Donnerstag, 18. Februar 2010

Effektive Verkündigung

Jede Gemeinde, jeder Prediger denkt darüber nach, wie man die Herzen der Menschen - und besonders die der Ungläubigen - erreichen kann. Es gibt da verschiedene Konzepte, feurige und wässrige Predigten, es gibt Gebete und Lobpreis-Musik, mancher findet es ansprechend, ein anderer interessant oder man geniesst die schöne Atmosphäre.
Doch was ergreift einen Menschen im Innersten, was lässt ihn seine Verlorenheit ohne Gott erkennen und bringt ihn auf die Knie?

Nur Gott selber!



Wenn ihr alle prophetisch redet und irgendein Ungläubiger oder Fremder kommt herein, dann wird er von seiner Schuld überzeugt und durch das, was ihr sagt, überführt. Während er zuhört, werden seine geheimen Gedanken offenbar, und er wird auf seine Knie fallen und Gott anbeten und sagen:

»Gott ist wirklich hier unter euch.«

(1.Kor.14,24+25)

***

Kommentare:

windhauch hat gesagt…

wie wahr, wie wahr! :)

flunra hat gesagt…

Lieber Bento, Du hast wieder ins Schwarze getroffen. Gott ist es,der das Wollen und Vollbringen in uns bewirkt. Paulus schreibt von zwei Leuten, die uns dabei helfen:

1. Der Sämann, der den Samen des Wortes Gottes ausstreut. Er predigt das Wort in Kraft und Vollmacht(Röm 10, 17).
2. Der Begießer, der immer wieder auf das Wort hinweißt, bis es angenommen wird und danach, dass es nicht vertrocknet(1.Ko 3, 8).

Wenn wir diesen Dienst des Säens und Begießens in Treue tun, wird die Frucht nicht ausbleiben. Neben dem Reden ist aber auch das Tun sehr wichtig. Wir werden beobachtet, ob wir nach unseren Reden handeln und leben oder nur fromme Worte von uns geben. Deshalb steht auch im Titusbrief und bei Thimoteus viel über die Mitarbeiter in der Gemeinde. Ein Ausspruch eines Bruders hat mich sehr getroffen. Er sagte, wenn einer nicht von der Liebe Gottes zu ihm vollkommen durchdrungen ist, dann sollte er nicht einmal Putzarbeiten in der Gemeinde erledigen. Das heißt doch, dass jeder in der Gemeinde ein Botschafter an Christ Statt ist.
Johannes ergänzt noch, dass die Welt, Gott an unserer Liebe untereinander erkennen wird.
Diese Liebe ist von Gott in unsere Herzen ausgegossen(Röm 5, 5). Lassen wir sie weiter fließen zu den Menschen, damit sie Gott erkennen können.
Manchmal müssen wir auch Geduld haben und zurück blicken, wie lange Gott auf uns gewartet hat, bis wir seine Liebe angenommen haben.
Der Trost ist, das die Vollzahl der Heiden das Heil in Christus annehmen werden. Nicht einer wird zurück bleiben von denen, die Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat.

Liane hat gesagt…

flunra schrieb:
Ein Ausspruch eines Bruders hat mich sehr getroffen. Er sagte, wenn einer nicht von der Liebe Gottes zu ihm vollkommen durchdrungen ist, dann sollte er nicht einmal Putzarbeiten in der Gemeinde erledigen.

Dann wären die meisten Gemeinden aber leer.

flunra schrieb.
Wir werden beobachtet, ob wir nach unseren Reden handeln und leben oder nur fromme Worte von uns geben.

Da hast du recht und wir werden vor allen Dingen beobachtet, ob wir authentisch leben, auch als Christen Probleme zugeben die uns zum Fallen bringen. Der Unterschied zum Nichtchristen muß deutlich werden, dass wir als Christen auch Probleme haben, aber anderes damit umgehn. Vor allem auch dass Christen keine Doofis und Duckmäuser sind, sondern Kinder Gottes mit einer starken Autorität in Jesus Namen. Dies durch den Geist Gottes geleitet merken die Nichtchristen, entweder sie machen sich trotzdem darüber lustig, oder es wird ihnen unheimlich, oder sie werden neugierig und wolln mehr wissen über diesen biblischen Gott und Jesus der gar nicht tot ist, sondern lebt und mit dem man reden kann, der einem sogar antwortet.