Dienstag, 13. Januar 2009

Satan verkleidet sich

...als ein Engel des Lichts! (2.Kor.11,14)

Wer hat es nicht schon gehört, all die vielen Ansagen, mit denen Christen ihren Glauben kundtun, dass Krankheit von Gott geschickt werde. Da wird dann festgestellt, wie viel man doch durch Krankheit lernt, der Charakter dadurch gestärkt wird und wie der ein oder andere Gott in Krankheit ganz nahe gekommen ist und Er zu ihm gesprochen habe...

Nun steht es ja außer Frage, dass Gott alles benutzen kann, um sich uns mitzuteilen, also auch Krankheit, und sicher kannst du dir der Gegenwart Gottes bewusst werden und er mit dir reden, wenn du auf das Krankenbett geworfen bist, doch warum hast du seine Gegenwart und sein Reden denn nicht wahrgenommen, als du fit warst? War Gott grade nicht da, oder hast du ihn nur nicht wahrgenommen und nicht auf sein Reden gehört, weil du mit anderem beschäftigt warst?

Wie groß muß Verwirrung eigentl. sein, damit Schlechtes Gut genannt wird?
Der Höhepunkt ist dann wohl erreicht, wenn jemand durch Gottes Kraft im Glauben geheilt wird, und die religiösen Experten sofort den Widersacher dahinter vermuten! Naja, dieser Vorwurf wurde Jesus selber ja auch schon gemacht (Mt.12,24). Außerdem wissen diese Schriftkundigen auch genau, wie sowas auszusehen hat, wenn Gott wirksam wird und entdecken sofort den sabbathmässigen Beweis, wenn was nicht stimmt...

Für mich sieht die Beweisführung, dass Krankheit NICHT Gottes Wille ist, so aus:
Im Paradies war Krankheit und Tod nicht vorhanden, Gott hat eine vollkommene Welt geschaffen und siehe - es war sehr gut!

DAS WAR SEIN WILLE.

Krankheit, Leid und Tod sind die Folge des von Satan gesäten Zweifels an Gottes vollkommenem Wort und Willen, und des darauf folgenden Ungehorsams der Menschen - kurz Sünde genannt.

KRANKHEIT IST EINE FOLGE VON SÜNDE.

Gott hat das den Menschen sogar vorher gesagt und SEIN WILLE war es ausdrücklich, dass sie NICHT vom Baum der Erkenntnis essen und diese Folgen erleiden müssen!!

Dann ist Jesus gekommen, hat die Folgen der Sünde auf sich genommen und GOTTES WILLEN auf dieser Erde erfüllt. Dazu gehörte ganz selbstverständlich, dass er die Menschen geheilt hat. Dabei macht es dann auch überhaupt keinen Sinn, zu fragen "wer" denn nun gesündigt habe oder "was" die Sünde im einzelnen sei, sondern es sollte einfach die HERRLICHKEIT GOTTES offenbar werden! Jesus sagt es deutlich, dass weder der Leidtragende selber, noch dessen Eltern gesündigt haben, bzw. hier die Ursache zu suchen sei.

Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern auf daß die Werke Gottes an ihm geoffenbart würden.
(Joh.9,3)

(Das beantwortet u.a., warum auch unschuldige Kinder unter Krankheiten leiden.)

Da Jesus in ALLEM GOTTES WILLEN tat, heilte er also die Kranken und es ist nicht EIN Fall bekannt, wo er es nicht tat, mit dem Hinweis: "Sorry, in deinem Fall geht es nicht, denn es ist Gottes Wille, dass du krank bist."

Somit ist eindeutig offenbar,
was DER WILLE GOTTES in Bezug auf Krankheit ist.


Allerdings: Selbst Jesus, der Sohn Gottes tat nichts GEGEN DEN WILLEN der Menschen, sondern er fragte: Was WILLST DU von mir? Und wo der UNGLAUBE groß war, wie in seiner Heimatstadt Nazareth, da KONNTE er nur wenige Menschen heilen! (Mk.6,5+6)

Als Johannes der Täufer nachfagen ließ, ob Jesus denn nun der verheißene Erlöser sei, verwieß dieser zu seiner Identifizierung darauf (noch vor der Tatsache, dass das Evangelium verkündet wird): "Blinde werden sehend, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt." (Mt.11,5)

Nun, wir wissen ja, dass besonders die religiöse Elite sich davon nicht beeindrucken ließ, ihn sogar besonders wegen der Heilungen am Sabbath anklagte und letztlich als Gotteslästerer hinrichten ließ.

Ich denke, der "Lügner von Anfang an" hat ganze Arbeit geleistet, wenn er sich als Engel des Lichtes verkleidet und die Kinder Gottes glauben machen kann, Gott selber sei die Ursache hinter Krankheit. Die Bibel spricht hier eine andere Sprache:

"Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm."

(Apg.10,38)

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Hier werden 7 Hindernisse für Heilung beleuchtet.

Montag, 12. Januar 2009

Gottesfurcht

...seltsames Wort das.
Solln wir jetzt doch noch Angst haben vor Gott?

Nun, verschiedene Übersetzungen bieten als Alternative die "Gottseeligkeit" an, und das geht ja schon ganz anders rein...
ich denke man kann es heute auch mit Respekt übersetzten, das trifft es wohl ganz gut.

Habe Respekt vor Gott und vor seinem Wort, denn er will dir Seeligkeit schenken!

Das ist ja bei den Christen auch meistes der Fall, doch zwischen der schönen Erkenntnis und Bereitschaft, auf das Wort Gottes zu hören und danach zu handeln, und der tatsächlichen Umsetzung, ist noch ein Weg, der durch das ICH führt - Verstand, Zweifel, Kleinmut usw... doch damit beschäftigen sich Christen eh schon genug (oder zuviel) und drehen sich so im Kreis.

Ich meine, dass es noch einen ganz anderen Faktor gibt, der mindestens genauso Widerstand leistet: Was denken die anderen? Wie werde ich dastehen, wenn ich das konsequent umsetzte, was Gott da sagt? Man muss ja nichts übertreiben, die Anderen sehen das ja auch nicht so extrem, das ist bei uns nicht üblich usw...

..diese und ähnliche Gedanken sind dann die nächste große Hürde bei der Umsetzung von dem, was wir als den Willen Gottes erkennen, selbst wenn wir die Notwendigkeit einsehen und unsere eigenen Zweifel überwunden haben! Vermutlich räumen wir allzu oft unsere eigenen Widerstände nicht beiseite, da wir schon wissen, dass wir dann an diesen Punkt kommen, mit dem Widerstand der Menschen konfrontiert zu werden und so drehen wir uns doch lieber weiter um uns selbst.

Man nennt das auch Menschenfurcht.

Der Punkt ist: Dieses Wort kann man nicht mit "Menschseeligkeit" übersetzten...

Natürlich sollen wir auch Respekt vor unseren Mitmenschen haben und sie nicht mit unserem Streben nach Gottes Willen überrennen oder sie "in den Schatten stellen". Wo soetwas geschieht, können wir sicher sein, dass es sich NICHT um den Willen Gottes handelt, sondern um fromm getarnten Egoismus.

Aber bei der Umsetzung von dem zentralen Thema der Nachfolge
"Dein Wille geschehe hier auf Erden"
dürfen wir uns nicht von den Bedenken und dem Kleinmut - ja schon gar nicht von dem Unglauben - unserer Mitmenschen beeindrucken oder abhalten lassen, sonst wird das nix!

"Menschenfurcht ist ein Fallstrick, wer aber auf den Herrn vertraut, hat nichts zu fürchten."
(Spr.29,25)

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Sonntag, 11. Januar 2009

Epheser 5,8







Bild: Seelenfarben.de gestaltet von Stella

Samstag, 10. Januar 2009

Berufung

Denkst du bei Berufung auch zuerst an eine persönliche Aufgabe im Sinne eines Berufs oder Dienstes entsprechend unseren Begabungen?
Des einen Berufung ist es Bäcker zu sein, des anderen Kranke zu pflegen, jmd. fühlt sich zum Rockstar berufen ein anderer wird als Professor an eine Universität berufen usw.

Auch als Christen fragen wir oft und suchen nach unserer persönlichen Berufung: Da fühlt sich jmd. zum Missionar berufen, ein anderer zum Pastor oder Lobpreiser, wieder ander sehen ihre Berufung darin, den Armen zu helfen oder sonstwas Gutes zu tun; mancher meint auch, seine Berufung verfehlt zu haben oder sucht sein ganzes Leben vergeblich danach...

Sehr oft werden auch im christl. Leben Begriffe ganz anders verwendet, als sie uns von Gott durch sein Wort deffiniert werden. Wenn i.d.Bibel von Berufung und berufen sein die Rede ist, geht es gar nicht um persönliche Aufgaben, sondern um die eine Berufung, die wir alle gemeinsam haben:
Unsere Berufung durch Gott in Christus!

Darum sollten wir bei diesem Thema auch gar nicht auf uns selber schauen:

"Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, schaut auf den Apostel und Hohepriester unseres Bekenntnisses - Jesus."
(Heb.3,1)

Ja, es geht erstaunlicher Weise gar nicht um einen persönlichen Auftrag, sondern um einen Stand, in den wir berufen worden sind von Gott selber:

"Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mirwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind."
(Röm.8,28)
"Niemand nimmt sich selbst die ehre, sondern er wird von Gott berufen.."
(Heb.5,4)
".. wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, so seid auch ihr im ganzen Wandel heilig!"
(1.Pet.1,15)

Diese Berufung ist so unvorstellbar groß und herrlich, dass nur Gott uns dafür auch ausrüsten kann:

"Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen: und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht."
(Röm.8,30)

Eine solche Berufung kann und wird nicht wieder rückgängig gemacht werden:

"Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar."
(Röm.11,29)
"Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn."
(1.Kor.1,9)

Diese Berufung hat auch viele Verheißungen:

"..zum Frieden hat uns Gott berufen"
(1.Kor.7,15);  
"Der Friede Christi regiere in euren Herzen, zu dem ihr berufen worden seid"  
(Kol.3,15)
"Denn ihr seid zur Freiheit berufen.." 
(Gal.5,13)
 "..wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung."
(Eph.4,4);  
"..zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit wozu er euch berufen hat.."
  (2.Thess.2,13+14);
"..ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist.." 
 (1.Tim.6,12)
 "..weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt!"
(1.Pet.3,9) uva.

Es geht also gar nicht darum, dass wir eifrig nach unserer Berufung forschen und sie verzweifelt suchen, sondern darum, dass wir sie erkennen und in ihr leben! Es ist in der Bibel immer von einer vollendeten Berufung die Rede, mit der wir berufen worden sind.

Daher ist es schon verwunderlich, dass sich einige von dieser Wahrheit abwenden, dass wir längst von Gott durch die Gnade Christi berufen worden sind und sich viele lieber ein anderes Evangelium zusammenbasteln, in dem sie selber auch noch was beitragen können, obwohl es ja gar kein anderes Evangelium gibt und sie so nur viele verwirren und das Evangelium des Christus ins Gegenteil verkehren! (siehe Gal.1,6+7)

Unsere Berufung ist mit dem Verstand und dem menschlichen Maß nicht zu ermessen, das Einzige, was uns noch bleibt ist:

"Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid!"
(Eph.4,1)

Das wird uns dann mühelos gelingen, wenn wir um diese unumkehrbare Berufung wissen, die überragende Größe, Würde und Kraft erkennen, mit der wir berufen worden sind, und dass Gott, der uns berufen hat, uns auch ausgestattet und befähigt hat:

"Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke."
 (Eph.1,18+19)

Wenn du dir also das näxte Mal Gedanken über deine Berufung machst, denke daran, dass du bereits in ihr bist!

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Donnerstag, 8. Januar 2009

Heilungszeugnis lesen!

Habe eben dieses extrageile Zeugnis vom Andi gelesen

Mut wird belohnt! :-)
also bitte lesen und jubeln oder wahlweise lesen, nachdenken und dann jubeln...

"Normalität ist eine gepflasterte Strasse - man kann gut darauf gehen, aber es wachsen keine Blumen auf ihr."
Vincent van Gogh

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...und weiter geht´s hier!

Mittwoch, 7. Januar 2009

Hartwig Henkel

Endlich höre ich die mp3 mit dem intensiven


von Hartwig Henkel, die mir mein lieber Marco (huhu :-) auf CD gepresst hat...




woow -

das sind wirklich sehr empfehlenswerte Grundlagen und gesunde Lehre!





ist seine Webseite mit vielen Downloads.

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Montag, 5. Januar 2009

Fiehtbäck zum Glaubensführerschein

Heute habe ich eine tolle Mail bekommen, die ich hier veröffentliche - nicht um mich zu beweihräuchern (hust), mich hat das aber selber wieder daran erinnert, wie wichtig die Unterstützung für Jugendliche ist, (die) es mit Jesus (zu) wagen!

JEDER BRAUCHT

JESUS!

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Hey :)
mein Name ist Tiziana, bin 17 jahre alt und komme aus dem beschaulichen Städtchen Bad Oeynhausen
und ich wollte ein qroßes Lob loswerden.
Ich habe von dem Glaubensführerschein erfahren und mit dem Pastor meiner Gemeinde beschlossen, dass wir ihn unseren Konfis "anbieten" sollten. Leider war die Aktion sehr spontan und ohne qroße "Werbunq". Doch es haben sich 2 Mädels qemeldet, die sich erst etwas zöqerlich qezeiqt haben aber von Anfanq an mit Interesse dabei waren .
Jetzt sind wir "fertiq" mit dem Glaubensführerschein, d.h wir haben uns einmal die Woche qetroffen und haben qemeinsam in dem Buch und in der Volxbibel qelesen. Wir haben die Fraqeböqen ausqefüllt und Probleme und Gedanken besprochen.Heute haben wir das letzte Kapitel bearbeitet und jetzt fanden wir es an der Zeit unseren Kommentar abzuqeben:

Anna Lena: " Ich fand das Heft gut und ich denke, dass man dadurch viel lernen kann und damit besser in Kontakt mit Gott kommn kann. Und für mich persönlich hat es gebracht, dass ich vor meinen Freunden besser zu Gott stehen kann, weil ich das halt mit einer Freundin gemacht habe und es sehr interessant fand, was wir qelesen haben."

Friederike: "Ich fand das Heft auch gut und denke, dass ich dadurch eine noch festere Beziehung zu Gott und Jesus bekommen habe und denke, dass sich mein Leben schon verändert hat. Ich kann besser zu Gott stehen und ich habe viel über ihn erfahren. Es hat Spaß gemacht und ich hab viel gelernt."

Ich denke, dass dieser "Führerschein" qerade Juqendlichen eine qute Chance bietet, mehr über Gott und Jesus zu erfahren. Sie lenen viel Neues und vielleicht auch Überraschendes. Auch ich habe qemerkt, dass es noch soooviel qibt, was ich lernen muss und was ich noch nicht weiß. Dieses Heft ist einfach nur super. Tolle Kapitleinteilung und die Themen sind qenau DAS was uns, die am Anfanq des Glaubens stehen, beschäftiqt. Gerade das Kapitel "Wie Zweifel helfen" ist sehr aufbauend, da einem klar wird, dass sie zum qlauben dazu qehören.
Wie qesaqt, ein riesenqroßes Lob an diese tolle Idee.
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Klasse, freut mich seeeehr - Danke! :-)


Denke ich werde evtl. eine eigene Webseite für den Kurs einrichten und das Ding mal offensiv anbieten. Überlegt doch auch nochmal, wem das Teil weiterhelfen könnte und wo man es empfehlen und weitergeben kann - (Schule, Jugendgruppen, Konfiunterricht usw... ) oder wie ihr sonst jungen Leuten weiterhelfen könnt!
(Links zur Online-Bestellung sind i.d.Sidebar)

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Samstag, 3. Januar 2009

Grenzen, Wachstum und Segen

Zu Beginn meiner Arbeit als Jugendbetreuer, bin ich schon nach einiger Zeit an meine persönliche Grenze gestoßen: "..das ist echt toooo much, das ist nicht akzeptabel und tragbar, da kann ich nichtmehr mitmachen!"...
Meine Projektleiterin sagte damals zu mir: "Ok, wenn das deine Grenze ist, dann akzeptiere ich das." - und sie hätte mich auch von der Betreuung dieses Jugendlichen entbunden.

Damit löste sie etwas Erstaunliches bei mir aus:
1. Ich erkannte, dass ich mir selber meine Grenze setze und
2. ich beschloß daraufhin, ab nun meine Grenze jeweils um die Grösse der Herausforderung zu erweitern!

Es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass ich daraufhin nie wieder an meine perönliche Grenze "gestoßen" bin, weil ich sie jeweils angepasst und erweitert habe. Vielen Jugendlichen hätte ich nicht helfen können und damit wunderbare Erfahrungen nie machen können, wenn ich meine persönliche Grenze zum Maß gemacht hätte.
(Dieser Junge war übrigens dann noch lange Zeit bei uns, hat eine erstaunliche Entwicklung hingelegt und dieser Punkt war eigentlich erst der Beginn der Betreuungsarbeit...)

Fachlich gesehen hat meine Kompetenz natürlich Grenzen und auch die Gegebenheiten unseres Standortes. Es wäre falsch und für die Jugendlichen nicht hilfreich, diese nicht zu kennen und zu benennen. So habe ich auch zweimal nach einer Probezeit die Betreuung abgegeben, da mir in einem Fall zu dieser Zeit noch die fachliche Ausbildung fehlte (Traumapädagogik) und später in einem anderen Fall das Setup mit einem anderen Jugendlichen nicht stimmte, der schon länger bei uns war.

Ich bin dieser Frau jedenfalls sehr dankbar für ihre Reaktion, denn hätte sie gesagt: "Oh, dann musst du jetzt aber dringend deine Grenze erweitern" o.ä., dann hätte ich wohl auf "mein Recht auf eine persönl. Grenze" bestanden und dieser wichtige Prozess wäre so nicht in Gang gekommen.

Was können wir daraus lernen?
...ich habe keine Ahnung. ;-D

Naja, es ist doch so, dass Jesus, der Projektleiter unserer Jüngerschaft, es auch so macht und er unsere persönlichen Grenzen akzeptiert. Allerdings hofft er immer darauf, fordert uns heraus und wirbt darum, dass wir uns nicht zurückziehen, sondern uns den Herausforderungen stellen und ER unsere Grenzen entsprechend erweitern kann.
Das ist aus meiner Sicht keine Frage unseres ewigen Heils, aber des Segens, mit dem wir gesegnet werden können. Denn das Ziel ist, keine persönlichen Grenzen mehr zu haben, so wie Jesus selber, damit wir in seiner Fülle leben können:

"Ein Jünger steht nicht über dem Meister, wenn er vollkommen ist, dann ist er wie der Meister."
(Luk.6,40)

Wo setzt du deine Grenzen?

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Donnerstag, 1. Januar 2009

Mittwoch, 31. Dezember 2008

2009 - was gaaanz Neues!

2008 - wow, war das´n Jahr!

also 2007 war ja schon ein Hammer, mit dem Erscheinen vom Volxbibel-Glaubensführerschein uva., aber dieses Jahr 2008 war wirklich das krasseste überhaupt:

Die Arbeit am 1. Teil vom VB-Alten Testament konnte termingerecht eingetütet werden und es ist wirklich totaaal geil geworden! Ein oberkrasses Team hat die Texte bearbeitet - jeder ein absoluter Bringer auf seinem Gebiet! - wow, da wird echt Geschichte geschrieben - und ich bin dabei!! Im Juni wird das Teil dann erscheinen und ich kann euch versichern: Genial das!
Habe mich bisher auch noch nie so intensiv mit den Texten vom alten Bund befasst und habe dadurch auch einen ganz neuen Blick dafür bekommen, was das eigentl. bedeutet:
DER NEUE BUND.

Ein längerer D-land Aufenthalt dieses Jahr im Sommer hat sehr schöne neue Begegnungen und Beziehungen gebracht, grosse Veränderungen im persönlichen Bereich sind im Gange uswusw... ach was soll´s, hat alles voll reingehauen - basta!

Was ich allerdings nochmal erwähnen möchte:
Habe ja zu Beginn diesen Jahres die Gabe des Sprachengebets bekommen und das hat irgendwie ALLES verändert! Ich kann nur jedem empfehlen, die Bedenken und Hemmschwellen zu überwinden! Bittet und empfangt doch auch im Vertrauen die Gnadengaben des Geistes - es ist ein unbeschreiblicher Segen damit verbunden. Papa gibt uns bestimmt keine Schlange, wenn wir um einen Fisch bitten!

Also ich bin ja nun seit 1982 Christ und habe wirklich sehr krasse Sachen erlebt in dieser Zeit, doch was sich in diesem Jahr getan hat, sprengt einfach alles Bisherige - und das Sprachengebet war für mich der Schlüssel! Die Freisetzung von allem Balast ist am Start, eine bisher nicht gekannte Intensität und Tiefe von Leben im Geist; habe so viele neue Songs geschrieben, wie seit Jahren nicht mehr und die Offenbarungen stehen irgendwie schon Schlange... :-D
(also Bento, jetzt bleib aber mal aufm Teppich und schön bescheiden!) - sorry, was soll ich denn machen - JESUS IST SOOO GUT! - ich könnte echt nur noch brüllen:

DANKE PAPA DANKE!!!!

Leute, bitte setzt euer GANZES VERTRAUEN voll auf Jesus und in JEDE SEINER ANSAGEN - da ist noch viiieeel mehr für uns. Er hat JETZT schon durch den Heiligen Geist seine unermessliche Liebe in unsere Herzen gegossen und wohnt so nun höchstselbst in uns drin - "..nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir" - DAS ist Nachfolge, die Erfüllung aller Verheissungen und das fetteste Leben überhaupt!
Schmeisst euer altes Ego-Leben in die Tonne, mit seinen Sorgen und Ängsten und lebt in dem, was im Geist längst Realität ist und alles wird sich ändern - ich freu mich jedenfalls auf alles, was kommt, denn:

JESUS IST DER ABSOLUTE SIEGER -

HALELUJA!!

Freu mich auch, dass ihr mein Blog lest und danke euch für den segensreichen Austausch hier. Mein Wunsch für alle, ist ein richtig gutes, frohes, buntes, fett gesegnetes, jesusmässig neues Jahr 2009, denn:

"Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, siehe:

ALLES IST NEU GEWORDEN!"

(2.Kor.5,17)

lov-u all
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