Dienstag, 2. Dezember 2008

Sprich zu dem Berg

Was machen wir eigentlich, wenn wir Probleme haben?

Dumme Frage: Wir versuchen sie zu lösen!

Ok, aber es gibt ja verschiedene Wege, ein Problem anzugehen. Man könnte je nach Art des Problems entweder Schlauheit und Intelligenz , Kompetenz oder Beharrlichkeit, körperliche oder maschinelle Kraft einsetzten usw. Als Christen werden wir zudem unseren Glauben und unser Vertrauen zu Gott einsetzten und mit Gott über unser Problem reden.

Diese Art Probleme anzugehen findet allgemeine Zustimmung und wird fortwährend praktiziert: "Vater, dies und das ist mein Berg, bitte hilf mir doch ihn aus dem Weg zu schaffen" und wenn wir dann noch besonders demütig sind, folgt noch ein "..wenn es dein Wille ist."

Aber ist das wirklich das Gebet des Glaubens?

Müssen wir Gott über unsere Probleme informieren und darauf hoffen, dass er entweder sein "ok, die Sache ist genehmigt" oder aber doch "nee, das läuft nicht - die Sache ist abgelehnt" dazu sagt.

Wo lehrt uns Jesus, so mit Gott über unsere Probleme zu sprechen?

Ok - in Gethsemane bat Er den Vater scheinbar auf diese Art, doch es war hier sein Ringen mit dem ihm längst bekannten Willen Gottes und seiner Todesangst!

Auch rede ich hier nicht davon, wie wir im Gebet vor Gott seinen Willen erkunden, um danach unsere Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen. Es geht hier um ein konkretes Problem und wie wir damit umgehen sollten.

Jesus sagt:

"Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er wird sich hinwegheben. Und nichts wird euch unmöglich sein." (Mt.17,20)




Im Zusammenhang geht es darum, dass die Jünger ein Problem (Austreibung eines Dämons) nicht in den Griff bekamen und Jesus sagt hier nicht, bittet Gott nur anständig darum und es wird geschehen, sondern er hebt auf den Glauben der Jünger ab und wie sie diesen einsetzten sollen. Das Senfkorn besagt übrigens nicht, dass es um grossen oder kleinen Glauben geht, sondern dass der kleinste Glaube ausreicht - denn es ist der Glaube an die unbegrenzte Macht Gottes!

..und NICHTS wird euch unmöglich sein! wooow...

Mal ehrlich - hast du schonmal zu deinem Problem gesprochen?

Wir reden lieber mit Gott über unseren Berg, als mit dem Berg über Gott!

Dabei sollten wir aus Glauben im Namen Jesu (d.h. auf Grundlage der vollbrachten Erlösung) ZU den Problemen sprechen und ihnen befehlen zu verschwinden! "Hör mal du Berg, mach dich vom Acker, Jesus hat bedeutend mehr Macht als du und ich bin hier und sage das in Seinem Namen!" Es muss ja nicht gleich der Himalaya sein, fang mal an mit kleineren Hügeln zu üben ;-)

Nichts anderes sagt Jesus hier und das hat er laufend den Jüngern vorgemacht (Mt.17,18) und sie angeleitet es genauso zu tun. Sie haben sich so recht und schlecht durchgeschlagen, doch als sie dann nach Pfingsten mit dem Heiligen Geist erfüllt waren, da klappte das plötzlich: "..was ich aber habe, das gebe ich dir - IM NAMEN JESU CHRISTI, geh umher!" sprach Petrus z.B. zu dem verkrüppelten Bettler und dieser stand auf und und lobte Gott! (Apg.3) Und auch andere taten Großes, weil sie voll des Geistes waren.

Was tat Petrus denn hier? Er sprach im Glauben und ohne Zweifel - d.h. im Namen Jesu nahm er die dem Glauben innewohnende Kraft in Anspruch. Alles, was uns in der Bibel an wunderbaren Taten berichtet wird, sind allesamt Werke des Glaubens. Durch den Glauben lässt Gott seinen Willen "wie im Himmel, so auf Erden" geschehen und durch die Worte die im Glauben an Jesus gesprochen werden, wird selbst das Unmögliche in die sichtbare Existenz gerufen:

"Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr....auch zu diesem Berg sagen: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! so wird es geschehen."

Mt.21,21 - siehe auch z.B. Röm.4,20 und Jak.1,6

und hier der Link zu einem Beispiel meiner "Selbstversuche".

Wir sollten wirklich anfangen zu dem Berg zu sprechen!

***

Inspiriert durch Andrew Wommack - Bild: Jürgen/Pixelio.de

Kommentare:

Talitakum hat gesagt…

Hi again :-)

Tja... irgendwie hab ich oftmals sogar einen großen Glauben für andere, und hab da auch wirklich schon tolle Dinge erlebt - da könnte ich einige kleinere und größere Ereignisse erzählen.
Was mich selbst anbetrifft, stecke ich aber meistens fest und mir fehlt der Glaube, dass Berge sich nach meinem Wort versetzen werden.
Nur einige wenige Male, hatte ich eine tiefe Überzeugung das dieses oder jenes sich wegheben wird und erlebte es dann auch.
Ist traurig, aber ich hoffe, dass ich in dieser Erkenntnis auch mehr und mehr wachse.
Manches liegt allerdings auch an den Zeitpunkten Gottes. Es gibt Momente, da könnte ich beten und proklamieren wie ich will.. der Durchbruch kommt nicht. Einfach weil Gott auch Zeitpunkte für bestimmte Dinge hat.
Da heißt es dann, sich dem Willen Gottes, auch diebzgl. hinzugeben und mein JA aussprechen.
Das ist allerdings auch eine tolle Erfahrung, wenn man merkt, dass man durch das stille warten auf die Reifezeit stark wird.
Ausharren birgt auch Kraft.

Oh Hallelujah - ich freu mich auf die nächsten Durchbrüche (wird mir gerade klar..) :-) !

Ja... schauen wir doch darauf, dass wir echt hier was zu sagen haben.
Wir WERDEN alle hineinfinden in diese Wahrheit über uns.
Das wünsche ich dem gesamten Leib Jesu - besonders denen, die, so wie ich noch, dieses Versagerbild von sich haben...
Praise God!

Josef Sefton hat gesagt…

Nichts wird uns unmöglich sein, weil treuer Christus unser Lehrer ist.

Nichts wird uns unmöglich sein, weil Gott, der könig der Herrlichkeit ist Gnade, souverän über alle Krankheiten ist.

So fang mal an, lieber Leser, zu dem Berg Egoismus in deinem Leben zu sprechen.

So fang mal an, lieber Leser, zu dem Berg namens "Ich habe keine Zeit für das Bibellesen" zu sprechen.
Das ist es, lieber Freund Gottes, Bernd, im Namen Jesus Christus mussen wir sprechen und handeln. Hundert Prozent treu zu Jesus dass soll unsere Predigt sein. Dann Geschehen Wunder vor unseren Augen. Dann sehen wir dass verkrüppelte Bettler stehen auf und dass Gott gelobt wird, wenn wir total im Dienste Gottes Gott ehren!

Ja, aus einem Bettler macht Gott ein lobender Mensch. Ja, aus einem Verkrüppelter macht Gott ein Mensch der anständig tanzen kann.
Ja, große große Taten werden wir sehen, weil wir voll des Geistes Gottes sind und Gott zutiefst lieben.

Gott sei mächtig gepriesen.

Christof hat gesagt…

Im Prinzip ja. Doch gibt es noch das kairos Prinzip Gottes. Ist es SEIN Zeitpunkt? Oder versuche ich ein Problem loszuwerden als eine Art geistliche Abkürzung, habe aber noch nicht daraus genug gelernt? Bei manchen Problemen (Sünden) ist Gottes Wille klar und deutlich. Weg damit. Und selbst da kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einen kairos gibt. Warum wollen wir eine Sünde loswerden? Weil es netter ist? Weil wir vielleicht mehr Segen bekommen? Weil..? Vielleicht will uns Gott aber noch mehr lehren, die Sünde zu hassen und ihn zu suchen? Also: dem Berg befehlen ja. Wenn der kairos da ist. Jesus schien davon auszugehen, dass wir den Punkt auch kennen...

Anonym hat gesagt…

netter post, eine thematik die sich auch durch meine letzten jahre durchzieht...
irgendwie bin ich an den punkt gekommen, wo ich sage : berch, verpiss dich, klappt neuerdings öfter...
oder andersrum: deich belib wo du bist, klappt bis dato auch ;-)

andichrist

Bento hat gesagt…

Hi Talita

nein, dir fehlt der Glaube nicht, du benutzt ihn nur nicht immer, z.B. dann, wenn du feststeckst und sagst "mir fehlt der Glaube"... ;-)


Hallo Josef

herzlich willkommen, danke und Haleluja!


Hi Wegi

tja das sehe ich zunehmend anders: Der Mensch lebt ein lineares Leben der zeitlichen Abfolge, aber Gott und die Dinge des Geistes befinden sich im kairos und das ist ein ewiges Jetzt - Jetzt ist die Zeit der Gnade, Heute ist der Tag des Heils!
Reifezeit, Geduld usw. wie es auch Talita sagt, spielen für uns natürlich eine wesentliche Rolle, nämlich in dem Sinn, dass wir zur Erkenntnis der Fülle Gottes in uns kommen, DANN ist "Gottes Zeit" gekommen.

Die Frage muss also lauten - bin ICH soweit nach Gottes Willen zu handeln? - und wenn nicht, warum nicht? - hier finde ich Josefs Vorschlag mit diesem ICH-Berg anzufangen super!

Und es spielt natürlich ein zweifelsfreier Glaube eine wichtige Rolle bzgl. des Willens Gottes: Das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene - Er will dass allen Menschen geholfen werde, sie sollen nicht weiter in den Sünden schmoren, um erstmal was zu lernen und auch nicht länger der Verlorenheit und dem Elend preisgegeben sein! Das ist Seine Kraft in den Worten des Glaubens...

aber du hast recht, das funktioniert nicht immer - die Zeit ist nicht bei jedem reif, das auch zu empfangen, der Bettler war soweit: "Er aber gab acht auf sie, in der Erwartung etwas von ihnen zu empfangen."


hee - du anonymer Andichrist,

der Deich ist klasse! - jetzt weis ich auch, warum du an den Deich gezogen bist... ;-))

Talitakum hat gesagt…

@bento

Ja und nein, zu dem JETZT ist die Zeit.
Es gab einen Zeitpunkt für Elia; er tauchte aus dem Nichts auf. Er trat zu einer bestimmten Zeit auf den Plan.
So wie die Ankunft des Messiahs auch von einem bestimmten Zeitpunkt abhängig war und ist.

Als Paulus und Silas im Gefängnis waren, sprachen sie nicht zum Berg, sondern sagten ihr JA zu der Situation und stattdessen sie proklamierten, lobten sie Gott.
Darauf hin öffneten sich die Gefängniszellen.

In vielen Dingen gilt aber auch das JETZT.
Jetzt ist Zeit, in Gottes Gegenwart zu kommen, oder jetzt ist die Zeit frei zu werden... und manches andere.

Beides vollzieht sich.
Warten müssen und auch das Jetzt ist die Zeit!

bye
Stella

sabina hat gesagt…

... es hört sich alles sehr schön an, auf fehlende Antworten gibt es auch gut gemeinte Ratschläge und Aussichten auf eine Lösung, wie auch immer sie dann heißt.

Ich lese hier und kann es dennoch nicht in Schema F pressen. Ich weiß, dass das auch keiner verlangt und das es das auch nicht gibt, das Schema F. Ich weiß, wovon ihr hier redet, kann folgen und es nachvollziehen und mit eigener persönlicher Note vieles bestätigen, dennoch ...

Bestandsaufnahme...
Die Offenbarung mag wohl später bei mir folgen.

Günter J. Matthia hat gesagt…

Meine erfahrung ist zunehmend häufiger, dass der Berg gehorcht. Selbst dann, wenn ich meine, nur einen geringen Glauben zu haben. Oder ist er gar nicht so gering, wenn ich mir bewusst bin, dass ich den Berg sowieso nicht vom Fleck bekomme? Immerhin rede ich ja nicht als Günter mit dem Ungetüm, sondern im Auftrag und mit der Vollmacht dessen, für den das überhaupt kein Problem ist...

sabina hat gesagt…

und warum klappt das nicht bei mir, Günter?

Habe ich zu wenig Glauben? Wende ich ihn nicht an? Ist es eine Anfechtung? Bin ich blind? Soll ich noch stärker werden? Ist es noch nicht Gottes Zeit?

... eines weiß ich. Diese Stärkeprüfung halte ich im Moment schwer aus. Das nenne ich Frust.
Mir geht es gut, aber dieser Kampf ist im Moment keine Wohltat für mich. Ich gehe im Moment so leer aus. Geben, geben, geben ... wenig empfangen. Oder bin ich Undankbar?

Fragen über Fragen und ungewohnte, ungeschminkte Zeilen von mir.

Günter J. Matthia hat gesagt…

Sabina, so pauschal und aus der Ferne wird das nicht beurteilt werden können.
Meine Erfahrung ist die, dass es oft genug etwas gibt, was ich selbst tun kann. Und auch muss, da bewegt sich sonst nichts. Banales beispiel: Ich kann nicht auf dem Sofa sitzen bleiben und um Fitness beten. Ich muss schon die Jogging-Schuhe aus dem Regal nehmen.

Es gibt aber auch die Dinge, denen ich befehlen darf, weil sie jenseits meiner Einwirkung sind.

Und dann gibt es oft genug die Mischung. Einen Teil kann und muss ich erledigen, anderes darf ich fordern und anordnen.
War oft bei den Wundern Jesu so: Geh (krank) los und zeige ich den Priestern als geheilt...

Anonym hat gesagt…

;-) obwohl ein paar andere deiche hier oben brechen müssen...

Sabina hat gesagt…

Schon klar, dass es schwer aus der Ferne zu beurteilen ist. Ist wohl auch nur eine Momentaufnahme von mir. Danke Günter. Ein Sofasitzer bin ich bestimmt nicht. Sortiere ich auch richtig von dir ein. Ich stell gar nicht mehr die Joggingschuhe zurück, Regal ist da ein Fremdwort.

wegbegleiter hat gesagt…

Nochmal hi! Auch an Sabina. Ich finde es eben nicht so monokausal. Hinter jeder Sünde z.B. steckt eine berechtigte Sehnsucht. Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht. Und die gilt es zu erkennen. Sonst gerate ich ganz schnell ins Verdrängen. Habe ich schon gelernt, wozu ich die gebraucht habe? Zum Volk Israel spricht Gott: euer Abfall soll euch lehren. Ziehen wir unsere Lehren? Auch wenn sie schmerzhaft sind und unser Fleisch wieder mal doof dastehen lassen? Also: ich weiß, dass ich meine Sünden nicht immer hasse, sondern manchmal ganz schön an ihnen klebe. Und wenn mir Gott das jetzt schon hoppladihopp nehmen würde... dann fänd ich das gar nicht sooo gesund... klar: bequemer und netter wäre das. Überhaupt: mir ist das ganze zu sehr machenmachenmachen. Ich will aber mehr seinseinsein. Und Frucht bringen, das geschieht quasi nebenher. Man kann einen Apfel nicht zur Reife zwingen. Eieiei, rede ich wieder ein Durcheinander zusammen. Sorry.

sabina hat gesagt…

Tja Wegi, dann sind wir zu Zweit. Dies machenmachenmachen-Ding ... und die Sehnsucht nach seinseinsein... ich verstehe es/dich.

ich wünsche euch einen schönen Abend. Ciao Sabina

Bento hat gesagt…

mmh - interessante Reflexionen auf das Thema!

Eigentlich möchte ich nur etwas Licht auf einen Bereich werfen, der bei mir (und ich nehme an ich steh damit nicht ganz alleine) ziemlich unterbelichtet ist/war und wo ich auch grade erst erste Schritte wage... es geht mir darum Perspektiven aufzubrechen, die irgendwie dominant geworden sind und Neues zuzulassen, auch wenn es erstmal "exotisch" erscheint. Es geht mir auch um "Erweiterung" der Methoden Wegi, und nicht um "ab heute alles anders" ;-) aber mal im Ernst, wenn und Papa wirklich etwas nimmt, dann doch nur damit Platz für was viiiieeeel besseres ist - oda?

Günter hat ein schönes Bild eingeführt, dass ich mal weiter ausmalen möchte:
Wir wollen alle fit sein - klaro. Wir tun auch einiges dafür, manchmal mehr, manchmal weniger - doch es geht hierbei gar nicht zuerst um unser machen, sondern um unser sein! Wir SIND neu und fit und völlig ausgestattet und während wir ernsthaft und beharrlich um neue Schuhe bitten, entgeht uns leider, dass die schon längst im Schrank stehen und nur darauf warten benutzt zu werden - DAS ist und bleibt allerdings unser Part dabei...

wir trauen uns vieles nicht zu, weil wir eigentl. gar nicht dazu in der Lage sind, aber nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir - darum geht´s doch.

Also Sabina - nicht WIR müssen stärker werden, sondern JESUS muss stärker in uns wirken dürfen - villt. ist es manchmal grade unsere eigene Fitness, die das hindert?

Ich hab jedenfalls angefangen zu meinem Ego zu sprechen - es soll zwar nicht gleich im Meer versinken, aber ich habe ihm seine eigentliche Position erklärt - weiiiiit hinter Jesus und meinen Mitmenschen - das wollte mein Ego erst gar nicht wahrhaben, aber so isses! :-D

Bento hat gesagt…

ach und Talita -

bei dem Thema sind die alttestamentl. Beispiele wirklich nicht so aussagekäftig, denn grade diese Vorraussetzungen haben sich seit Golgatha grundlegend geändert!

Paulus und Silas haben den Herrn gepriesen - d.h. für mich sie sagten ihr JA zu seiner Herrlichkeit und Macht, auch über diese zieml. blöde Situation - so geschah dann auch sein Wille...

Talitakum hat gesagt…

Als nun die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen. Mt.21,34

Und als es Zeit war, sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, damit sie ihm [seinen Anteil] von der Frucht des Weinbergs gäben. Luk. 20,12

Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham mit einem Eid zugesagt hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten,
Apg. 7,17

usw. usf.

Talitakum hat gesagt…

PS.

Es spielt keine Rolle ob AT oder NT.
Wenn das alte Testament Zeitpunkte Gottes beschreibt, dann finden wir es auch im NT wieder, weil es um das souveräne Handeln Gottes geht.
Außerdem brauch ich nur in die Natur zu schauen, um zu sehen, dass es für bestimmte Dinge, bestimmte Zeitpunkte gibt.

Paulus und Silas, haben in der Gefängniszelle aber nicht dem Berg befohlen. Sie waren Gott hingegeben und vertrauten auf alles was ER tat. Sie vertrauten auch auf die Zeitpunkte.

Das Reich Gottes ist wie ein Same der in die Erde gelegt wird... etc.
Auch hier geht es um Reife und Zeitpunkte.

Oki
bye

Apassionata hat gesagt…

Manchmal kann es auch passieren, je mehr man an einem Problem arbeitet und ihm befehlen will, daß es verschwindet, um so breiter macht es sich.Momentan versuche ich einfach loszulassen und Gott zu vertrauen, daß er entweder mich über das Problem Berg trägt oder daß er den Berg einfach verschwinden läßt.Die Feindesliebe war so ein Berg, was habe ich mich ewig gequält und gebetet. Ganz unverhofft hat mir dann Gott ein hilfreiches Bild geschenkt. Habe bei Apassionata gesehen, wie ein Reiter sein Pferd dazu brachte ne Kapriole zu machen, sehr schweres Training, für ein Friesenpferd eigentlich nicht so leicht.Aber mit sehr viel Geduld von Seiten des Trainers und mit der Bereitschaft des Friesenpferdes klappte es mit der Kapriole trotz Rückfälle, die es gibt. Bei mir gibt es auch immer wieder Rückfälle mit dem Berg Feindesliebe. Aber ich vertraue dem Herrn, daß er mich trainiert und mit mir gemeinsam über diesen Berg geht. Ein für mich schwieriger Zeitgenosse ist weit weg umgezogen und aus meinem Gesichtsfeld gerückt. Manchmal läßt Gott einfach Berge verschwinden. Ihm sei Dank.

sabina hat gesagt…

Danke für deinen Kommentar Apassionata. Diese Antwort schickt mir persönlich der Himmel. Weil ich daran erinnert wurde, welche Berge in diesem Jahr bei mir einfach so hinweg getragen wurden.

Was mich jetzt bescheiden aus der Wäsche blicken lässt, dass mein Klagen eventuell ungerecht war. Dennoch bleibt die Sehnsucht von Gott überwältigt zu werden, weil ich immer mehr begreifen möchte, was Jesus alles mit mir erleben will und ich mit ihm.
Diese Sehnsucht ist ja aber auch gewollt: treibt voran, verändert, bewegt.

Man Bento, da habe ich mit dem Hochprozentigem doch wieder die Biege bekommen. Ein Glück ;-) Dennoch bleibt das Ko-Gefühl in Sachen Machen-Ding und wenig Sein-dürfen.

wegbegleiter hat gesagt…

Man kann nicht nicht sündigen. Das klappt rein psychologisch schon nicht, weil man das, wogegen man kämpft letztlich größer macht. Ich denke: es geht auch gar nicht mehr um einen Kampf, sondern vielmehr um ein Leben in der neuen Realität. Wie hat Richard Rohr mal gesagt: wenn man die Herrlichkeit Gottes einmal geschmeckt hat, dann ist die Sünde strunzlangweilig. Überwindet das Böse durch das Gute (Römer 12) nicht: kämpft gegen das Böse.
Und bei Problemen, die nicht eindeutig gegen Gottes Willen sind... mmmhm, da würde ich immer schauen wollen, obmich Gott gerade mal erprobt, damit ich Geduld lerne und im Glauben wachse und in der Liebe etc (Jakobus 1).

Talitakum hat gesagt…

Dieses Gedicht ist mir eben "zugefallen". Irgendwie find ich, dass es hier schön rein passt.

LG an alle
Stella

Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !

Elli Michler

Benedict hat gesagt…

Hi Bento,
ich hatte so seit ein paar Tage Schmerzen im Nacken bei jeder Kopfbewegung. Irgendwas gezerrt, so hat es sich angefühlt.
Gestern habe ich deinen Blog gelesen und dachte mir gestern Abend vor dem Einschlafen "Warum nicht?" Also habe ich gebetet und den Schmerzen gesagt, sie sollen sich im Namen Jesu vom Acker machen.
Und ich stehe heute morgen auf und die Schmerzen sind fast weg, tut nur noch weh, wenn ich den Kopf total überdehne. Einfach so, von jetzt auf gleich... *smile*

Bento hat gesagt…

hey Bene

sehr cool :-)
danke für dein Zeugnis, danke Jesus!!


sehr schönes Gedicht, Stella!

du hast Recht - mit Paulus und Silas das war ne andere Variante!
..wozu ich schon einen neuen Post ausbrüte - mal gucken was da schlüpft ;-)


@ alle

das Thema hat bei euch sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen (ich liiiiebe es) - danke dafür!
...villt. wird sich mancher auch schon gefragt haben, ob Bento wohl zuviel Weihrauch gesnieft hat und nun so langsam abhebt..
- aber ich habe vor, auch weiterhin das sichere Ufer zu verlassen und bin bereit auch auf dünnem Eis unterwegs zu sein - und falls es wegbricht werden wir ja sehen ob ich kläglich absaufe oder auf dem Wasser gehen kann... ;-D

Jesus jedenfalls antwortet mir auf meine Frage "Herr bist du es?" nur: "Komm!"

SEgen

Apassionata hat gesagt…

Ja Bento, Du hebst gelegentlich ab. Aber ich mag Dich trotzdem! Ich bin auch sicher, daß Du bald auf dem Wasser gehen kannst. Ich selbst bin noch nie auf die Idee gekommen mit Bergen zu sprechen, die würden das auch eher als Empfehlung auffassen und es sich erst recht bei mir gemütlich machen.Ich halte es aber für möglich, daß Gott jedes Wunder tun kann. Er wird es mir zu seiner Zeit zeigen, wann ich mal ein Hügelchen versetzen darf. Das mit den Bergen, da braucht er seine Spezialisten und benutzt Dich lieber als Werkzeug.

Talitakum hat gesagt…

Noch etwas Allgemeines zum Berge versetzen:

Berge versetzen im Auftrag Gottes.

Wir haben alle das Mandat/ die Autorität um Berge zu versetzen.
Wir selber werden in diesen Auftrag immer mehr hineingetragen, bzw. hinein versetzt.
Wir reifen im Hören der Stimme Gottes, im Verstehen Seines Herzens, im Umsetzen Seiner Pläne.
Es geschieht alles in und aus der persönlichen Beziehung zu IHM.
Dabei hat jeder individuell andere Aufgaben / Aufträge.
Auch das wartet darauf von uns entdeckt zu werden.
Ich habe oft Erfahrungen in bestimmten Bereichen machen dürfen, wo ich mich tief im Willen Gottes empfunden habe.
Es waren Momente von Vollmacht, Liebe Gottes, und ohne Zweifel im Herzen.
Es gibt ebenso Berge, die sich bei allem guten Willen nicht versetzen lassen.
Das kann sehr viele Gründe haben. Einige fallen mir spontan ein:

a) es gehört schlicht nicht in meinen Herrschaftsbereich.
Oft hörte ich den Vater zu mir sprechen, dass es nicht meine Aufgabe ist, dieses oder jenes auszurichten. Manchmal stoppt Er mich sogar im Gebet.

b) es ist nicht der Zeitpunkt zu dem Berg zu sprechen.
Gott Vater sieht es nicht vor, dass ein Problem auf diese Art, oder in dieser Zeit gelöst wird. (Andere Dinge sind im Fokus Gottes - so finden wir auch Orientierung, für das was dran ist anzugehen)

c) Ich spreche zu dem Berg, und spüre eine Bewegung, aber der Berg bleibt stehen: Ausspruch Gottes geschehen, Berg wird sich noch versetzen!

d) ....

Kurz und abschließend:

Es ist nicht jeder Berg den wir betrachten zu jeder Zeit und von jeder Person dran, beseitigt zu werden.
Es geht nicht um den Berg, es geht um den Gott, der Berge versetzen will!
In allen Dingen, IHM zur Ehre! Amen.

:-)

Apassionata hat gesagt…

Sabina schön, daß Dir mein Kommentar geholfen hat. Vielleicht gönnt Dir Gott mal die Gemütlichkeit und das auf dem Sofa sitzen. Wenn Bento mit dem auf dem Wasser gehen fertig ist, könnte er Dir mal zum Genießen einen Portwein schicken.Vielleicht will Gott bei Dir auch den Berg"zu viel schuften und selbst machen müssen" verschwinden lassen. Liebe Grüße.

Quincy hat gesagt…

@ Bento

Jesus war zwar ob der Jünger etwas verstimmt, aber er hat auf ihre Frage dann auch gesagt: "Diese Art kann durch nichts ausfahren außer durch Gebet und Fasten."

Das Tier (der alte jähzornige Quincy) in mir kommt immer wieder zum Vorschein - brüllend und fauchend. Es macht in kürzester Zeit soviel wieder kaputt, was ich mit Mühe vorher aufgebaut habe. Schließlich will ich Licht und Salz sein. Wie können die Menschen in mir aber Jesus sehen, wenn plötzlich ein brüllendes Tier vor ihnen steht.

Als ich einmal auf dem Boden lag und Jesus fragte warum ich dieses Tier nicht endlich töten kann, wo doch jetzt der hl. Geist in mir lebt, da erschien genau diese Szene in mir. Ich kann dieses Tier nur mit beten und fasten töten - das ist wohl der Weg, den Gott mit mir vorhat.

Ich dachte darüber nach und fand heraus, dass es wohl sonst einfach zu einfach wäre. Ich soll lernen, ich soll demütig werden, ich soll wachsen. Wenn er mir einfach so den "Erfolg" schenken würde, dann bin ich als "Ergebnis" vielleicht nicht so, wie Gott das möchte.

Letztlich kommt es auf Gottes willen an denke ich. Manchmal sollen wir eben so auftreten und Berge wegbefehlen. Und manchmal sollen wir eben auch krank oder schwach oder zweifelnd sein um daran zu wachsen oder anderen ein Beispiel z.B. im Leid zu sein.

Wenn es anders wäre, so gäbe es keinen Hunger, keine Krankheit, kein Leid, keine Christenverfolgung. Ein einziger Christ mit Glauben könnte diese Berge wegbefehlen. Das es in Gottes Macht steht dies alles zu beenden, steht ja außer frage.

Vergessen wir auch Satan nicht. Er sagte auch zu Jesus "Wenn Du Gottes Sohn bist, dann befiehl..." Jesus antwortete: " »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!« ...

Bento hat gesagt…

Hi Quincy,

danke für deinen Beitrag und deine Offenheit!

ich habe ja grade schon zu dem Post auf deinem Blog einen Komment geschrieben, möchte es hier aber auch nochmal sagen:

Diese Sache mit beten und fasten wird ja meistens so verstanden, dass dann der Dämon verschwindet, doch ich denke es geht dabei um die Tatsache, dass die Jünger so die volle Wahrheit erkennen sollen - sie haben den Auftrag von Jesus, aber ihre Zweifel hindern sie. Somit bezieht sich das beten und fasten nicht direkt auf den Dämon sondern auf den Unglauben/Zweifel der Jünger!

“Bekennt einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.” Jak.5,16

ja, wir sind tatsächlich diese Gerechten - durch Jesu Blut!

Das ist wirklich kaum zu glauben und zu erfassen - daher ist es auch so nötig durch Gebet (im Geist in diese Wahrheit sein) und Fasten (Enthaltsamkeit von der Welt - auch ihren Sicht- und Denkweisen) sich diese Tatsache vor Augen zu führen und im Herzen zu erfassen.

Die Versuchung, diese Tatsache dann für seinen eigenen Vorteil oder seine Bedürfnisse einzusetzten ist allerdings wirklich ein Trick von Mr.S. - es soll alles einzig zur Verherrlichung Gottes dienen!

Segen

sabina hat gesagt…

Danke Apassionata, dann steht dem entspannten Wochenende ja nichts mehr entgegen.
Ich wünsche euch einen besinnlichen 2. Advent und einen überraschenden Nikolausi.
Sabina

Josef Sefton hat gesagt…

Gott danken, preisen und anbeten öffnet die Tür zu Gottes Wunder.

Gottes größter Schatz ist Gott selbst und Er erlaubt uns und inspiriert uns Ihm nachzusuchen, entdecken, preisen und anbeten.

Das Wunderbare ist wenn wir Gott danken, preisen und anbeten sagen wir unser ja zu seine Herrlichkeit, Macht und Wille.

Berge versetzen im Auftrag Gottes das ist meine neue Predigt im kommenden Jahr.

Liebe Leser, Gott hat schon jedes Kind Gottes die Autorität im Seines Namen Berge zu versetzen.

Darf ich mal ein Hügelchen namens geistliche Faulheit versetzen, fragte mich neulich mein Nachbar, der benimmt sich, vor dem Fernseher, zu oft wie eine faule Couch-Kartoffel.

Lieber Nachbar, der zuviel Unsinn am Fernseher ankuckt antwortete ich, wenn du dich selbst nie zuvor oder nicht oft auf die Ideen gekommen bist mit Bergen zu sprechen sollst du heute anfangen; denn im Jahre 2009 will ich mit dir auf dem Wasser zu Jesus Christus gehen.

Ja, lieber Nachbar, mach es bei dir noch ein paar Sekunden gemütlich; denn bald wird es wenig gemütlich als Gott lehrt dich, ganz genau und hilfreich, dass du sündhaft vor Ihm stehst!

Was Wunderbar ist, liebe Leser, ist dass am Kreuz bietet Gott alle die geistlich nackt sind
schöne Kleider an. Am Kreuz Christi bietet Gott alle die schuldig vor Ihm sind ein neues Leben durch Glauben im Sieg des Herrn Jesus Christus über Sünde und Tod.

Liebe Leser unser treuer Gott kann jedes Wunder tun. Sei ermutigt denn Faulenze können jede Zeit energisch Schritte zur heiligen Schrift, die Bibel, machen.

Liebe Leser, der Same, Gottes Wort, muss in die Erde unseres Herzes sorgfältig gelegt werden. Zusätzlich sollt Ihr ehrend vor Gott im Wort und Tat leben, dann wird eine wunderbare Ernte kommen.

Ja, sei mächtig ermutigt denn du kannst auch ausprobieren die schönen Geschenke Gottes die im Gottes Wort zu finden sind.

Gratuliere, lieber Nachbar und liebe Leser; denn sie sind bereit nun die Bibel emsig und aufrichtig zu studieren.

Kinder Gottes, unsere Predigt ist die gleiche die Johannis der Täufer hatte, dass die Liebe Christi lebt mehr und mehr in uns.

Heiliger Vater, Unser Wunderbarer Helfer und Heiler, sei besonders gnädig im neuen Jahr mit Bentos erwachsener Tochter, mit Wegis Tochter und mit dem Grenzgänger.
Ja, sei gnädig mit Ihnen, lieber Abba, so dass sie hoffnungsvoll, geistig fit und völlig ausgestattet durch 2009 mit Freude im Herze tanzen können.

Sei doppelt ermutigt, aufrichtige Sucher nach vermehrter Wahrheit; denn euch über das Problem Berg wird Gott tragen; wenn Er es im Laufe der Zeit nicht verschwinden läßt.

Studenten der Bibel, sehr viel Geduld wird gefordert wenn wir geistlich reifer werden möchten.

Ja, wie ihr merkt Berge versetzen ist keine leichte Aufgabe, darum müssen wir emsiger beim Studium der Bibel werden.

Ja, weil wir nicht immer sofort das Böse durch das Gute überwinden; müssen wir als treuer Soldat Gottes ständig im Wort und Tat gegen das Böse kämpfen.

Hier gilt besonders das Bibelstudium und Gebet zu Gott. Gott ist mit uns und Er wird bestimmt die Aufrichtigen mit Siegen reichlich überschütten.

Danke dem Herrn für die neue frische Hoffnung die Er zu euch schon geschenkt habt.

Alles Liebe, viel Freude und Gottes Segen euch und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Gott, Elohim Chen, Gott ist gnädig, sei mit unserem ganzem Herze gepriesen.

Amen.