Donnerstag, 3. Juni 2010

Der beste Wein

Es gibt eigentlich jeden Tag mindestens ein Wort, das mich besonders anspricht (oft auch mehrere), weil der Heilige Geist es mir groß und lebendig macht. Manchmal begegnet mir eine Sache auch immer wieder und potenziert sich in seiner Aussage. In den vergangenen Tagen ist es das Weinwunder auf der Hochzeit in Kana, das mir immer wieder begegnet - bekanntlich DAS ERSTE WUNDER JESU, durch das Er Seine Herrlichkeit offenbarte.

Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn.

(Joh.2,11)

Heute im Zeitalter der Lebensabschnittspartnerschaften, der Getränkegroßmärkte und rund um die Uhr geöffneter Supermarkt-Tankstellen, kann man sich diese peinliche Situation kaum noch richtig vorstellen. Eine Hochzeit war DAS Ereignis überhaupt und es war wohl kaum eine größere Blamage für den Brautvater vorstellbar, als wenn da etwas schieflief oder gar Mangel an irgend etwas war.
Das wäre der Supergau und als schlechtes Omen für die Ehe gewertet worden.

Jesu Taten und Wunder haben stets Bedeutung in mehreren Dimensionen - ja man kann wohl sagen in ALLEN. Vordergründig ging es also darum, dem Brautvater aus der Patsche zu helfen und die Party zu retten. Es muß schon gegen Ende des Festes gewesen sein - offenbar waren auch mehr Leute gekommen, als geplant war, die Stimmung war ausgelassen, doch hinter den Kulissen bahnte sich die Katastrophe an, sie war bisher nur dem eingeweihten, inneren Kreis der Verantwortlichen bekannt: Der Wein ging zu Neige.

Hier sehe ich die prophetische Tat:
Denken wir nicht auch oft, es geht zu Ende mit dem Fest? Spätestens seit der Veröffentlichung von Büchern wie "Die Grenzen des Wachstums" durch den Club of Rome (1972), wimmelt es nur so von Endzeitszenarien, die uns erklären, dass alles den Bach runtergeht, dass die Resourcen der Erde zur Neige gehen und alles schrecklich enden wird. Nun, das deckt sich ja auch tatsächlich mit den Prophezeihungen in der Schrift, dass diese Schöpfung ein dramatisches Ende finden wird, doch die eigentliche Botschaft der Bibel ist ja für alle, die zu Jesus gehören:

Das Beste kommt noch!




Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser. Und sie füllten sie bis oben an.
(Joh 2:7)

...ja - bis oben an!

Dies gilt aber m.E. nicht erst für unseren Daueraufenthalt im Himmel, sondern gegen Ende der Party auf der Erde, wird dort wo JESUS zugegen ist, eine Menge Wasser in edelsten Wein verwandelt werden! Es wird sogar der beste Wein sein, so gut, wie ihn noch niemand vorher gekostet hat und es wird ihn reichlich geben! Alle werden trunken sein, die auf dieser Hochzeit zugegen sind und weil die Freude dann dort so überschwänglich ist, werden noch viele dazukommen!

Als aber der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, welches Wein geworden war... spricht (er) zu ihm (Bräutigam): Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.
(Joh 2:9,10)

Tja, bei Jesus ist es eben immer ein wenig anders -
der gute Wein ist BIS JETZT aufbewahrt!...

Bewegt das was in deinem Geist?
Bei mir löst es hallelujamässige (Vor)Freude aus, denn man kann es jetzt schon vielfach sehen, wie die Krüge bis oben an gefüllt werden!

Nein, der Brautvater wird sich nicht blamieren und wir werden alle trunken sein vor Freude - abgefüllt bis obenhin mit Heiligem Geist

ZUR EHRE DES VATERS!!

***

Kommentare:

Daniel Brüßler hat gesagt…

Halleluja :-))))

ja, das ist echt wunderbar! Wir brauchen also nur etwas Geduld, während Gott uns "wachsen lässt" und uns "begießt" [Vergleich mit einem Garten].

Man muss sich nur etwas überwinden, trotzdem auch JETZT schon im Glauben zu handeln, obwohl man meistens das noch nicht sehen kann, worum man Gott gebeten hat.

Manchmal erlebe ich es, dass es erst Monate oder später ein trifft, worum ich Ihn gebeten habe, dann aber zu 100%. Manchmal ist es lustig - hatte nur den Wunsch in mir ohne Ihn zu bitten -- und Papa hat es innerhalb von ein paar Sekunden einfach so gemacht.

Ich wünsche Euch allen viele viele Erfahrungen beim Glauben und Handeln-aus-Glauben heraus! :-)

Viele Grüße
Daniel

flunra hat gesagt…

Ja zur Hochzeit des Lammes gibt es den besten Wein. Es wird ein Fest der Superlative. Und alles ohne unsere Leistung, sondern aus Gnade und Liebe zu uns, tut es Gott.
Wie schon in Kana, als der Bräutigam überrascht wurde, gibt uns Gott alles aus freien Stücken, ohne Verdienst und Würdigkeit. Nicht einmal unsere guten Werke bewirken bei der Vergabe etwas. Nur unser Eingeständnis, dass wir von Natur aus Sünder sind und keinen Zugang zu Gott haben, jetzt aber sein Angebot der Erlösung in Jesus angenommen haben, bewirkt den Segen für unser irdisches und zukünftiges Leben.
Dies gilt auch für schwieriger werdende Zeiten. Wir können uns in Christus auf den Vater hundertprozentig verlassen.
Heute ist der Tag, den der Herr gemacht hat, lasst uns freuen und fröhlich sein, denn er versorgt uns perfekt.

Apassionata hat gesagt…

Ja das geht mir auch so mit Gebetserhörungen, daß ich Monate oder später merke, hier hat Gott ja doch mein Gebet erhört. Ich empfinde momentan so stark das Vogelgezwitscher als Geschenk, was mich dann so froh macht und Vieles was so schwer ist wird leicht. Gott hat so viele Weisen zu reden.