Mittwoch, 2. Juni 2010

Friede - Freude - Fülle

Viele Geschwister halten an diesen Dingen zwar im Glauben fest, doch sie erleben sie nicht wirklich in ihrem Leben. Immer wieder bekommen Zweifel, Angst und das Gefühl der Leere die Oberhand.

Das ist schrecklich!

Man glaubt an die göttliche Fülle, doch erlebt die innere Leere dadurch oft umso schmerzlicher. Man glaubt an die göttliche Kraft, doch erlebt sie im eigenen Leben einfach nicht. Man glaubt dass Jesus jede Krankheit heilt, doch man erlebt die Heilung nicht.

Das bringt viele Geschwister in ernsthafte Schwierigkeiten.
Die Lösungsvorschläge reichen von Gebet und Fürbitte über Seelsorge bis hin zu Therapie und Psychologie.

Doch was ist der biblische Plan in diesem Fall?

"Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet."
(Apg.2:42)

Beständig bleiben!

So wie die materielle Welt durch Gottes Wort geschaffen wurde und seither beständig existiert, so wurde auch das neue Leben in uns durch Sein Wort gezeugt. Das Wort vom Kreuz, dass Christus ALLES getragen hat damit wir frei sind, ist der Beginn dieses Lebens. Die Tatsache der Ausgießung des Heiligen Geistes auf ALLES Fleisch, damit wir Anteil an der göttlichen Fülle haben, IST das göttliche Leben in der Fülle!

Der Heilige Geist spielt also die Schlüsselrolle, Er ist der Offenbarer alles Göttlichen - nur durch Ihn können wir die Fülle auch erkennen und empfangen, die der Vater längst über uns ausgegossen hat.

Wir brauchen also gar nicht um Kraft und Fülle zu bitten, sondern wir sollten lieber um die stetig wachsende Erkenntnis der Kraft und Fülle bitten, die wir längst haben!




Ich empfehle z.B. Schriftstellen wie 2.Pet.1:2-4 so lange laut zu lesen, bis man es in seinem Geist vollständig empfangen hat:

"Gnade und Friede werde euch immer reichlicher zuteil in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn!
Da seine göttliche Kraft uns ALLES zum Leben und zur Gottseligkeit GESCHENKT HAT durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend, durch die er uns die kostbaren und GRÖSSTEN VERHEISSUNGEN geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der GÖTTLICHEN NATUR werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid."


...das ist die Lehre der Apostel - sie ist an Superlativen kaum zu toppen und Petrus sagt hier, dass es um unsere Erkenntnis geht - dadurch wird uns alles "immer reichlicher" zuteil!

Unsere Gefühle und unsere Gedanken und auch andere Menschen mögen gelegentl. eine andere Botschaft für uns haben ...
... doch wir empfangen durch das Wort diese Frohe Botschaft in unserem Geist, bis sie auch unsere Gefühle und Gedanken und unser ganzes Leben erfüllt hat!

"Und Elisa betete und sprach: Jahwe, öffne doch seine Augen, daß er sehe! Da öffnete der HERR dem Diener die Augen und er sah"
(2.Kö.6:17)

PREIS DEM HERRN - HALLELUJA!!

***

Kommentare:

Helmut privat hat gesagt…

Nachdem wir durch die tiefen des Taufwassers gegangen sind scheinen wir jetzt wieder durch die gleiche Therme nach oben zu segeln ;-)


Segen Dir

Jesus Punk hat gesagt…

amen Bruder!

Daniel Brüßler hat gesagt…

Vielen Dank, Bento!

das hilft einem sehr, sich klar zu machen, dass man in Wirklichkeit die Antworten schon durch Gott in sich hineingelegt bekommen hat!

Also braucht man nicht ständig auf der Suche sein; auf der Suche nach Hilfe, nach Antworten, nach neuen Informationen. Man muss nicht die Informationen der Massen-Manipulations-Medien lesen, damit man "mitreden" kann.

Hat eigentlich nur "das Fleisch" das große Bedürfnis nach ständig neuen Infos?

Viele Grüße
Daniel

flunra hat gesagt…

Der zweite Petrusbrief hat es wirklich in sich und er beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Bei so entscheidenden Worten der Schrift bin ich dazu übergegangen sie ganz persönlich für mich zu nehmen und Gott als Gegenüber dafür Dank zu sagen.
1. Ptr 1, 3ff:
Da deine göttliche Kraft mir alles zum Leben und zur Gerechtigkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der du mich berufen hast durch deine eigene Herrlichkeit und Tugend, durch die du mir die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hast, damit ich durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werde, der ich dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen bin.

Du kannst dies auch mit anderen Bibelstellen tun, weil Gott zu dir spricht: Ich habe dich je und je geliebt und aus lauter Güte zu mir gezogen.
Alle seine Verheißungen gelten für die, die in Jesus Christus sind.
Wenn du noch nicht von neuem geboren bist, dann bitte Jesus um Vergebung, dass du bisher als Sünder ohne ihn in der Welt gelebt hast und nimm das Opfer an, das er für dich erbracht hat. Unsere sündige Natur trennte uns von Gott, als gereinigte durch das Blut Jesu, sind wir Gottes Hausgenossen geworden. Und nun gelten uns alle diese guten Zusagen aus dem Mund Gottes. Proklamiere sie und der Heilige Geist wird dir Gewissheit geben, dass sie dir gelten.
In der Finsternis dieser Welt sehen wir das Licht: Jesus Christus, als den hellen Morgenstern, der zu unserem Heil ein zweites Mal auf diese Erde kommt.
Das Wort Gottes hat Kraft und richtet aus, wozu es gesandt ist!

Apassionata hat gesagt…

Treue und Beständigkeit im Verhältnis zu Gott, das ist wichtig und bewahrt einem davor zu sehr auf die Gefühle zu hören.Das, was in der Bibel steht, ist die geistliche Nahrung. Allerdings erlebe ich momentan, daß Gott sich auch in kleinen alltäglichen Dingen zeigt und Freude schenkt.Auf Deinem Bild lieber Bento mit den herrlichen Farben kannst Du ja auch die Handschrift Gottes sehen.