Mittwoch, 22. Oktober 2008

Glaube und Werke

Es gibt da diese unselige Diskussion, ob nun der Glaube "allein" den Menschen rettet und selig macht oder ob Werke etwas dazu beitragen können, müssen, dürfen.

Die einen berufen sich auf viele Aussagen Jesu, der bezeugt: "Dein Glaube hat dich gerettet" (Luk.7,50/17,19), oder der auch im Missionsbefehl sagt: "Wer glaubt und getauft ist, wird selig werden." (Mk.16,16) hier meinen schon die ersten Kritiker in der Taufe, die WIR ja tun, eine "Werkegerechtigkeit" entdecken zu können. Aber da sind auch die Apostel, die z.B. dem Gefängniswärter bezeugen: "Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus." (Apg.16,31) wo nun wieder mancher herauszulesen meint, dass der Glaube des Einen, eine ganze Familie retten würde. Es werden auch gerne mal Schriftstellen aus dem Zusammenhang gerissen, die dann scheinbar klar GEGEN Werke sprechen: "Dem, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet." (Röm.4,5) dem scheint dann die Aussage im Jakobusbrief diametral gegenüber zu stehen: "So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber." (Jak.2,17)

Ein unauflösbarer Wiederspruch?

Keinesfalls! Fakt ist, dass das zentrale Thema des NT der rettende Glaube an Jesus Christus ist. Wenn dieser Glaube empfangen wurde, gebiert er auch Taten - als Erstes die Taufe. Der neue Mensch, der aus dem Glauben an Jesus lebt, hört ja nicht auf zu handeln, nur seine Werke geschehen ab nun "aus Glauben" und DAS macht den ganzen Unterschied. Wer in einem "Ritual" ohne Glauben getauft wird, hat keine Verheissung, wohl aber erfüllt derjenige, der sich AUS Glauben taufen lässt, die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. (Mt.3,15)

Dieses Prinzip lässt sich auf alle Bereiche und Handlungen anwenden.

Der Glaube rettet, die Taten machen selig.

Selbstverständlich wird niemand durch seine Taten gerettet, aber jeder Gerettete, wird aus Glauben nach dem Willen Gottes handeln und das macht seinen Glauben lebendig und sichtbar und ihn selber selig, d.h. die Werke (handeln) aus dem Glauben machen uns Vollkommen.

Man braucht wirklich Hilfe, um das misszuverstehen...

***

Kommentare:

Stef hat gesagt…

Amen ;-)

curioustraveller hat gesagt…

Wie sagte schon weiland Martin Luther: "Gute Werke machen keinen Christen, aber ein Christ macht gute Werke".

Apassionata hat gesagt…

Ein heißes Thema mit der Taufe. Habe mich auch als Glaubende taufen lassen, dennoch ist die Taufe meines Erachtens nicht heilsnotwendig. Philipper 2Vers 12u.13 ist zu beherzigen. Gott selber ist es, der uns begabt und alles schenkt. Aber er möchte unseren ganzen Einsatz sehen. Mit Furcht und Zittern ist nicht Angst, sondern die ganze Einsatzkraft für Ihn gemeint. Apassionata muß daran arbeiten.

Bento hat gesagt…

Hallo Apassionata,

nun, eigentl. ist der Hauptpunkt gar nicht die Taufe, die ist mir nur so reingerutscht :-))
..wegen der (Heils-)Notwendigkeit: Hast du schonmal auf meine Extra-Seite geschaut "Eine Taufe"? Da steht darüber einiges... (rechts i.d.Sidebar verlinkt)

Phil.2 verstehst du sehr apassionatamässig und Luther hilft dir dabei ;-)
bei Elbe. steht dort statt "schaffet", was sich so nach schwitzender Arbeit anhört - "bewirkt / wirket aus", bei Schlachter steht "vollendet" - das ergibt eine ganz andere Bedeutung, die sich dann auch mit V.13 viel besser verträgt:
"Daher meine Lieben....handelt aus eurer eigenen Errettung heraus / wirkt gemäss eurer Errettung mit Furcht und Zittern, DENN GOTT WIRKT IN EUCH..."
so liest sich das schon ganz anders und ist eine wichtiger Bestandteil von dem, was ich im Post geschrieben habe. Besonder Schlachters "vollendet" deckt sich ja genau mit meinem letzten Satz: "...Werke aus dem Glauben machen uns vollkommen."

Lieber Gruß + Segen

Jocky hat gesagt…

Interessanter Beitrag. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wie du den Begriff "selig" verwendest.

Für mich hat der die gleiche Bedeutung wie "gerettet". Also würde sich dein Satz für mich widersprechen: "Der Glaube rettet, die Taten machen selig."

Zum Thema Taufe: es heißt ja "Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet. Wer aber nicht glaubt, der wird nicht gerettet."

Bei dem Nicht-gerettet-sein fehlt auf einmal die Taufe. Scheinbar ist sie tatsächlich nicht heilsnotwendig.

Allerdings ist sie für mich einfach ein wichtiger Gehorsams- und Vertrauensschritt, der mich in meinem Glauben immens weiterbringt. Ich sehe das so, dass ich ohne Taufe dann halt nicht in bestimmte Bereiche komme, bin deswegen aber kein "schlechterer" Christ (wenn es sowas überhaupt gibt).

Nun denn. Fetten Segen
Jocky

Apassionata hat gesagt…

Dir ist reingerutscht, was Dir am Herzen liegt, lieber Bento! Mit Sicherheit werde ich das Thema Taufe noch mal durchlesen bei Dir. Es ist nicht apassiamäßig, mir fehlt da die absolute Sicherheit. Wo ich mich ganz sicher fühle ist meine erwähnte Philipperstelle. Wirket aus ist schon freundlicher ausgedrückt und paßt atmosphärisch besser zu Vers 13, stimmt. Für mich, wenn wir Gott bezeugen oder etwas Gutes tun, ist es doch der heiige Geist, der dieses in uns bewirkt und freisetzt."Ohne mich könnt ihr nichts tun."(Joh.15.V.5) Liebe apassionatische Grüße an alle!

Apassionata hat gesagt…

Stimmt Jocky, gut daß andere Geschwister auch die Bibel lesen und mich zum Nachdenken bringen. Müßte gerettet heißen, denn selig werden ist eigentlich ein Glückszustand gratis. Obwohl die Rettung ist ja auch Gnade. Aber um gerettet zu bleiben, muß man auch immer wieder neu die Nähe zu Gott suchen und auch in ihr bleiben.

Bento hat gesagt…

Hi Jocky

nun, wenn wir mal auf die "Seligpreisungen" der Bergpredigt schaun, dann find ich schon, dass "selig" auch eine andere Bedeutung als "gerettet" hat - jmd. der z.B. friedlich ist, wird darin selig sein, aber gerettet wird er dadurch nicht... ich verstehe Seligkeit mehr als "Auswirkung" des Gerettet seins und vom Leben im Geist.

..das Argument mit Mt.16,16 wegen Taufe hab ich schon öfter gehört und find es echt lustich - überleg mal, warum sollte denn da nochmal "getauft" stehen?
"Wenn du ein Auto hast und es volltankst, kannst du duch die Gegend gurken - wenn du KEIN Auto hast und es nicht volltankst.."?? - würde nicht wirklich Sinn machen - oder? ;-))

Gehorsam und Vertrauen ist genau das Thema! - Nachfolge OHNE das geht eben nicht... jdf. liessen sich die zum Glauben gekommenen immer sofort taufen i.d.Apostelgeschichte - das heißt für mich: es gehörte ZUR Predigt DAZU und ist die Antwort auf die Frage "ok - aber WAS sollen wir denn jetzt TUN?" - warum sollten wir etwas aufdröseln, was zusammen gehört?
Was da (bibl. gesehen) alles dranhängt steht auf der Eine Taufe-Seite, les das mal und erklär mir dann nochmal, warum es NICHT notwendig ist ;-)...
das mit den "bestimmten Bereichen" finde ich SEEEEHR abenteuerlich - was für Bereiche sollten das denn sein?


@ Appassionata - geeenau!
OHNE Jesus (der durch den Hl.Geist in uns wirkt) können wir...zwar auch eine Menge machen, aber es ist in Gottes Augen wie NIX!
Deinen Schlußsatz an Jocky find ich aber bedenklich - "WEIL wir gerettet sind, suchen wir gerne die Nähe Gottes"... sowas würde ich viel lieber hören ;-)

Segen euch!

Jocky hat gesagt…

Lieber Bento,
ich stimme mit dir völlig überein, dass es ein Unding ist, dass wir Bekehrung und Taufe aufdröseln. Sogar den Leuten die Freiheit geben, so ungefähr "Schau halt wann du soweit bist, dann können wir dich ja noch taufen..." Brrr, das ist echt unmöglich.

Da steckt echt ne Power drin in der Taufe, die keiner missen sollte. Abgesehen davon, dass Jesus uns das befohlen hat.

Allerdings gibt es auch andere Bibelstellen, wo nichts davon drinsteht, dass die Taufe zur Rettung notwendig ist. Römer 10: Wenn du mit deinem Munde bekennst...

Drehen wir den Spieß doch mal rum. Stellen wir uns einen hingegebenen Christen vor, der sein Christenleben vorbildlich lebt, Gemeinschaft mit Gott hat usw. Dummerweise hat er aber nicht die Erkenntnis über die richtige Taufe und stirbt ohne diese. Ist er jetzt nicht gerettet, kommt er nicht in den Himmel?

Da stünden viele Geschwister aus den Landeskirchen, Katholiken und auch viele Freikirchler, die das für nicht so wichtig erachten, ganz schön blöd da.

Dann würde es ja doch wieder um Werke gehen...

Um es nochmal klar zu sagen: Ich bin ein feuriger Verfechter der Glaubenstaufe. Habe da meinen ganz speziellen Weg mit Gott. Ich empfinde die Dringlichkeit so hoch, dass ich schon öfter Leute im eiskalten Wasser getauft habe. Einmal haben wir sogar vorher zentimeterdickes Eis entfernt...

Was ich mit den Bereichen meine. Es gibt eine Reihe von Dingen, die Gott uns auffordert zu tun (nicht nur die Taufe). Doch gewisse Dinge wie Lebensumstände, Verletzungen, die Vergangenheit whatever hindern uns daran sie zu tun. Mangeldner Glaube, fehlendes Vertrauen, Menschenfurcht.

Wir können uns nicht vorstellen, dass Gott uns wirklich befriedigt, dass er ausreicht. Deswegen füllen wir uns mit andern Dingen, suchen die Befriedigung woanders. Oft sündigen wir sogar dabei...

Durch Gottes Hilfe führt er uns aber mehr und mehr in die Freiheit und wir werden fähig, diese Dinge überhaupt erstmal zu wollen bzw. zu tun.

Ich bin genauso angenommen, geliebt von Gott, aber ich bin nicht wirklich frei, wenn ich keine Schritte tue, um da rauszukommen.

Wenn ich aber anfange, diese Dinge anzugehen, mich überwinde und gehorsam werde, Gott ranlasse, dann werde ich auch geistlich wachsen, gelange auf neue Level.

Mehr Autorität, mehr Vollmacht, größere Vertrautheit und Intimität mit Gott. Solche Bereiche meine ich da.

Besser verständlich und aktzeptabel so?

Segen
Jocky

Achja, ich glaube auch nicht, dass ich etwas tun muss, um gerettet zu bleiben! Brrr!

Bento hat gesagt…

Moin Jocky
- oder bei euch sagt man ja "Grüss Gott" ;-)

jaaa - dass hört sich schon vieeel besser an! Jetzt verstehe ich auch, was du mit den Bereichen meinst - ist wohl wahr, Gottes Reich ist riesengroß und da gibt es ne Menge zu entdecken...

also ich bin auch der Letzte, der irgendjmd. das Heil abspricht, wenn er nur als Kind getauft wurde; oder der berühmte Yogi im Himalaya, der ein reines Leben lebt, aber nix von Jesus weiß o.ä. - dass liegt einfach nicht in unserem Zuständigkeitsbereich!

Dass es Stellen gibt, wo nix von der Taufe drinsteht ist ja wohl nicht verwunderlich: Erstens gehört es zur "Milch" und man kann ja nicht immer wieder von vorne anfangen, wenn man über Nachfolge redet und zweitens kommt es auf die Intention an und den Zusammenhang - Röm.10 z.B. ist ja an Judenchristen geschrieben, die in Gefahr standen da was mit den Gesetzteswerken durcheinander zu bringen - daher die Ansage, dass das Bekenntnis zu Jesus das entscheidende ist.

Mir ging es im Zusammenhang vom Post eigentl. auch darum, darauf hinzuweisen, dass die Taufe eben KEIN (menschliches) Werk ist, sondern Gott handelt an uns und daher gehört sie ganz einfach mit zu Gottes Heilsplan - und DEN sollten wir zumindest GANZ verkündigen, wenn das jmd. nicht schnallt, dann muss er das mit Gott ausmachen, wenn wir aber so tun, wie du es beschreibst - "wenn du Bock hast, kannst du ja mal in´s Wasser springen, ist aber egal..", dann werden WIR eins auf die Mütze bekommen!

Schön, dass du dass geklärt hast und wir uns da einig sind - Ein Gott, Ein Herr, Eine Taufe usw... ich denke die Verwirrung an der Stelle ist echt von der Gegenseite!
Auch die anderen Sachen die du schreibst, sind nur zu wahr!
Wir müssen da wirklich manchmal ein Loch in meterdickes Eis hauen, um an das lebendige Wasser zu kommen ;-)) (- krasse Story das!)

Segen

Apassionata hat gesagt…

Was heißt eigentlich Brrr.? Und was hab ich denn so Schreckliches hier komentiert? Natürlich ist die Errettung Gottes für uns Menschen Gnade und Geschenk. Und weil wir errettet sind, suchen wir freudig und dankbar die Gemeinschaft mit unseren Herrn. Was ich eigentlich nur sagen wollte war, daß nachdem Gott alles für uns getan hat, darf er erwarten, wenn wir uns entschieden haben, daß wir dann auch alles daran setzen, um mit Ihm gemeinsam zu leben und ihm zu dienen. Selbst dieses Wollen und Vollbringen, selbst der Durst nach dem Wort, nach ihm ist Geschenk. Irgendwo in der Bibel steht auch."Wem viel gegeben ist, von dem wird auch viel verlangt." Ich seh darin auch einen Gott mit Erwartung an mündige Christen, die auch geistliches Schwarzbrot essen und nicht nur Milchsuppe vertragen. Dennoch beneide ich euch um eure paulinische Mentalität. Mit lieben Segenswünschen!!! Mensch Bento, Du bist ja schon beim nächsten Thema, wo ich doch noch hier am Nachdenken bin, bist zu bwundern.

Bento hat gesagt…

aber liebe Apassionata,

..du hast doch nix "Schlimmes" gesagt, nur dein letzter Satz an Jocky klang so etwas seltsam -
"aber um gerettet zu bleiben, muss man.." - da schüttelt sich so mancher (brrr), ist schon ok, wie du das gemeint hast, dass wir ALLES daran setzten ist klar, aber eben nicht UM errettet zu BLEIBEN, sondern WEIL wir errettet SIND.

jaja - Kommunikation ist oft der Anfang aller Missverständnisse... ;-)
naja und das "neue Thema" ist irgendwie auch aus dieser Diskussion entstanden und sollte eigentl. ein Post mit dem Titel "Heilsgewissheit" werden, dann ist da aber sowas zufriedenheitsmässiges draus geworden... :-D

Wenn ich was aufm Herzen habe, dann schreibe ich halt - dieser Post hier z.B. war eigentl. gar nicht "mein Thema", aber nun hat sich ein interessanter Austausch daraus ergeben - super!

Segen dir

ps - was meinst du eigentl. mit paulinische Mentalität?

Apassionata hat gesagt…

Mit paulinischer Mentalität meine ich Deine absolute Klarheit, Entschiedenheit und Sicherheit. Ich weiß zwar, daß mein Erlöser lebt, bin aber selbst oft voller Fragen und Zweifel, besonders auch bei Widrigkeiten im Alltag. Mental seh ich mich als ein Gemisch zwischen Thomas und Lukas. Deswegen tut mir die Auseinandersetzung und das Nachdenken so gut.(meine Frage ist schon:wenn ich auch errettet bin, kann ich nicht doch durch zu ein zu lasches Christendasein Gott davon laufen und verloren gehen. Wir haben ja die Freiheit und Verantwortung zu gestalten. Auch dieser Satz Jesu." Wer das stehe, siehe zu, daß er nicht falle." Für mich dann doch Philipper 2 Vers 12 u.13 aktueller denn je. An alle liebe Segenswünsche

Bento hat gesagt…

Liebe Apassionata,
ja das stimmt wirklich, mir ist da eine sehr große Sicherheit mitgegeben - nicht dass ich meine Ansichten nicht auch korrigiere und mir immer wieder Neues offenbar wird, aber was die Grundlagen angeht, da kenne ich seit nun über 25 Jahren keinen Zweifel und bin seeehr dankbar dafür! Von daher ist mir wohl auch die Heilsgewissheit so unumstößlich fest.

Ich denke wirklich, dass diese Unsicherheit eine lange Tradition hat und dadurch die Gläubigen an die Kirche gebunden wurden (und werden), denn nur sie kann uns ja sagen, WIE wir das Heil bewahren - wir müssen immer im Gottesdienst erscheinen, gelegentl. 100 Vater Unser beten oder Ablassbriefe kaufen uva.... - da hat sich eine riesen Theologie drauf aufgebaut, die leider falsch ist - oder besser: Gott sei Dank!!!
Wer bei JESUS bleibt, ist sicher.

Deine neue Schriftstelle steht im 1.Kor.10,12 und da geht es NICHT um Gefahr aus der Gnade zu fallen sondern um Versuchungen - siehe der nächste V.13!
In den Parallelstellen Gal.6,1 wird gesagt, wie bei Fehltritten vorgegangen werden soll und Röm.11,20 warnt vor Hochmut - Vers 22 sagt dann deutlich: "Siehe die Güte und die Strenge Gottes: Strenge gegen die, welche gefallen sind (Ungläubige!), Güte Gottes gegen dich (Gläubige) WENN DU IN DER GÜTE BLEIBST." d.h. wenn du am Glauben an Jesus festhälst - allein dadurch erleben wir die Güte Gottes und keinesfalls durch irgend etwas, was WIR tun!
"Wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige!" (V.16)

Wer sich vom Glauben völlig abwendet und das Blut Christi mit Füssen tritt - hmm, das ist wohl eine andere Geschichte, aber dem Glaubenden kann das Heil durch nix abhanden kommen - sowas ist einfach eine Lüge!

Für mich stellt sich das Thema so dar: Wir haben den Jackpot gewonnen, der nie weniger wird, aber durch falsche Theologie wird unsere menschl. Denke unterstützt, wir müssten schön sparsam sein, nicht zuviel ausgeben und besser schön weiter arbeiten, damit wir nicht irgendwann Pleite sind - so leben wir einfach nicht im vollen Segen...

Bento geht schlafen - gute Nacht!

wegbegleiter hat gesagt…

Nach dem semitischen Denken geschieht Veränderung durch Tun, nach dem Griechischen durch Kapieren im Kopf. Und wer hat Recht? Jesus. Dennoch: auch die Heiligung (!) und nicht nur das Heil ist reine Gnade und alles ist bereits in uns angelegt. Wir können nix aus uns heraus. Aber im gehorsamen Einstimmen in Gottes Werk werden unsere Taten zur Umsetzung des bereits Angelegten. Glaube ohne Werke ist kein Glaube. Denn Glaube ist halt keine intellektuelle Zustimmung, sondern Beziehung und deren Pflege. So passen Paulus und Jakobus prima zusammen, nur wir müssen wie immer Spannungsfelder auflösen....;-)

Bento hat gesagt…

...wie recht du wieder hast, Wegi!
Wir sehen oft Gegensätze, wo einfach zwei Seiten EINER Medaille sind - so kann man sich trefflich streiten... ;-)

Ich finde Eph.2,10 so toll zu diesem Thema:
"Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Jesus Christus zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen."

..besser kann man das wohl kaum ausdrücken :-)

Segen!