Freitag, 30. Januar 2009

Gerechtigkeit

Suchst du immernoch nach Gerechtigkeit in der Welt?
Erwartest du auch nur eine Sekunde, dass sie sich dir in dieser Welt zeigt und du hier im Fleisch in ihr leben kannst? Willst du auf den Geist säen aber im Fleisch ernten?
Hast du nicht gehört und verstanden, dass auch deine Hausgenossen dir zu Feinden werden, dass du aber Brüder und Schwestern ohne Zahl hast?!

Spürst du den Pfahl in deinem Fleisch?
Dann lass dir an seiner Gnade genügen!

Beschneide die Vorhaut deines Herzens und lass dich erfüllen mit der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Lass dir vom Geist bezeugen:
Gerechtigkeit ist, dass Jesus beim Vater ist und wir ihn hier nichtmehr sehen.
Wir schauen aber umso fester auf Ihn mit den Augen unseres Herzens. Wir halten fest am prophetischen Wort, denn unsere Gerechtigkeit ist in Ihm verborgen und sitzt auf dem Thron der Gnade. Wir sind versiegelt mit dem Geist und unsere Gerechtigkeit ist bewahrt für den Tag, an dem der Erdkreis mit Gerechtigkeit gerichtet wird.

Dann wird Christus unsere Gerechtigkeit sich offenbaren!

Bis dahin stehe fest in der Wahrheit gegründet, aber lass dich nicht täuschen von den Trugbildern dieser Welt - die Agape sucht nicht das ihre. Achte nichtmehr auf das Geschrei, den Schmerz und die Heuchelei der Seele!

"Siehe, aufgeblasen, nicht aufrichtig, ist in ihm seine Seele. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben."
(Hab.2,4)

***

Kommentare:

Apassionata hat gesagt…

Ne, ne Bento es wird weder Vorhaut im Herzen, noch sonst irgend eine andere Vorhaut beschnitten. Mit dem Kreuz Jesu ist alles ausgelitten. Gott will kein Blut sehen. Aber er möchte durch seinen heiligen Geist Raum in unserem Herzen nehmen, dort wohnen und in uns Gestalt annehmen. Dann können wir Frucht des Geistes bringen. So kann es anderen warm ums Herz werden und die Mitmenschen fühlen sich bei uns gemütlich und geborgen. Vielleicht fragt dann jemand nach Gott, "denn ohne mich könnt ihr nichts tun."

Bento hat gesagt…

ja liebe Apassionata,
du sagst es - abgesehen von Golgatha, völlig unblutige Sache!

"Aber er möchte durch seinen heiligen Geist Raum in unserem Herzen nehmen, dort wohnen und in uns Gestalt annehmen. Dann können wir Frucht des Geistes bringen."

Damit sagst du genau was Paulus im Röm.2,29 "Beschneidung des Herzens" nennt. Er benutzt diesen Vergleich der Beschneidung, weil er an Judenchristen schreibt.

Von "Vorhaut" steht da ja gar nix sehe ich grade - naja, damit meine ich alles seelische, was unsere reine Liebe und Hingabe verhüllt.

Apassionata hat gesagt…

Stimmt Bento, steht nichts von Vorhaut. Was bei den Juden die Beschneidung ist, bedeutet für die Christen die Taufe.(wobei die Taufe noch umfangender Begriff ein Sterben und Auferstehen mit Christus und die Beschneidung nur ein Bund mit Gott darstellt).Da ist mit mir die urologische Krankenschwester durchgegangen, habe auf dem Gebiet sehr viel Mist gesehen, was man so Jungen mit einer unsachgemäßen Beschneidung angetan hat. Aber wir waren ja bei Gerechtigkeit, welche nur bei Christus zu finden ist im vertrauendem Gehorsam (Glauben).

Bento hat gesagt…

..auweia, eine durchgehende Krankenschwester.. ;-D

naja "nur Bund" ist villt. ein wenig seltsam, denn auch wir leben ja in einem Bund mit Gott, der auf dem vollbrachten Werk Jesu und unserer Annahme im Glauben durch die Taufe basiert. Aber sowenig, wie die Juden Gott gefallen haben, wenn sie nicht in seinem Willen blieben, sowenig ist Gott erfreut, wenn wir nicht im vollen Segen des Bundes leben und in vielen Dingen weiter nach dem eigenen Willen unseres Herzens leben und leiden - das ist wohl gemeint mit "Beschneidung des Herzens".

curioustraveller hat gesagt…

Naja, die juristische Form von Gerechtigkeit lässt sich in Einzelfällen hie und da in der Welt finden - aber nicht die Gerechtigkeit Gottes. Die ist nämlich zunächst kein juristischer Begriff, sondern ein Beziehungsbegriff. Ein "Gerechter vor dem Herrn" war nicht jemand, der alles richtig gemacht hat (da gäbe es gar keine Gerechten), sondern der sich in allen Umständen zu Gott gehalten hat.

Was die Beschneidung anbelangt - die war, wie Du, Bento, sagst - ein Bundeszeichen. Und sie war unumkehrbar (ist ein bisserl schwierig wieder anzunähen ... aber lassen wir das...). Unter "Beschneidung des Herzens" verstehe ich alles abzulegen, was nicht zu Gottes Reich gehört, bzw. was mich von dort wieder wegholen will. Und nicht mit dem halben Herzen immer noch in der Welt zu leben...

Anonym hat gesagt…

Jesus ist unsere Gerechtigkeit. Er will NUR Gutes für uns. "Lass dir an meiner Gnade genügen", heisst einfach bitten um das was Recht und rechtens ist und wenn es recht und rechtens ist, und Gott zu DIR! sagt: "Dein Wille geschehe!" dann verlass Dich drauf: Dein Wille stimmt mit dem Seinen überein und die Erfüllung seiner Gerechtigkeit vollzieht sich nicht nur im Himmel sondern auch auf Erden! Z.B. durch die weltliche Gerichtsbarkeit!