Mittwoch, 23. September 2009

Ausgewogenheit

oh ja - es tut gut, wenn man es mit ausgewogenen Menschen zu tun hat. Die Fähigkeit zum Konsens, Kompromissbereitschaft und Frieden zu wahren, ist ein Segen.

Wie unangenehm kommen dagegen oft die einseitigen Standpunkte rüber, die andere Möglichkeiten in Frage stellen oder gar ausschließen und wie unbequem sind Menschen, die keine Kompromisse suchen. Das ist manchmal kaum auszuhalten und wir gehören doch eigentl. alle lieber der ersten Fraktion an - oder?

Warum eigentlich?

War Jesus denn ausgewogen in seinen Statements, im Tun, in seiner Lehre und im Umgang mit den Menschen? Oder konfrontierte er und bewirkte so entweder komplette Hingabe und Veränderung oder krasse Gegnerschaft?

Oft heißt es da "sie waren ausser sich", als sie hören oder sahen, was Er tat, "sie entsetzten sich, über seine Worte" und "es ging ihnen durchs Herz", dh. es berührt die Menschen im Innersten und bewegt dort etwas. Alles, was wir so hoch achten, wo wir Respekt oder Loyalität erwarten und auf Einvernehmlichkeit bedacht sind, scheint mir von Jesus zugunsten seiner unverbrüchlichen Liebe zur Wahrheit geopfert worden zu sein. Von Kompromissen irgend einer Art kann man wenig lesen in der Bibel - und wenn, dann nix Gutes.

Warum halten wir dennoch die Ausgewogenheit so hoch und beurteilen absolute Aussagen so skeptisch - oder schmähen sie gar als einseitig, unrealistisch bis hin zu fanatisch?

Ich sehe das so: Wir können wohl Kinder Gottes sein und Vergebung und die zukünftige Herrlichkeit beim Vater haben, aber um von Jesus wirklich zu lernen (Jünger = Schüler), um Seinen Fußspuren zu folgen und die Segnungen des Himmels bereits hier auf Erden zu empfangen, braucht es unsere radikale und ungeteilte Entschlossenheit. Erst dann werden wir auch die "unmöglichen" und "unglaublichen" Aussagen des Herrn nicht mehr glattbügeln und relativieren, sondern in schlichtem Glauben alles ergreifen, was der Geist sagt - die Konfrontation mit der "schein-heiligen Friedensbewegung" ist uns dann allerdings gewiss.

Wir müssen absolut im Wort gegründet sein und damit aufhören, unsere Mutlosigkeit als Friedenswillen, und die Kraftlosigkeit mit ausserbiblischen Argumenten zu rechtfertigen. Der Geist Gottes hilft uns, allen Klüngel und die Menschenfurcht zu überwinden und wir werden be(f)reit, in den Kampf gegen Mächte und Gewalten der Finsternis zu ziehen, die diese Welt beherrschen (Eph.6,12) und die nicht selten in die Gemeinde und das Denken der Geschwister Einzug gehalten haben.

"Meint nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert."
(Mt.10,34)


Ja - das Wort Gottes ist eine Waffe, die nicht den Frieden auf die Erde bringt - nicht weil sie aggresiv wäre, sondern weil sie Fesseln und Bollwerke zerstört und ihr dabei so oft widersprochen und so starker Widerstand entgegen gesetzt wird. Sie dringt in unser Herz und macht die Gedanken und Gesinnungen offenbar:
Die einen kapitulieren und fragen "was sollen wir tun", während die anderen diskutieren, abwiegeln, den "Konsens" suchen oder sonstige Abwehrmechanismen entwickeln.

Es ist hohe Zeit, dass wir die ganze Waffenrüstung anlegen: Das erste dabei ist der Gürtel der Wahrheit:

Was Jesus sagt ist Wahrheit - Punkt.

Nur so können wir überhaupt das scharfe Schwert des Geistes ergreifen und einsetzten, denn es ist ein zweischneidiges Schwert - eine Seite der Klinge ist immer auf uns selber gerichtet!
Wir dürfen es nicht um unsere eigene rebellische Herzenshaltung zu schützen, oder um "des lieben Friedens willen" stumpf machen.

Ja aber wo bleibt denn da die Liebe??
DAS IST Liebe!

..die Bollwerke und Gefängnisse zu zerstören, die gegen die Erkenntnis Gottes und den Gehorsam Jesu streiten!
Laß dich nicht täuschen -

alles Geschaffene sehnt sich danach!

Und wo bleibt da die Seeligkeit der Friedensstifter?
Genau daher wird der Frieden kommen - aber nicht wie die Welt ihn sucht, sondern echter, tiefer Frieden -
im Herzen!

Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
Joh 14:27

***

Dienstag, 22. September 2009

Dein Reich komme

...dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf der Erde.

Die Königsherrschaft Jesu und das Reich Gottes ist, kommt, und manifestiert sich dort, wo Sein Name verherrlicht wird, wo wir unserem Vater die Ehre geben, wo Jesus gepriesen wird, indem wir reden und tun was Sein Wort und Sein Wille ist.

Gott ist nicht eingeschlafen und Er macht auch keine Pause - was grundsätzlich Sein Wille ist, hat Er durch Jesus klar verkündet und gezeigt!

Jesus sitzt nun auf dem Thron der Gnade beim Vater, doch was ist mit uns?




Wir sind Sein Leib, berufen als Botschafter die Realität des Reiches zu re-präsentieren, als Gemeinde das auszuführen, was das Haupt will, damit Sein Wille auf der Erde geschieht:

"Wie mein Vater mich gesandt hat, so sende ich euch!"
(Joh.20,21)

Alles klar?
(..und falls du jetzt denkst, das betrifft nur die Apostel und andere wichtige Leute, guckst du auch Joh.17,18f!)

Wir sind aktiv daran beteiligt, dass Sein Reich kommt und Sein Wille geschieht!

wooow - was´n krasser Auftrag für dich und für mich...
wir brauchen und können das aber gar nicht aus unserer eigenen Kraft tun - der Heilige Geist befähigt uns dazu - wichtig ist nur:

JESUS hat das Sagen!

***


Cartoon von rainking

Montag, 21. September 2009

Geheimnisse

Das Reich Gottes birgt viel Geheimnisvolles, weil es dem normalen Denken der Welt widerspricht. Doch einiges widerspricht auch dem religiösen Denken.

Ein wunderbares Beispiel ist die Ehe und hier besonders die Heiligung des Partners in einer Ehe, in der nur einer gläubiger Christ ist:

"Der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt."
(1.Kor.7,14a)

Abgesehen davon, dass hier die Bedeutung der Ehe weit über den Trauschein hinaus offenbart wird, stellt es aber keinesfalls eine Aufforderung oder Einwilligung dar, ungläubige Partner zu heiraten. Hier ist vielmehr die Rede davon was zu tun ist, wenn sich nur ein Partner bekehrt, ob das dann zur Auflösung der Ehe führt. Das soll bei Einwilligung des ungläubigen Partners zum weiteren Zusammenleben, jdf. nicht der Fall sein!




Dennoch sind die Schwierigkeiten einer solchen Ehe nicht zu unterschätzten, oft denkt der gläubige Partner, der Andere werde sich "aus Liebe" noch bekehren - es wäre aber nicht nur fatal, wenn es nicht aus Liebe zu Jesus geschähe, sondern es ist vielmehr ein Fakt, dass oft ein langsames, schleichendes Aufweichen des Glaubens stattfindet, oder sogar massiv gegen den Glauben durch den Ungläubigen vorgegangen wird. Bergab geht es leichter - wohl dem, bei dem es nicht so ist!

Doch genauso, wie es möglich ist, dass der ungläubige Partner das gemeinsame Leben "nach unten" zieht, genauso ist aus geistlicher Sicht der Ungläubige durch den Gläubigen geheiligt! Das ist stark und hat verschiedene Gründe, einer wird noch im selben Vers genannt und bezieht sich auf die gemeinsamen Kinder. Ein weiterer ist in der Tatsache des "ein Fleisch sein" begründet, ein anderer in der Kraft und Bedeutung der Gebete für den Partner.

Insgesamt ein wunderbares Beispiel, wie die Heiligkeit und das Licht Gottes ALLE Dunkelheit im Leben eines Christen besiegt und überwindet.

Halleluja - Gelobt sei Gott unser Papa!

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Samstag, 19. September 2009

Steh auf und leuchte!

Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Kinder Gottes.



Ihr seid das Licht der Welt.
Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir.

***
Röm.8,19 / Mt.5,14 / Jes.60,1

Freitag, 18. September 2009

Was ist zu tun?

Wenn diese Frage auftaucht, versuchen wir als Christen meistens eine Antwort in der Bibel zu finden.
Doch manchmal müssen wir die Dinge aus dem Reich Gottes mit Macht ergreifen, ein anderes Mal mit viel Geduld im Gebet und Fasten erringen, und wieder ein anderes Mal empfangen wir es einfach wie ein Kind - das ist alles biblisch. Wenn wir nun Prinzipien ableiten und behaupten "so will es Gott von uns", wir aber ohne wirkliche Beziehung zu Jesus leben und nicht auf den Heiligen Geist hören, können wir gar nicht wissen, was wann zu tun ist.

Daher heißt es auch nicht:
"Im Namen des Vaters, des Sohnes und der Heiligen Schrift."



Wir bitten und flehen oft um Dinge, die uns Gott längst gegeben hat und die wir nur anwenden müssten - wir proklamieren Heilung und Leben über Geschwister, die Gott zu sich holen will und wir erklären eine Krankheit für "unheilbar" in der Gott sich verherrlichen möchte - oder wir warten, dass uns etwas in den Schoß fällt, wo wir dringend Buße tun und intensiv in´s Gebet gehen sollten.

Es gibt sie schon, die unumstößlichen Prinzipien in der Schrift:

Gott liebt uns total und Er will nur das Allerbeste für uns -
Jesus ist Gottes Sohn und wir können nur durch Ihn Gott kennen und zu ihm kommen -
der Heilige Geist erfüllt uns mit allem, was Gott uns geben will -
Umkehr und Taufe ist der Schritt in das neue Leben für uns -
wir sind als Kinder angenommen und vom nichtigen Lebenswandel erlöst -
alles das ergreifen wir im Glauben -
uswusw.

Doch wenn wir über diese Grundlagen hinaus verbindliche Aussagen machen, wie dies und das im Christenleben "funktioniert" und auszusehen hat - weil es uns so überliefert wurde, oder es eine entsprechende Bibelstelle dazu gibt - dann vergreifen wir uns an der Heiligkeit Gottes, wir achten den Sohn Gottes gering, der uns frei macht und wir begehen den fatalen Fehler der Schriftgelehrten, die meinten alles über Gott zu wissen, aber die so blind waren, dass sie den Messias nichtmal erkannten, als er vor ihnen stand...

ihnen erklärt Jesus:

Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;

(Joh 5:39)


Wir brauchen keine übernommenen religiösen Formeln sondern die Beziehung zu Jesus im Heiligen Geist, um als Christen im Willen Gottes zu leben!

"Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?"

(Apg.19,2)

also:

"Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist wandeln!"

(Gal.5,25)


***

Eine tolle Möglichkeit, wie man das üben kann ist die "Schatzsuche" und was man dabei wunderbares erleben kann, wird bei Storch berichtet.

Mittwoch, 16. September 2009

Kämpfe den Kampf!

Das hört sich nach Säbelrasseln an, nach Schlachtgetümmel, Blut, Schweiß und Lebensgefahr. Was genau meint Paulus, wenn er im 1. Tim.6,12 schreibt:

"Kämpfe den guten Kampf des Glaubens"?




Zuvor ermahnt er, nicht am gottlosen Kampf um Gewinn und Ansehen teilzunehmen - besonders nicht an dem religiösen Ableger dieses kranken Bemühens, das in Zank und Streit um die "richtige Theologie" Ausdruck findet - sondern wende dich einfach den gesunden Worten des Herrn zu und der Lehre, die gottmässige Glückseligkeit verkündet und wirkt! (V.3)

Paulus erklärt, dass aller Gewinn in Gott-Seeligkeit begründet ist und durch Genügsamkeit erlangt wird (V.6-8), gemäss dem Motto:
"Ich habe mit nichts angefangen und es ist immernoch eine ganze Menge davon übrig" ... ;-))

Der Kampf der Welt ist Ausdruck von Gier und Geldliebe, was nur Untergang, Verderben und Schmerzen mit sich bringt und durch den einige vom Glauben abgefallen sind (V.9+10 - ich meine heute würde Paulus wohl sagen "..durch den viele abgeirrt sind"!).

Gradezu beschwörend mahnt er an, vor alledem zu fliehen und nach den guten Dingen zu streben, die allesamt von Gott gegebene Geistesgaben und -haltungen sind, wie Glauben, Liebe und Sanftmut (V.11).

Was für ein Kampf bleibt denn dann noch übrig, wenn das alles schon gesagt und getan worden ist?

Beim "guten Kampf des Glaubens" geht es darum, das ewige Leben zu ergreifen!

Wiewas? - das bekommen wir doch am Ende unserer christlichen Erfolgsstory auf Erden, an der Himmelpforte als Trophäe in Form einer Eintrittskarte ausgehändigt - oder nicht? Wie können wir das denn jetzt bereits "ergreifen"? Paulus geht sogar noch weiter und sagt, dass genau DAS unsere Berufung ist und dass wir uns genau DAZU zu Christus bekennen - vor den vielen Zeugen in dieser Welt!

Ja, es wird viel über das ewige Leben geredet in christlichen Kreisen, es wird darüber spekuliert und philosophiert, es wird auch als Druckmittel für ein einwandfreies Leben benutzt - alle hoffen darauf, aber die wenigsten sind sich sicher, ob sie es jemals erlangen werden - nichts genaues weis man nicht - aber wer käme schon auf die Idee, es jetzt bereits zu "ergreifen"?

"Der gute Kampf" dreht sich aber genau darum, die Herrlichkeit und Verheissung des ewigen, göttlichen Lebens, HEUTE im Glauben zu ergreifen und es nicht auf morgen, übermorgen oder das Ende der Zeit zu verschieben!

Das heißt: Ich achte nicht auf meine Möglichkeiten, meine Schwachheit, Unfähigkeit usw., ich verzettel mich auch nicht in den "Scharmützeln", die vor dem eigentlichen Kampf stattfinden und sehe darin schon meine Bewährung, sondern ich vertraue auf Gott und halte das Gebot der Liebe unbefleckt von allen Zutaten, Bedingungen und Verzögerungen.

Es ist unsere Liebe zu Jesus, der dafür Sein Leben gab, die uns bis zu Seiner Widerkehr die Kühnheit verleiht, dieses Gebot zu befolgen und unsere Berufung zu erfüllen:

"Ergreife das ewige Leben!"

***

Es gab hier und dort schon Posts zu diesem Themenkreis - es wurde z.T. heftig dirkutiert, z.Zt. ist es hier ruhiger geworden - ist das wohl ein gutes Zeichen?...

Worte des ewigen Lebens

Hast du auch deine "Lieblingsstellen" in der Bibel?
Es gibt so viele wunderbare Aussagen, die uns trösten, aufbauen und uns Nahrung im Glauben sind. Manche Worte sind Initialzünder und begleiten uns ein ganzes Christenleben lang, andere treffen uns wie ein Sonnenstrahl in einem dunklen Momment. Viele Aussagen bekommen erst im Laufe unseres Lebens eine tiefe Bedeutung. Manches Wort entfaltet seine Wirkung, weil wir es von einem geliebten Menschen hören.

Doch wie gehst du mit den Stellen um, die dir nicht so gut reingehen, wo sich Widerstand regt oder nur Unverständnis bleibt? Aussagen, die dir einfach nicht gefallen, weil sie deinem Gottesbild, deiner Theologie oder deiner Gefühls- und Lebenssituation wiedersprechen?
Was passiert, wenn der Berg dort bleibt, wo er ist, der Baum sich nicht ins Wasser wirft und statt Strömen lebendigen Wassers nur staubtrockener Husten aus dir hervorbricht?

Was tust du mit der kleinen Pflanze des Glaubens, die das Wort Gottes in dein Herz gesät hat, an übernatürliche Gaben des Geistes, an Gottes Wirksamkeit durch Wunder und spontane Heilungen, wenn du Menschen triffst, die dir eine billige Kopie dieser Geistesgaben als echt verkaufen wollen und es ihnen sogar gelingt, viele Menschen an sich zu binden, wenn etwas als ein göttliches Wunder gepriesen wird, was sich bald als eine geschickt manipulierteTäuschung herausstellt oder wenn trotz aller Gebete ein tief gläubiger Freund oder Verwandter vor deinen Augen an einer schweren Krankheit stirbt?





Wirst du diese Pflanze weiter hegen und pflegen, bis sie erblüht und Früchte trägt, oder wirst du dich enttäuscht abwenden, alles als Illusionen abtun, dich wieder den "realen Dingen" zuwenden und dieses Pflänzchen unbeachtet verkümmern lassen?

...

Der lebendige Glaube gedeiht dort, wo wir ALLES essen, was Jesus uns vorsetzt - das herumkauen auf dem Brot, das wir längst geschluckt haben, setzt keine Nährstoffe mehr frei und führt uns direkt in die Rituale eines religiösen Lebens. Jesus ist unser tägliches Brot und Er wird uns genau das geben, was wir heute brauchen! Die harten Brocken können zwar in der Milch der Grundlagen des Evangeliums eingeweicht werden, aber wir müssen trotzdem länger dran kauen und manchmal werden wir uns die Zähne daran auszubeissen.

(...besser zahnlos in das Reich Gottes eingehen, als mit einem strahlenden Lächeln in der Belanglosigkeit enden... ;-))

Grade dann, wenn es einen Konflikt in dir selber oder mit der religiösen Welt auslöst:

Nimm ALLES was Jesus dir anbietet!

Es wird seinen herrlichen Geschmack bald entfalten und etwas wird in dir lebendig werden, dass in Wahrheit vom Vater ist - denn wir wissen ja, von wem wir es bekommen haben.

"Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist."

(Joh.6,68+69)

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Dienstag, 15. September 2009

"Glauben heißt nicht Wissen"

..ein beliebtes "Argument" der Spötter - hört sich schlau an, ist aber Unsinn, denn:

Der Glaube gibt uns Gewissheit!

Wir bekommen im Glauben und Vertrauen auf Gottes Wort Wissen und Gewissheit über Dinge, die wir auf anderen Wegen niemals erforschen und gültig beantworten könnten, oder die nach dem begrenzten Horizont "unseres Wissens" absolut unmöglich sein müssten!




"Und nicht schwach im Glauben, sah er (Abraham) seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara und zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab. Und er war VÖLLIG GEWISS dass Gott, was er verheißen hat, auch zu tun vermag."

(Röm.4,19-21)

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Leben für Gott?

Hast du sowas auch schonmal gehört wie: "Ich gebe mein Leben / meine Zeit / mein Geld / meine Kraft... für Gott und für Sein Reich"?

Denkst du auch manchmal so und haben diese Gedanken nicht auch einen ganz leichten Unterton von "schau doch mal, wie ich mich anstrenge" - und dann auch von dem unterschwelligen (Selbst-)Vorwurf "und doch schaffe ich es nicht, so zu sein, wie Gott es will / und doch fehlt es in meinem Leben an diesem und jenem / und doch ist dies und das im Argen..."

Was für eine religiöse Verblendung, so zu denken!
Paulus hatte da eine andere Geisteshaltung:

"..und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu."
(Phil 1,6)

Wir leben nicht "für Gott", sondern aus Gott!

Wir investieren nicht in Gott und in Sein Reich, sondern Gott hat das Leben Jesu in uns investiert und uns in das Reich Seines Sohnes hinein versetzt.
Wir geben nicht Ihm unsere Kraft, sondern Gott gibt uns Seine Kraft - den Hl.Geist!

Solange wir noch meinen, irgend etwas im neuen Leben käme aus uns selber, haben wir das Wesentliche noch nicht verstanden:
Gott gibt uns SEIN Wort, ER gibt uns Vergebung und Befreiung, ER gibt uns Erkenntnis und Offenbarung, ER schenkt uns Gnade und wunderbare Gaben usw...
alles das geschieht durch Glauben und im Glauben - doch der Punkt ist:

Gott gibt uns auch den Glauben!

Glaube ist Sein Angebot und Sein Geschenk an uns - Unglaube ist unsere Rebellion gegen Ihn.

Wir leben aus dem, was Er uns schenkt -
nur so wird Gott verherrlicht in unserem Leben.


"Wenn jemand redet, so rede er es als Worte Gottes; wenn jemand dient, so sei es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit immer Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, in dem die Herrlichkeit ist und die Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit - Amen"

(1.Pet.4,11)

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Montag, 14. September 2009

Das Brot der Kinder

Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Und er antwortete ihr kein Wort.

Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach:

Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde

Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brotsamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Und Jesus ging von dort weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich dort. Und es kam eine große Menge zu ihm; die hatten bei sich Gelähmte, Verkrüppelte, Blinde, Stumme und viele andere Kranke und legten sie Jesus vor die Füße, und er heilte sie, sodass sich das Volk verwunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Gelähmten gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.
(Mt.15,21-31)


Vater, unser tägliches Brot gib uns heute!

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