Dienstag, 6. April 2010

Jesus macht Frühstück

In den Wochen, nachdem Jesus auferstanden ist, hat er sich immer wieder seinen Leuten gezeigt. Seine Botschaft ist dabei immer:

Zweifelt nicht daran - ich lebe!

Das ist zwar unglaublich, aber eben auch ein Fakt! Eigentlich müsste das nun alles verändern, aber was fällt Petrus zunächst ein: "Ich geh jetzt mal fischen!" - Ja toll, alle ihm nach... zurück zu den Booten, die sie verlassen hatten, als sie Jesus das erste Mal trafen und ihm gleich begeistert gefolgt sind. Doch nun ist der "Jesus-Trip" vorbei, so "richtig“ ist Jesus ja doch nicht mehr da. Der Alltag kehrt zurück - wir machen weiter wie gehabt. Doch irgendwas stimmt nicht: Sie fangen keine Fische! Verzweiflung macht sich breit, als sie im Morgengrauen zurück ans Ufer kommen, denn sie haben nichts zu essen. (Joh.21)

Dann steht dort auch noch jemand am Ufer und fragt nach dem Fang. Er macht eine klare Ansage: "Nehmt mal die andere Seite vom Boot und ihr werdet etwas fangen!" Offensichtlich spricht er mit so einer Sicherheit und Autorität, dass diese gestandenen Fischer gegen alle Erfahrung nochmal raus fahren und nun machen sie tatsächlich den Mega-Fang.


Moment mal - die andere Seite vom Boot? Man muss kein Fischer sein um zu wissen: Dort ist der gleiche See wie auf der einen Seite! Hmmm… was ist da passiert, was ist der Punkt?
Langsam dämmert es ihnen: Das kann nur Jesus sein, es war seine Ansage! Dieser normalerweise unmögliche Erfolg macht es klar!

Petrus springt sofort ins Wasser, um als erster bei Jesus zu sein. Die anderen kommen mit dem Boot und dem fetten Fang hinterher. Was denkst du, wird Jesus jetzt wohl sagen: "Warum macht ihr einfach weiter wie früher und wartet nicht auf mich? Warum handelt ihr immer noch nach euren eigenen Ideen und fragt mich nicht? Ich bin doch euer Chef!" usw.?
Nein, nix davon: Jesus macht erstmal lecker Frühstück! Und dann haben sie eine super Zeit zusammen...

Was mich an der Sache immer verwunderte, war, dass Jesus bereits Fisch und Brot auf dem Grill hatte, als die Jünger an Land kamen. Der Punkt ist hier wohl: Jesus hat auch ohne uns genug für sich und uns. Der Fang ist, damit auch andere reichlichen Segen bekommen.

Petrus wird dann nochmal eindringlich daran erinnert, dass nur die Liebe zu Jesus und seinen klaren Ansagen die Grundlage für Erfolg sein können. Das gilt auch für jeden, der jesusmäßig unterwegs ist: Entweder du machst dein „eigenes Ding“ und die Beute ist gleich Null, oder du machst es dann, wenn Jesus es sagt und auch so, wie Er es sagt. Nur so wirst du im Segen leben und mehr an Land ziehen, als du je erwartet hast!

Auch heute will Jesus mit uns frühstücken und jeden Tag für "fette Beute" sorgen, die alles verändert. Wir sollen dabei nicht auf die Anderen schielen und Er fragt uns auch nicht nach unseren tollen Ideen und Leistungen, sondern nur immer und immer wieder:

Hast DU mich lieb?

"Als nun Petrus diesen (Johannes) sah, spricht er zu Jesu: Herr, was soll aber dieser? Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?
Folge du mir nach."

(Joh 21:21+22)

***

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja, hab' dich sehr lieb, Jesus!

Apassionata hat gesagt…

Das ist ja toll Bento! Bevor die Jünger Nahrung erarbeitet haben, brutzelt Jesus schon seine Sachen für uns auf dem Grill.Ergo, alles was wir sind, tun und an andere Menschen weitergeben, sind Gottes Gaben, die wir weitergeben. "Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin." Das könnte uns gelassener, bescheidener und vor allen Dingen dankbar sein lassen.

flunra hat gesagt…

Das ist die richtige Osterbotschaft: Der auferstanden Jesus kümmert sich um seine Jünger und prüft ihre Liebe zu ihm, aber nicht um zu schelten oder Noten zu verteilen, nein nur um sie noch mehr mit seiner ewigen Liebe vertraut zu machen, und zu zeigen, das er auch ihr Versorger in der Zukunft sein will. Diese Liebe habe ich bis hier her von ihm erfahren, auch seine Versorgung.
Als ich 1987 das erste Mal aus der DDR ausreisen durfte, um eine Tante zu besuchen, wäre ich auf Grund der Sperranlagen und Kontrollen nicht wieder in so ein Gefängnis zurück gekehrt. Doch weil ich wusste, dass Jesus mich dort versorgt, wo ich bin, konnte ich getrost zur Familie zurück fahren. Bei meinem Besuch in der BRD habe ich erkannt, dass die Menschen die gleichen Probleme haben, wie wir in der DDR, nur mit anderen Kulissen sind sie auf dem Weg nach dem Glück und dem Sinn des Lebens. Mit Jesus spielen die Kulissen des Lebens keine Rolle. Das sieht man am besten in China, trotz Verfolgung leben sie von der Kraft, die ihnen Gott zur Verfügung stellt. Aus eigener Kraft wären sie schon lange am Ende, doch mit Gottes Hilfe werden sie stärker und immer mehr, die Jesus, dem Auferstandenen vertrauen.
Jesus war mit seinen Jüngern am See noch nicht am Ende. Er sagte bleibt in Jerusalem zusammen bis ich euch mit Kraft aus der Höhe, dem Heiligen Geist ausrüste.
Heute erwidere ich ihm seine Liebe und morgen weiß ich, dass wir weiter zusammen unterwegs sind, egal was kommt, es wird ein schöner Tag werden, denn seine Liebe ändert sicht nicht!

Bento hat gesagt…

Hallo Anonym,
Jesus hat dich bei deinem Namen gerufen!

Liebe Apassionata,
ja, das ist eine krasse Sache, die mir auch erst jetzt aufgefallen ist!!
Den Artikel hatte ich schon voriges Jahr für ein Forum geschrieben, habe ihn aber nun nochmal überarbeitet hier gepostet. Unser Fang ist tatsächlich dazu da, um andere damit zu sättigen!!

Lieber Flunra,
Danke für dein starkes Zeugnis von Vertrauen und geistlicher Sichtweise! Das ist wirklich sehr beeindruckend und ermunternd.


Segen Euch!

Daniel Brüßler hat gesagt…

Danke, Bento :-) Hast Du echt schön geschrieben, liest sich angenehm.

Josef Sefton hat gesagt…

Das ist ja total schön, Bento, was du hier über die Auferstehung Jesu schreibst!


Durch den Tod Jesu ist der "Vorhang" zwischen Gott und Menschen zerrissen. Dies ist erfreulichste Botschaft der Welt.

Es war um die Mittagszeit gegen zwölf Uhr - da kam eine große Dunkelheit über das ganze Land. Sie dauerte bis etwas drei Uhr. Auch die Sonne wurde verdunkelt, im Tempel riss der Vorhang mitten entzwei.

Da rief Jesus mit lauter Stimme: "Vater in deine Hände befehle ich meinen Geist!"
Mit diesen Worten verschied er. (Lukas 23,44-46)

Der größte Sieg der Geschichte wurde auf Golgatha gefeiert!

Jesus verließ die Herrlichkeit Gottes und kam in die Welt. Der Sohn Gottes kam als Knecht um zu dienen, als Heiland um zu heilen und als Befreier um von
der Macht der Sünde zu befreien.

Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; (Johannes 1,11)

Er wurde in seinem Eigentum, der Welt, die er geschaffen hat, oft ungerecht verachtet, verspottet und verstoßen. Und letztendlich zum Tod am Kreuz verurteilt.

Doch dort auf Golgatha ging mit seinem langsamen und schmerzlichen Tod der Plan Gottes mit dieser Menschheit in Erfüllung.

Jesus wurde am dritten Tag wieder auferweckt, die frohe Botschaft lautet: Das Grab ist leer, unser Jesus lebt! Er ist auferstanden! (Lukas 24,6)

Die Auferstehung macht den Tod Jesu zu einem triumphalen Sieg.

Gott hat einen Weg geschaffen, die Kluft zu überbrücken, die uns durch die Sünde von ihm
trennt. Durch Jesu Tod können wir Menschen, egal wie unsere Vergangenheit ausschauen mag, Vergebung unserer Schuld erfahren.

Vergebung kannst du dir nicht erarbeiten, es ist das Geschenk Gottes an dich! Du kannst ein Geschenk annehmen oder ablehnen, aber du musst niemals dafür
bezahlen.

So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. (Johannes 1,12)

Es ist reine Gnade, dass ihr errettet seid, wie ihr das ja auch im Glauben erfasst. Verdienst spielt dabei keine Rolle, rühmen kann sich deswegen keiner.
(Epheser 2,8-9)


Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Siehe Offenbarung 1:17-18)