Donnerstag, 1. Januar 2015

Auf ein Neues!

Allen Lesern meines Blogs wünsche ich ein gesegnetes neues Jahr!

Leider hat die Frequenz an Beiträgen hier sehr nachgelassen, obwohl es mir an Themen wahrlich nicht mangelt. Umso mehr freut es mich, dass die vielen bestehenden Beiträge weiterhin gelesen werden. Ich hoffe es wird euch ein Segen sein.

Schauen wir allso mit Hoffnung und Zuversicht auf das neue Jahr und empfangen, was der Herr in seiner Weisheit für uns vorbereitet hat!

Das fogende Schriftwort habe ich seit Tagen auf dem Herzen. Möge es uns allen als Wegweisung für da neue Jahr dienen.

Gottes Segen und eine gute Ernte!
Bento


Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.
Gal 6:7+8


***

Sonntag, 19. Oktober 2014

333.333

Das ist mitlerweile die Anzahl der Zugriffe auf diesen Blog:

333.333

Ich bin keinefalls ein kabbalistischer Zahlenkünstler, aber das ist doch wirklich eine schöne Hausnummer!

Dafür bedanke mich sehr herzlich bei allen Lesern und hoffe euch hier weiterhin mit Anregungen, Impulsen und Hinweisen zum Verständnis der Schriften und des geistlichen Lebens dienen zu können.

Seid gesegnet im Namern des Herrn!

 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
2.Kor13:14


***

Samstag, 18. Oktober 2014

Ehe und Sex

Dieses Thema ist immer aktuell, natürlich auch für Nachfolger Jesu.
Die Welt hat bereits fast alle moralischen Schranken abgebaut und ist dabei, die Überreste von Ehe und sexueller Moral zu entfernen, doch wie muss das Thema geistlich beurteilt werden?

Im Hebräerbrief finden wir das ganze Thema in einem Satz zusammengefasst:

Die Ehe ist von allen in Ehren zu halten und das Ehebett unbefleckt; denn Hurer und Ehebrecher wird Gott richten!
Heb 13:4 

Es gibt also die Ehe und das Ehebett (diese beiden sollen in Ehren gehalten und unbefleckt bleiben!) und es gibt die Hurer und die Ehebrecher (diese wird Gott richten!).

Das ist doch deutlich und leicht verständlich, oder?!

Ein Hurer ist jemand, der nicht heiratet und trotzdem Sex hat (die Ehe nicht in Ehren hält) und ein Ehebrecher ist jemand, der zwar heiratet, aber die Ehe wieder bricht, indem er außerehelichen Sex hat.
 
Damit ist das ganze Thema Sex bzw. Sex und Ehe bereits abgedeckt. Geistlich gesehen, gibt es NICHTS außerhalb dieser drei Möglichkeiten!   

Aber Sex "VOR der Ehe" hört sich natürlich viel besser an als Hurerei.

Doch was ist nun eigentlich die Ehe? Geht es dabei um den Trauschein, sozusagen "die Lizenz" für legalen Sex?

Nein, es geht um einen BUND! 
Und dieser Bund betrifft das ganze Leben derjenigen, die diesen Bund eingehen. Daher vergleicht Paulus in seinen Ausführungen über die Ehe diese auch direkt mit dem Bund von Christus und der Gemeinde (Eph.5:22)

Wenn Jesus also zu der Frau am Brunnen sagt:

Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann.
Joh 4:18  

...dann zeigt das ganz deutlich, dass Sex, oder eine wie auch immer geartete "Lebenspartnerschaft", absolut NICHT gleichzusetzen ist mit der Ehe! ´

50 Jahre nach der sogenannten "sexuellen Revolution" (auch sexuelle "Befreiung" genannt) ist das ziemlich aktuell. Die Welt sieht das mitlerweile alles "nicht so eng", aber leider vertreten auch viele Christen heute gerne "liberale" Standpunkte um nicht als "Moralapostel" oder "Spaßverderber" dazustehen. Auch bei den Hirten und Lehrern ist das Thema Sünde und die Notwendigkeit der Abkehr davon (Buße) eher unbeliebt, man predigt lieber über die Liebe und ähnlich erbauliche Themen - schließlich will man niemanden beunruhigen...
 
Doch wer meint im Ernst, nur weil die Zeiten sich geändert haben, hätte sich an dem Thema Ehe und Sex aus geistlicher Sicht irgend etwas geändert?
Das ist völlig absurd!

Es wird nun gelegentlich argumentiert, dass man zuviel Gewicht auf die sexuellen Sünden lege, während man anderes außer Acht lasse. So werden z.B. in den Auflagen an die Heidenchristen neben der Hurerei auch die Götzenopfer, Blut und Ersticktes erwähnt. Doch sehr selten wird das in den Gemeinden thematisiert, und wenn, dann meißtens durch ein Verbot von Blutwurst oder ähnlichem Unsinn.

Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke: euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun. Lebet wohl!"
Apg 15:28.29
 
Zunächst sollte man folgendes beachten:
 Ersticktes und Blut sind keine "Nahrungsgebote", sondern hier geht es insgesamt um die Götzenopfer. In heidnischen Ritualen wurde das Blut von Tieren getrunken und ähnliches mehr.  Als Heide, der sich grade von solchen Dingen zu Christus bekehrt hat, sollte man sich  natürlich davon grundsätzlich besser fernhalten. Da man jahrelang mit diesen Götzeopfern umgegangen war bestand die Gefahr, wieder von diesen Dingen vereinnahmt und überwältigt zu werden.

Es geht hier also um einen Schutz vor dem Rückfall in heidnische Bräuche!

Wie der Umgang mit Götzenopfern und Götzenopferfleich im allgemeinen zu handhaben ist, wird ja später in einem Lehrbrief noch genauer erklärt (1.Kor.8), und da kann von einem Verbot überhaupt keine Rede sein.

Jesus erklärte z.B., dass Nahrung niemanden verunreinigt (Mat.15:11,17), Petrus wurde von Paulus öffentlich gerügt, weil er wegen der Nahrung nach den jüdischen Regeln gegen die "Wahrheit des Evangeliums" verstieß (Gal.2:14) und das generelle Verbot von bestimmten Nahrungsmitteln wird im Neuen Bund sogar als dämonische Lehre entlarvt! (1.Tim.4:1)

Es ist also ausgeschlossen, dass es sich hierbei um ein generelles Nahrungs-Verbot (z.B. Blutwurst) speziell für Heiden handeln könnte.

(Hier ist ein älterer Blogbeitrag zum Thema Blutwurst)

Sexuelle Sünden haben allerdings einen ganz anderen Stellenwert als zum Beispiel die Frage nach der Reinheit von Nahrung. Und das war keinesfalls nur im Alten Bund so, wo die Ehebrecher und Homosexuellen getötet werden sollten, wer sich aber mit Nahrung verunreinigt hatte galt eine gewisse Zeit als unrein und musste eine Reinigung vollziehen, ein Opfer bringen o.ä. 

Für sexuelle Sünden gab es KEIN OPFER, es war eine Tod-Sünde!

OH, ich höre schon den Aufschrei:

"ABER WIR LEBEN DOCH IM NEUEN BUND UND JESUS IST FÜR ALLE SÜNDEN GESTORBEN!!"

Ja, richtig!
Doch was bedeutet das? Ist Sünde deswegen legal geworden?
Das sei ferne!

Und wieso machte das Gesetz diesen Unterschied? Führt denn nicht alle Sünde zur Trennung von Gott und damit zum Tode?
Nun, ALLES im Alten Bund hat eine "prophetische Bedeutung" für uns im Neuen Bund. Im Neuen Bund hat es sogar seine (geistliche) Erfüllung gefunden.
Sind also geistlich gesehen jetzt alle Sünden gleich zu werten? 

Wenn sie uns vergeben sind, dann ja!! 

Wenn wir aber daran festhalten, Sünde aufgrund des Zeitgeistes und der allgemeinen Lage umdeuten und verharmlosen wollen und daher NICHT Buße tun (umkehren), bzw. nicht dazu auffordern und NICHT Jesu Wort an die Ehebrecherin (die er vor dem sicheren Tod gerrettet hat) als maßgeblich ansehen:
"Gehe hin und SÜNDIGE NICHT MEHR" 
- dann NICHT!

Sexuelle Sünden haben auch im Neuen Bund eine andere Bedeutung!
Hier eine klare Aussage dazu in einem Lehrbrief:

Fliehet die Hurerei! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt wider seinen eigenen Leib.
1.Kor.6:18 

Aha, aber was ist denn daran so schlimm? 
Es macht doch Spaß, Gott selber hat uns doch die Sexualität geschenkt und er ist doch kein Spaßverderber...
 



Nein, natürlich nicht, Gott unser Vater möchte uns wahre Freude geben und uns vor der Versuchung und den Fakes Satans bewahren!

Wie gesagt gab es im alten Bund todeswürdige Sünde und Sünde, die auf anderem Wege gesühnt wurde, aber diesen Unterschied gibt es de facto auch noch im Neuen Bund:

Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so soll er bitten, und Er wird ihm Leben geben, solchen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt Sünde zum Tode; daß man für eine solche bitten soll, sage ich nicht!
Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; aber es gibt Sünde; nicht zum Tode.
1.Joh.5:16,17 

Sexuelle Sünde ist weiterhin so eine "Sünde zum Tode", denn sie führt uns in den GEISTLICHEN TOD! 
Es betrifft DIREKT unseren Wandel im Geist!

Die Aussage im 1.Kor.6 geht nähmlich wie folgt weiter:

Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euer selbst seid?
Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlichet nun Gott in eurem Leibe.
1.Kor.6:19,20 

Ja, gute Frage:  
"Oder wisst ihr nicht??"...

Man könnte hierzu nun das GRUNDTHEMA des geistlichen Lebens ausführen: 
Das Fleisch (die fleischliche Lust) streitet IMMER wider den Geist!
Aber das werde ich nicht tun, denn jeder kennt es und kann es selber in der Bibel recherchieren.

Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
Gal 5:16  


***


Dienstag, 23. September 2014

Woher hatte Kain seine Frau?

Diese interessante Frage wurde mir gestern gestellt.

Es ist nicht unerheblich, solche Fragen biblisch beantworten zu können, wenn es um die Glaubwürdigkeit der Schrift geht. Viele Zweifler und Ungläubige suchen ja grade solche Sachen heraus um damit "zu beweisen", dass es so nicht stimmen kann, wie es die Bibel berichtet.

Doch die Dinge liegen anders!

Das hier ist die Schlüsselstelle zur Klärung dieser Frage:

Und die Tage Adams, nachdem er Seth gezeugt hatte, waren achthundert Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter.
 1.Mos.5:4

Die Namen oder die Anzahl der Töchter werden nicht genannt, auch nicht die der weiteren Söhne, nur Kain und Abel und dann Seth, doch es waren offensichtlich eine ganze Menge.

Außerdem wird uns über Eva gesagt, dass sie die Mutter ALLER Lebenden ist:
 
Und Adam nannte sein Weib Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.
1.Mos.3:20 

Also handelt es sich etwa um Inzucht??

Die Tatsache, dass die Menschen damals 800 Jahre oder länger lebten zeigt schon, dass es sich um ganz andere Vorraussetzungen handelte (auch genetisch). Also können wir getrost davon ausgehen, dass es zu Beginn der Menscheheitsgeschichte noch kein Problem war, wenn Geschwister oder Halbgeschwister heirateten.

Die Bedingungen nach der Sitflut veränderten sich offensichtlich nach und nach, wie man auch an der deutlich verringerten Lebenszeit sieht. Die Menscheit wird ja von neuem gegründet durch die Söhne Noahs und deren Frauen:

Und Noah ging hinaus (aus der Arche) und seine Söhne und sein Weib und die Weiber seiner Söhne mit ihm.
 1.Mos.8:18

Gott spricht dann den gleichen Segen über sie, wie zu Beginn über Adam und Eva:

Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde;
 1.Mos.9:1
 
Abraham hat übrigens auch noch seine Halbschwester geheiratet und Gott segnete diese Ehe:

Auch ist sie wahrhaftig meine Schwester, die Tochter meines Vaters, nur nicht die Tochter meiner Mutter; und sie ist mein Weib geworden.
 1.Mos.20:12

Das Gesetz gegen Inzucht kam erst viele Jahrhunderte später durch Mose.

Die Blöße deiner Schwester, der Tochter deines Vaters, oder der Tochter deiner Mutter, daheim geboren oder draußen geboren, -ihre Blöße sollst du nicht aufdecken.
 3.Mos.18:9



 ***


Freitag, 19. September 2014

Der Priesterdienst


Die wichtigste Aufgabe eines Priesters ist es, das Feuer auf dem Altar am brennen zu halten:

Aber das Feuer auf dem Altar soll auf demselben brennend erhalten werden; es soll nicht erlöschen; darum soll der Priester alle Morgen Holz darauf entzünden und das Brandopfer darauf zurichten und das Fett der Dankopfer darauf verbrennen.
Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar brennen; es soll nie erlöschen!

3.Mos.6:12,13

Jesus hat uns ein neues Feuer gebracht - das Feuer des Geistes.

Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!
Luk 12:49

Es braucht kein Holz, sondern Gotteslob, Dank und geistliche Opfer halten es am brennen - und der Altar sind die Herzen:

Da ihr zu ihm gekommen seid, als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und köstlich ist, so lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.
1Pe 2:4,5




Wir sind die Priester des allmächtigen Gottes,
halte das Feuer am brennen!

Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
Heb 12:29


***

Montag, 15. September 2014

Starke Frauen

Heute wurde mir unterstellt, dass ich wohl Angst vor "starken Frauen" hätte.
Das kann aber gar nicht sein, denn dann hätte ich ja Angst vor meiner eigenen Frau! LOL

Aber dieser Spruch hat mir zu denken gegeben - was ist eigentlich eine "starke Frau"?

Die Deffinition der Welt kennen wir:
Eine starke Frau ist eine Frau die "ihren Mann steht", die sich nichts sagen lässt und ihren eigenen Weg geht, sie macht Karriere, ist unabhängig und Selbst-Bewusst, hat ihren eigenen Willen und weis ihn auch durchzusetzten uswusw.

Doch was ist die geistliche / biblische Deffinition einer starken Frau?

Man kann wohl sagen: Das genaue Gegenteil davon!

Sie ist selbstlos, hingegeben, bescheiden und dienend, sie unterstützt ihren Mann in seinem Tun und belehrt ihre Kinder in Gehorsam und Liebe. Sie putzt sich nicht heraus und verzichtet auf äusseres Geschmeide. Man kann getrost sagen, ihre Schönheit ist ihr inneres Wesen.

Wenn ich so darüber nachdenke, kenne ich nicht sehr viele Frauen, auch nicht unter den Christen, die die biblischen Ideale leben oder wenigstens anstreben und sie nicht etwa dem Zeitgeist und dem Feminismus geopfert haben und sie deshalb als "veraltet" erklären.

Aber PREIS DEM HERRN - einige gibt es doch!!


Ganz besonders ist mir da z.B. Elisabeth in Erinnerung - eine mittlerweile verstorbene ältere Schwester in unserer Düsseldorfer Versammlung. Sie war wohl über 50 Jahre mit einem ungläubigen Mann verheiratet, der war an sich ein lieber Kerl, aber er hat ihr das Glaubensleben wirklich nicht leicht gemacht und sie sogar verspottet. Ich erinnere mich, dass wir nichtmal laut beten durften, wenn wir bei ihr zu Gast waren...

Aber sie war uns allen ein Vorbild an Hingabe, Genügsamkeit und Treue - sie hat ihre beiden Kinder zum Glauben geführt und es war auch niemals ein böses, klagendes oder verächtliches Wort von ihr zu hören.
Sie war eine vorbildliche Frau des Glaubens. Wir waren sehr eng miteinander verbunden und sie hat uns noch kurz vor ihrem Tod hier angerufen und sich von uns verabschiedet.

Elisabeth war für jeden der sie kannte ein SEGEN und ein starkes Zeugnis für unbeirrbaren Glauben - nicht zuletzt auch für ihren Mann!

Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat, und dieser ist einverstanden, bei ihr zu wohnen, so soll sie den Mann nicht verlassen.
Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Bruder; sonst wären eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 

1.Kor.7:13,14

Liebe Schwestern:
Lasst euch bitte nicht irre machen und zweifelt nicht an eurem Weg, wenn euch die weltlich gesinnten Menschen verspotten, weil ihr in der Ordnung Gottes lebt und nicht in Rebellion, wie es heute überall üblich ist -

IHR seid die wirklich starken Frauen!! 

Ich will aber, daß ihr wisset, daß Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, der Mann aber des Weibes Haupt, Gott aber Christi Haupt. 
1.Kor.11:3

Ihr Frauen, seid euren Männern untertan, wie sich's geziemt im Herrn! 
Kol 3:18

Ebenso, daß die Frauen in sittsamem Gewande mit Schamhaftigkeit und Zucht sich schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern, wie es sich für Frauen geziemt, welche sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke. 
Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung.
Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten. 

1.Tim.2:9

Daß alte Frauen ebenfalls sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, verständig, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde.
 Tit 2:3-5


***



Hier findet man meinen Beitrag "Die Frauenfrage ist geklärt".

Sonntag, 7. September 2014

Sollen Christen die Dämonen binden?

oder:
Vom Binden und Lösen und wie man heute alles durcheinander wirft.

In gewissen christlichen Kreisen ist es üblich geworden, dämonische Mächte zu binden.
Man beruft sich dabei auf solche Aussagen:

Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was irgend du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was irgend du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein.  
Mat 16:19  

Hier steht aber etwas ganz anderes:
Der Schlüssel öffnet den Himmel. Das geschieht durch das Wort der Predigt. Diese Aussage Jesu an Petrus wurde dann an Pfingsten erfüllt, als er das erste Mal das Evangelium gepredigt hat, hat er den Himmel für jedemann geöffnet - seitdem ist er offen.

Dann heißt es "was du auf DER ERDE binden wirst; WIRD AUCH IM HIMMEL gebunden sein".

(Die Erde steht für die Sichtbare, natürliche Welt, der Himmel für die unsichtbare, geistliche Welt. Es ist hier also grade nicht ein Eingreifen in die geistliche Welt gemeint, sondern das Agieren im Natürlichen hat im Geistlichen die entsprechende die Bedeutung.)

Bedeutet das nun, dass wir Dämonen binden sollen?

 
Nein - es geht hier darum, an JESUS gebunden zu werden! Das geschieht durch Glaube und Taufe und so sind wir dann auch "im Himmel gebunden".

Wir sehen auch, dass das Lösen andererseits bedeutet, dass wir diesen BUND(!) wieder lösen, wenn wir im Unglauben und Ungehorsam leben.
Jesus wiederholt die gleiche Aussage nur zwei Kapitel später an alle dann genau in dieser Weise, indem er beschreibt, wie die Gemeinde mit einem Menschen umgehen sollen, der sündigt, aber sich jeder Ermahnung widersetzt:

 Wenn aber dein Bruder wider dich sündigt, so gehe hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde. Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner. 

Wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein.  
Mat 18:15-18

 Hier wird ganz offensichtlich ein unbußfertiger Sünder aus der Gemeinde "gelöst"!

Wie kann es nun sein, dass etliche diese Dinge durcheinander werfen und miteinander vertauschen?

 
Hierbei spielt wohl folgende Schriftstelle die Schlüsselrolle:

Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch hingekommen. Oder wie kann jemand in das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken bindet? Und alsdann wird er sein Haus berauben.

Mat 12:28,29


 Sagt Jesus hier, dass WIR "den Starken" binden sollen?
Nein! Er redet von sich selber!
Er konnte die Dämonen nur deshalb AUSTREIBEN, weil er "den Starken" (den Hausherrn / Satan) ZUVOR gebunden hatte.

Wie hat er das getan?
Dadurch, dass er ohne Sünde war und Satan dadurch kein Anrecht an ihm hatte! So konnte er seinen "Hausrat" rauben, nähmlich die an ihn gebundenen Menschen.

Dämonen werden NIRGENDS in der Schrift gebunden, sie werden IMMER ausgetrieben!

Unsere Gerechtigkeit kommt einzig durch Jesu Opfertod und die Gnade Gottes, nicht etwa, weil WIR ohne Sünde wären. Wenn wir nun Dämonen austreiben, dann geschieht das einzig weil JESUS den Satan bereits gebunden hat, nicht weil WIR ihn zuvor binden müssten. Satan ist in Bezug auf uns nur deshalb "gebunden", weil wir zu JESUS gehören und mit ihm gehen!

Daher sagt Jesus dann auch gleich in der Folge:

Wer nicht mit mir ist, ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
 Mat 12:30

Wir können nur "Schätze für den Himmel sammeln", weil Jesus den Satan gebunden / überwunden hat!
Jesus hingegen handelte aufgrund seiner EIGENEN Sündlosigkeit und konnte SO dem Satan seine Beute rauben:

Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren einen Geist der Krankheit hatte, und sie war verkrümmt und konnte sich gar nicht aufrichten.
Als nun Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, du bist ERLÖST von deiner Krankheit!
Diese aber, die eine Tochter Abrahams ist, welche der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre, sollte sie nicht von dieser Fessel GELÖST werden am Tage des Sabbaths?
 Luk 13:11,12,16

Wir können und sollen die unreinen Geister also nicht "binden" - wohin und an wen sollten sie denn auch gebunden werden??

Gebunden sein bedeutet für einen Christen ausschließlich, durch den Geist an JESUS gebunden zu sein.

Und nun siehe, gebunden in meinem Geiste gehe ich nach Jerusalem, nicht wissend, was mir daselbst begegnen wird, außer daß der Heilige Geist mir von Stadt zu Stadt bezeugt und sagt, daß Bande und Drangsale meiner warten.
Apg 20:22,23

Wenn wir uns hingegen anmaßen Satan oder seine Dämonen binden zu wollen, dann agieren wir gefährlich entgegen der geistlichen Realität.

Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und Satan ist, und band ihn auf tausend Jahre 
Off 20:1,2


***


Wer das Thema noch vertiefen möchte, dem empfehle ich meine dreiteilige Blogserie 

Dienstag, 26. August 2014

Das Schwert des Geistes

Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.
Eph 6:17  

Das Wort Gottes ist ein geistliches Schwert für den geistlichen Kampf. Es ist uns als Teil unserer geistlichen Ausrüstung gegeben, aber wir selber müssen es ergreifen.
Jesus hat dieses Schwert erfolgreich gegen die Angriffe Satans angewendet:

Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.»
Mat.4:3,4

Es wird aber auch gerne mit Bibelstellen argumentiert, die aus dem Zusmmenhang gerissen werden und  so dem Gesamtzeugnis der Schrift widersprechen. Das verwirrt viele Menschen und sie kommen dadurch zu großem Schaden oder sogar zu Tode.
Solche trickreichen Angriffe zu durchschauen und abzuwehren geht nur, wenn wir geübt sind, das Wort richtig anzuwenden:

Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: «Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest.» Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.»
Mat 4:5-7

Doch es gibt noch eine andere sehr wichtige Anwendung dieses Schwertes und die betrifft das Herz.
Wir müssen lernen, "die Gesinnungen des Herzens" zu unterscheiden - sowohl zuerst bei uns selber, dann aber auch bei den anderen. Die Frage ist, denken, reden und handeln wir aus unserer Seele heraus oder aus dem Geist? Hierbei ist das Wort Gottes stets der Richter.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
Heb 4:12  

Wenn wir darauf fokussiert sind was wir denken, fühlen, meinen,  wissen oder erlebt haben, dann reden wir aus der Seele, wenn wir uns auf das Wort Gottes stellen und damit übereinstimmen, dann reden wir im Geist. Es ist sehr wichtig beides voneinander zu unter-scheiden!

Wenn wir aus der Seele heraus entscheiden, kommen wir zu völlig anderen Schlußfolgerungen und Beurteilungen, als wenn wir geistlich gesinnt sind.
So ist es z.B. völlig verständlich, dass Petrus seinen geliebten Herrn vor dem sicheren Tode bewahren wollte, doch er erkannte nicht die geistliche Bedeutung (den Willen Gottes) dahinter und urteilte dadurch menschlich / seelisch und damit falsch:

Und er fing an, sie zu lehren, daß des Menschen Sohn viel leiden und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden müsse und nach drei Tagen wieder auferstehen. Und er redete das Wort ganz unverhohlen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an und schalt den Petrus und sprach: Weiche hinter mich, Satan! Denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich.
Mar 8:31-33

Nanu, Petrus meinte es doch nur gut. Warum wird er denn von Jesus so hart angegangen und als Satan bezeichnet?

Es ist in der Tat eine wichtige Übung, durch das Schwert Seele und Geist klar zu unterscheiden. Das bedeutet nicht, dass wir die Seele grundsätzlich "zum Schweigen bringen" sollten, aber immer wenn sie gegen den Geist rebelliert, muss sie sich unterordnen, sonst liegen wir sicher falsch. Es kann sich noch so "gut anfühlen", wir können von unserer Meinung völlig überzeugt sein und der "gesunde Menschenverstand" kann uns tausendmal bestätigen -  aber wenn unsere Weisheit nicht "von oben herab kommt", dann dient das was wir reden nicht dem Willen Gottes, sondern dem Teufel.

Das ist nicht die Weisheit, die von obenherab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch.
Jak 3:15  

Wir müssen erkennen und begreifen, dass das menschlich-seelische Urteilsvermögen geistliche Dinge überhaupt nicht erfassen kann und deshalb lernen, alles geistlich zu beurteilen.

Der seelische Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geiste Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht verstehen, weil es geistlich beurteilt werden muß.
1.Kor.2:14  

Das Wort Gottes ist uns dabei der Maßstab und in seiner Funktion als Schwert schenkt es uns den Sieg. Es scheidet uns von den ungöttlichen Dingen und schenkt uns geistliches Leben.

Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben
.
 Joh 6:63  


***



In diesem Beitrag wird die Frage beleuchtet, wo denn der Frieden und die Ausgewogenheit  bleibt, wenn wir das Schwert ergreifen.

Montag, 11. August 2014

Sind Christen Gesetzlose?

Immer wieder wird von eifrigen Christen unterstellt, man wäre "gesetzlos", wenn man nicht nach dem Gesetz des alten Bundes lebt und man würde deswegen in der Hölle landen.

 Lass dich nicht verwirren und nicht einschüchtern!

Das ist völlig unzulässig und absurd, denn Paulus erklärt sehr deutlich den Unterschied zwischen dem Gesetz, der Gesetzlosigkeit und dem Gesetz Christi:

Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden wie unter dem Gesetz, auf daß ich die, so unter dem Gesetz sind, gewinne.
Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden, obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern ich bin im Gesetz Christi, auf daß ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne.
 1.Kor.9:20,21

Juden sind unter dem Gesetz, Heiden sind ohne Gesetz und Nachfolger Jesu sind im 

Gesetz Christi!
   
An anderer Stelle nennt er es auch das Gesetz des Geistes:

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
 Röm 8:2 

Wo der Geist ist, da ist Freiheit; darum nennt Jakobus es auch das Gesetz der Freihet:

Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei bleibt, nicht als vergeßlicher Hörer, sondern als wirklicher Täter, der wird selig sein in seinem Tun. 
Jak 1:25  
 
  Es gilt also für uns:

Redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden!
 Jak 2:12 

***


Zu diesem Themenkreis gibt es hier weitere Beiträge - z.B. 
oder

Donnerstag, 31. Juli 2014

Die Lehre vom Händeauflegen

Darum wollen wir jetzt die Anfangslehre von Christus verlassen und zur Vollkommenheit übergehen, nicht abermals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, mit der Lehre von Taufen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.
Heb 6:1

Hier wird uns gesagt, die Lehre von der Handauflegung ist

Eine der Grundlagen des christlichen Glaubens.
Doch wo wird sie heute noch gelehrt?

Sofern überhaupt die Hände aufgelegt werden, wird eine sehr wichtige Aussage über das Handauflegen heute fast generell mißachtet:

Die Hände lege niemandem schnell auf, mache dich auch nicht fremder Sünden teilhaftig; bewahre dich selbst rein!
1.Tim.5:22 

Hier wird das vorschnelle Handauflegen mit der Teilhabe an fremder Sünde in einem Atemzug genannt - warum das?

Nun, die erste Bedeutung der Handauflegung ist:

 Sie geschieht zur Segnung.

Und er nahm sie auf die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

Mar 10:16 

Der Segnende und der Gesegnete machen sich durch die Handauflegung eins.

Bei Kindern können wir das wie in diesem Fall bedenkenlos tun, doch wenn wir einen Sünder segnen, der seine Sünde nicht bereut und gar nicht vorhat davon zu lassen, machen wir uns mitschuldig. Nicht weil wir ihn segnen, sondern wenn wir ihm nicht die Wahrheit sagen und ihn zur Buße (Umnkehr) auffordern.

Darum bezeuge ich euch am heutigen Tage, daß ich rein bin von aller Blut. Denn ich habe nichts zurückbehalten, daß ich euch nicht den ganzen Ratschluß Gottes verkündigt hätte.
Apg 20:26,27

Wir können und müssen nun nicht jede Sünde erkennen, die jemand begeht, aber wenn wir von einer solchen wissen, dann machen wir uns mitschuldig, wenn wir segnen ohne zur Abkehr von der Sünde aufzurufen.
Bei Ungläubigen müssen wir ganz grundsätzlich "den Ratschluß Gottes verkünden" (das Evangelium) bevor wir segnend die Hände auflegen. Bei Jüngern Jesu machen wir uns mitschuldig, wenn wir segnen ohne zur Abkehr von der Sünde aufzurufen, falls uns eine solche bekannt ist.


Die zweite wichtige Bedeutung der Handauflegung, die wir in der Bibel sehen:

Zur Heilung von Krankheiten und Gebrechen.

Als aber die Sonne unterging, brachten alle, welche Kranke hatten mit mancherlei Gebrechen, sie zu ihm, und er legte einem jeden von ihnen die Hände auf und heilte sie.
Luk 4:40 

Dies geschah nicht nur durch Jesus selber, sondern auch durch die Apostel:

Es begab sich aber, daß der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr krank darniederlag. Paulus ging zu ihm hinein, betete und legte ihm die Hände auf und machte ihn gesund.

Apg 28:8 

Es ist sogar eine Verheißung an alle Glaubenden:

Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, ..Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Mar 16:17,18

Dämonen werden übrigens nicht durch Handauflegung ausgetrieben!


Eine dritte und ebenfalls sehr wichtige Bedeutung, sie geschieht:

Zum Empfang des Heiligen Geistes.

Da legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den heiligen Geist.
Apg 8:17 

Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten.
Apg 19:6 

Auch besondere Gaben des Geistes werden auf diese Art empfangen.

Vernachlässige die Gabe nicht, die du hast, die dir durch Weissagung unter Handauflegung der Ältesten verliehen wurde!
1.Tim.4:14 

Aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gabe Gottes anzufachen, die durch Auflegung meiner Hände in dir ist;
2.Tim.1:6


Es werden auch die Hände aufgelegt:

 Zu einem bestimmten Dienst oder bei einer Aussendung.

Als sie nun dem Herrn dienten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem Werk, zu welchem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen. Diese nun, vom heiligen Geist ausgesandt, zogen hinab gen Seleucia und fuhren von dort zu Schiff nach Cypern.
Apg 13:2-4


Darum, ihr Brüder, sehet euch nach sieben Männern aus eurer Mitte um, von gutem Zeugnis, voll heiligen Geistes und Weisheit; die wollen wir für diesen Bedarf bestellen, ..
Und die Rede gefiel der ganzen Menge, und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia.
Diese stellten sie vor die Apostel, und sie beteten und legten ihnen die Hände auf.

Apg 6:3-6

Eine weitere Möglichkeit ist, dass wir vom Herrn direkt zu jemandem geschickt werden, um ihm die Hände aufzulegen. Und selbstverständlich können die hier genannten Dinge auch in einer Kombination stattfinden, wie z.B. bei Paulus, der durch die Handauflegung von Ananias sowohl von seiner Blindheit geheilt, als auch mit dem Heiligen Geist erfüllt, und zum Dienst am Evangelium ausgesandt wurde.

Da ging Ananias hin und trat in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf der Straße, die du herkamst, damit du wieder sehend und mit dem heiligen Geiste erfüllt werdest!
Apg 9:17 


Das ist die Lehre von der Handauflegung, soweit sie aus der Schrift ersichtlich ist.


***



Ein Hinweis zum Mißbrauch:
 Da Satan alles kopiert und für seine Zwecke einsetzt, kopiert er auch den Gebrauch des Händeauflegens und nutzt ihn eben auch dazu, dass Menschen mit unreinen Geistern in Kontakt, oder gar unter einen Fluch kommen. Das muss man heute leider in vielen Gemeinden erleben. 
Eines der Merkmale diesen falschen Gebrauchs und ein Beleg, dass ein "fremdes Feuer" weitergegeben wird ist eben auch, dass diese Handauflegungen völlig wahllos und inflationär stattfinden.

Auch deshalb sollten wir die oben genannte Ausage in 1.Tim.5:22 sehr ernst nehmen.


---

Hier ist noch ein älterer Beitrag zum Thema
Handauflegung