Samstag, 27. Februar 2010

Ich habe dir mein Wort gegeben

Aus Liebe, hat der Vater uns Sein Wort gegeben.

Denke nicht, Er würde aus lauter Liebe ein Auge zudrücken und es doch nicht genau so meinen, wie Er es sagt. Wer immer etwas wegtut, oder über das hinaus geht, was geschrieben steht, bleibt nicht in der Liebe.

"Wer Ohren hat der höre!"

Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit.
(Joh 17:17)


Sehr bald müssen wir eine Erklärung abgeben, wenn wir JA sagen zu Jesus, aber NEIN zu seinem Wort:

Warum wir Meinungen, Erkenntnisse und Traditionen für wichtiger halten, als das Wort;
warum wir "neue Offenbarungen" anerkennen, selbst wenn sie dem Wort widersprechen;
warum wir Gott nur mit den Worten unseres Verstandes anbeten und nicht in Sprachen, wie der Geist es eingibt;
warum wir Kranken erstmal was aus der Apotheke holen und ihnen nicht die Hände auflegen oder nichtmal glauben, dass Gott sie heilen will;
warum wir Toleranz üben und einfordern, wo Gott sagt, dass es Ihm ein Gräuel ist;
warum wir nicht wahrhaben wollen, dass Menschen durch Dämonen gefangen sein können und nichts dagegen tun;
warum unsere Gemeinde nicht nach biblischem Vorbild von Ältesten geleitet wird, sondern einer überregionalen Denomination (Sekte) zugeordnet ist;
warum wir die Person ansehen; warum wir uns nicht auf neutestamentliche Weise taufen lassen; warum wir nicht in sexueller Reinheit leben und und und...

all diese schlauen Argumente, die wir jetzt vorbringen - nicht eine davon wird uns einfallen, wenn wir vor dem Herrn stehen...

nicht eine!



"Ihr liefet gut; wer hat euch aufgehalten, daß ihr der Wahrheit nicht gehorchet? Die Überredung ist nicht von dem, der euch beruft. Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig."
(Gal.5,7-9)

***

Kommentare:

flunra hat gesagt…

Lieber Bento, ich wollte gerade einen neuen Post schreiben, als ich Deine Ausführungen angezeigt bekam. Mich bewegt die gleiche Sache. Sein Wort, nicht nach den Buchstaben, sondern nach dem Geist.
Ein Liederdichter hat es so ausgedrückt:

Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn,
mir ist nicht um Tausend Welten
aber um dein Wort zu tun.

Dieses Wort Gottes ist die Grundlage unseres Glaubens. Jesus ist das fleischgewordene Wort Gottes, der Logos.
Das Wort und der Geist sind eins. Jesus sagte, dass der Tröster, den der Vater senden wird, es von ihm(Jesus) nehmen wird und es uns mitteilen wird.
Eine weitere wichtige Aussage zum Wort ist, dass zwar Himmel und Erde vergehen werden, aber vom Wort Gottes wird nicht ein Joda(kleinster Buchstabe im jüdischen Alphabet)wegfallen.
Paulus an die Römer: Der Glaube kommt aus der Predigt, die Predigt aus dem Wort Gottes.
Ohne Wort kein Glaube, keine Nachfolge, keine Errettung. Wer an Jesus glaubt und das Wort nicht wahrhaben will oder nicht einhält, ist schizophren, denn er teilt eine unzertrennliche Einheit. Er ist in seinem Bewusstsein gespalten.
Noch ist Gnadenzeit. Jeder kann sich noch Jesus und dem Wort zuwenden und umkehren von seinen selbst ernannten oder angelernten Glaubensinhalten, die nichts mit dem lebendigen Gott zu tun haben, sondern reines Menschenwerk sind. Paulus schreibt dazu: Sie haben einen Schein von Frömmigkeit, aber ihnen fehlt die Kraft.
Die Kraft Gottes wird frei gesetzt, wenn ich das Wort Gottes mir vom Heiligen Geist aufschließen lasse, nur so kann es zu mir reden.
Das Fleisch(unsere Seele)stellt sich immer dem Geist entgegen. Deshalb mussten wir mit Christus in den Tod gegeben werden, damit wir in dem neuen Leben durch die Auferstehung Jesu, ein lebendiger Geist werden konnten und so die Seele unsere unter Kontrolle halten können. Dazu muss ich auf das Geistliche, auf das was droben ist, schauen und mich danach ausrichten und nicht auf die mich umgebenden Umstände.
Licht und Salz kann ich nur sein, wenn ich mich vom Geist Gottes leiten lasse.
Wenn wir nicht mehr Licht und Salz sind, dann sind wir zu nichts mehr nütze, als gegeworfen zu werden. Dies hat Jesus persönlich gesagt und in seinem Mund ist keine Lüge.
Seid Täter des Wortes, sagt uns Jakobus. Täter eines Wortes zu sein, dass nicht mehr gilt, ist doch der größte Blödsinn, den es geben kann.
Heute ist Sonntag, Auferstehungsgedenktag, wenn Christus nicht auferstanden wäre, dann ist unser ganzer Glaube sinnlos. Nun ist aber Christus auferstanden und wir leben mit ihm in dem neuen ewigen Leben.
Halten wir es heute wie Petrus, der uns zuruft: Macht euere Berufung fest und ihr werdet nicht straucheln(2.Ptr 1, 10+11).
Nutzt diesen Tag der Ruhe für die Gemeinschaft mit Eurem Erlöser, setzt Euch auf des Vaters Schoß und genießt seine Liebe, dann wird Euch Frieden und Freude zu teil werden!

Bento Dir noch ein persönliches Wort: Lass Dich nicht entmutigen, der in Dir ist, ist stärker, als der, der in der Welt ist. Bleibe im Frieden Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft. flunra

Bento hat gesagt…

Lieber Flunra,

herzlichen Dank für dein ermunterndes Wort an mich.
Ich bin tatsächlich weit davon entfernt, entmutigt zu sein - preis dem Herrn!

Dein Artikel ist sehr lesenswert und es freut mich zu sehen, wie der Herr uns das gleiche Anliegen aufs Herz legt.

Was bedeutet eigentl. "Auferstehungsgedenktag"? Ich kenne mich mit kirchl. Feiertagen nicht aus, aber die Auferstehung ist doch jedenfalls NACH Karfreitag...;-)

Danke nochmals für all die aufbauenden Worte in deinem Kommentar -

überfließenden Segen dir.

flunra hat gesagt…

Lieber Bento,
der Auferstehungsgedenktag ist meine Erfindung. Im Russischen heißt der Sonntag "Woskresenie" und heißt ins Deutsche übersetzt "Auferstehung". Es ist der erste Tag der Woche an dem Jesus auferstanden ist. So wurde der Feiertag bei den Christen auf den Sonntag gelegt und der Schabbat abgeschafft. Wir leben nach der Auferstehung, doch oft sind wir ohne Hoffnung im Alltag, weil wir auf die Umstände schauen und nicht auf den Auferstandenen. Der Sonntag geht ja auf den Sonengott zurück, so sage ich an diesem Tag bewusst "Auferstehungstag" und bin mir bewusst, dass mein Erlöser wirklich lebt.
Alle Herren dieser Welt müssen gehen, aber unser Herr, er kommt wieder und richtet sein Friedensreich auf. Dies muss immer wieder gesagt werden, damit unser Gott nicht mit den Führungsfiguren anderer Kulturen verwechselt wird.
Der Herr wird Dich nicht verlassen noch versäumen.