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Donnerstag, 30. August 2018

Zur Ehre Gottes

..möchte ich heute ein aktuelles Heilungszeugnis mit euch teilen. 

Seit einiger Zeit hatte meine Kondition extrem nachgelassen. Der Stress der letzten Zeit durch Hofverkauf, Kauf und Aufbau vom neuen Hof uswusw. hatte mir doch mehr zugesetzt, als ich wahrhaben wollte und deutliche Spuren hinterlassen. Zuletzt wurde es so heftig, dass ich bei der kleinsten Belastung total außer Puste kam und mein Herz anfing zu stolpern.. 

Irgendwie war mir klar, dass etwas Grundlegendes nicht stimmte und alle mahnten an, dass ich mich von den Ärzten durchckecken lassen solle. Ich bin bisher allerdings so gut wie nie in meinem Leben zum Arzt gegangen und da ich sowieso keine chemischen Medikamente nehme, diese aber i.d.R. das Einzige sind, was Ärzte zur Lösung anzubieten haben, habe ich das Thema lange vor mir her geschoben und meinen schlechten Zustand auf mein zunehmendes Alter, den Stress und sonstige Einflüsse bezogen. In den Tagen bevor ich vor etwa 2 Wochen zur Beisetzung meiner Mutter nach D-land reiste, wurde es dann nochmal schlimmer, da ich vorher noch etliches erledigen musste, wofür ich mir sonst deutlich mehr Zeit genommen hätte. Die Kartoffeln mussten noch geerntet, eine neue Pumpe installiert werden uswuswusw. Ich japste bei der kleinsten Anstrengung und schaffte kaum noch die hundert Meter vom Garten bis zum Haus den Berg hoch zu laufen, ohne mehrmals Pause zu machen. Meine Pumpe tanzte Samba und meine Lunge quietschte und knarzte wie ein altes Scheunentor... 

Als mich meine Schwester dann am Flughafen abholte, und ich die kurze Strecke bis zum Parkplatz nur noch mit Mühe schaffte, war ich wirklich am Ende und es kamen noch Schmerzen im Brustkorb hinzu, so dass ich nicht liegen, sitzen oder stehen konnte und in der Nacht kaum noch Schlaf fand. Ohne jede Übertreibung kann man sagen, ich pfiff wirklich auf dem allerletzten Loch! 

Am folgenden Tag war dann u.a. bereits ein Treffen mit meinen Geschwistern Kutscho und Mirela angesagt, von denen ich wirklich sagen kann, dass wir durch Gottes Gnade vollkommen eins im Geist sind. Als sie mich sahen, waren sie ziemlich erschrocken, denn ich war in den wenigen Wochen seit unserer letzten Begegnung plötzlich zum "alten Mann" mutiert. Wir fuhren dann zu Ikea, weil Kutscho etwas besorgen wollte, und tranken etwas im Café. Dort beteten wir dann. Ich setzte mich zwischen die beiden auf das Sofa und sie legten mir die Hände auf. Sofort erlebte ich eine unsagbare Befreiung - der Schmerz und der Druck wurden regelrecht aus meinem Körper heraus genommen. Es war plötzlich alles wieder so leicht, dass ich es kaum fassen konnte. Wir priesen und lobten und dankten Gott aus vollem Hals. HELLELUJA!!! Als ich später am Tag wieder zu meiner Schwester und ihrer Familie zurück kam, konnten alle diese Veränderung an mir sehen und ich war zu einem lebendigen Zeugnis für die wunderbare und heilende Kraft Gottes geworden. Mein Zustand verbesserte sich noch zusehends. Nun konnte ich in der Nacht wieder kaum schlafen, aber diesmal, weil ich nicht aufhören konnte Gott zu loben und zu preisen und zu danken! :-) 

Am folgenden Tag der Beisetzung, konnte ich nicht nur den ewig weiten Weg von der Kapelle bis zur Grabstelle ohne Mühe laufen, sondern sogar meinen jüngsten Enkel dabei auf dem Arm tragen, was vorher völlig undenkbar gewesen wäre. 


Einige Tage später konnten wir in der Folge davon sogar für den Mann meiner Nichte beten, der eigentlich selber gar nicht glaubt, aber da er schon seit längerer Zeit an starken Schwindelanfällen bis hin zum "blackout" litt, die ihm das Arbeiten und das Autofahren fast unmöglich machten, und auch er ja meine Heilung miterlebt hatte, ließ er es zu, dass wir für ihn beteten, als ich mit Kutscho dort etwas abholen musste. Auch er hat dann eine so deutliche Verbesserung erlebt, dass es ihm in den folgenden Tagen das erste Mal seit Wochen wieder richtig gut ging und er nach der Beisetzung meiner geliebten Mutter sogar mit der Family am Wochende wegfahren konnte. 

Vertraue wie ein Kind auf Gott unseren Vater und das vollkommene Erlösungswerk seines Sohnes JESUS - ALLE seine Worte sind wahr und sind LEBEN! 

Löse dich von deinen Zweifeln und überwinde den Kleinglauben und besonders auch den Unglauben, nimm JEDE seiner Verheißungen an und gib Gott allezeit die Ehre. Er sei in all unserem denken, reden und tun gepriesen - heute und in alle Ewigkeit! 

Sein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. 

Mat 18:19 Weiter sage ich euch, wenn zwei von euch übereinkommen werden auf Erden über irgend eine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel. Mat 18:20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.


 Amen und Halleluja!!

***


Freitag, 28. Februar 2014

Reden ist Silber, Schweigen ist Tod.

oder:
Warum ich nicht mehr schweige, wenn der Geist zu mir spricht.

Vor etlichen Jahren bin ich einer alten Jugendfreundin wieder begegnet. Sie hatte - ebenso wie ich - ein bewegtes Leben geführt, doch ihres war durch verschiedene Begebenheiten eher desaströs verlaufen. Da war zunächst eine Abtreibung, dann eine gescheiterte Ehe, der Verlust der Fruchtbarkeit, darauf folgend Aufenthalte in der Psychatrie, später kam noch Brustkrebs hinzu und etliches andere.

Als wir uns nach all den Jahren also wiedertrafen, stellten wir erfreut fest, dass wir, bei all der Unterschiedlichkeit unseres Lebensweges, doch beide zum Glauben an Jesus gefunden hatten. So hatten wir gleich eine gute gemeinsame Basis und wir vereinbarten über E-Mail in Kontakt zu bleiben. Sie richtete extra dafür ein E-Mail Konto ein und ging in ein Internetcafé, da sie selber keinen Computer besaß.

Als wir nun einige Mails ausgetauscht hatten, wurde sehr schnell deutlich, dass wir auch im Glaubensleben sehr unterschiedliche Wege gingen.

Sie ging in katholische Messen und auch sonst oft zum beten in die Kirchen. Obwohl ich damals noch nicht diese Klarheit über die Römisch-Katholische Kirche hatte, hatte ich ein starkes Zeugnis des Geistes, dass ihr das nicht gut tat. Alles was sie schrieb war von Dunkelheit umgeben und bedrückend. Als sie dann noch berichtete, dass sie öfter mit ihren verstorbenen Eltern redete und diese ihr sagten, sie brauche keine Angst vor dem Tod zu haben, "wir warten hier auf dich" u.ä., war mir sofort klar, dass es sich um Dämonen handelte, die ihr den Lebensmut vollends nehmen wollten.

Nun hatte ich damals allerdings einige Bedenken, ihr das so in dieser Deutlichkeit zu sagen, wie es mir offenbar war. Ich dachte, dass ich das nicht tun könne, ihr diese "Hoffnung" zu nehmen, an die sie sich klammerte. Ich schrieb noch einige eher belanglose Mails mit ein paar vagen Andeutungen und beließ es dabei. Wenig später brach der Kontakt dann ab.

Voriges Jahr habe ich dann erfahren, dass sie zu eben dieser Zeit gestorben war.
Die Umstände ihres Todes waren unklar, es könnte auch Selbstmord gewesen sein.

Das haute mich um, denn der Zusammenhang war überdeutlich!
Und wiedermal bin ich auf die Knie gegangen, ob meiner Unterlassungsschuld, dieser Freundin nicht die Wahrheit gesagt zu haben und sie damit eventuell aus den Fängen des Todes wieder zurück in´s Leben gefunden hätte.

Genau das war mein Auftrag gewesen und genau dazu hatte der allmächtige Gott unser Vater diese Begegnung arrangiert.

Das war wirklich die "harte Tour" für diese Lektion:
Wie blind man doch werden kann, wenn man die Person ansieht!

 Meine Brüder, habet den Glauben unseres Herrn Jesus Christus, des Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person.
Jak 2:1 

Soviel steht für mich nun fest und das ist das Mindeste, was ich daraus gelernt habe:

Ich werde in diesem Leben nicht mehr schweigen, wenn der Geist zu mir redet!

Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
Joh 9:4  


***


Sonntag, 20. Oktober 2013

Liebe Freunde und Leser meines Blogs

Als mich gestern mein Freund Martin Dreyer darauf aufmerksam machte, dass mein Blog bei gewissen Suchbegriffen (Jesus und Dämonen) bei der Googlesuche ganz weit oben angezeigt wird und ich ihm daraufhin sagte, dass der Blog sich trotz der wenigen Beiträge in letzter Zeit, offenbar weiterhin großer Beliebtheit erfreut und in schöner Regelmässigkeit zwischen 200 und 300 Aufrufe pro Tag hat, mahnte er mich dieses Potenzial doch besser zu nutzen - schließlich hätten die wenigsten Pastoren so viele Besucher in ihren Gemeinden...

So habe ich das bisher noch nie gesehen -
aber damit hat er wohl recht!

Es ist auch überhaupt nicht so, dass es mir an Themen mangeln würde, doch die Zeiten in denen ich einfach so "aus der Hüfte geschossen" und alles in den digitalen Orbit geschossen habe, was mich grade so beschäftigte, sind offenbar vorbei und ich möchte lieber gut recherchierte Beiträge anbieten. Für die kurzen Statements und Anregungen scheint mir facebook das bessere Medium zu sein.

Doch solche Recherchen und Ausarbeitungen von Beiträgen brauchen viel Zeit, besonders da die Themen, die mich bewegen, zusehends weiter weg von den ausgetretenen Pfaden des "christlichen Mainstream" führen. 

Es stellt sich immer deutlicher heraus, wie schmal der Pfad der Nachfolge und des geistlichen Lebens tatsächlich ist und wie sehr alle die ihn gehen und die das "Schwert des Geistes" = das Wort Gottes (Eph.6:17) jeder vorgeprägten theologischen Richtung und dem vermeintlichen Schutz einer entsprechenden Denomination vorziehen , auch mit massivem Widerstand auf allen Ebenen zu kämpfen haben.

Obwohl Jesus selber unser Friede und unser "Sabbath" ist, machte er genau diese Tatsache bereits mit den folgenden Worten sehr deutlich :

 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Mat 10:34  

Hierbei geht es aber keinesfalls um Gewalttätigkeit in irgend einer Form! 
 Doch wer das lebendige Wort Gottes ohne traditionelle Verharmlosungen, selektive Übertreibungen und theologische Weichzeichner ergreift, wird immer feststellen, dass es sich um ein sehr scharfes und besonders auch ein zweischneidiges Schwert handelt - das bedeutet:

Eine Seite der Klinge zeigt immer auf dich selber!

Umd genau deshalb ziehen etliche wohl auch ein "aufgewärmtes Fertiggericht", das man gut vorgekaut dann nur noch zu schlucken braucht, dem Umgang mit diesem lebendigen und scharfen Schwert auch vor, das sobald man es in die eigene Hand nimmt, sein Werk auch an uns selber tut.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
Heb 4:12 

Wenn nun also das Wort Gottes die Gedanken und Gesinnungen unseres Herzens offenlegt und besonders auch das Seelisch / Menschliche vom Geistlich / Göttlichen (unter)scheidet, dann kommen da sehr erstaunliche Tatsachen zutage, die im Geist oft schlagartig klar erkennbar sind, die aber dann auch gegen altgewohnte Sichtweisen ausgetauscht und im Leben umgesetzt werden müssen.
Im Falle eines Blogbeitrags müssen sie zusätzlich noch gut verständlich formuliert und biblisch nachvollziehbar begründet werden - das ist oft eine sehr langwierige Angelegenheit und hindert nicht selten auch den "flow" - diesen Segensfluß, von dem Jesus treffend sagt, er sei wie ein Strom lebendigen Wassers.

Hierin liegt tatsächlich oft ein wesentlicher Unterschied:

An Jesus zu glauben
- wie irgend eine (kirchliche) Überlieferung es uns sagt -
oder
an Jesus zu glauben - wie die Schrift sagt.

Wer an mich glaubt wie die Schrift sagt, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Joh 7:38 

 Ich denke hier ist tatsächlich meistens der Grund für eine trokene und dürre Nachfolge zu finden, es mangelt nicht an Glauben an Jesus, aber es mangelt am Glauben, wie die Schrift sagt.

 Dieser Glaube ist "das Wort vom Anfang", er ist unveränderlich und unterliegt keinen zeitlichen Einflüssen, er ist auch kein gemütlicher Sonntagsausflug und wird uns nicht wie ein Stück Kuchen zum Tee gereicht, sondern
für diesen Glauben müssen wir kämpfen!

Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von unsrem gemeinsamen Heil zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch zu schreiben mit der Ermahnung, daß ihr für den Glauben kämpfet, der den Heiligen ein für allemal übergeben worden ist.
Jud 1:3 

-

Nun gut, ich möchte mich heute nochmals bei allen Lesern bedanken und hoffe es wird mir in Bälde glingen, das Potenzial dieses Blogs als einen bescheidenen aber hoffentlich erfrischenden und effektiven "Bewässerungskanal" für Durstige wieder mehr zu nutzen.




  Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. 
Off 22:17



***



Das Foto habe ich von dem Blogbeitrag "Es ist alles umsonst" aus dem Jahr 2009 nochmal übernommen.

Montag, 20. Mai 2013

Das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes - mein persönliches Zeugnis.

Als der Heilige Geist kam, hat es mich sofort auf den Boden geworfen und ich bekam die VÖLLIGE OFFENBARUNG unseres Herrn JESUS! Aber auch über mich selber, meine Sünde, meine völlige Verlorenheit, meinen grenzenlosen Egoismus uswusw. Und dann kam Jesus selber und hat mich wieder auf die Beine gestellt!

Das Ganze ging wohl über Stunden - Ich musste weinen bis zur Selbtauflösung und lachen wie nur ein Befreiter lachen kann. Das ganze Gebäude war von Gottes Geist erfüllt. Nachbarn kamen um zu erfahren, was da los war. Danach hatte ich tagelang ein deutlich sichtbares Zeichen auf der Stirn und seither (das ist über 30 Jahr her) NIEMALS auch nur eine Sekunde Zweifel in meinem Herzen!

!!HALLELUJAH!!

Gott begann zu mir zu reden und mein Leben wurde in ALLEN BEREICHEN vollständig erneuert. Ich wurde wie "vom Saulus zum Paulus" völlig verwandelt.

Nach etlichen Jahren kam ich allerdings in "religiöse Kreise" und wurde dort auch über den Heiligen Geist "belehrt", dass er heute gar nicht mehr so wirke wie m Anfang, und dass wir das auch gar nicht mehr brauchen, weil wir ja jetzt die Bibel haben... blabli und blabla... einige Jahre glaubte ich dieser falschen Theologie, weil auch mein Mentor sie vertrat, obwohl ich es besser wusste!!
Gott sprach in dieser Zeit kaum noch direkt zu mir.

Dann wollte ich Klarheit. Ich betete also zu Gott um Klarheit in dieser Frage und habe - als ich kaum begonnen hatte -sofort angefangen in neuen Sprachen zu beten, wie der Geist es mir gab! Seither ist mir der übernatürliche Bereich der Geistesgaben völlig offen, ich bekam enorme Klarheit über die Schrift, erlebe Heilungen und sonstiges Geisteswirken und Gott begann auch wieder sehr konkret zu reden.

Ja, Freude, Glassenheit, Vertrauen, Einfachheit, Klarheit, Hoffnung, Licht und Liebe sind auf seinen Wegen!
 AMEN!!

Achso - und wie es dazu kam?
 Ich hatte den ersten "richtigen Christen" in meinem Leben kennengelernt und angefangen, mit Ihm zu beten, denn normalerweise überwältigt uns der Heilige Geist nicht einfach so und ganz plötzlich -

wir müssen den Vater bitten und seinen Geist empfangen!


So nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!
Luk 11:13

Habt ihr den heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?
Apg 19:2


***

Dienstag, 28. August 2012

Prophetischer Traum 2


Ich sitze mit meiner Familie am Tisch. Eine alte Nachbarin kommt vorbei und geht mit schmerzverzerrtem Gesicht eine Treppe hinunter. Sie habe Arthrose wird mir gesagt. Ich bekomme auf´s Herz zu ihr zu gehen und ihr die Hände aufzulegen und zu beten, was ich auch tue. Ein Gebet in der Kraft Gottes mit Handauflegung. Es ist ein Ringen mit den Mächten, die diese Frau beherrschen. Meine Hand und das schmezende Knie werden sehr heiß und die Frau ist dann geheilt.

Große Freude und Dankbarkeit erfüllen mein Herz!

Etwas erschöpft, aber erfüllt von Freude und Hl.Geist gehe ich die Treppe wieder hinauf, wo mir eine religiöse Schwester sehr erbost entgegenkommt und mich fragt, ob ich nicht mitbekommen habe, was ich meiner Mutter damit angetan hätte, denn sie musste sich übergeben, weil ich da mit Geistern hantieren würde uvm...

Ich versuche zu erklären, dass ich nur tue, was Jesus uns aufgetragen hat und dass es deshalb der Heilige Geist sei, der hier wirksam ist. Doch sie will es nicht hören und verstehen, sondern macht mich weiter für den schlechten Zustand meiner Mutter verantwortlich...

....

Was für ein hammerstarker und prophetischer Traum!

Wie oft tun wir nicht, was Jesus sagt und der Geist uns aufträgt, weil wir die Reaktion der Menschen fürchten und wir mit der leiblichen Natur in Streit geraten...

JESUS; bitte nimm ALLES aus unseren Herzen was uns hindern will und schenke voll ein, damit wir stets im Geist wandeln und der Vater verherrlicht wird!
 

Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch; diese widerstreben einander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt.
Gal 5:17

***



Vor Jahren hatte ich schonmal einen ähnlichen Traum. Danach geschahen große Veränderungen in meinem Leben...

Freitag, 17. August 2012

Gibt es heute noch Propheten? (Teil 3 - Die Praxis)

In den vorangegangenen Beiträgen habe ich versucht einen eher ungewohnten Blick auf das Thema Prophetie zu eröffnen, jenseits der bekannten Sicht, dass ein Prophet Zukünftiges vorhersagt.

Doch alle theoretische Betrachtung bleibt grade hier ein "Trockenschwimmen" ohne Wasser und letztlich zählt nur die Praxis.

Ich möchte daher noch ein paar Erlebnisse als Beispiel anfügen.


Da war z.B. eine unvergessliche Begebenheit im vergangenen Jahr, als ich in Bielefeld in der Gemeinde "Hütte Davids" zu Gast war.

Ich war sehr freundlich bei meinem langjährigen Bloggerfreund Helmut aufgenommen worden und wir verbrachten ein sehr intensives Wochenende zusammen. Am Samstag vor dem Schlafen bat ich Gott noch darum, mir klar zu zeigen, was Er für mich hier vorbereitet hatte - es waren verschiedene Themen "im Raum", die nach klaren Antworten verlangten.

In dieser Nacht hatte ich dann einen seltsamen Traum:
Ich saß in einer fröhlichen Runde mit meinen portugiesischen Nachbarn am Tisch und begann irgendwie abfällig über andere Leute zu reden. Die Atmosphäre wurde dann sehr unangenehm und plötzlich merkte ich, dass ich über meine mit am Tisch sitzenden Nachbarn ablästerte...

..dieser Traum war mir am Morgen noch sehr bewusst, ich wusste allerdings überhaupt nicht, was er zu bedeuten hatte, denn wir haben hier ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu allen unseren Nachbarn.

Am Nachmittag in der Versammlung begann Greg Violi dann über das Thema Nächstenliebe zu reden und wodurch sie blockiert und verhindert wird - über tief im Herzen verborgenen Stolz, der oft über Generationen völlig unbewusst an die Kinder weitergegeben wird. Nationalstolz, Verachtung von Schwächeren, Abwertung von andersartigen Menschen usw. Während er so predigte, überführte mich der Heilige Geist von der Wahrheit meines Traumes - dass ich tatsächlich eine gewisse Überheblichkeit gegenüber den Portugiesen im Herzen hatte!

NIEMALS hätte ich je gedacht, dass soetwas in mir ist!
Das war wirklich heftig und nur durch diese Verbindung von Predigt und Traum wurde mir das so glasklar offenbart!

Ich halte sowohl den Traum, als auch die Predigt in dieser Sache für prophetisch, denn ich hätte tausend Predigten dieser Art hören können und hätte es wohl stets weit von mir gewiesen, dass solche Dinge in meinem Herzen sind.

In der 6 stündigen Versammlung gab es ohnehin noch heftige Wirksamkeit des Geistes undspäter gab ich noch Zeugnis von der Offenbarung und bekannte meine Herzenshaltung vor der Gemeinde - so wurde ich von dieser Sache nicht nur überführt, sondern auch befreit!

Gelobt sei Gott der Vater und Jesus unser Retter, der uns durch den Heiligen Geist in alle Wahrheit leitet!

"Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, daß ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben."
(Apg.2:17)

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Eine andere Begebenheit:

Wir kommen Morgens in unsere Versammlung (etwa 60 Geschwister plus Gäste) und bei der Begrüßung fragt mich eine Schwester, was ich denn auf dem Herzen habe. Zunächst verneine ich, denn ich habe eigentlich nur auf dem Herzen, mit unseren Geschwistern zusammen Gott die Ehre zu geben. Doch sie läßt nicht locker. Daraufhin überlege ich, was es sein könnte und es fällt mir ein, dass wir durch eine Steuernachzahlung ziemlich in Bedrängnis sind. Ich erzähle der Schwester davon und sie fragt, wieviel es denn sei und dann fährt sie sofort(!) zum nächsten Bankautomaten und gibt mir genau den fehlenden Betrag!

Man wird leicht verstehen, dass der Lobpreis an diesem Tag besonders tief und ungehindert war!


Ein anderes Mal rede ich mit einem Bruder, der getrennt von seiner Frau lebt, aber beide kommen mit den beiden Kindern in unsere Versammlung.

Beim Gebet bekomme ich dann plötzlich völlige Klarheit über den Willen des Vaters für die Wiederherstellung dieser Ehe und proklamiere es laut über dem Bruder - spreche in der Kraft des Geistes in sein Leben...

Als wir uns das nächste Mal begegenen, ist die Familie wieder vereint!

HALLELUJA!!

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Noch eine andere Begebenheit finde ich auch sehr stark.

Mein Freund Martin Dreyer geht in Köln das erste Mal in ein neues Fitness-Studio.
Bei dem Gespräch mit dem Trainer kommt auch die Frage auf, was Martin denn so mache und er erzählt u.a. von dem Volxbibel-Projekt.

Daraufhin der Trainer:
"Ich habe früher auch mal an Gott geglaubt, aber jetzt schon lange nicht mehr."
Martin: "Ja, sie waren früher bei den Zeugen Jehovas und ihre Eltern sind es heute noch!"
Beide waren völlig baff wegen dieser Worte aus Martins Mund und es ergab sich daraufhin noch ein längeres Gespräch über den Glauben, der Trainer bekam eine Volxbibel geschenkt usw...

Eindeutig ein prophetisches Wort, denn Martin konnte das überhaupt nicht wissen!

Und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen.
(Apg.2:18)

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In diesem Sinne halte ich vieles für prophetisch, was direkt durch Worte, Träume, Begebenheiten oder auch den Klarblick geistgeleiteter Geschwister in unser Leben spricht und uns von der Wahrheit überführt - also von der Realität Gottes und Seines Sohnes und was Er
GRADE JETZT
für uns auf dem Herzen hat.


Wo keine Weissagung ist, wird das Volk zügellos; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz bewahrt!
Mit bloßen Worten erzieht man sich keinen Knecht; denn wenn er sie auch versteht, so beugt er sich doch nicht darunter.
(Spr.29:18,19)


Den Geist dämpfet nicht,
die Weissagung verachtet nicht;
(1.Thess.5:19,20)


***


Dienstag, 1. Mai 2012

Wenn Gott redet

...und wir Ihm gehorchen, dann erfüllt Er sein Wort!

Eines der ersten Worte, durch die der Heilige Geist nach meiner Bekehrung vor 30 Jahren zu mir gesprochen hatte, war

"Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus (die Hure Babylon) mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!"
(Off.18:4)

Babylon ist der Zustand der Verwirrung und der Hurerei - geistlich und weltlich leben wir anders, als wir es sollten.
Von daher mag es für jeden auf etwas anderes hindeuten, aus dem er herausgehen soll.

Ich habe daraufhin meinen gut bezahlten Job in der Werbebranche aufgegeben, wir haben unsere Wohnung gekündigt, Kind und Kegel eingepackt, und haben mit unbekanntem Ziel Deutschland verlassen. 
Nach jahrelangen Reisen durch Europa und Afrika sind wir dann in Portugal gelandet, haben ein Grundstück gekauft und mit Ackerbau und Viehzucht begonnen. Heute arbeiten wir ganz direkt für unsere Nahrung oder sitzen auf unserer Terasse, hören Nachtigallen singen und die Quelle plätschern. Wir trinken klares Wasser, atmen saubere Luft, essen gesunde Nahrung und haben ein weitgehend stressfreies Leben.

Wir hatten damals nicht geahnt welch ein großer Segen daraus wächst, wenn man auf Gottes Reden hört!


"Denn ein Erdreich, welches den Regen trinkt, der sich öfters darüber ergießt und nützliches Gewächs hervorbringt denen, die es bebauen, empfängt Segen von Gott."
(Heb 6:7)




Und besonders auch was den geistlichen Segen betrifft, hat Gott Sein Wort erfüllt!
 
Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden." 
Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
(Gal 3:8,9)  

Deshalb preisen wir unseren wunder-vollen Gott und Vater allezeit!

"Gepriesen sei der Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat in den himmlischen Regionen durch Christus."
(Eph 1:3) 

***


Mittwoch, 25. April 2012

Der 25.April in Portugal

...so so, du dachtest bisher tatsächlich, der 25. April wäre einfach nur der Tag nach dem 24. und vor dem 26. April? Und ausserdem bist du wohlmöglich noch dem Wahn verfallen, die Deutschen hätten die "Friedliche Revolution" erfunden?? Na da hast du dich aber gewaltig geschnitten: Für jeden Portugiesen ist es DER TAG überhaupt!

Auch wir als Halb-Portugiesen, die einen Großteil unseres Lebens hier verbracht haben, deren Kinder hier aufgewachsen sind und wir nun Enkel haben, die kaum noch deutsch sprechen, können uns dem einfach nicht entziehen: 

Heute vor 38 Jahren hat sich Portugal von der ältesten und einer der übelsten Diktaturen auf europäischem Boden befreit!!
 (naja, die anderen waren auch nicht besser...).

Den geschichtlichen Einzelheiten dieser besonderen und vor allem friedlichen Erhebung eines geknechteten und ausgeplünderten Volkes, kommt man unter dem Begriff Nelkenrevolution auf die Schliche. 




Hier möchte ich ein paar persönliche Eindrücke teilen, die uns 10 Jahre nach diesen denkwürdigen Ereignissen auf einer Reise durch dieses wunderschöne, uns bis dato unbekannte Land, mit Sicherheit auch dazu bewogen haben, uns dauerhaft niederzulassen und unsere Kinder hier grosszuziehen.

Unsere Einreise im Januar 84 in einem Wohnmobil ganz im Norden des Landes:
Nach endloser Durchquerung des spanischen Teils der iberischen Halbinsel, die u.a. viel Ödnis und manchen Schock zu bieten hatte, sitzen an einem dürftig asphaltierten kleinen Sträßchen in kaum besiedeltem Gebiet, einige freundlich winkende Menschen beisammen - wir winken natürlich zurück und werden erst nach ca. 50 Metern gewahr, dass dies der Grenzposten gewesen sein muss... upps. Anhalten, Rückwärtsgang und dann lauter lachende, freundliche Menschen, die wir zwar verbal nicht verstehen, aber deren Botschaft ganz eindeutig ist:  
Herzlich Willkommen!! 
(Soweit ich es erinnere, wollten die nichtmal irgendwelche Papiere sehen!)

Nächster Eindruck:
In der nordportugiesischen Stadt Braga bleiben wir einige Zeit an der fantastischen, weitläufigen Klosteranlage "Bom Jesus", deren Park ein absoluter Märchenwald ist. Karin geht mit den Kindern los, um Brot zu besorgen und kommt bald darauf zurück, um mich abzuholen: Wir sind bei einer Familie zum Essen eingeladen, die ein grosses, SEHR uriges Pilgerrestaurant betreibt (Küche und Gastraum gehen in den gewölbeartigen Räumlichkeiten ineinander über und riesige Töpfe stehen auf dem Feuer), da es zu dieser Jahreszeit keine weiteren Gäste gibt, sind wir von dem Tag an wie selbstverständlich JEDEN TAG eingeladen, mit der Familie dort zu Mittag zu essen!

Nachdem wir das ganze Land von Norden nach Süden durchquert haben und überall, manchmal auch längere Zeit, an wunderbaren Plätzen campiert haben und dabei immer die gelassene, heitere Gastfreundschaft der Menschen genossen haben, finden wir in einem wunderbaren Flusstal einem traumhaften Platz, wo unser Lager im Laufe der Zeit immer grösser wird, bis wir dort sogar aus Natursteinen, Holz und Dachpfannen eine afrikanisch anmutende Hütte bauen.




Die Kinder gehen bald mit den anderen Kids aus dem Dorf zusammen in Kindergarten und Schule und überall sind wir nicht nur willkommen, sondern GEHÖREN DAZU! Die Kinderliebe der Portugiesen ist absolut nicht zu toppen und so finden wir überall offene Türen und Herzen. 


Es ist einfach UNBESCHREIBLICH, aber stell dir bitte mal vor, eine portugiesische Familie würde mit einem Wohnmobil irgendwo in D-land an einem Flußufer ein Lager aufschlagen und sich dort eine Hütte (und später sogar Stallungen!) bauen, dann bekommst du ungefähr einen Eindruck des himmelweiten Unterschieds...
Nicht nur, dass wir geduldet waren, und nicht von irgendeinem blöden Förster spätestens im Morgengrauen unter Polizeiandrohung verjagt wurden - der Polizeichef, der Bürgermeister, der Ladenbesitzer - einfach alle wurden bald zu unseren Freunden!
(Wenn mich heute mal "aus Versehen" ein Polizist anhält, fragt er nur wie´s den Kindern geht und ob sonst alles ok ist...)

Noch ein paar kurze Flashlights:
Bento kommt mal sturzbesoffen mit dem WoMo von einem Dorffest (ja, in meiner Jugend hab ich mir gelegentl. die Kante gegeben*gg*...) und übersieht am Ortsausgang glatt das Stoppschild. Als der junge Polizist, der mich anhalten will, noch fast in den Strassengraben springen muss, damit ich ihn nicht plattfahre (upps), ist er echt angesäuert und faucht ich solle den Motor abstellen. Bento: "Das geht nicht, der springt dann nicht wieder an!" Polizist: "Dann steig mal sofort aus und komm mit zu Chefe" Bento fällt mehr aus dem Wagen, als dass er aussteigt und peilt mühsam den verschwommen auf der anderen Strassenseite erkennbaren Polizejeep an. Polizeichef grinst und meint: "Was machst du denn hier noch, du solltest längst zu Hause sein" Bento: "Genau da will ich ja hin" PC: "Na dann sieh mal zu" Bento: "Gute Nacht - bis morgen" und FÄHRT(!) fröhlich die 3 km bis zur Hütte... Habe noch nirgendwo auch nur EINE Knolle bezahlt (seit 28 Jahren!) - oder mit irgendeinem Portugiesen Stress gehabt!..
 
Die Kids gehen so gerne in die Schule, dass wir sie am Bett festbinden müssen (Scherz) wenn sie mal krank sind... die Dorflehrerin kommt sie dann auch schonmal besuchen und bringt was Leckeres mit!
Unser Nachbar bringt dem Sohn das Angeln u.v.a. bei und als unsere Schweine mal ausbrechen und einen Teil des Tomatenackers plattmachen, bekommen wir statt einem Anschiss eine riesige Wassermelone geschenkt...

Als wir dann unseren Hof kaufen, geht´s erst richtig los...
aus einer halb verfallenen Ruine wird ein richtiges Haus!


Alle helfen mit beim Aufbau des traumhaften, 10 Jahre nicht genutzten Grundstücks. Der Nachbar pflügt unsere Gärten mit seinen Eseln und jeder hilft dem Anderen wo er nur kann - und vor allem: Es gibt immer was zu feiern, man wird ständig eingeladen oder hat selber die Bude voller Leute... ein "Wir-Gefühl", wie ich es bis dahin nichtmal geahnt hatte! 
Soviel ist klar: Wenn du bei uns Stress machen willst, dann hast du gleich die ganze Nachbarschaft an der Backe! ;-))
 
uswuswusw...
"die Welt könnte die Bücher nicht fassen, wenn alles aufgeschrieben würde"...

So - und was hat das alles mit dem 25. April zu tun? 
Ganz einfach:
 
Kein Scheiss Faschismus, keine Schrott Diktatur, sondern:

  • F............rieden
  •        R....echtschaffenheit
  •  E........infachheit
  • I..........nteresse
  • H.........eiterkeit
  • E..........inigkeit
  • I.........ntegrität
  • T..........oleranz


    Das ist Portugal seit dem 25.April 1974
    (und für uns seit 1984)


    ***


    Ok - laaangsam Leute!
    Bevor jetzt alle die Koffer packen und panikartig ihr Land Richtung Portugal verlassen, muss ich noch anmerken, dass ich zwar keineswegs übertrieben habe, sich die Gegenbenheiten in dem vergangenen viertel Jahrhundert selbst in Portugal - zwar sehr langsam - aber stetig VERÄNDERT haben!!
    Ignoranter Massentourismus, überhebliche Ausländer, die hier mit viel Kohle den Dicken machen, sich Land kaufen und riesige Villen bauen, aber nach 10 Jahren ausser "bom dia" kaum ein Wort portugiesisch sprechen, geschweige denn die Kultur und die Leute verstehen (da könnte ich oft im Boooden versinken - so peinlich ist das!!) - all das hat Spuren hinterlassen... und nicht zu vergessen der demographische Faktor: Die Generation, die diese Diktatur miterlebt, die Revolution angezettelt hat und den Wert der Freiheit wirklich zu schätzen weiß, stirbt allmählich aus und die junge Generation versucht - so wie überall - die persönliche Freiheit durch möglichst viel Kohle zu erkaufen... das alles geht voll nach hinten los, Korruption, ökolog. Misswirtschaft und der weltweite Finanzterror tun ein Übriges... Also so einen Film, wie wir ihn hier erlebt haben, kann man heute wohl kaum noch drehen...

    ...aber Portugal ist immernoch ein aussergewöhnliches und wunderschönes Land auf diesem Planeten, mit den friedliebendsten Menschen, denen man begegnen kann!




    Ich liebe Portugal!
    Es ist unsere Heimat auf diesem Planeten geworden...


    ***

Mittwoch, 22. Februar 2012

30. Geburtstag

In diesen Tagen werde ich tatsächlich schon 30 Jahre alt!

Wer nun meint, ich hätte mich nicht sonderlich gut gehalten für mein Alter, dem sei gesagt, dass ich vor meiner Geburt bereits 25 Jahre gelebt habe...

Ähh - wie bitte??..

Ja tatsächlich! - die Rede ist nämlich von meiner Wiedergeburt und dem Beginn meines neuen Lebens als Kind Gottes und als Bürger in Seinem Reich!

Doch keine Sorge, dieses Thema hat schon seit jeher sogar dem ein oder anderen Theologen einiges Kopfzerbrechen bereitet:

Es war aber ein Mensch von den Pharisäern, sein Name Nikodemus, ein Oberster der Juden.
Dieser kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, daß du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.
Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Male in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden?
Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.
Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.
Verwundere dich nicht, daß ich dir sage:
Ihr müsst von neuem geboren werden.

(Joh 3:1-7)


Ich werde euch mal erzählen, wie das bei mir vor sich ging:

Fakt ist: Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass ich soetwas nötig hätte, denn ich hielt mich schon vor meiner Wiedergeburt für einen sehr lebendigen und geistlichen Menschen!

Schließlich las ich seit Jahren viele heilige Bücher (mit Vorliebe die vedische Literatur aus Indien), ich lebte sehr enthaltsam und vegetarisch, meditierte und machte intensiv Yoga uswusw.. (und das nicht etwa nur so nebenbei in meiner Freizeit)... als Folge davon hatte ich ausgesprochen viel "persönliche Kraft" entwickelt, ich war voller positiver Energie, strotzte vor Gesundheit, stand souverän "über den Dingen" und hatte sogar schon gradezu "hellseherische Fähigkeiten", wodurch mir Dinge offenbar waren, die für einen "Normalo" nicht wahrzunehmen sind - uswusw...

Dann passierte es aber, dass mir eines schönen Tages ein Christ über den Weg lief - also nicht so ein gewöhnlicher "Kirchenchrist" denen man überall begegnet, sondern einer, der die Sache mit Jesus wirklich "ernst" nahm - als Folge davon hatte er ausgesprochen gute Laune und so ein seltsames Dauergrinsen im Gesicht...

Da ich zu dieser Zeit Menschen vornehmlich "energetisch" wahrnahm - also ihre persönliche Kraft "sehen" konnte, blieb mir auch nicht verborgen, dass Ronald tatsächlich mehr "Liebe, Licht und Kraft" in sich hatte, als ich selber - und das war mir zu dieser Zeit wirklich nur sehr selten passiert! Hauptsächlich kannte ich das von einigen "Saddhus", den umherziehenden Asketen denen ich begegnet war, als ich längere Zeit in Indien gelebt hatte...

Es war für mich also sofort klar, dass ich hier einen Lehrer vor mir hatte - also jemand, von dem ich noch etwas lernen konnte - ja musste!
Dazu kam noch: Ich konnte ihn überhaupt nicht mit all meinen "tollen Erungenschaften" beeindrucken, nichtmal gegenüber meinem heiligen Buch, der "Bhagavad Gita", zeigte er Respekt...
Ronald meinte dazu nur:

"Das kann alles in die Tonne -
JESUS ist unser Mann!"


WAAAAS? - sowas war mir ja noch nicht passiert...
und dann brachte er mir etwas bei, dass ich so noch gar nicht kannte:

Das Beten!

Ich lernte ganz praktisch, wie man im Gebet zu Gott gehen kann, wie man Menschen erreichen und Dinge bewegen kann und sah die Auswirkungen auch deutlich!
Nahezu gleichzeitig bekam ich von einem Pastor auch eine Bibel geschenkt und begann darin zu lesen...

Einige Wochen ging das so - tägliche Gemeinschaft, Gebete und Bibellese, es passierten "ganz nebenbei" auch völlig übernatürliche Sachen, die konnten mich aber gar nicht so sehr beeindrucken, sondern es war vielmehr diese überwältigende Kraft und Sicherheit in Ronald und seine völlig unbeirrbare Überzeugung - er erzählte die ganze Zeit, dass Jesus der König und der Herr und der Heiland und was weis ich nicht noch alles ist...
es war nicht zu übersehen:

Dieser Mensch hatte sein Ziel erreicht!

Ronald betet auch sehr offensiv für mich.
Eines Abends, während er so für mich betete, meinte er ganz beiläufig zu mir:

"Jetzt kommt Jesus auch zu dir!"

Und so war es dann auch:

Jesus manifestierte sich ganz konkret in diesem Raum! - ich erkannte Ihn sofort und konnte Seine Herrlichkeit sehen - es war absolut überwältigend!! Diese Begegnung muss wohl mehrere Stunden gedauert haben, doch ich war völlig ausserhalb von Raum und Zeit in der Gegenwart des Herrn und bekam nichts anderes mehr mit...

Jesus offenbarte mir nicht nur Seine Herrlichkeit, vor der ich "wie tot" aber voller Glückseligkeit auf die Knie ging und auf mein Gesicht fiel, sondern Er zeigte mir auch wie in einem kristallklaren Spiegel, wer ich wirklich war...
ich kann es nur so sagen:

Ich war ganz jemand anderes, als ich bisher von mir gedacht hatte!

Ich erkannte zum ersten mal im Leben meine abgrundtiefe Sündhaftigkeit... all meine persönliche Schuld, die ich auf mich geladen, aber erfolgreich verdrängt hatte... all meine ekelhafte Selbstliebe... den grenzenlosen Egoismus... den zerstörerischen Stolz in meinem harten Herzen... - ohhh wooooow - das war wirklich nicht sehr angenehm!! Ich weinte ein Meer von Tränen...

Doch dann durfte ich wieder auf Jesus schauen - Er sah mich mit Seiner unendlichen Liebe an und Er reichte mir Seine Hand und ich ergriff sie, Er stellte mich wieder auf die Beine, wischte alle Tränen von mir und gab mir eine nie gekannte Freude in ein völlig neues Herz -

..und dieses neue Herz brennt seither für Jesus und in der Liebe zum Vater!




Das ist jetzt alles 30 Jahre her - aber es war seitdem nicht ein einziger Tag, an dem ich Jesu Hand wieder losgelassen hätte - und ich werde das auch ganz sicher niemals tun!

Ja Leute - 30 Jahre ewiges Leben!!

Aber gefeiert werde nicht ich - gefeiert wird

!!!JESUS!!!


Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm! Und alle Engel standen um den Thron her und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen, und sie fielen vor dem Throne auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sagten: Amen! Die Segnung und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen errichten. Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird je die Sonne auf sie fallen, noch irgend eine Glut; denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu Quellen der Wasser des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.

Und als es das siebte Siegel öffnete, entstand ein Schweigen in dem Himmel bei einer halben Stunde. Und ich sah die sieben Engel, welche vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben. Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfaß; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, auf daß er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Thron ist. Und der Rauch des Räucherwerks stieg auf mit den Gebeten der Heiligen aus der Hand des Engels vor Gott.


(Offenbarung 7:9 bis 8:4)

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Dienstag, 16. August 2011

Sommerpause und Vision

Nach einer längeren Deutschlandreise und einem komplett abgerauchten Laptop, hat mich hier der Sommer voll erwischt und so bleibt dieser Blog wohl auch weiterhin in der


Nicht dass wir hier den ganzen Tag am Strand rumhängen würden oder die Hirnmasse bereits wie Eiscrem in der Sonne geschmolzen wäre, aber bei 35-40°C im Schatten beschränken sich die größeren Aktivitäten nunmal meistens auf den Vormittag und den Abend. Es ist aber offen gesagt auch wirklich sehr angenehm, den herrlichen Sommer in diesem wunderbaren Land zu geniessen, auch und grade wenn man nicht als Tourist hier ist :-)

Der geistliche Online-Austausch beschränkt sich derzeit auf meine Facebook-Seite, dort kann man die "Erkenntnisse des Tages" wunderbar in Kurzform posten, braucht nicht viel Zeit aufzuwenden und kann sich trotzdem austauschen.

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Die Vision

Ein Projekt nimmt uns allerdings auch sehr in Anspruch und nun immer mehr Gestalt an. Wir hoffen, dass bald auch die Finanzierung steht und wir zur Tat schreiten können. Es geht um ein Heilungsresort in dem das, was wir hier schon so lange im Kleinen betreiben, nun auch in großem Stil und für viele Menschen möglich werden soll.




ALL NATIONS COMMUNITY RESORT


ein Grenzen sprengendes Gemeinschaftsprojekt auf einem riesigen und wunderschönen Anwesen hier bei uns in der Nachbarschaft.

Wer darüber mehr erfahren möchte kann sich das Konzept in DEUTSCH oder ENGLISCH als Pdf runterladen und es auch gerne an geeignete Leute weitergeben. Kommentare und Anregungen sind natürlich auch willkommen.

Wir können keine großen Dinge vollbringen – nur kleine, aber die mit großer Liebe.

Mutter Teresa

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Bis auf Weiteres wünsche ich euch allen den Segen.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit JEDER geistlichen Segnung der himmlischen Orte in Christus.

(Eph 1:3)

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ps - das hört sich fast etwas übertrieben an diese Aussage von Paulus, oder? Besonders wenn wir dabei auf uns selber schauen, scheinen Zweifel durchaus angebracht zu sein... der Punkt ist allerdings, dass wir gerne mal "übersehen", dass sich diese Aussagen fast immer auf "uns" als Leib Christi (Gemeinde) beziehen und deshalb auch nur in der Gemeinschaft Tatsache und erfahrbar sind.