Donnerstag, 1. April 2010

Was verhindert Einheit?

Im ersten und im zweiten Teil zum Thema, ging es darum, dass Einheit nur von Gott selber durch seinen Geist gewirkt wird, wie wichtig sie ist und welcher unermessliche Segen uns durch die Einheit zuteil wird, wenn wir sie bewahren.

Doch all diese wunderbaren Erkenntnisse können nicht darüber hinwegtäuschen, dass genau dieser Segen der Einheit heute im Leib Christi - wenn überhaupt - nur äusserst spärlich fließt. Was sind die Gründe dafür?

Eigentlich gibt es nur einen einzigen Grund, der hat aber viele Auswirkungen:

"Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christo. Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise; denn ihr vermochtet es noch nicht; aber ihr vermöget es auch jetzt noch nicht, denn ihr seid noch fleischlich. Denn da Neid und Streit unter euch ist, seid ihr nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise? Denn wenn einer sagt: Ich bin des Paulus; der andere aber: Ich des Apollos; seid ihr nicht menschlich?"
(1Ko 3:1-4)

Der Grund, warum eine Gemeinde vor Ort, oder auch die gesamte Gemeinde (der Leib Christi) nicht den geistlichen Segen erfährt, zu dem sie berufen ist, ist schlicht ihre Fleischlichkeit. Sie verhindert, dass die eigentliche Speise weder gereicht noch verdaut werden kann und dass man über die Milch (d.h. die Heilsgrundlagen) nicht weit hinausgelangt.

Neid (Eifersucht) und Streit untereinander sind klare Zeichen dieser "Menschenweise". Neid kann schlecht getarnt werden und tut meist im Verborgenen sein zerstörerisches Werk, doch Streit kann sehr fromm im Gewand der theologischen Auseinandersetzungen und Zerwürfnisse über Lehrmeinungen daher kommen. All das ist zerstörerisch, wenn unterschiedl. Ansichten und Streitfragen nicht auf Basis der geistgewirkten Einheit betrachtet, gelöst und vor allem überwunden werden.

Ein weiteres großes Übel sind Parteiungen innerhalb des Leibes. Diese entstehen in der Regel indem man einzelnen Menschen und ihren Lehren nachfolgt und sich als ihnen zugehörig bezeichnet.
Die Person des Petrus und die Annahme seiner Sonderstellung im Leib, dient zum Beispiel als Grundlage einer solchen bekannten Gruppierung. Aber auch Luther musste dafür herhalten, Namensgeber einer größeren Anhängerschaft zu werden, obwohl er sich selber als "stinkenden Mehlsack" bezeichnete. Auch kleinere Gruppen tauchen immer wieder auf, die einem angebl. besonders gesalbten Mann folgen.

Paulus weist solches Denken und Tun entschieden als völlig ungeistlich ab und zeigt wie absurd das Ansehen und die bes. Hervorhebung von Personen ist:

"...ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus' Namen getauft worden?"
(1.Kor.1:12+13)

Er macht damit klar, dass solches Denken auf das Zerteilen des Christus hinausläuft!!
Es kann aber keine andere Quelle geben, als allein Jesus, durch den uns im Heilige Geist der Segen der Einheit zufließt.





"Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein."
(Röm8,9)

Wir alle, aber besonders auch die Leiterschaft der Ältesten in einer Gemeinde, oder auch Brüder in einem apostolischen oder evangelistischen Dienst, tragen die große Verantwortung, dass die hier aufgezeigten zerstörerischen Einflüsse und Hinderungsgründe der Einheit (Neid, Streit, Parteiungen) nicht Fuß fassen können, bzw. dort wo sie bestehen als menschlich und hinderlich erkannt, abgelehnt und durch die Kraft des Blutes Jesu überwunden werden. Nur so können wir der wunderbaren Aufgabe gerecht werden, die uns anvertraut ist:

"Und er (Christus) hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer, zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Manne, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus."

(Eph.4,13)

***


Im vierten und letzten Beitrag dieser Serie geht es um die Frage:
Kommt Einheit wieder?

Kommentare:

bee hat gesagt…

Schöne Worte, aber im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass die Wahrheit (noch) nicht erkannt wurde und man sie derzeit auch nicht erkennen kann.
Es ist eben nicht ein Streit um Nebensächlichkeiten und auch nicht Geschmackssache, um die es bei unseren Differenzen geht.
Wir haben teilweise gigantische Unterschiede, was den Charakter und das Handeln Christi in Zeit und Raum angeht und zwar nicht nur bei den Sakramenten. Das beiseite zu schieben und alles darauf zu reduzieren, dass wir nicht erwachsen genug sind, wird dem Ernst der Lage nicht gerecht. Es ist meiner Ansicht nach zielführender mal zu betrachten, wie die Differenzen entstanden.

Deborah hat gesagt…

@ bee: hallo bee, sehe ich auch so.

@bento:
Du siehst sehr gut die Symptome der Krankheit, die Ursache muss aber bei der Wurzel gepackt werden.

Es ist meist zuviel unter den Teppich der Verdrängung gekehrt. Über die Beulen unter dem Teppich stolpert man dann und hat keine gerade Bahn für die Füße:

Hebr 12,12 Darum »richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie«,
13 und »macht gerade Bahn für eure Füße!«, damit das Lahme nicht abirre, sondern vielmehr geheilt werde.
14 Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird;
15 und achtet darauf, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden,
16 daß nicht jemand ein Hurer oder ein Gottloser sei wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte!

In den Kommentaren zu Segen oder Fluch hatte ich den Fluch Jesu über den unfruchtbaren Feigenbaum verwendet.
Anschließend hat Jesus mir gezeigt, welche unfruchtbaren Feigenbäume ich in seinem Namen in meinem Leben verdorren lassen kann, die die Fruchtbarkeit meines Weingartens störten.

Den Anfang machte vorgeburtliche Ablehnung, die ein falsches Ich-bin-Fundament geprägt hatte: "Ich bin ein Fehler". Und weil man Fehler beseitigt, gab es immer wieder merkwürdige Beinaheunfälle, Herzbeschwerden und Anfälligkeit für Suizidgedanken. Anstelle des Selbstfluches "Fehler" gab Jesus mir aus Hes 16,6 "Bleibe Leben", Angenommensein.

So ging es mit Offenbarung durch die Hauptverletzungen im Leben eines Menschen:
Ablehnung (sei nicht)
Mangel (sei satt)
Mißbrauch (sei immer lieb)
Askese (sei weder Mann noch Frau)
Angst (sei kontrollierbar, sei kontrollierend)
Sorge (sei ohne Freude)
Hilflosigkeit (sei allein)

Jeder Pfeil in der Brust eines Gläubigen verhindert Einigkeit, denn er kann dem anderen nicht nahe kommen, ohne ihn mit dem Pfeil zu stechen. Jeder unfruchtbare Feigenbaum sucht eine Kompensation statt des Originals. Und schon erscheinen die Symptome.


Hld 1, 6 ........Meiner Mutter Söhne fauchten mich an, setzten mich als Hüterin der Weinberge ein. Meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet.

Nicht nur die kleinen Füchse stören die Ernte, Feigenbäume nehmen im Weinberg das Wasser weg. Wie will man in einem grösseren Weinberg dienen, wenn im eigenen Weinberg (das eigene Leben) unfruchtbare Feigenbäume hat?

Dort wo jemanden etwas massiv am anderen stört, lohnt es sich nachzusehen, ob da nicht ein unfruchtbarer Feigenbaum drunter sitzt.

Segen

Liane hat gesagt…

Ganz spontan kam mir gerade Neid und Eifersucht in meine Gedanken, als ich den Blogtitel gelesen habe "Was verhindert Einheit. Hab ich immer wieder erlebt, viele Frauen sind eifersüchtig und würde am liebsten ihre Christlichen Männer zuhause einsperren, damit sie ja keine andere anschaun, obwohl ich schon immer sage dass ich nicht auf Männer stehe, komme halt gut bei ihnen an, aber ich will ja nichts von ihnen. Leider ist auch Neid ein großes Thema das gern unter den Teppich gekehrt wird.

Liane hat gesagt…

Interessantes Thema, erlebe es immer wieder dass man sich die Einheit nicht erzwingen kann. Gottes Geist gibt sie, mit manchen Geschwistern fühle ich mich voll eins im Geist mit manchen nicht. Gott fügt die Geschwister zusammen die zusammen passen, die sich ergänzen. Deswegen sollen sich ja kleine Gruppen als Hausgemeinde treffen, damit da keine Parteiung entsteht, obwohl, wenn es mehr als 5 sind, kommt auch wieder die Grüppchenbildung zum Vorschein.


Auf jeden Fall ist Neid, Eifersucht und unterschliedliche Charaktere und Wortverständigung, ein großes Thema zwischen den Geschwistern, durch Verlustängste, Minderwertigkeitskomplexen, mangelnder Glauben. Gottes Geist macht mir immer wieder bewußt, dass wir als Kinder Gottes den höchsten Stand haben,nach der 3 einigen Gottheit und wer uns was will, muß erst mal an Gott vorbei. Wir müßen uns mehr bewußt machen, dass wir Geschwister sind, weil wir den gleichen Vater haben und alle durch das Blut Jesus versetzt sind aus der Finsternis ins Licht, versetzt in einen anderen Machtbereich. Im Himmel müßen wir auch gut miteinander auskommen *fg*

bee hat gesagt…

Auweiha, Liane, gerade Du musst hier einen auf Geschwisterlich machen. Nein, nicht der Neid und die Eifersucht oder charakterl. Differenzen zerstören am Meisten. Die Links, die Du als "Information" z.B. postest und deren Lügen Du als reine Wahrheit verteidigst zerstören mehr die Einheit als es alles andere.
Das es Dir beim Glauben mehr um gute Gefühle geht, ist geschenkt, auch wenn Wellness und Evangelium für mich nicht viel miteinander zu tun haben.
Beides gilt übrigens auch für Dich, Bento, einige der Links die Du präsentierst sind alles andere als gemeinschaftsfördernd und tragen genau Null zur Verständigung bei. Dass, Du auch eher auf der Seite vom Wellness-, Health- und Wealth-Gospel zu finden ist, rechne ich weniger Dir als der Tradition an, aus der Du kommst.

Bento hat gesagt…

Hallo meine Damen,

@ bee -
..das sind jdf. keine schönen Worte:
"Auweiha, Liane, gerade Du musst hier einen auf Geschwisterlich machen...."
sowas ist Käse und es gefällt mir gar nicht hier andere Kommentartoren so anzusprechen auf meim blog! Meinst du etwa sowas wäre irgendwo "Gemeinschaftsfördernd"??
Zudem macht das einen themenbezogenen Aaustausch unmöglich.

Ich bitte dich hier ohne solche persönl. Verunglimpfungen auszukommen - Danke!


Hi Deborah -

interessante inputs wie immer :-)

..aber meinst du echt die "Fleischlichkeit" wäre ein Symptom der Krankheit und nicht die Wurzel? hmm...

jo - da ist so einiges unter den Teppich gekehrt...


Hi Liane,
also mit Neid und Eifersucht ist hier weniger die i.d.Welt übliche (in Bezug auf die Geschlechter gemeint), als vielmehr Fragen wie "wer ist der Größte im Reich Gottes / lass meine Söhne zur rechten und Linken sitzen / wer sitzt "oben an den Tischen" uswusw

ja, dass ist ein guter Hinweis, dass wir als Kinder Gottes ohnehin den "höchsten Stand" haben, der überhaupt denkbar ist!


Segen

Liane hat gesagt…

Hallo Bento, ja das ist doch das allerschönste Geschenk, dass wir Kinder Gottes sind, Geschwister und im Geist vereint, weil man den gleichen Geist hat. Wer nicht den gleichen Geist hat , fällt eh sofort auf, weil uns Jesus das zeigt. Das finde ich so toll, Gott zeigt es seinen Kindern wer sein Brunder und seine Schwester ist, auch wenn man verschiedene Charaktere hat, aber unser Bekenntnis ist das gleiche. Wer eine andere Lehre bringt, fällt auf das passt dann nicht, im Geist.

GS und LG Liane

bee hat gesagt…

@Bento: Oh, Sorry! Liane hat mir schon ganz anderes an den Kopf geworfen, ich denke, sie da wird sie mein Auweiha wohl verkraften. Zudem definiert sie ja grade ihre Bekenntnisbindung und deren Abgeschlossenheit sehr deutlich.

Anonym hat gesagt…

@bee ...ich fand deine Auweiha, Liane,...-Aussage eher erfrischend als boshaft, ganz sicher nicht spaltend.
@bento: Auweiha! ;-) Du willst Gemeinschaft fördern. Das ist gut. Aber wo keine ist, kannst Du auch keine kreieren.
@Liane... Ich fände es hilfreich, wenn du vor dem Posten Mal drüber nachdenken würdest, aus welchem Motiv du was postest.

Anonym hat gesagt…

Liebe Deborah,
Danke für deinen Post!
"Wie will man in einem grösseren Weinberg dienen, wenn man im eigenen Weinberg (das eigene Leben) unfruchtbare Feigenbäume hat?" Der verhasste Feigenbaum mal wieder...wie lange das wohl dauert, bis man diese Feigenbäume samt Wurzeln mal weggeschafft hat aus dem eignen Leben? Eins ist wohl sicher: Man muss sich Zeit nehmen und Mut aufbringen, um sich damit zu beschäftigen. Hmm...

Deborah hat gesagt…

@anonym:
ich durfte diese Woche erleben, dass der unfruchtbare Feigenbaum sofort verdorrt unter der Autorität Jesu.
Ich gebe dir hier einen Kurzabriss, wie der HErr mich angeleitet hat: am Beispiel Ablehnung, weil ich das ja schon etwas ausführlicher beschrieben habe weiter oben:
erstmal hat er mir den Bibelvers deutlich gemacht
dann war der Impuls da, dem Ablehnungsbaum in Jesus Namen zu zu gebieten: verdorre von der Wurzel an und täusche nie mehr durch Blätter und bringe keine schlechte Frucht mehr.
An dieser Stelle zeigte mir der HErr, dass da auch ein Geist der Ablehnung gewirkt hatte, der in Jesu Namen die Kündigung bekommen hat. (Es ist nicht immer ein Geist hinter einem Fluch.
dann die Bitte an Jesus, mir zu zeigen, was die lügenhafte Botschaft des durchgeschlagenen Ablehnungsereignisses war und wie sie in der Identitätsvortstellung ein falsches Fundament gelegt hatte. Bei mir kam dann der Selbstfluch "ich bin ein Fehler" an die Oberfläche. Ein Selbstfluch der Selbstablehnung entspricht nicht der Wahrheit Gottes, dass ich in Jesus, dem Geliebten, angenommen bin. So wir unsere Sünde der Selbstablehnung bekennen und uns von den zerstörerischen Worten lossagen , ist Gott treu und gerecht und vergibt uns und reinigt uns. Dann habe ich Gott um ein Wort gebeten, dass mir ins Herz fällt und Seine Wahrheit über mich dort verankert. Hat er gemacht. Fertig.

Der ganze Durchgang hat nicht länger als zwei Stunden gedauert, weil ich zwischendurch noch Essen kochen musste ;-)

Dass der Ablehnungsbaum tot ist, merke ich daran, dass ich nicht mehr hochgehe auf Worte, die ich vor ein paar Tagen noch schlimm persönlich genommen hätte.
Ebenso merke ich, dass das Angenommensein in mir anderen besser Angenommenheit wermitteln kann.

Nur Mut zur Weinbergsarbeit :-)

mar. hat gesagt…

@Deborah
Wie verhindere ich aber, von weiteren Pfeilen durchbohrt zu werden?
Wie verhindere ich, dass die Gemeinde mich misstrauisch beäugt und sich fragt warum überhaupt Pfeile abgeschossen werden, obwohl es nicht mehr nötig wäre?
Wie bringe ich Zeugen dazu, es wahrheitsgemäß zu bestätigen?

Wenn mit Fleischlichkeit, Trostessen gemeint ist, glaube ich auch, dass es ein Symptom ist.

In Ruhephasen ist es wohl möglich Pfeile aus der Seele zu ziehen und dann unverletzt, authentisch freundlich auf Menschen zuzugehen.

Deborah hat gesagt…

@mar:

Die Waffenrüstung bietet uns den Schild des Glaubens an, der feurige Pfeile des Bösen nicht ins Ziel kommen lässt.
Weil das ein Training ist, haben wir die Möglichkeit der Vergebung, um Pfeile schnell wieder herausziehen zu lassen von Gott.

Dort wo Altes vorhanden ist, da ist das wie ein Leuchtsignal: hier bitte nochmal draufhauen.

Dann ist etwas, das den Schild des Glaubens ausser Kraft setzt, die negative Erwartungshaltung: was ist, wenn....
Damit zwingt man quasi den anderen, die Verletzung zu wiederholen und wird scheinbar bestätigt, dass da noch nix Heilendes passiert wäre.

Dann: du kannst die Gemeinde nicht dazu bringen...aber Gott kann deine Ehre wieder herstellen. Er wird vergelten, d.h. Wiedererstatten.
Indem man die menschlichen Möglichkeiten der Erstattung und die Personen (einschließlich sich selber) aus dieser Forderung entlässt und sich die Erstattung von Gott erbittet und im Glauben annimmt, dann verändert sich die Lage.

Vorhin rief mich mein Mann ans Fenster: Guck mal..eine merkwürdige Wolke.
In der Tat war sie merkwürdig: wie ein Spatz mit Schleier.

Mein Gebetsthema war gerade: Minderwertigkeit, der dritte Punkt aus der Ablehnungskette. (Spatz steht symbolisch für Minderwertigkeit, von kleinem Wert)

Was ist Gottes Wahrheit dazu über die Braut für seinen Sohn? :

Mt 10,29-31; 29 Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
30 Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt.31 Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge.

Diesen Teil aus 1. Petr 5,7 über Sorge/Angst:
... Denn er ist besorgt für euch.

..kann man aus dem Griechischen auch so übersetzen:

Denn ihr liegt Ihm am Herzen.

Diese Findung hat mich sehr entlastet und ich hatte den Gedanken: Lege ich mich an sein Herz?

Segen

mar. hat gesagt…

@Deborah,
danke, mancher Vorgang wird deutlicher.
Anhand von Bibelstellen kann ich es nicht so genau belegen, so gut kenne ich mich nicht aus.
Ich kann nur Vorgänge beschreiben von denen ich erfahren habe.
Zum Beispiel etwas vergessen oder verwechselt zu haben und nun wird darauf aufgebaut: Wenn du vergessen hast das Flugticket zu lösen dann vergisst du auch alles andere z.B.

Anhand dieses Fehlers wird weiter Kontrolle und Druck ausgeübt.
Dir auch Segen.

Danke auch an Bento:
Für die Mühe mit diesem Thema, so dass auf diese Weise intensiver Gedankenaustausch zustande kam.
Ich habe einige Anregungen bekommen.

Viele Grüße und Segenswünsche

Anonym hat gesagt…

@Deborah, ich werde es gleich ausprobieren! Danke, für die Antwort auch danke für die an @mar. Davon werde ich sicher auch profitieren können. Wünsche Euch allen gesegnete Ostertage!