körperlich nicht so Gut(Morbus Chron) und nimmt langzeit Psychopharmaka(Litium).
Sorry das es etwas wirr geschrieben ist,aber das ganze ist so komplex und ich weiß nicht an wen ich mich wenden kann.
Das ganze ist sehr schwierig für mich.
Ich bete ständig das Jesus unsere Ehe Retten soll,das ich meine Frau liebe und sie mich .

Anonym hat gesagt…

PS.:Ist das Anhimmeln eines Andergeschlechtlichen Stars nicht Ehebruch ?


Matthäus 5:27-29
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht ehebrechen!» Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Sharon hat gesagt…

So mit Element und Geister möchte ich nicht tut mir leid ich dachte sie haben Kontakte und können es anderes klären trotzdem danke