Donnerstag, 12. November 2009

Übrigens: Freut euch und werdet vollkommen!

Wie oft geht es bei uns darum, was wir alles tun könnten, um Gott zu gefallen, Seine Gegenwart mehr zu erleben und damit Seine liebende Kraft für alle mehr sichtbar wird.
Doch um im Willen Gottes zu sein und um uns unter Seine machtvolle Hand zu beugen, müssen wir nicht etwas tun, sondern wir müssen etwas lassen!

Wir müssen unsere eigene Agenda, die Liebe zur Welt und zu unserem eigenen Leben loslassen und uns ganz wegschmeissen. Aber auch unsere Hingabe ist letzlich nicht der Schlüssel, sondern Gott Selber: "Dein Wille geschehe" schließt grundsätzlich jeden eigenen Willen, Wunsch und jedes eigene Dazutun aus!. Wenn wir uns doch nur mal auf das Wesentliche besinnen und von unserem Hochmut Abstand nehmen würden, dass wir etwas dazu tun müssten.

Wir sollten uns im Klaren darüber sein, dass alle unsere Bemühungen, Konzepte und Theologieen letztlich genauso ein Hindernis darstellen können, wie unsere Wünsche und Hoffnungen. Wenn wir bereit sind das alles beiseite zu legen und uns wirklich nach Gott selber ausstrecken und wenn unser Innerstes ruft:

"Vater, was immer Du tun willst - verherrliche dich!"

...dann wird Er es auch tun.

Gott ist kein alter Mann, dem man aus dem Sessel helfen muss, unser Papa ist Energie pur, Er hat das ganze Universum und alles gemacht - Er braucht unsere Hilfe nicht, aber Er erwartet unsere freudige Erwartung und die Bereitschaft beiseite zu gehen und den Weg frei zu machen.




Es wird dann zu Liebes- Macht- und Gnadenerweisen kommen, die wir nicht annähernd in der Lage sind uns vorzustellen und deren Auswirkungen alles in den Schatten stellen, was wir je erbitten würden. Er selber, der Heilige Geist Gottes möchte uns leiten und wir suchen dabei niemals etwas Eigenes, sondern was immer in Gottes Herzen ist wird in unser Herz kommen und uns in Seiner Gegenwart offenbar und geschenkt - überfließender Segen, dem keine menschlichen Grenzen mehr gesetzt sind:

"Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben; uns aber hat Gott es geoffenbart durch [seinen] Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes."
(1.Kor.2,8+9)


Jeder Christ und jede Gemeinde ist genau dazu auserwählt und berufen!

Wir sind Seine Kinder und wir sind Seine Gemeinde - Gott hat uns Seinen Heiligen Geist gegeben, durch den Er sich verherrlichen und uns völlig versorgen möchte. Lassen wir Ihn doch endlich mal machen!

"Übrigens, Brüder, freuet euch, werdet vollkommen, seid getrost, seid eines Sinnes, seid in Frieden, und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein."
(2.Kor.13,11)

***

Hier ist ein interessanter Bericht, wie sowas abgehen kann.


Kommentare:

marco hat gesagt…

Der Link, den du dazu gepostet hast, erinnert mich sehr stark an 2. Chroniken 5:14. Da bin ich letztlich noch mal drüber gestolpert und dachte: "Wenn Gott (Jesus) doch gestern heute und morgen der gleiche ist (Hebr 13:8), dann muss das doch auch jetzt und hier drin sein!" Danke für die Bestätigung!

Ergo: Lasst uns Ihn loben und preisen, Seine Herrlichkeit und unermessliche Güte erklären!!!

Apassionata hat gesagt…

Gott ist gewiß kein alter Mann, dem man aufhelfen müßte. Er hat viele Möglichkeiten seine Kraft und Herrlichkeit zu zeigen. Hochmut ist nicht mein Problem, wären da nicht die vielen kleinen irdischen Freuden.(komme heute aus dem Tierheim und denke über meinen neuen Hund nach, den ich mir Montag abholen werde. Ich danke zwar Gott und freue mich, aber ich denke nicht ständig an seine Herrlichkeit und an meine zu erstrebende Vollkommenheit. Muß ich jetzt ein schlechtes Gewissen kriegen? Ein bisschen ist Gott selber schuld, wenn er so tolle Tiere erschaffen hat.Das lenkt ab.)