Donnerstag, 12. April 2012

Heil, Heilung und Heiligung

Ist das Heil wichtiger als die Heilung?

Immer wieder hört man diese Behauptung.

Wenn wir aber einmal begreifen, dass ALLES in der Nachfolge die Gabe und das Wirken des Heiligen Geistes ist - glauben, retten, heilen, heiligen, lieben, befreien usw. - dann besteht überhaupt kein Anlass mehr, das umfassende Heil durch unseren Verstand in Einzelteile zu zerlegen!




Das griechische Wort für das, was Jesus für uns am Kreuz erwirkt hat, ist "sōzō"

sōzō ist der generelle Auftrag Jesu und dazu musste die Sünde überwunden werden:

Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk RETTEN von ihren Sünden.
(Mt.1:21)


sōzō brauchen die Jünger wenn sie in Lebensgefahr sind - es umfasst auch die Macht über die Elemente der materiellen Schöpfung:

Und siehe, es erhob sich ein großer Sturm auf dem Meere, so daß das Schiff von den Wellen bedeckt ward; er aber schlief. Und seine Jünger traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, RETTE uns, wir kommen um! Da sprach er zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf und bedrohte die Winde und das Meer; und es ward eine große Stille.
(Mt.8:24-26)

sōzō begehren auch die Kranken und erhalten es von Jesus:

Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten herzu und rührte den Saum seines Kleides an. Denn sie sagte bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid anrühre, werde ich GEHEILT werden! Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei guten Mutes, Tochter; dein Glaube hat dich GEHEILT. Und das Weib war GEHEILT von jener Stunde an.
(Mt.9:21,22)


sōzō ist all das und noch viel mehr,

es ist die Gnade unseres Vaters in Jesus Christus durch den Heiligen Geist.



sōzō wird in den unterschiedlichsten Zusammenhängen über einhundert mal im NT erwähnt - man kann also getrost behaupten:

sōzō ist das ZENTRUM des Evangeliums von Jesus Christus!


Wenn wir uns allerdings in dieser Wahrheit heiligen und in der Botschaft des umfassenden Evangeliums beharren, werden wir viele Zweifel, Anfeindung und sogar Hass erleben - doch wir werden auch die alles überwindende Kraft des Evangeliums erleben und die Rettung ist uns grade dann gewiss:

Und ihr werdet von jedermann gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird GERETTET werden.
(Mat 10:22)

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HIER und HIER, aber auch HIER und in vielen anderen Beiträgen unter dem Label HEILUNG habe ich mich mit diesem wichtigen Thema befasst und es von unterschiedlichen Seiten beleuchtet.

Kommentare:

Josef Sefton hat gesagt…

Entscheidend ist, ob wir „gerettet“ oder „verloren“ sind. „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Matth. 16,26).

„In Gottes Hand ist die Seele von allem, was lebt“ (Hiob 12,10).

Johannes der Täufer verkündete die Notwendigkeit einer geistlichen Verhaltensänderung. „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“
(Matth. 3,2).

Buße heißt, das Denken und die Einstellung gegenüber Gott zu verändern, was wiederum unser Verhalten und unsere Entscheidungen verändert. Wer umkehrt und die Vergebung annimmt, die Jesus uns durch seinen Tod am Kreuz anbietet, entgeht dem ewigen Tod (Joh. 3,16). Buße bedeutet, die Sünde zu bekennen und
bereuen und sich von ihr abzuwenden. Johannes der Täufer rief die Menschen auf, sich von einem bestimmten Lebensstil abzuwenden zu einem Leben, das Gott ehrt. Der Herr ruft uns auch heute noch auf, Buße zu tun und dann die „rechtschaffene Frucht der Buße“ hervorzubringen (Matth. 3,8).

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Gal. 6,2).

Euch Gottes reichen Segen.

Reine Gnade hat gesagt…

Wenden wir uns Gottes Wort zu. Schauen wir uns Galater, Kapitel 6 an. Galater 6:7.

Galater 6:7-8
„Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten."

Aus Liebe zu uns sagt der auferstandene Jesus immer noch: "Kommt zu mir, alle die ihr müde und beladen seid. Ich gebe Euch Ruhe". Wahrlich, Hoffnung macht Jesus uns, Tag für Tag, in dieser verrückten, verdrehten, verstörend, grausamen Welt.

Freund, es ist nie verkehrt, Gott zu gehorchen! Spüren Sie, dass Gott an Ihrem Herzen arbeitet? Sie wissen, wenn Sie sich Ihm öffnen, müssen Sie ein paar schwere Entscheidungen treffen. Hören Sie: Gehorchen Sie Gott. Tun Sie, was Er Ihnen im Herzen sagt.

Seid guten Mutes denn, Jesus ist nicht im Grab geblieben, sondern hat uns den Weg aus unserer Einsamkeit aus unserer Verlorenheit gezeigt, indem Er
auferstanden ist.

Sei gesegnet, Jesus, der gute Hirt deiner Seele, liebt dich!