Dienstag, 16. März 2010

"Unser Jesus"

Wer mit Jesus aufgewachsen ist und ihn von kleinauf kennt, hat meist ernsthafte Schwierigkeiten, Seine wahre Größe und Bedeutung zu erkennen. Alles scheint so vertraut, man kennt Seine Eltern und auch die Geschwister beim Namen - das ist "unser Jesus" - wir kennen Ihn doch!

"Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so dass sie sehr erstaunten und sprachen: Woher hat er diese Weisheit und die Wunderwerke? Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat er nun dies alles? Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Haus. Und er tat dort nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens."
(Mt.13,54-58)

Es ist vermutlich die größte Hürde, die jemand nehmen muss, dem Jesus von den Eltern und der kirchlichen Tradition überliefert wurde: All die Rituale und schönen Erlebnisse in der Familie und der Gemeinde, blockgeflötete Gedichte unterm Weihnachtsbaum mit anschließendem Fressgelage, statt einer Notgeburt im Schuppen - und buntbemalte Ostereier am weißgedeckten Kaffeetisch, statt Spott, Folter, unvorstellbare Qualen und der übernatürlichen Auferstehung aus der Gruft des Todes. All das hat ein unrealistisches und völlig unbiblisches Bild von Jesus fest geprägt - und wer will schon von diesen wunderbaren Traditionen lassen?

Wohlmöglich hing auch noch ein zuckersüßes Comic-Bild in unserem Kinderzimmer oder auch die harmlosen Bildchen in der Kinderbibel im "Zeugen-Jehovas-Style" haben unser Bild von Jesus so tief geprägt, ohne dass es uns je bewusst geworden ist...



Die Schrift bezeugt, dass solche Leute zwar sehr erstaunt über Seine Weisheit sind und auch über Seine Wunder, von denen sie gehört haben, aber letzlich ärgern sie sich sogar an Ihm, wenn er tatsächlich mal auftaucht, weil Er ihr schönes Bild zerstört und Er so gar nicht ihren gefühlsduseligen Vorstellungen entspricht -

sie tragen ein "Jesusbild" mit sich herum, leben de facto im Unglauben und können den wirklichen Jesus, Sein wahres Wesen und Seine unbegrenzte Macht deshalb gar nicht erleben...

das ist ein Hammer!

Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Joh 7:38


***

Kommentare:

Deborah hat gesagt…

Ja, das ist ein Hammer!

Das "liebliche" Bild erinnert mich an eines, das mir neulich ein spiritueller Berater zukommen liess, um mich zu überzeugen, dass er an Jesus glaube und wir in einer Traumabegleitung zusammenarbeiten könnten, er arbeite schliesslich mit Christus-Energie.

Es war auch eine Energie spürbar,die von diesem Bild ausging....boah....nur es war nicht die Gegenwart Jesu, die davon ausging. Da hat diese merkwürdige "Christus-Energie" Pech gehabt, dass ich das Original kenne.

Wiedereinmal wird deutlich: du sollst dir kein Bildnis machen...weder als so süßliche Darstellungen noch im übertragenen Sinne.

hmmm, was haben noch die Bildchen der Kinderzeit bei mir geprägt? Mich mal auf diese Spur setze...

.......nachdenkliche Grüße.....

Deborah

Bento hat gesagt…

Moin Deborah,
jo diese spirituellen Christus-Energie-Leute... da kräuseln sich mir auch die Nackenhaare!
Habe heute von einer Bibelstelle geträumt: Joh.1,14!! :-)

Segen

Second Attempt hat gesagt…

Lieber Bento,

ein bissl Bauchweh bekomme ich schon, von deinem Vergleich! Die Verhältnisse in der Heimatstadt Jesu, wo ihn jeder einfach nur als den Sohn des Zimmermanns kannte, mit einer christlichen Familie zu vergleichen, wo Kinder - im günstigen Fall - von klein auf lernen, dass Jesus ein rettender, liebender und Wunder bewirkender Begleiter ist, empfinde ich schon als ein wenig zu konstruiert.
Willst du das schöne Bekenntnis "Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen" abändern in "Ich will dem Herrn dienen, mein Haus, also Frau und Kinder, sollen selbst sehen, wem sie dienen wollen!"?
Oder redest du davon, dass Menschen aus christlichem Haus, so wie es in meinem Fall war, sich erst einmal bis über beide Ohren in Sünde und Dreck stürzen sollen, damit sie hinterher um so "geretteter" sein können?
Oder willst du den vielen "Namenschristen" vorschreiben, jeglichen Hinweis auf ihren vermeintlichen "Christenstatus" zu unterlassen, damit Kinder in solchen Familien nur ja nicht auf die Idee kommen, dass inkonsequentes, laues Christsein die einzig mögliche Form des Christseins ist?
Du weißt, lieber Bento, ich schätze dich sehr. Aber dies scheint mir ein ziemlich elitäres Gehabe zu sein. Mit dem Tenor:"Schau, was diese lauen Figuren anrichten. Sie verwehren, mit Weihnachtsbäumen, festlichen Ostertafeln und Jesusbildchen doch glatt ihren Kindern (und sich selbst) den Weg zu einer lebendigen Nachfolge. Hach! Wieviel besser sind doch wir Radikalinskis!" :-)
Trau doch der Liebe Gottes und seinem Heiligen Geist einfach ein bissl mehr zu. Oder glaubst du, er kann sich nur im Dreck Gehör verschaffen? ;-)

Liebe Grüße, Sec

Geier hat gesagt…

Hierzu gehört auch 2, Kor. 5, 16, eine Stelle, die oft untergeht, weil der Vers 17 so hell strahlt, daß viele den Vers 16 gar nicht mehr bewußt wahrnehmen.
Jedenfalls sind solche süßlichen »Christus«-Bilder Anti-Christusse im Wortsinne, da das griechische »anti« nicht nur »gegen« bedeutet, sondern vor allem »anstatt«. Diese falschen Bilder setzen sich also, wie von Dir beschrieben, an die Stelle des echten Christos und verdrängen diesen.
Das schlimme ist, daß viele, die solche Bilder besitzen, durch ein irregeleitetes Gewissen Skrupel haben, diese dem Feuer zu überantworten. Und das ist wiederum der Beweis, daß solche Bilder eben nicht nur Illustrationen sind, sondern Götzen. Vielleicht will der eine oder andere sich ja weiter mit dem Thema beschäftigen, dafür mag dieser Artikel geeignet sein.


>> Sec.: Ja, tatsächlich, der institutionalisierte »christliche« Götzendienst bringt wahrscheinlich mehr Leute ins Gericht als ein glatter Atheismus. Ich will das mal »aaronitischen Götzendienst« nennen: Als Aaron das Goldene Kalb verfertigt hatte, wurde zu dessen Anbetung die Parole ausgegeben: »Ein Fest dem Jahweh ist morgen« (2. M. 32, 5). Das heißt, der lebende Gott wurde auf den toten Götzen projiziert. Diese Lästerung hätte beinahe zur Vernichtung des ganzen Volkes geführt. Sie war weitaus schlimmer als der sonstige Götzendienst. Heute ist solcher aaronitischer Götzendienst die Norm, wenn eben zum Beispiel irgendwelche »christlichen« Rechtfertigungen für das Schmücken von Bäumen angeführt werden oder überhaupt heidnische Feste »christianisiert« werden. Und tatsächlich: Durch diese Verschleierung ist es viel schwerer, dort herauszufinden als aus »normalem« Atheismus, Occultismus, Götzendienst. Denn diese pseudochristliche Religiosität wird ja als »Fest dem Jahweh« verkauft, und gerade Heranwachsende können das nicht unterscheiden.

Second Attempt hat gesagt…

@Geier
Deinen fundierten Beitrag in Ehren und deine Ansichten hochgeschätzt, aber bei diesen Worten "und gerade Heranwachsende können das nicht unterscheiden." rebelliere ich!
Was lässt Dich und auch Bento glauben, dass es auf unser Setting ankommt? Dass wir alles dafür tun müssen, damit es keine Verwirrung mehr in den Köpfen Heranwachsender geben kann?
Ist Gott so schwach? Kann er plötzlich nicht mehr über schlechte Rahmenbedingungen hinaus und durch die Umstände hindurch reden? Ist er plötzlich davon abhängig, dass wir alles bestens vorbereiten, weil er sich und seine Größe sonst nicht zu erkennen geben könnte? Kann die Retterliebe Jesu nur dort wirken und Menschen mit Gott versöhnen, wo keine Weihnachtsbäume mit Kugeln und Kerzen stehen?
Zugegeben, eine Zuspitzung. Aber dennoch: Ich könnte manchmal weinen, wenn ich sehe, lese oder höre, wie gestandene Christusnachfolger Gott auf ihren Erkenntnisrahmen einschränken wollen. Mit dem Tenor: Gott ist zwar Gott, aber ein bissl geordnete Rahmenbedingungen müssen WIR ihm schon verschaffen, sonst ist er verhindert wegen Unpässlichkeit.
Laßt doch in Gottes Namen bitte GOTT entscheiden, wen er wann und wie, in und aus welcher Situation, herausrufen und an sein liebendes Vaterherz ziehen will!

Grüßle, Sec

PS: Die vorChrist(us)lichen, altestamentarischen Vergleiche, die hinken, m.E., auf beiden Seiten.

Geier hat gesagt…

Lieber Sec, das erschreckt mich ja nun wirklich. Wenn Ich Deinen Kommentar mal zusammenfasse, ergibt sich für mich die komprimierte Aussage: Man kann Kinder ruhig mit frommem Götzendienst verführen, Gott wird’s schon richten, wenn er will. Das fällt für mich unter den Mühlsteinparagraphen (Mk. 9, 42). Dementgegen steht geschrieben: »Es ist unmöglich, daß nicht Ärgernisse kommen; wehe aber dem, durch welchen sie kommen!« (Lk. 17, 1).
Irgendwie denke ich, daß Du das nicht ernstlich so meinen kannst, aber wie sonst soll ich Deinen Satz »Was lässt Dich und auch Bento glauben, dass es auf unser Setting ankommt? Dass wir alles dafür tun müssen, damit es keine Verwirrung mehr in den Köpfen Heranwachsender geben kann?« anders verstehen?
Sebstverständlich müssen wir alles erdenkliche tun, um die geistliche Verwirrung von Kindern zu vermeiden! Wenn nicht, tun wir das Werk des Verwirrers, des Durcheinanderwerfers, des Diabolos.

Was die alttestamentlichen Vergleiche angeht, so sind die nicht dadurch diskreditiert, daß sie »vorchristlich« sind. 2. Tim. 3, 16 bezieht sich ja gerade auf die Schriften des Alten Bundes, da die neutestamentlichen zu dieser Zeit ja noch nicht codifiziert waren. Die alttestamentlichen Vergleiche sind uns exakt zu dem Zweck gegeben, solche Lehren daraus zu ziehen, wie man auch am Umgang von Jesus und den Aposteln mit dem AT lernen kann. Und ich habe das AT hier bestimmt nicht überstrapaziert. Das AT ist durchaus prophetisch so klar, daß es uns heutige geistliche Erscheinungen und Verirrungen erklären kann.

flunra hat gesagt…

Hallo Ihr Lieben, hier gehts wieder heiß her und das ist richtig, denn wir brauchen Klarheit, wem wir nachfolgen: Jesus den Sohn JAHWEHs, dem Herrn aller Herrn und König aller Könige, dem Lamm auf dem Thron und dem Löwen von Juda.
Die vielen Bilder von Ihm verstoßen gegen das Gebot, dass wir uns keine Bilder von Gott machen sollen, auch geschnitzte Figuren gehören dazu. Das haben die Völker im alten Testament schon nicht verstanden, dass Israel einen Gott hat, von dem es kein Bild gibt. Das dieser Gott aber sprechen kann und Geheimnisse offenbaren kann, war ihnen ungeheuerlich.
Jesus hat es uns klipp und klar gesagt, wer seinen Vater anbeten will, muss es im Geist und in der Wahrheit tun(Joh 4,23+24). Jesus wurde Mensch, damit wir ein sichtbares Bild von seinem Vater bekommen konnten(Wer mich sieht, sieht den Vater).
Sehen wir Jesus mit unseren geistigen Augen als Auferstandenen auf dem Thron zur Rechten des Vater, als den Hohenpriester der uns beim Vater vertritt. Paulus sagte uns, dass wenn wir Jesus nur nach dem Fleisch kennen, die Elendesten unter allen Geschöpfen sind(1.Kor 15, 19). Für alle, die ihn als Mensch auf Erden erlebt haben, sagt Paulus, dass sie ihn nicht mehr so kennen sollen(2.Kor 5, 16), denn das ist die Vergangenheit. Heute ist Jesus auferstandend beim Vater am Thron und in dir und mir, wenn wir wiedergeboren sind.
Auch sollten wir unsere Stellung in Christus nicht unterschlagen. Dieses in IHM sein ist wichtiger als jedes Bild und die Grundlage unserer neuen Schöpfung.
Doch die Seele sehnt sich nach Sichtbaren und Anfassbaren. Sie ist mit dem Nichtsichtbaren unzufrieden, hier kann sie ihren Gefühlen keinen freien Lauf lassen, auch sieht es niemand wie sie sich gebärdet. Sie fühlt sich bei Mitleidspartys wohl, dort kann sie punkten und sich repräsendieren. Aber wir leben nicht aus Gefühlen, sondern im Glauben durch den Heiligen Geist. In diesem Geist können wir auch das Wort in Kraft aussprechen. Wer es hört wird auferbaut und nach unserer Kraftquelle fragen, weil er merkt, dass wir nicht von Gefühlen abhängig sind, sondern den Tatsachen des Wortes Gottes vertrauen.
Wer Jesus so kennen gelernt hat, wie er wirklich ist, der wird von ihm frei gemacht werden von jeglicher Religion, er wird ein Glaubender werden. Unser Aufgabe ist dann, ihm in dieser Wahrheit beizustehen und vor falschen Lehren zu warnen.

Second Attempt hat gesagt…

Lieber Geier :-) (Dein Name lässt die Anrede schon ein bissl despektierlich aussehen!)
Mit deiner Zusammenfassung "Man kann Kinder ruhig mit frommem Götzendienst verführen, Gott wird’s schon richten, wenn er will." zeigst du mal wieder deutlich, dass man jemanden nach Belieben mißinterpretieren kann, so man denn will. Meine Intention war nicht, dass "nichts" getan werden soll, sondern nur der Hinweis darauf, dass ich es für bedenklich halte, wenn wir meinen, WIR könnten und sollten ALLES tun.
Im Übrigen scheinen wir uns gegenseitig reichlich mit Entsetzen zu beschenken ;-) Ich meinerseits bin immer dann entsetzt, wenn ich den Eindruck habe, dass selektiv und ohne wirklichen Bezug zur Gegenwart, aus dem Alten Testament zitiert wird, um einen Hebel für die Verurteilung und Maßregelung anderer zu finden.

Grüßle, Sec

Second Attempt hat gesagt…

Lieber flunra,

du schreibst "Die vielen Bilder von Ihm verstoßen gegen das Gebot, dass wir uns keine Bilder von Gott machen sollen, auch geschnitzte Figuren gehören dazu." und einige Sätze später "Sehen wir Jesus mit unseren geistigen Augen als Auferstandenen auf dem Thron zur Rechten des Vater, als den Hohenpriester der uns beim Vater vertritt.".
Da habe ich eine schlechte Nachricht: Es ist uns Menschen nicht möglich, auch mit unseren "geistigen Augen", ein Bild zu sehen, ohne ein Bild zu sehen. Also machen wir uns in irgendeiner Weise ein Bild...
Diese wortwörtliche Auslegung ist manchmal ein bissl diffizil, finde ich. Nach meinem Verständnis, und das zeigt auch die aufgezeichnete Geschichte des Volkes Israel, geht es darum sich kein Bild zu machen um dies dann anzubeten. Wenn du nämlich die ganze Stelle "2Mo 20,4:Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist", wortwörtlich nehmen wolltest, dann würdest du sicher keinen Fotoapparat haben dürfen und hättest wohl auch keinen Paß oder Führerschein. Dafür ist ja ein Paßbild notwendig. Urlaubs-Erinnerungsfotos, die gäbe es in deinem Haushalt dann wohl auch nicht.
Wenn Menschen sich allerdings eine Figur einer angeblichen indischen Gottheit aufs Buffet stellen, oder sonst ein Bild machen, um es anzubeten, dann verstößt das m.E. in der Tat gegen Gottes Gebot.
Ich für meinen Teil möchte keinesfalls auf viele großartige Kunstwerke alter Meister verzichten. Nicht um ein Bild der Kreuzigung Jesu anzubeten, sondern weil manche dieser Meisterwerke geeignet sind, die Ungeheuerlichkeit des Geschehens emotional erfühlbar zu machen.

Grüßle, Sec

Sabina hat gesagt…

.... und letztendlich schaut der Vater uns ins Herz. Lässt gewähren, wird überführen, arbeitet im Verborgenen, auch wenn sich scheinbar nichts verändert.

Was am Ende übrig bleibt, ist die Herzensbeziehung zu Jesus.
Beziehung mit Jesus kann man für den anderen nicht machen, aber wir selber können sie leben, sie vorleben.

"Ich bin überzeugt, dass der, der etwas Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt." Phil 1, 6

... nebenbei gesagt: ich bin für unseren dargestellten Ostergarten in der Gemeinde sehr dankbar, für all die Schulbesuche, für all die Andachten und Erzählungen der Ostergeschichte. Für jeden Anfang eines Gespräches, für jede Chance, Jesus erstmal kennen zu lernen.

Second Attempt hat gesagt…

Liebe Sabina,

du schreibst "Was am Ende übrig bleibt, ist die Herzensbeziehung zu Jesus.Beziehung mit Jesus kann man für den anderen nicht machen, aber wir selber können sie leben, sie vorleben.", und damit triffst du für mich genau den Punkt! Danke für diese Worte, die genau das ausdrücken, was ich empfinde.

Grüßle, Sec

Helmut privat hat gesagt…

Ich möchte noch auf einen anderen Aspekt hinweisen.
Es sind nicht nur Traditionen aus den uns bekannten reigiöser Traditionen die uns die Bibel falsch verstehen lassen. Jeder von uns hat seine Brille mit der er die Bibel ließt.
Trotz unserer voreingenommenheit redet Jesus zu uns.
Ich bin froh, daß ich nicht mehr nachdem Gesetz gerichtet werde.
Als ich noch ein gottloser Sünder war,berührte mich der hl. Geist und zeigte mir daß Jesus mein Heiland und Herr sein will.

(Heiland, der die Karre aus den Dreck zieht, und Herr, der mir hilft, daß ich sie nicht wieder hineinfahre)

Seitdem gehen wir zusammen den Weg.
Ich konnte als Sünder zu Ihm kommen und jetzt als Gerechter kann ich es erst recht, auch wenn ich mich Sündig fühle, (oder es auch bin.)
In seinen Armen komme ich viel schneller zur Einsicht, als wenn ich mich von meiner Scham abhalten lasse zu Ihm zu kommen.

In seiner Nähe können wir lernen unserer Brillen abzusetzen.

Ich habe das Gefühl, daß es hier zur Zeit sehr rechthaberisch zugeht.

Brauchen wir nichtalle die Gnadensoße,daß unsere Wahrheiten und Erkenntnisse nicht bitter schmecken? ;-)


[Gal 3,2] Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? [Gal 3,3] Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? [Gal 3,4] So Großes habt ihr vergeblich erfahren? Wenn es wirklich vergeblich ! [Gal 3,5] Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?

Geier hat gesagt…

Was nun? Sollten wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne! (Röm. 6, 15)

Anonym hat gesagt…

Warum tragen wir Bilder unserer Liebsten mit uns herum, stellen sie auf Schreibtische oder hängen sie an Wänden auf? Weil die Liebe danach verlangt zu sehen was man liebt! Zu sehen, wovon unser Herz voll ist. Das ist der Grund, warum Menschen Bilder der Evangelien und auch von Heiligen mögen. Der Grund ist die Liebe. Das alttestamentarische Bilderverbot(im Islam noch gegenwärtig) hat im Bezug auf Gottes Herabkommen als Mensch in Jesus und den Menschen seiner Gnade ausgedient, es wurde von Gott selbst durch Jesus aufgehoben. Denn das Wort ist selbst Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, wie das Evangelium sagt. Wäre dies zu Zeiten geschehen, in denen es bereits Fotoapparate gegeben hätte, würden unzählige Fotos von Jesus existieren, so sind es eben Bilder. Aber nicht irgendwelche Bilder....aus der Phantasie. Das hat ungeheure Bedeutung, danach (nach Jesu auftreten auf dieser Welt) kann man nicht einfach zu alttestamentarischen Bräuchen übergehen,wie Jesus selber einfordert. Mit Ihm hat sich vieles erfüllt, was im AT nochverborgen, und lediglich als Prophezeiung vorhanden war.....


Ich hab so große Sehnsucht nach Jesus und manchmal, wenn ich im Gespräch mit Ihm bin, nehme ich meine andere Hand und stelle mir vor, es sei der Herr, den ich da halte. Jesus weiß, dass ich keinen Götzen anbete, dass ich nicht dieses Bild anbete....Er weiß, dass es ein Vehikel ist, mich Ihm näher zu spüren, wie es auch das Bild eines geliebten Menschen vermag, innige Herzensnähe herzustellen.

Ich bin glücklich, dass ich meiner Liebe durch ein Bild begegnen darf! Jemand hat auch wunderschöne Lieder in einen Weblog gegeben, in denen ein lachender, glücklicher und liebender Jesus dargestellt wird. Mich haben diese Bilder wirklich überrascht und sehr nachdenklich gemacht....und ich habe mich soooooooooooooooo sehr darüber gefreut, denn diese Bilder zeigen vielleicht schon für viele die Gegenwart mit Jesus, für mich aber ganz gewiss meine Zukunft!

Wir dürfen durch Jesus unsere von Gott geschenkte Schöpferkraft zeigen, denn wir dürfen unserer Liebe zu unserem Dreieinigen Gott künstlerisch Ausdruck verleihen!

Wir sollen uns ein Bild von Gott machen, ja mehr noch, wir sollen diesem Bild von Gott, das Jesus selber ist, sogar selber nachfolgen, mit ganzem Herzen und ganzen Verstand...wie das AT bereits fordert, das ist die wahre Weisheit.

Mein Herz denkt an dein Wort: Sucht mein Angesicht!
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. Verbirg nicht dein
Angesicht vor mir!" Psalm 27,8/)


http://www.volto-santo.com/Bilder/bilder.html

Bento hat gesagt…

Hallo alle - sehr interessanter Austausch hier!
Leider konnte ich nicht dabei sein, da ich einen langen Einsatz hatte.

Die hier bereits genannten Verse in 1.Kor.15,19 / 2.Kor.5,16 und auch die Anbetung in Geist und Wahrheit sind für die Beurteilung über den Einsatz von "Vehikeln" wohl die Schlüsselstellen.

Die Leute aus Nazareth kannten Jesus nach dem Fleisch, und das verhinderte ihre Sicht auf den Jesus des Geistes. Ich denke genau daran krankt auch unsere ganze Nachfolge, wenn wir die Personen ansehen!
Sicher kann der Geist alles durchdringen, doch es ist unsere Aufgabe als Christen, Raum zu schaffen für die Liebe Gottes und nicht, diesen Raum mit Symbolen für diese Liebe vollzustellen!

Nur der Geist vermag die Dinge des Geistes zu schauen und dieses Schauen ist mitnichten mit dem Betrachten von einem Bildnis oder Abbild zu vergleichen, denn wir sehen ja dann, was in der geistlichen Welt lebendige Realität ist und davon können tote Bilder niemals einen Einblick geben.
Daher sollten wir auch unsere Kinder mit dem lebendigen Jesus vertraut machen - schwimmen lernt man nur im Wasser!
"...mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird;" 1Ko 2:13b.14

Weil also eine Vorstellung vom Göttlichen immer dem Göttlichen selber widerspricht, wurde Jesus gekreuzigt und Stephanus wurde zum Märthyrer:
"Als er aber, voll Heiligen Geistes, unverwandt gen Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes, und Jesum zur Rechten Gottes stehen." Apg 7:55

Jedes Bildnis ist und bleibt eine Beleidigung für die Herrlichkeit des Herrn!
Nur das "unverwandte" Schauen der geistlichen Realität verlieh Stephanus die Kühnheit seiner Rede - die ihn allerdings das Leben kostete. Solche radikalen Ereignisse bleiben uns beim Umgang mit kraftlosen Abbildern ja i.d.Regel erspart...

Segen

Second Attempt hat gesagt…

"Jedes Bildnis ist und bleibt eine Beleidigung für die Herrlichkeit des Herrn!"

Wenn du das tatsächlich glaubst, wieso hast du dann diese süßliche Scheußlichkeit da oben eingestellt? Wolltest du ganz bewußt die Herrlichkeit unseres Herrn mal ein bissl beleidigen? Oder meinst du das, was du da schreibst, doch nicht so, wie du es schreibst?
Also da gibst du mir jetzt tatsächlich ein Rätsel auf, lieber Bento!

Grüßle, Sec

Geier hat gesagt…

So schwer ist das doch nicht zu verstehen. Bento hat das Bild offensichtlich eingestellt, um zu zeigen worum es in dem Artikel geht. Das ist der Unterschied zu diesem Anonymus, der den Link zu seinen obszönen Scheußlichkeiten gesetzt hat, um Sympathie dafür zu wecken.
In Deutschland ist zum Beispiel das Zeigen verfassungsfeidlicher Symbole (Hakenkreuz, FDJ-Emblem) untersagt. Wenn dies aber in einem historisch-illustrierenden, negierenden oder satirischen Kontext geschieht, ist dies erlaubt (Beispiel). Das kann man doch eigentlich verstehen.

Bento hat gesagt…

Lieber Sec,
ha - jetzt hast du mich erwischt! ..oder doch nicht?
Wer hat denn gesagt, dass es sich hierbei um ein Bild Jesu handelt?
Erstaunlich oder, dass wir gar nicht anders können, als solche Comiczeichnungen tatsächlich für ein Bildnis des Herrn zu halten...
..ich glaube fast, ich habe eher dich erwischt!
;-)

Geier hatte es mal erwähnt (in seinem Artikel?), wie wir den Test machen können.
Versuche einfach diese "heiligen" Symbole und Bilder wegzuschmeißen und du wirst erleben, was für eine Kraft ihnen innewohnt - so wie Deborah ganz zu Anfang hier festgestellt hat ist die nicht vom Guten:
"Da hat diese merkwürdige "Christus-Energie" Pech gehabt, dass ich das Original kenne."

Ja - ich meine tatsächlich, was ich hier sage! ;-)


@ Sabina - eine Schwester sagte mal ganz stolz zu mir:
"Das war eine Heidenarbeit, die Kirche für Ostern zu schmücken" ...und konnte dann gar nicht verstehen, warum ich vor Lachen vom Stuhl gefallen bin - Volltreffer! ;-))

Segen

Second Attempt hat gesagt…

Ach komm, lieber Bento! So Spielchen wollen wir doch nicht machen, oder? Du weißt ganz genau, was auf diesem Bild dargestellt werden soll, sonst hättest du es nicht zu diesem Beitrag eingestellt. Auch das permanent auf deinem Blog sichtbare Video "My King", das ich übrigens geradezu liebe, zeigt ja nicht irgendwen, sondern immer Jesus. Dargestellt von einem Schauspieler und durch, als Zeichnung verfremdete, Bilder.
Dagegen ist nichts, aber auch gar nichts einzuwenden. Wenn ich Lust und Zeit hätte, auf deinem Blog weiter zu suchen, würde ich ja vielleicht sogar noch mehr Bilder dieser Art zu Tage fördern. Und auch dagegen ist nichts einzuwenden. So etwas dient zur Illustration, zur Verdeutlichung oder als Unterstreichung. Keinesfalls würdest du, oder würde ich, doch solch ein Bildnis anbeten. Bilder zu nutzen, um Dinge oder Sachverhalte zu veranschaulichen, ist m.E. vollkommen in Ordnung.
Dass du das nun plötzlich vollkommen anders siehst und dein eigenes Handeln konterkarierst, hat wohl weniger mit plötzlicher Erkenntnis zu tun und auch nicht mit höherer Einsicht, sondern vielmehr damit, dass dir vielleicht ein "Geier" zu Kopf gestiegen ist ;-)
Das bist nicht du, und das ist nicht authentisch, nicht echt.
Wo ist der Bento, der auf das Wort Gottes hört, auf die Stimme des Heiligen Geistes? Der ist nämlich echt und lässt erkennen, dass Jesus-Christus in ihm lebt. Ein "vergeierter" Bento ist nur eine Kopie ohne Substanz.
Verzeih meine offenen Worte, so sie dich ärgern sollten, aber mir liegt an dir!

Liebe Grüße, Sec

Second Attempt hat gesagt…

Nur mal so rein interessehalber den Schnelltest gemacht. Und ZACK schon das nächste Bild gefunden. Eindeutig eine Darstellung (ein Bild!!) von Jesus, wie er auf dem Wasser auf das Boot der Jünger zugeht.
http://bento-bernd.blogspot.com/2010/03/wenn-du-es-bist.html
Also wirklich Bento, du solltest dir unbedingt darüber klar werden,was du selbst glaubst, denkst und tust.

Grüßle, Sec

Bento hat gesagt…

Vielen Dank Sec, dass du mir die Mühe ersparst, dass zu suchen und finden, was rausfliegen muss! :-)
(bei dem Video sind es natürlich die starken worte des Predigers, die berühren - die Bilder habe ich tatsächlich in Kauf genommen...)

Du hast in einem Kommentar oben bereits verschiedene "Deutungsversuche" unternommen, was ich mit dem Beitrag wohl eigentlich sagen möchte und mir eine gewisse Überheblichkeit attestiert. Es sollte den Lesern aber eigentl. klar sein, dass ich hier nur das mit euch teile, was mich eben selber bewegt. Darum lade ich ja auch zur Diskussion und Reflektion ein. Ein Sprichwort sagt, dass man das lehren soll, was man selber am dringendsten lernen muss...

Dieser Post ist übrigens von einer Predigt von Bill Johnson inspirierrt, der über diese drastische Tatsache gesprochen hat, wie sehr dass "nach dem Fleisch" kennen, dem "nach dem Geist" widerspricht und da kam dann während dem Schreiben noch mein "Bildersturm" dazu. Ich denke wirklich, dass es geistgeleitet und nicht "geiergeleitet" war - wie mir verschiedene Reaktionen hier auch zeigen. Wenn jemand die gleichen Ansichten teilt, dann freu ich mich, egal ob er Ggeier oder Flunra oder wie aucfh immer heißt!
Ich mache hier keine "SSpielchen" - wir dürfen uns gegenseitig inspirieren, hinweisen und ermahnen, überführen kann uns nur der Geist!

LG

Anonym hat gesagt…

Lieber Second Attempt, ich möchte Bezug nehmen auf die erste Einlage durch Bento und deine Antwort darauf. Ich kann das gar nicht bestätigen was Du meinst aus seinen Worten herauszulesen. Ich habe genau das in meiner Familie erlebt. Die einen freuen sich über ihre eigenen "guten Werke", sagen sie sind Christen, gehen sonntags in die Kirche oder auch nicht und klopfen sich gerne selber auf die eigene Schulter, wenn sie 'Gutes' getan haben. Die anderen kenne ich mit genau dieser Sorte Glanzbildchen oder Kitschbild an Omas Wand im Schlafzimmer. Da wirft man am Sonntag 25 Cent ins Körbchen und ist stolz darauf, obwohl sie von ihrem großen Überfluss ein fast gar nichts gegeben haben. Und manche beten den Rosenkranz noch dazu so oft wie möglich, um sich das Himmelreich zu verdienen. Wenn ich diesen erzähle was Jesus in meinem Leben getan hat, er mir Gesundheit geschenkt hat als ich krank war oder auch dass ich gerne Werke unterstütze, die das Evangelium verkünden, wenn ich sage, ich vertraue Gott für einen neuen Arbeitsplatz dann ist zappenduster und ich bekomme offen Aggression entgegengebracht. Beide Gruppen halten mich für einen Sektenanhänger. Wie ist das möglich? Also ich sehe da eben Humanismus und Religiosität und nicht Lauheit. Wer Jesus kennengelernt hat kann lau sein, das ist die Temperatur, die übriggeblieben ist, seit er sich bekehrt hat. Wer lau ist hat Jesus wenigstens mal kennengelernt und könnte jemanden der so redet und handelt wie ich verstehen und ließe sich u.U. auch wieder erhitzen! Wer Jesus nicht kennt ist nicht lau oder ein schlechterer Christ, er ist gar kein Christ! Nicht von ungefähr sagt Gott zu manchen eines Tages: Fort von mir, ich habe euch nie gekannt, …
Zu Flunra möchte ich sagen: ich danke dir für deinen wunderbaren Beitrag!!

Second Attempt hat gesagt…

Lieber Bento,

von "Spielchen" sprach ich nur, weil du versucht hast, mir von hinten durch die Brust ins Auge unterzujubeln, dass auf dem obigen Bild nicht Jesus dargestellt sei.
Sorry, aber deine Suche nach Bildern, die zu eliminieren sind, wirst du dennoch selbst durchführen müssen, ich hab nämlich nur ca. 10 Seiten durchgeklickt. Zu mehr hatte ich weder Zeit, noch Lust. Es geht mir ja nicht darum, dir etwas "nachzuweisen", sondern ausschließlich darum, dir aufzuzeigen, wo deine Worte für mich nicht mit deinem Handeln und der Realität übereinstimmen.
Das Video liebe ich übrigens auch nicht wegen der Bilder, sondern - genau wie du - wegen der Worte des Predigers. Dass du wegen dieser Worte eine Beleidigung unseres Herrn Jesus in Kauf genommen hast, finde ich zwar seltsam, aber sei's drum.
Bleibt für mich nur noch die offene Frage, ob du - wie Flundra - dich künftig nur auf einen halben Bibelvers stützen willst, in dem nur davon die Rede ist, dass wir uns kein Bild von dem machen sollen, was oben im Himmel ist, (wobei noch fraglich ist, ob damit Gott, oder die Sonne oder Vögel, Blitze, Wolken oder sonstwas gemeint ist)? Oder willst du den ganzen Bibelvers beachten und auch dein eigenes Bild und die Bilder deiner Lieben aus dem Blog werfen? (An deinen Paß wage ich gar nicht zu denken.);-)

Liebe Grüße, Sec

Anonym hat gesagt…

HI Second Attempt, ich bin Anonym 1, mit Anonym 2 bin ich nicht verwandt, verschwägert oder sonst etwas, es handelt sich um einen anderen "Anonym". Laß Dich nicht verunsichern, mir gefallen Deine Ansichten;-))))))))

Bento hat gesagt…

Lieber Sec,
huuii - ja Bento kommt am liebsten von hinten - da muss man schwer aufpassen ;-)...

..wieso versuchst du mich hier weiter als unauthentisch hinzustellen? Du wirst in frühen Posts auf dem Blog u.U. Aussagen finden, die manchem von dem wiedersprechen, was ich heute vertrete (z.B.Geistesgaben usw) - Nachfolge ist etwas sehr dynamisches!

Zu dem "halben" Bibelvers:
Es ist durchgehendes Zeugnis der Schrift, dass wir in Bezug auf das Göttlich nicht auf das Sichtbare schauen sollen - genau das ist der Inhalt meines Posts!

Dieser Tage habe ich noch einem Katholiken gesagt, dass ich hier in P. deutlich erlebe, wie zu Marienbildnissen und sonstigen Statuen gebetet wird. Seine Antwort war: Woher willst du wissen, dass sie nicht zu der Person dahinter beten?

Abgesehen davon, dass es dann immernoch Götzendienst und Anbetung von Toten bleiben würde, braucht man ja nur den oben beschriebenen Test zu machen und versuchen, das Bildnis zu entfernen. Man wird sehr erstaunliches erleben - etwas, was du bei einem Passbild wohl nur sehr selten erleben wirst...

LG

Bento hat gesagt…

..für das Video habe ich einen noch deutlich besseren Ersatz gefunden!!

hoffentl. bin ich nun rehabilitiert... ;-)

Dank an alle, für die engagierten Beiträge hier!

Segen

Second Attempt hat gesagt…

Lieber Bento,

bei mir brauchst du nicht rehabilitiert werden, du hattest in meinen Augen deine "Habilitation" nie verloren ;-)
Zu deinem Ausweichmanöver, bezüglich der durchgängigen Aussage der Schrift, möchte ich mich nicht weiter äußern. Es wurde schon so vieles aus der Schrift herausgelesen und in sie hineininterpretiert, darüber zu diskutieren ist müßig...
Nur die kleine Anmerkung noch: Wenn es denn die Aussage der Schrift wäre, dass wir nicht auf das Sichtbare schauen sollen, dann könnte ich daraus noch nicht konstruieren, dass 1.kein sichtbares (Bild o.ä.) gemacht werden sollte und 2.ein Bild eine Beleidigung für unseren Herrn wäre.
Aber das ist etwas, was wohl jeder vor Gott für sich selbst prüfen sollte.
Ansonsten möchte ich dir noch erklären, dass ich ganz gewiss jemand bin, der für Wachstum und Veränderung ist, wie könnte ich dir genau das dann vorwerfen? Es kam nur von deiner Seite so rüber, als sei deine jetztige "Erkenntnis" schon immer eine der offensichtlichen, unumstößlichen Grundwahrheiten des christlichen Glaubens für dich gewesen. Wenn das ein Ergebnis eines Wachstums- und Erkenntnisprozesses ist, kann ich nachvollziehen, dass bisher bei dir so wenig davon zu lesen war.
Bei den Worten "Nachfolge ist etwas sehr dynamisches" bekomme ich allerdings schon wieder ein bissl Bauchweh, angedenk der vielen wechselnden Strömungen und des immer wieder wechselnden Hypes um "neue Segnungen, Erkenntisse, gesalbte Verkünder und sensationelle Verkündigungen". Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema...

Liebe Grüße, Sec

PS:@Anonym 2
Nachdem ich mir die von dir empfohlenen Fotos und dies mysteriöse "Schweißtuch" angeschaut habe, befürchte ich, dass ich hier gänzlich ungewollten Beifall bekomme. Sorry!

Second Attempt hat gesagt…

Oha! jetzt bin ich wohl mit den "Anonymosen" ;-) hier durcheinander geraten! Aber der "Anonym" den ich meinte, und auf dessen Beifall ich gern verzichten möchte, der weiß schon, dass er gemeint ist.

Grüßle, Sec

Bento hat gesagt…

Lieber Sec,
unser Austausch ist recht kräftezehrend und droht aus meiner Sicht unfruchtbar zu werden.

du schreibst:
"Es kam nur von deiner Seite so rüber, als sei deine jetztige "Erkenntnis" schon immer eine der offensichtlichen, unumstößlichen Grundwahrheiten des christlichen Glaubens für dich gewesen. Wenn das ein Ergebnis eines Wachstums- und Erkenntnisprozesses ist, kann ich nachvollziehen, dass bisher bei dir so wenig davon zu lesen war."

Ich bin gerne bereit, diese Grundwahrheit biblisch weiter zu betrachten, falls dir das ein Anliegen sein sollte. Ansonsten möchte ich dir versichern, dass es sich bei diesem Thema keinesfalls um eine "Hype" handelt, auch wenn ich es bisher hier nicht weiter behandelt habe, denn ich halte es schon immer für eine selbstredende Wahrheit:
Bereits als ich Christ wurde, habe ich meinen Beruf als Fotograf "an den Nagel gehängt", in unserem Haus war noch nie ein Bildnis, eine Figur oder Kreuz oder sonst ein "christliches Symbol" zu finden, ich habe kein Kreuz um den Hals hängen und auch keinen Fisch auf meinem Auto - sondern einen Aufkleber auf portugiesisch: Jesus ist alles was wir brauchen! - und davon bin ich tatsächlich seit 30 Jahren überzeugt...

Wie gesagt, eine bibl. Betrachtung meiner Thesen - sehr gerne!
- meine sonstigen Gedanken zu unserem bisherigen Austausch werde ich dir in einer Mail zukommen lassen.

LG + Segen

Second Attempt hat gesagt…

Lieber Bento,

diesen Austausch auf die persönliche Ebene per Mail zu verlegen, halte ich für einen sehr guten Gedanken deinerseits, an dem mich nur ärgert, dass ich ihn nicht schon etliche Kommentare früher hatte ;-)))

Grüßle, Sec