Freitag, 21. Juni 2013

Der Geist der Kompromissbereitschaft


Ich sehe überall einen Geist der Kompromissbereitschaft, was Heiligkeit und Sünde, was Wahrheit und Irrtum angeht. Der Geist der Kompromissbereitschaft kommt nicht vom Geist Gottes, sondern von dem Geist dieser Welt. Wenn wir einen klaren Standpunkt einnehmen, was grundlegende Wahrheiten angeht, dann ist dies stets am weisesten und am besten; wir müssen klare Grenzen setzen, und dann müssen wir diese standhaft verteidigen. Verändern Sie nicht ihren Kurs je nach Wind oder Strömung. Versuchen Sie nicht, es allen Menschen recht zu machen.

Seien Sie nicht wie die Person in einer amerikanischen Stadt, die einen Reisenden sah, der sich an eine Laterne lehnte, weil er von seiner Reise müde und ausgelaugt war. Der Reisende erkundigte sich bei der Person, wie weit es noch zu seinem Ziel wäre, woraufhin ihm gesagt wurde, es seien noch zehn Meilen. Der müde Wanderer seufzte und sagte: „Niemals werde ich das schaffen. Ich werde auf dem Weg dorthin zusammenbrechen.“

„Ah!“ sagte sein mitfühlender Informant, „ich wusste nicht, dass Sie schon einen so langen Weg hinter sich haben, ich erlasse Ihnen drei Meilen und mache für Sie sieben Meilen daraus.“ Natürlich haben diese Worte die Tatsachen nicht verändert; aus den zehn Meilen sind nicht wirklich sieben Meilen geworden. Dennoch ist dies die Methode einiger schwacher, lieber Seelen; der Ton, mit dem sie die Wahrheit verkünden, wird nachsichtiger, aber es entgeht ihnen, dass der Ton Wahrheiten nicht verändern kann.

Dieses Gebot ist zu hart, und darum schlägt man vor, dass man es etwas lockert. Diese Lehre ist zu streng, also lasst sie uns abmildern. Diese Art, jedem gefallen zu wollen, koste es, was es wolle, ist das Merkmal dieser Zeit. Wenn die alte Theologie mit Entschiedenheit gegen Sünde, menschliche Verderbtheit und andere Dinge predigt, dann wendet man sich der neuen Theologie zu und mildert die Unterweisung ab.

Wenn die Strafe des Unbußfertigen die Menschen zu sehr beunruhigt, geht man leichtfertig darüber hinweg und verdrängt sie. Wer möchte denn Menschen gewinnen, die sich aus Angst bekehren? Ja, ja, mache aus zehn Meilen nur sieben. Aber was werden Ihre sanften Worte erreichen? Die Entfernung bleibt dieselbe, ganz gleich, ob man jemanden anlügt; und wenn der Getäuschte die Wahrheit erkennt, dann wird er dem Lügner nicht dankbar sein.

Möge der Herr uns vor dem Fluch der Seelenverführer retten! Mögen wir Wächter sein, an deren Händen nicht das Blut von Menschen klebt! Treffen Sie eine Entscheidung; weil Sie dann zu jenen gehören, die fest stehen, können Sie anderen helfen, deren Füße ins Wanken geraten.

(von C.H. Spurgeon)
 
***
 

Freitag, 14. Juni 2013

Ein Schlag in´s Gesicht

Immer wieder hört man das Argument, es wäre "ein Schlag in´s Gesicht der Betroffenen", wenn man zu einem bestimmten Anlass eine entsprechende Bibelstelle nennt.

Wenn z.B. das höchste deutsche Gericht ein Urteil zur "Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften" fällt, dann ist es für viele wie "ein Schlag in´s Gesicht", wenn man dazu etwa folgende Schriftstelle zitiert:

Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdigen Sinn, zu verüben, was sich nicht geziemt.
Röm 1:26-28

Weist man etwa zur Hochwasserkatastrophe auf die geistliche Aussage im Gleichnis Jesu:

Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut - ich will euch zeigen, wem er gleich ist: Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, welcher grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, schlug der Strom an jenes Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet.
Luk 6:47,48

..finden sich schnell eifrige Christen ein, die das als "ein Schlag in´s Gesicht der Betroffnen" verstehen, wie es mir erst kürzlich widerfahren ist und man mich unter großem Protest als "Bibelstellenwerfer" diskreditiert und "entfreundet" hat.





Nicht anders ist es auch, wenn man bei Krankeit daran erinnert, dass Gott uns nicht nur an Geist und Seele gesund machen möchte, wie Jesus es ja hundertfach bewiesen hat und es auch heute noch unzählige auf wunder-volle Weise erleben. Aber dennoch ist es grade auch für etliche Christen scheinbar eine Zumutung, im konkreten Fall daran zu erinnern und zu mahnen, dass man seine ganze Hoffnung auf Gott setzten soll und sich im vollen Vertrauen an Jesus zu wenden.

Und eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluß gehabt und all ihr Gut an die Ärzte gewandt hatte, aber von keinem geheilt werden konnte, trat von hinten herzu und rührte den Saum seines Kleides an; und auf der Stelle kam ihr Blutfluß zum Stehen.
Luk 8:43,44


Was ist das für eine Geistes-Haltung, die meint mit Blick auf "die Betroffenen", oder solche, die das Wort eventuell "treffen" könnte, diese dadurch "zu schützen", dass das Wort Gottes nicht gesagt wird?
Paulus mahnt seinen Mitarbeiter Timotheus jedenfalls:

Predige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Geduld und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.
2.Tim.4:2-4

Könnte es sein, dass wir mitten in dieser Zeit leben, in der die absurdesten Dinge akzeptabel erscheinen, aber das Wort Gottes als "ungelegen", ja gradezu peinlich empfunden, und die Wahrheit und gesunde Lehre nicht mehr ertragen wird?

Wo ist der Mut der Rechtschaffenen, die "ohne Ansehen der Person" verkünden, was Gottes Wort sagt und was Sein Wille ist?

Wenn sich eine "gelegene" Situation auftut, wo man in der Versammlung oder im sicheren Wohnzimmer mit Gleichgesinnten zusammensitzt, dann finden ich schnell "furchtlose Verkünder" und ungezählte "Lehrer der Wahrheit", aber wo ist die Gesinnung, wie sie z.B. Johannes der Täufer hatte, der dem regierenden König in´s Gesicht sagte, dass er im Ehebruch lebt, auch wenn es völlig absehbar war, dass das dem Herrn reichlich "ungelegen" gewesen sein musste?!

Denn Herodes hatte den Johannes greifen, binden und ins Gefängnis legen lassen, wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus. Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben! Und er wollte ihn töten, fürchtete aber das Volk, denn sie hielten ihn für einen Propheten.
Mat 14:3

..bekanntlich kostete ihn die Verkündigung dieser simplen Wahrheit nicht nur im übertragenen Sinne seinen Kopf.

Wer stets darauf bedacht ist "was wohl die Leute denken", kann nicht im Willen Gottes bleiben, ihn weder verkünden noch tun. Das wird für uns, die wir in einer Zeit leben, in der die Freiheit der Rede immer weiter unter der Forderung begraben wird, sich "politisch korrekt" zu äussern, ein wichtiger Prüfstein, an dem leider etliche scheitern. Es nützt hier auch nicht, ein heroisches Bekenntnis abzulegen, wie es etwa Petrus tat:

Petrus spricht zu ihm: Und wenn ich auch mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen! Gleicherweise sprachen auch alle Jünger.
Mat 26:35

 ..denn im entscheidenden Augenblick nützen uns solche Beteuerungen gar nichts, ja sie sind sogar ein Ausdruck von Selbstüberschätzung und ungeistlichem Hochmut, denn es ist reine Gnade, wenn wir in der Kraft des Geistes unsere Menschenfurcht überwinden.

Wenn sie euch aber hinführen und überliefern werden, so sorget nicht zum voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern der heilige Geist.
Mar 13:11

Der Herr gebe uns allen in geistlichem Wandel diesen "Mut der Stunde" und die Gewissheit, dass der Segen Gottes mehr wiegt, als die Zustimmung der Menschen! Auch wenn es uns manchmal "wie ein Schlag trifft", so will Gottes Wort doch niemals, dass wir "unser Gesicht verlieren", sondern er will unser Herz erreichen und uns zur Umkehr bewegen.

Denn unsre Predigt entspringt nicht dem Irrtum, noch unreinen Absichten, auch keinem Betrug; sondern gleichwie wir von Gott geprüft und mit dem Evangelium betraut worden sind, so reden wir, nicht als solche, die den Menschen gefallen wollen, sondern Gott, der unsre Herzen prüft. Denn wir sind nie mit Schmeichelworten gekommen, wie ihr wisset, noch mit verblümter Habsucht - Gott ist Zeuge; wir haben auch nicht Ehre von Menschen gesucht, weder von euch noch von andern.
1.Thess.2:3-6

***

Hier findet sich ein weiterer Beitrag zum Thema:

Samstag, 8. Juni 2013

Die Legende einer "plötzlichen Entrückung" am Beispiel von Phillipus

Als sie aber aus dem Wasser heraufgestiegen waren, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; denn er zog fröhlich seines Weges.
Apg 8:39

Woow - das ist ja wirklich spektakulär - jemand wird einfach vom Geist "weggebeamt" und der andere sieht ihn nicht mehr!

Hier ist bei genauem Hinsehen allerdings gar nicht ein "physikalisches" Wirken des Geistes beschrieben. Auf diesem Mißverständnis beruht größtenteils auch die Vorstellung einer "plötzlichen Entrückung" der Gemeinde.

Es ist hier schlicht davon die Rede, dass Phillipus völlig vom Geist geleitet handelte.

So sind z.B. die Aussagen in den vorrausgehenen Versen 26 "Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus" und Vers 29 "Der Geist aber sprach zu Philippus" lediglich unterschiedliche Beschreibungen für das gleiche Geisteswirken und völlig vergleichbar mit dem, was dann in Vers 39 beschrieben wird.

Phillipus wandelte im Geist!
(..und damit im Gehorsam)

Die Aussage "und der Kämmerer sah ihn nicht mehr" scheint das Bild eines plötzlichen Verschwindens ("wegbeamens") zwar zu bekräftigen, doch es wird uns auch gesagt WARUM er ihn nicht mehr sah:
"..DENN er zog fröhlich seines Weges."

Doch was ist dann mit der folgenden Aussage über Phillipus?

Philippus aber wurde zu Asdod gefunden; und indem er hindurchzog, verkündigte er das Evangelium allen Städten, bis er nach Cäsarea kam.
Apg 8:40

Diese Wendung "wurde gefunden" im folgenden Vers, scheint die Vorstellung einer körperlichen Entrückung zwar auf den ersten Blick weiter zu unterstützen (weil es sich so anhört, als wurde nach ihm gesucht), diese Formulierung besagt aber lediglich etwas, das auch mit "es begab sich aber" umschrieben werden kann, wie etliche Vergleichsstellen belegen, in denen dieses griechische Wort heuriskō verwendet wird -z.B. hier:

Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, FAND ES SICH ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist.
Mat 1:18

oder auch hier:

Und als sie in ihr Haus kam, fand sie die Tochter auf dem Bette liegend und den Dämon ausgefahren.
Mk.7:30


 Im Ganzen betrachtet, wird hier also einfach nur beschrieben, wie zwei Menschen sich wieder trennen, die eine vom Geist geleitete Begegnung hatten. Der eine zieht fröhlich seines Weges nach Äthiopien, der andere wird später in Ashdod gesehen.

***


Bei einer vorurteilsfreien Betrachtung der vermeintlichen Entrückung der Gemeinde, gelangt man im Grunde zu dem gleichen Ergebnis, wie ich bereits in drei Beiträgen ausgeführt habe:

Mittwoch, 5. Juni 2013

Richtet nicht oder richtet gerecht?

Es gibt ein festes Ritual in christlichen Kreisen:

Sobald man Kritik an etwas oder jemandem in der Gemeinde äussert - und seien die Mißstände auch noch so drastisch - kommt eilends die "christliche Feuerwehr" daher und ruft laut:

"Richtet nicht - wir sollen doch nicht richten!"

Diese Leute meinen sich damit u.a. auf Jesu Wort berufen zu können:

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet;
Mat 7:1

ohh - wer will denn schon selber "gerichtet" werden??
Man sieht sich schon förmlich im dunkelsten Kerker bei Wasser und Brot mit einer Kette an die Wand gefesselt, ohne jede Hoffnung nochmal das Tageslicht zu erblicken...
 ..doch leider übersieht man hier meistens den Zusammenhang:

..DENN mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; -und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
Mat 7:2-4

Es geht hier also um die Heuchlei, über etwas zu richten, das man selber tut! Es gibt bei Gott bekanntlich kein Ansehen der Person, sondern es gilt "gleiches Recht für alle".
Daher mahnt Jesus dann auch:

Heuchler, ziehe ZUERST den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, UM den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.
Mat 7:5

Es geht hier also um eine Reihenfolge, denn erst wenn man selber in einer bestimmten Sache klar sieht, weil man den entsprechenden Balken entfernt hat, dann SOLL man dem Bruder auch dabei helfen, diese Klarsicht zu erlangen.

So entpuppen sich auch die anderen Schriftstellen, in denen vordergründig vor dem Richten gewarnt wird, bei näherem Hinsehen meist als Aussagen, in denen eigentlich vor unrechtem und oberflächlichem Urteil ohne entsprechende Selbstprüfung gewarnt wird (z.B.Röm.2:1), oder um unangebrachtes
Richten, etwa bei Dingen wie dem Sabbath oder den Speisegeboten (z.B. Röm.14:13).

Abgesehen davon, dass Richten an sich etwas sehr Positives ist und nicht etwa mit "verurteilen" gleichzusetzen ist, sondern mit "Recht aufrichten, aussprechen und ausrichten", frage ich mich immer, ob diese vehementen Eiferer des Nicht-Richtens wohl im Besitz einer vollständigen Bibel sind?

Warum aber auch richtet ihr von euch selbst nicht, was recht ist?
Luk 12:57

Richtet nicht nach dem Schein, sondern richtet ein gerechtes Gericht.
Joh 7:24

..und ganz besonders gilt das sogar für die Gemeinde, es soll auch nicht nur bei bloßen Worten bleiben, sondern entsprechende Taten müssen folgen, um die Gemeinde vor Schaden zu bewahren.

Genau das wird aber durch ein völlig falsches Verständnis des Richtens heute meistens verhindert!

Denn was soll ich die richten, die außerhalb der Gemeinde sind? Ihr richtet nicht einmal die, welche drinnen sind? Die aber draußen sind, wird Gott richten. Tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!
1.Kor.5:12,13



***

Donnerstag, 23. Mai 2013

Prüft euere Herzen!

Aber man nahm ihn nicht auf, weil Jerusalem sein Reiseziel war.
Als das aber seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel herabfalle und sie verzehre, wie auch Elia getan hat!
Er aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach:

Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?
Luk 9:53-55 

Warum reagiert Jesus denn hier so ungehalten?
Ist es nicht verständlich, dass seine Jünger den Wunsch hegen, auf diejenigen die ihn abweisen, schnellst möglich die Strafe Gottes herab zu rufen? Soll sie doch der Schlag treffen oder die Pest holen, vielleicht werden sie sich dann endlich bekehren und von ihrem gottlosen Wandel abwenden.
Das wäre doch nur gerecht und letztlich zu ihrem Besten.

Prüfe dich selber!
Tief im menschlichen Herzen sitzt der Wunsch nach Rache und Vergeltung.




"Rache ist süß" sagt der Volksmund.
In ungezählten Varianten wird uns von kleinauf suggeriert, dass Rache und Vergeltung etwas mit Gerechtigkeit zu tun haben. Wer kennt nicht das berauschende Gefühl der Genugtuung, wenn endlich der "Rächer der Enterbten" in einem Film auftaucht und die Bösewichte zur Rechenschaft zieht.
Doch Gleiches mit Gleichem zu vergelten bringt in der Realität nur eine Kettenreaktion des Bösen hervor.

Vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen seid, daß ihr Segen ererbet.
1.Pet.3:9

Doch auch bei Christen tarnt sich diese Herzenshaltung gerne als der Wunsch nach "göttlicher Gerechtigkeit".
Das ist aber menschliches Denken und niemals der Geist Gottes. Es war noch nie Gottes Wille die Menschen zu strafen oder zu vernichten, der Mensch bringt diesen Fluch selber über sich!

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich abwende von seinem Wege und lebe! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?
Hes 33:11 

Doch warum galt dann im Alten Bund das Gesetz "Auge um Auge, Zahn um Zahn". War das denn nicht Gottes Wille?

Wenn aber ein Schaden entsteht, so sollst du ihn ersetzen; Seele um Seele, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
2Mo 21:23,24


Nun, es geht hier im Kontext um das menschliche Miteinander und da der Geist Gottes noch nicht auf das Fleisch ausgegossen war, musste das Volk Gottes unter dem Gesetz verwahrt werden. Es musste auch deutlich gemacht werden, dass der Mensch die volle Verantwortung für sein Tun trägt. Ausserdem wurde hier in prophetischer Weise auf das Gericht Gottes verwiesen, wo jeder empfängt, was er zu Lebzeiten getan hat.

Nun aber hat Jesus die Strafe auf sich genommen.
Wir leben als seine Nachfolger nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade!

Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!»
Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar;

Mat 5:38,39

Wie sehr muß also ein Kind Gottes solche Gedanken nach Vergeltung aus seinem Herzen verbannen und unter den Gehorsam Christi bringen, denn es sind nicht Gottes Gedanken und sie hindern seinen Segen.
Wie schnell vergessen wir, dass auch wir nur aus der Gnade und Gottes Barmherzigkeit leben und halten uns gerne selber für gerecht. Doch Jesus macht es sehr deutlich:

Wir sollen segnen, weil wir gesegnet sind!

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Mat 5:44,45


***


Hier findet sich ein weiterer Beitrag zum Thema Segen oder Fluch.

Montag, 20. Mai 2013

Das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes - mein persönliches Zeugnis.

Als der Heilige Geist kam, hat es mich sofort auf den Boden geworfen und ich bekam die VÖLLIGE OFFENBARUNG unseres Herrn JESUS! Aber auch über mich selber, meine Sünde, meine völlige Verlorenheit, meinen grenzenlosen Egoismus uswusw. Und dann kam Jesus selber und hat mich wieder auf die Beine gestellt!

Das Ganze ging wohl über Stunden - Ich musste weinen bis zur Selbtauflösung und lachen wie nur ein Befreiter lachen kann. Das ganze Gebäude war von Gottes Geist erfüllt. Nachbarn kamen um zu erfahren, was da los war. Danach hatte ich tagelang ein deutlich sichtbares Zeichen auf der Stirn und seither (das ist über 30 Jahr her) NIEMALS auch nur eine Sekunde Zweifel in meinem Herzen!

!!HALLELUJAH!!

Gott begann zu mir zu reden und mein Leben wurde in ALLEN BEREICHEN vollständig erneuert. Ich wurde wie "vom Saulus zum Paulus" völlig verwandelt.

Nach etlichen Jahren kam ich allerdings in "religiöse Kreise" und wurde dort auch über den Heiligen Geist "belehrt", dass er heute gar nicht mehr so wirke wie m Anfang, und dass wir das auch gar nicht mehr brauchen, weil wir ja jetzt die Bibel haben... blabli und blabla... einige Jahre glaubte ich dieser falschen Theologie, weil auch mein Mentor sie vertrat, obwohl ich es besser wusste!!
Gott sprach in dieser Zeit kaum noch direkt zu mir.

Dann wollte ich Klarheit. Ich betete also zu Gott um Klarheit in dieser Frage und habe - als ich kaum begonnen hatte -sofort angefangen in neuen Sprachen zu beten, wie der Geist es mir gab! Seither ist mir der übernatürliche Bereich der Geistesgaben völlig offen, ich bekam enorme Klarheit über die Schrift, erlebe Heilungen und sonstiges Geisteswirken und Gott begann auch wieder sehr konkret zu reden.

Ja, Freude, Glassenheit, Vertrauen, Einfachheit, Klarheit, Hoffnung, Licht und Liebe sind auf seinen Wegen!
 AMEN!!

Achso - und wie es dazu kam?
 Ich hatte den ersten "richtigen Christen" in meinem Leben kennengelernt und angefangen, mit Ihm zu beten, denn normalerweise überwältigt uns der Heilige Geist nicht einfach so und ganz plötzlich -

wir müssen den Vater bitten und seinen Geist empfangen!


So nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!
Luk 11:13

Habt ihr den heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?
Apg 19:2


***

Sonntag, 19. Mai 2013

Der Geist der Wahrheit

Der Heilige Geist ist gekommen, um uns in die ganze Wahrheit zu leiten.

Nicht durch Erfahrungen, durch übernatürliche Manifestationen, durch ein heiliges Leben, durch Prophezeihungen oder durch die richtige Lehre - all dies wird auch geschehen, aber das Wesentliche ist:

Er ist gekommen, um JESUS zu offenbaren!

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was irgend er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.
Er wird MICH verherrlichen, denn von dem MEINEN wird er empfangen und euch verkündigen.
Joh 16:13,14
 
 


Allen Lesern wünsche ich ein Fest der Freude, des Friedens und der Hoffnung im Herrn!



Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, daß ihr überströmt an Hoffnung, in der Kraft des heiligen Geistes!
Röm 15:13
 
AMEN


***

Freitag, 17. Mai 2013

Der Sabbath im Alten und im Neuen Bund

Die eifrigen Verfechter des Gesetzes Mose, und damit auch des Sabbathgebotes, sterben nicht aus.

Daher muss man hin und wieder auf die eigentliche, geistliche Bedeutung des Sabbath hinweisen, wie er uns im Neuen Bund offenbart ist.

"Und haltet den Sabbath, denn heilig ist er euch; wer ihn entweiht, soll gewißlich getötet werden; denn wer irgend an ihm eine Arbeit tut, selbige Seele soll ausgerottet werden aus der Mitte ihrer Völker."
2.Mos.31:14

Ein Sabbath als Ruhetag macht ja durchaus Sinn.
Warum aber sollten die Menschen denn sterben, die den Sabbath nicht hielten? War das nicht ein bisschen drastisch? Warum war es Gott so Ernst mit diesem Gebot?
Nun, ALLES im Alten Bund war ein (Vorraus-)Schatten dessen, was im Neuen Bund in Christus Realität wurde. Darum hört sich das Thema im Neuen Bund dann auch ganz anders an:

"So soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Sabbats, welche Dinge doch nur ein Schatten derer sind, die kommen sollten, wovon aber Christus das Wesen hat."
Kol 2:16,17

Das Gesetz verwahrte das Volk Gottes auf Christus hin:

"BEVOR aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte."
Gal 3:23

Also weist auch der Alte Bund in allem auf den Christus hin, Er ist das Ziel und die Erfüllung des Gesetzes und des Alten Bundes! In Ihm finden wir daher auch das eigentliche Wesen dieser Dinge.

So ist Jesus auch selber zu unserem Sabbath geworden:

"Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ICH werde euch Ruhe geben."
Mat 11:28

Diese Ruhe ist weitaus mehr, als die äussere Sabbathruhe des Alten Bundes - sie ist das Ruhen von den eigenen Werken (Selbstverleugnung), um stattdessen die Werke Gottes zu tun.

Nur DARUM geht es im Neuen Bund!

"Denn wenn Josua sie in die Ruhe gebracht hätte, so würde er danach nicht von einem anderen Tage geredet haben. Also bleibt noch eine Sabbathruhe dem Volke Gottes aufbewahrt.
Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, gleichwie Gott von seinen eigenen.
Laßt uns nun Fleiß anwenden, in jene Ruhe einzugehen, auf daß nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle."
Heb 4:8-11

Gott hat also auch das Sabbath-Gebot nicht etwa "aufgelöst", sondern es in Christus zur eigentlichen Erfüllung gebracht!
Diesen Segen empfangen wir selbstverständlich auch nicht nur an einem bestimmten Tag - die Frucht des Geistes wächst nur indem wir beständig "in Christus" bleiben und Er in uns:

"Bleibet in mir, und ich in euch. Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir."
Joh 15:4

-

Nun ist Jesus bekanntlich auch das ewige Leben.

Wer also in Seine Ruhe eingeht, wird auch im wahren Leben bleiben, wer das nicht tut, wird im Tod bleiben.

"Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm."
Joh 3:36

DARUM musste in prohetischer Weise jeder sterben, der den Sabbath nicht heiligte!



***

Übrigens -

Im Vergleich zu dem, was wir jetzt in Christus haben, war laut Paulus das mosaische Gesetz (also auch das Sabbathgebot) wie ein Verlust und wie Dreck!



"Denn wir sind die Beschneidung, die wir durch den Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen; wiewohl ich auch auf Fleisch Vertrauen habe. Wenn irgend ein anderer sich dünkt, auf Fleisch zu vertrauen-ich noch mehr:

Beschnitten am achten Tage, vom Geschlecht Israel, vom Stamme Benjamin, Hebräer von Hebräern; was das Gesetz betrifft, ein Pharisäer; was den Eifer betrifft, ein Verfolger der Versammlung; WAS DIE GERECHTIGKEIT BETRIFFT, DIE IM GESETZ IST, tadellos erfunden.

Aber was irgend mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für VERLUST geachtet; ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich ALLES EINGEBÜßT habe und es für Dreck achte, auf daß ich Christum gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht MEINE GERECHTIGKEIT HABE, DIE AUS DEM GESETZ IST, sondern die durch den Glauben an Christum ist - DIE GERECHTIGKEIT AUS GOTT durch den Glauben."

Phi 3:3-9

 
***

 
Siehe auch meine 3-teilige Blogserie zum Sabbath.
Meine besondere Empfehlung: Die ausführliche Schrift zum Sabbath von Stefan Pohl.

Samstag, 27. April 2013

Zungenrede - das Beten und Singen im Geist


Kaum eine geistliche Gabe ist so umstritten.

Viele bilden sich ein Urteil, ohne diese Gabe zu kennen. Es wird verächtlich von "wirrem Geplapper" geredet und gleich auch der Geist von unten attestiert...

doch was ist der bibl. Befund?

Paulus sagt dazu folgendes:

 Ich danke Gott, daß ich mehr in Zungen rede als ihr alle.
1.Kor.14:18

..und was die anderen Gemeindeglieder betrifft sagt er:

Ich wünschte, daß ihr alle(!) in Zungen redetet...
1.Kor.14:5

Früher habe ich ähnlich wie die Kritiker argumentiert, denn ich kannte diese Gabe nicht und hatte sie auch noch nie bei anderen erlebt. Doch seit ich in Sprachen singe und bete, wie der Geist es eingibt, ist mir die wahre Bedeutung und der wunderbare Segen dieser Gabe offenbar.
Sie deckt sich völlig mit den biblischen Aussagen:

1. Innigste Beziehung zu Gott!

Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand vernimmt es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.
1.Kor.14:2

(-das widerlegt übrigens auch die Ansicht, dass es sich bei dieser Gabe ausschließlich um das Reden in anderen Sprachen dieser Welt handelt, wie es an Pfingsten auch der Fall war.)

2. Lobpreis und Verherrlichung Gottes!

 ..waren erstaunt, daß die Gabe des heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde, denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott hoch preisen.
Apg 10:45.46

3. Und nicht zuletzt die eigene geistliche Erbauung!

Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst;
1.Kor.14:4

Hört sich das alles etwa nach fleischlichem "Lippengeplärre" an?

Selbstverständl. versucht der Feind alles zu kopieren - das ist dann allerdings fleischlich und absurd - aber daran darf man die echte Gabe nicht messen.

Mir ist bekannt, dass extrem viel ungeistliches Imitat in vielen Gemeinden praktiziert wird, das geschieht dann meist auch unter Mißachtung der Vorgabe, dass nur wenn es jemand auslegt, man diese Gabe in der Gemeinde öffentlich ausüben soll:

In der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstande reden, damit ich auch andere unterrichte, als zehntausend Worte in Zungen.
1.Kor.14:19

Will jemand in Zungen reden, so seien es je zwei, höchstens drei, und der Reihe nach, und einer lege es aus. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er rede aber für sich selbst und zu Gott.
1.Kor.14:27,28

Es ist allerdings extrem bedauerlich, dass so viele Christen das Wirken des Geistes ablehnen, weil ihr Verstand letztlich doch dominiert und ihnen erklärt, es sei ein "Schwarmgeist" von unten und ein "Gewirr von Worten", ein "unkontrolliertes ekstatisches Gelalle" o.ä. und deswegen könne es nicht von Gott sein.

Paulus wusste es besser und sagt uns, wie es sein soll:

Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.
Wie soll es nun sein? Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand.
1.Kor.14:14,15
 


Niemand scheue sich vor diesem wunderbaren geistlichen Geschenk, mit dem uns unser himmlischer Vater segnen möchte!

Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geistesgaben trachtet, suchet, zur Erbauung der Gemeinde daran Überfluß zu haben!
1.Kor.14:12

...auf daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gnadengabe, während ihr die Offenbarung unsres Herrn Jesus Christus erwartet.
1.Kor.1:7


AMEN!


***

 
Hier findet man eine dreiteilige Serie zum Thema
Den Heiligen Geist empfangen
und hier - ebenfalls dreiteilig - über das

Mittwoch, 24. April 2013

Wir machen uns Sorgen

Wie offenbarend unsere Sprache oft ist.
Sorgen bestehen nicht einfach so aus sich selbst heraus -
wir machen sie uns!





Aber da ist doch sooo viel, um dass wir uns Sorgen machen MÜSSEN -
der Job, die Familie, die Kinder, die Umwelt, die Zukunft uswusw...

Sich Sorgen zu machen ist allerdings völlig ungeistlich!
Je schwieriger die Zeiten werden, umso deutlicher wird offenbar, wes Geistes Kind wir wirklich sind!

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.
Mat 6:31-33

Die Sorge um das Zeitliche erstickt das Wort Gottes in unserem Leben -
es bleibt ohne Frucht!

Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, welcher das Wort hört; aber die Sorge um das Zeitliche und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.
Mat 13:22

..oh, da kennen wir doch bestimmt jemanden, bei dem das so ist -
aber doch nicht bei uns?!..

Wieviel Zeit verbringen wir denn tatsächlich in der Freude des Herrn, in Anbetung und Lobpreis unseres wunderbaren VerSorgers, und wieviel Zeit damit, uns um das Zeitliche zu Sorgen?

Gott hat Lösungen für alle unsere Bedürfnisse, aber dieser Segen hat eine Bedingung:

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes!

Darunter versteht man dann oft so großartige Dinge wie Evangelisation und Mission, Bedürftigen zu helfen und möglichst viel Geld zu spenden usw.usw., doch was ist all unsere Verkündigung und unsere Gabe denn Wert, wenn man genau sehen kann, dass wir genauso in Sorge leben wie die Heiden, die Gott gar nicht kennen?

Glauben ist keine Sache die im Kopf entschieden wird, sondern im Herzen.

Wir glauben zwar an Gott, aber im Herzen vertrauen wir ihm nicht wirklich.
Wir wollen gerne noch etwas selber "hinzutun", anstatt danach zu trachten, dass das Reich Gottes auch in all unseren zeitlichen Belangen auf Erden durch unser Vertrauen zu Gott wirksam werden kann.




Sich Sorgen zu machen bedeutet, das Vertrauen in Gott verloren zu haben!

Ich vermute mal, an kaum einem Punkt scheitert der moderne Christ so dramatisch wie an diesem...

Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen?
Mat 6:27

Ich will aber, daß ihr ohne Sorgen seid!
1.Kor.7:32

Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
Phil.4:6

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch!
1.Pet.5:7


***


HIER kann man nachlesen, dass es nicht bei der Theorie bleiben muss.