Freitag, 28. Januar 2011

brennende Liebe

Die Bibel spricht von drei sehr unterschiedlichen Versionen der Liebe und es ist ein Dilemma, dass diese Unterscheidung im Deutschen und Englischen kaum zu machen ist:

Eros, Philos und Agape.

Alle drei können heftig in uns brennen, aber sie entfachen jede ein sehr unterschiedliches Feuer.

Der Unterschied von Eros (körperlich) ist ja leicht begreiflich, aber Philos ( die brüderliche / familiäre / seelische Liebe) und Agape (göttliche / geistliche Liebe) ist vielen nicht klar - das führt leider oft zu Mißverständnissen und auch Petrus hatte den Unterschied nicht verstanden:

Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn Jonas', liebst (agapaō) du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe (phileō). Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer.
Wiederum spricht er zum zweiten Male zu ihm: Simon, Sohn Jonas', liebst (agapaō) du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe (phileō). Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe.
Er spricht zum dritten Male zu ihm: Simon, Sohn Jonas', hast du mich lieb (phileō)? Petrus wurde traurig, daß er zum dritten Male zu ihm sagte: Hast du mich lieb? -und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, daß ich dich lieb habe (phileō). Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe.

(Joh 21:15-17)

Die Traurigkeit des Petrus kam nur auf, weil er diesen Unterschied nicht verstand und es ist auch heute noch ein Grund für viel Trauriges in der Gemeinde...

Philos - die brüderliche / familiäre Liebe ist sehr wichtig innerhalb der Familie, dem sozialen Umfeld und für den Hirtendienst. Wenn sie dort allerdings im Vordergrund steht, dann ist sie für den geistlichen Dienst sehr hinderlich - daher kommen so krasse Aussagen zustande wie:

Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein;
(Mat 10:37)

Was heißt das anderes, als dass wir die Philos-Liebe genauso überwinden müssen, wie die Liebe zum eigenen Leben (Egoismus), um Jesus wirklich folgen zu können, denn die Agape-Liebe ist unendlich viel höher und reiner.
Jesus möchte uns in diese geistliche Liebe führen, in der wir völlig ungeachtet von Personen und Zugehörigkeiten den Willen Gottes tun, und den Menschen dienen können. Daher schneidet die seelische Liebe im Vergleich so schlecht ab, weil sie immer nur einen kleinen Personenkreis umfassen kann.

Nur die Agape überwindet alle Grenzen und Schranken und liebt sogar die Feinde.

Diese Liebe allein entzündet uns mit dem Feuer Gottes, das in uns brennt, ohne zum "burnout" zu führen. Sie läutert unser Leben und befreit von aller Menschenfurcht und Unreinheit, damit wir in die Freiheit der Kinder Gottes gelangen und unser Herz wirklich die Wohnung Gottes sein kann, indem wir sagen:

Mein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, erlöst, gereinigt, geheiligt durch das Blut Jesu Christi - aus diesem Grund hat der Teufel keinen Platz in mir und keine Macht über mich - Amen!



Mein Tipp:
Spreche diesen Satz mehrmals laut aus - du wirst merken, ob die Agape in dir brennt oder ob da ein Widerstand ist, der dich zurückhält - du kannst sie aber dadurch auch entfachen!
Proklamiere diese geistlichen Tatsachen auch bei jeder Anfechtung vor der sichtbaren und der unsichtbaren Welt und werde zum Überwinder durch das Blut Jesu und das Wort deines Zeugnisses:

Und sie haben ihn (Satan) überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode!
(Off 12:11)

Paulus und Johannes sprechen meistens von der Agape, während Petrus auch später in seinen Briefen oft die brüderliche Liebe erwähnt. Jesus spricht mit sehr wenigen Ausnahmen immer von der "Agape" - sie allein überwindet die weltlichen Bedingungen und wirkt in uns die Erkenntnis des Wesens Gottes:

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.
(1Jo 4:8)

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Montag, 24. Januar 2011

Bento´s Blog im Radio



Wie ich soeben erfahren habe, werden in dieser Woche verschiedene Kurzandachten mit Texten aus diesem Blog auf TOP-message Radio ausgestrahlt, die wir im vergangenen Jahr im Studio in Wermelskirchen aufgezeichnet haben. Ich freu mich sehr und bin gespannt darauf, denn ich habe diese Aufnahmen bisher selber noch nicht gehört.

Die Andachten werden ab 19.30 Uhr in´s laufende Programm eingespielt.

Herzlichen Dank und Segen für Iris und Roberto und euren tollen Dienst!

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Mittwoch, 22. Dezember 2010

Einen Monat ohne...

...einen einzigen Beitrag!
Das ist ja wohl der (recht unrühmliche) "Rekord" auf diesem Blog.

Was soll ich nun zu meiner Verteidigung vorbringen - die viele Arbeit? - die mittlerweile fast täglichen Kurzmeldungen auf facebook, die keine große Ausarbeitung eines Themas erfordern, sondern wo man gelegentlich auftretende "Geistesblitze" bequem online mit-teilen kann? - oder der zunehmend intensive Austausch mit den "real-existierenden" Geschwistern?

Was auch immer die Ursache ist, ein Mangel an geistlichem Leben ist es - Gott sei´s gedankt - jedenfalls nicht!

Zu unerschöpflich ist der Reichtum Seiner Herrlichkeit!




Eigentlich sollte ich hochmotiviert sein, denn ich habe vor Kurzem festgestellt, dass Blogger eine Statistik-Funktion integriert hat (zu Beginn meines Bloggerdasein hatte ich zwar kurzzeitig einen Counter installiert, aber ihn dann bald wieder abgeschafft, da mir das ständige Schielen auf die Besucherzahlen doch sehr suspekt vorkam) - doch nun schau ich und staune: Um die 200-300 Zugriffe täglich - weit über 6.ooo pro Monat aus vielen Regionen der Welt!
Nanu - und das, obwohl es derzeit so selten etwas Neues hier zu lesen gibt...

..doch auch ich selber bediene mich mittlerweile aus dem Fundus dieses Blogs, wenn es um Diskussionen und Positionen zu verschiedenen Themen geht, und zitiere mich gerne ungeniert selber, ohne ein Thema wieder neu zu recherchieren - das ist wirklich sehr praktisch :-)

Es wird ja wohl auch mal wieder zu einer erhöhten Beitragsfrequenz kommen, doch alles hat nunmal seine Zeit...

..im Momment ist ja jene Zeit, in der man sich vermehrt an das Kommen unseres Erlösers Jesus erinnert - doch mir ist (mal wieder) so gar nicht "weihnachtlich" zumute und zudem scheint sich die Bedeutung Seines zweiten Kommens, und die damit einhergehenden Umstände, auch immer deutlicher abzuzeichnen und relevanter zu werden - man muß ja nun wahrlich kein Prophet sein um zu erkennen, dass weltweit sehr existenzielle Umwälzungen im Gange sind.

Doch auch ohne jedes Endzeit-Szenario steht eines fest:

»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden.

(Röm13:9-11)

Für einen Nachfolger Jesu sollte zudem klar sein, dass sich alle noch ausstehenden Prophezeihungen der Schrift genau so erfüllen werden, wie sie angekündigt sind. Die eigentliche Herausforderung dabei ist, dass unser Fokus auf Jesus und Seinem "großen Finale" bleibt - auf der Wiederkunft des Herrn in Seiner Herrlichkeit - und das wird für jeden sichtbar sein!
Das macht uns fest und sicher und wird uns völlig ungeachtet der Umstände in Seinem Frieden bewahren. Ja, wir werden weiterhin nicht mit den "Wölfen heulen", sondern unser Haupt (Jesus) erheben und Ihm entgegengehen als Seine auserwählte Braut.

Lasst uns also leben im Licht des kommenden Tages:

Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn;
wandelt als Kinder des Lichts!

(Eph.5:8)

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Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Lesern, freue mich über das rege Interesse und wünsche allen eine frohe Erwartung des Herrn!

Montag, 22. November 2010

Die GANZE Waffenrüstung

Ein Gleichnis das immer wieder gerne herangezogen wird, wenn es um den geistlichen Kampf geht in den jeder Christ involviert ist, betrifft die Waffenrüstung Gottes aus dem Epheserbrief.

Abgesehen davon, dass sich heute viele Christen eigentlich gar nicht mehr oder nur unwillig als Kämpfer verstehen (obwohl die Briefe des Paulus voll von entsprechenden Aussagen sind), leuchtet es sofort ein, dass eine solche Ausrüstung nur dann Sinn macht, wenn sie komplett angelegt wird. In den Kampf zu ziehen ohne Schuhe, macht genauso wenig Sinn wie ohne Helm oder Schild oder Schwert, denn das macht nahezu handlungsunfähig und wäre lebensgefährlich für einen solchen Kämpfer.

Daher heißt es auch:

Ziehet an die GANZE Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermögt wider die Listen des Teufels.
(Eph 6:11)

Ja, es geht in diesem Kampf um einen listigen Gegner - niemand kann ohne, oder mit einer unvollständigen Ausrüstung bestehen!

Wenn also die Vielen gar nicht erst in den Kampf ziehen, dann freut sich der Gegner, denn so kann er ungehindert sein zerstörerisches Werk fortsetzten. Bei denen, die es aber tun, bleibt ihm nur diese eine Chance:
Er muss irgendwie dafür sorgen, dass diejenigen angreifbar bleiben, denn mit der kompletten Ausrüstung ausgestattet, sind sie völlig unbesiegbar für ihn geworden!

Hoppla - ist das jetzt nicht reichlich übertrieben?
Schließlich handelt es sich ja nicht um irgend einen Gegner...

NEIN, keinesfalls übertrieben, denn schließlich handelt es sich bei unserer Ausrüstung auch nicht um irgendein Produkt menschlicher Schmiedekunst, sondern um:

DIE WAFFENRÜSTUNG GOTTES!


Gott selber hat sie für uns angefertigt, Jesus hat sie uns geschenkt und durch den Heiligen Geist wird sie uns überreicht.

Ist dir schonmal aufgefallen, dass diese "ganze Waffenrüstung Gottes" nicht mit dem Helm des Heils und dem Wort Gottes in Vers 17 aufhört? Die meißten Ausleger und Betrachtungen machen hier halt - so, das war´s - auf in den Kampf! Danach wird zwar noch das Gebet angesprochen, doch das ist ja wohl ohnehin klar, dass wir beten...

Hier handelt es sich aber nicht um gewöhnliche Gebete, sondern um Gebete im Geist, was nichts anderes als "Sprachengebet" bedeutet.

"Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen "
(Eph 6:18)

Dass es hier um das Sprachengebet und die Fürbitte für alle Mitkämpfer geht, wird dadurch umsomehr unterstrichen, weil es "zu jeder Zeit / allezeit" geschehen soll - dazu ist unser Verstand gar nicht in der Lage, sondern nur der Geist selber. Er ist ja der von Jesus in Joh.14:26 verheißene "paraklētos", was u.a. auch Fürbitter / Fürsprecher bedeutet.

Um diesen wichtigen Unterschied zum verstandesmässigen Gebet deutlich zu machen, verweise ich auf des Paulus eigene Definition vom "Beten im Geist":

"Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer."
(1Ko 14:14)

Das sollte doch deutlich genug sein, um welchen elementaren Unterschied es hierbei geht. Falls die Bedeutung immer noch nicht klar geworden ist, erklärt es Paulus nochmal so:

"Was ist es nun? Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand."
(1Ko 14:15)

Wenn nun also das Sprachengebet tatsächlich zur geistlichen Waffenrüstung dazu gehört, ist es dann nicht völlig klar, warum es so umstritten ist?! Kaum eine geistliche Gabe ist so sehr unter Beschuß und kaum jemand erkennt, dass sie zur geistlichen Grundausrüstung dazu gehört - wenn das mal nicht eine List des Widersachers ist...

und nochwas:
Diese Aufforderung zum Anlegen der geistlichen Rüstung steht im Plural!
Dieser Kampf ist wie alle geistlichen Wirkungen und Dienste eine Gemeinschaftsunternehmung im Leib Christi!

Also ziehen wir besser die ganze Waffenrüstung Gottes an!

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Samstag, 20. November 2010

Die Wahrheit über den Islam

Einer der meißtgelesenen Beiträge auf diesem Blog, ist erstaunlicher Weise Islam auf dem Vormarsch vom 17. September diesen Jahres. Erstaunlich finde ich das deshalb, weil es hier doch nachweislich im Kern um Jesus und Seine gute Nachricht geht. Entweder erwacht also das Informationsbedürfnis und Problembewusstsein an dieser Stelle unter den Christen, oder ich werde bereits von der Al Quaida beobachtet...

Mein Standpunkt wurde erst kürzlich als radikal und fundamentalistisch bezeichnet, was ich an sich als ein Kompliment auffasse, wie ich HIER bereits ausgeführt habe.
Doch handelt es sich hierbei nun meinerseits um eine "Islamophobie", eine intolerante Haltung gegenüber einer an sich doch völlig friedlichen Religion, oder sind die immer lauter werdenden Zweifel und Bedenken an der offiziellen Selbstdarstellung des Islam tatsächlich angebracht?

Wer könnte zu dieser Frage eine genauere Auskunft geben, als jemand, der in beiden Religionen und Kulturen zuhause ist?!

Ich empfehle dir dringend, dass du alle 7 Teile des folgenden Interviews mit Nassim Ben Iman auf YouTube anschaust, damit dir die Diskrepanz zwischen der unfassbaren Blindheit und Heuchelei des Westens mit seiner offiziellen "political-corectness" auf der einen Seite, sowie den Interessen, Machenschaften und Zielen des real existierenden Islam auf der anderen Seite voll bewusst wird.

Man sollte in dieser Sache wirklich nicht den Sand in den Kopf stecken...



Es wäre wohl eine gute Idee, Nassim Ben Iman (über den ich HIER bereits berichtet habe) zu einer der "Integrationsdebatten" im Bundestag, oder auf einen Parteitag der Grünen einzuladen...

Nassim ist gewiss kein verbitterter Islamgegner, sondern voller Liebe für seine Leute. Sicher werden in dem Interview nur ein paar der vielen relevanten Fakten angesprochen und das Dilemma geht noch deutlich tiefer, aber es sage bitte auch niemand achselzuckend:
"tja, was können wir schon tun"...

Jeder trägt die Verantwortung, sich über diese Tatsachen zu informieren und das umso mehr, da wir als Christen davon überzeugt sind, dass keine Religion zur Erlösung führen kann, sondern nur eine Person - der Erlöser Jesus!

Seine Gottessohnschaft und Sein Opfer am Kreuz zur Erlösung der Welt wird im Koran geleugnet und damit der einzige Weg in das Reich Gottes für Milliarden Menschen zugestellt, von deren Hingabe viele Christen allerdings noch etwas lernen könnten.

Doch erst wenn wir die Täuschungen unsererseits überwinden und ablegen, können wir ihnen dabei dienen, zu einer Begegnung mit der Liebe des lebendigen Gottes zu gelangen - in Jesus Christus und durch die Kraft des Heiligen Geistes.

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Mittwoch, 10. November 2010

Bibel vs Heiliger Geist

Immer wieder hört man im Brustton der Überzeugung Aussagen wie:
"Ich glaube an die Bibel - die Bibel ist das Wort Gottes - ich lebe nach der Bibel - sie sagt mir, wo es langgeht" uswusw.

Das hört sich alles gut und richtig an, doch man könnte dabei gelegentlich den Eindruck bekommen, die Gottheit bestehe aus:

"Vater, Sohn und Heilige Schrift"

Mir fällt auf, dass diese Haltung auch meißt einen gehörigen Anteil von (gut getarntem) Stolz in sich trägt, denn man kennt schließlich "seine Bibel" und hat natürlich auch die richtige Auslegung derselben parat. Die Bibel ist in unserer Hand und verfügbar - der Heilige Geist hingegen wirkt, wenn wir uns von Ihm führen lassen und Er kann durchaus betrübt werden, wenn wir nicht zu Seiner Verfügung stehen...

Es ist ja grade das durchgehende Zeugnis der Schrift, welche überragende und unverzichtbare Rolle allein dem Heiligen Geist in der Nachfolge zukommt und wie wir nur durch Ihn in unserer Berufung leben:

Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens. Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung.
Eph 4:3+4

Die Schrift und ihre unterschiedliche Auslegung, führte seit jeher zu Spaltungen - nur der Heilige Geist wirkt die Einheit des Leibes Christi, für die Jesus Sein Blut gab!

Nun bin ich ja durchaus selber ein "Bibelfreak" und werde nicht müde, mit ihren Aussagen zu argumentieren, doch ohne die dynamis des Heiligen Geistes wird genau diese Schieflage entstehen:

Die Schrift verdrängt die Bedeutung des Heiligen Geistes!


"Ich glaube an den Heiligen Geist - der Hl.Geist offenbart das geschriebene Wort Gottes - ich lebe mit dem Heiligen Geist - Er sagt mir, wo es langgeht" usw...
ausser in den sog. "charismatischen Kreisen", hört man eher selten solche Aussagen.

Ganz sanft und unmerklich wurde das lebendige Wort durch das geschriebene Wort ersetzt und das hat zu einer gewissen Verherrlichung der Schriften geführt, wie wir sie von anderen Religionen bereits kennen. Die einzigartige und zentrale Bedeutung des Heiligen Geistes im Leben eines Christen wird so durch die Schrift oft verdrängt.

Bedenken wir nur, dass die ersten Gemeinden überhaupt kein Neues Testament in geschriebener Form kannten und wie sehr all ihr tun vom machtvollen Wirken des Hl.Geistes geprägt war, so wird uns dieser eklatante Unterschied wohl sofort deutlich werden.

Wir haben allen Grund, für die Schrift dankbar zu sein und sie gut zu kennen, doch wir haben durchaus noch viel mehr Anlass, für das Wesen und die Wirksamkeit des Heiligen Geistes dankbar zu sein, Ihn gut zu kennen und einen vertrauten Umgang mit Ihm zu haben.

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Vor knapp zwei Jahren habe ich eine Reihe mit je 3 Teilen zum Thema Heiliger Geist geschrieben:
Den Heiligen Geist empfangen
Wesen und Wirken des Heiligen Geistes


Samstag, 30. Oktober 2010

Tue Gutes!

Tief mit unserem Verständnis vom christlichen Leben ist der Wunsch, das Bedürfnis oder die Forderung verbunden, Gutes zu tun.

Jesus hat es uns ja schließlich vorgemacht:

"...wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm."
(Apg 10,38)

Also wird fleißig Gutes getan, je nach BeGabung und Charakter auf unterschiedlichen Gebieten:
Gemeindarbeit, Kranken- und Altenpflege, Mission, Jugendhilfe, Coaching und Hilfsprojekte aller Art sind hier wohl die Favoriten, aber es gibt ungezählte Gelegenheiten, die Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen und nach Kräften zu helfen wo Bedürftigkeit herrscht.

Das ist toll, absolut nötig und lobenswert!

Ganz unbewusst legen wir eine Skala an - jemand der selbstlos den hungernden Kindern in Afrika hilft, tut natürlich viel mehr Gutes, als die Kassierein bei Aldi, die nach Feierabend nur mal eben der Oma über die Straße hilft - und schwuppsdiwupps haben wir eine Hierarchie vom "Gutestun" in den Köpfen und damit, vom Gutsein der Menschen.

Wer Gutes tut ist gut, wer viel Gutes tut ist besser.



Nun sagt Paulus aber etwas ganz anderes und spricht damit ein menschliches Problem an, dass wir wohl alle kennen:

Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich.
(Röm 7:19)

Das ist hier aber keinesfalls die Bankrotterklärung des Paulus, kurz bevor er es aufgegeben hat, Gutes tun zu wollen, sondern er spricht hier davon, dass "im Fleisch" sowieso nichts Gutes wohnt und es ständig gegen den guten Willen rebelliert. Tatsächlich ist das Gute, was uns Jesus vorgemacht hat, ja auch meilenweit von dem entfernt, was wir Gutes zu tun uns in der Lage wähnen. Der Punkt ist, dass wir gerne aus eigener Kraft gut sein möchten, während es oben von Jesus heißt, dass Er in der Kraft des Heiligen Geistes Gutes tat.

Dieser Unterschied ist meilenweit - oder besser gesagt "himmelweit"!

Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur Einer, Gott.
(Mar 10:18)

Wenn nun Jesus selber nichts aus eigener Kraft tat, noch aus eigener Kraft gut war und klar jeden Hype um sein Gutsein ablehnt, ist es dann nicht ziemlich anmaßend von uns, wenn wir selber gut sein wollen und sogar noch stolz darauf sind, wie gut wir wiedermal waren?
Was ist denn daran dann christlich, im Sinne von Jesus nachzufolgen?
Handelt es sich nicht vielmehr um Hochmut im frommen Gewand?

Gott allein gebührt die Ehre und das geht so:

Also nun, wie wir Gelegenheit haben, laßt uns das Gute wirken gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des Glaubens.

(Gal 6:10)

Luther übersetzt hier: "Darum, solange wir noch Zeit haben..."
Also los - schnell, beeilt euch Gutes zu tun, was das Zeug hält - oder?

Der Schlüssel liegt in dem Wort verborgen, was hier mit "Gelegenheit" übersetzt ist:

Es ist das griechische Wort καιρός = kairos!

Der göttliche Augenblick, die gottgefügte Gelegenheit, die vorbereiteten Wege des Vaters!

Kennst du das, wenn du plötzlich so ein "kribbeln" verspürst und du weißt genau, jetzt ist der Moment aufzustehen und hinzugehen, etwas zu sagen oder zu tun, was du nicht geplant hast, was aber jetzt absolut "dran" ist?

Du bekommst es auf´s Herz, und dort brennt es!

Das ist die Gelegenheit, die Gott für dich vorbereitet hat Gutes zu tun! Sie kann die ganze Atmosphäre - ja sogar Menschenleben verändern -

Gutes tun, wie Gott es durch uns tun will, heißt immer, dass Menschen aus der Gewalt des Teufels, hin zum göttlichen Licht befreit werden!

Die Oma erkennt plötzlich die überwältigende Liebe Gottes in den Augen der Frau von der Aldikasse und sie reden noch ein paar Worte miteinander und der Heilige Geist hat ihr Herz berührt - wo eben noch Dunkelheit und Sorgen waren, ist jetzt Gottes Licht eingekehrt!

Bei einer anderen "Gelegenheit" spricht der Vater durch dich villt nur ein paar Worte des Lebens, aber die Saat wird gesät, die einen Menschen zur Erkenntniss der Wahrheit des Christus durchdringen lässt und sein Leben völlig verändert!
Oder du bekommst eine Offenbarung darüber, was das eigentliche Problem eines Bruders oder einer Schwester ist, die zwar schon lange "im Glauben stehen", aber nicht im Glauben gehen - es fehlt der ersehnte "Durchbruch" - sprich es aus und der Bann könnte gebrochen sein!

Sowas können wir nicht planen oder aus eigener Anstrengung erreichen, nicht durch fröhliches Dauergrinsen, oder indem wir allen über die Strasse helfen, die villt. gar nicht rüber wollen...
allein der Geist Gottes leitet uns dahin, damit wir die Gelegenheiten nicht verpassen, die unser Vater aus dem kairos - der göttlichen Dimension - für uns arrangiert hat.

Je mehr Übung wir damit haben, umso mehr kann Gott uns gebrauchen. Aber laß dich bloß nicht von Fehltritten oder Rückschlägen irritieren!

Wir sollen nicht Gutes tun, bis wir ermüden, sondern wir sollen nicht ermüden, damit wir tatsächlich Gutes tun können:

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.

(Gal 6:9)

Ja genau, zu SEINER ZEIT!
(du hast es erfasst - auch hier steht wieder kairos!)

Nur Gott ist gut!


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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Es werde Licht!

Der Geist Gottes ist die Erleuchtung, die unser Herz bewegt, hin zu IHM, der DAS LICHT ist.
(Patric Graf)



Und der Heilige Geist ist auch heute noch immer in Bewegung über allem und jedem, der in Chaos und Dunkelheit auf der Erde ist und Er ist ständig bereit, das Wort Gottes zu erfüllen:

"ES WERDE LICHT!"

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Samstag, 23. Oktober 2010

Schöpfung oder Evolution?

Diese Positionen werden i.d.Regel als Widerspruch wahrgenommen und bewegen so seit langem die Gemüter.

Manche machen an dieser Frage gar ihr Gottesverständnis fest und sehen in jedem Gedanken an "Evolution" einen Angriff auf den wahren Glauben. Das wird dann zur Grundlage eines "Glaubenskrieges" der sich an dieser Frage entzündet und der zum Teil sehr unangenehme und absurde Formen, auch innerhalb der Christenheit, entwickelt hat. Es werden dann gelegentlich gar so "wichtige" Fragen diskutiert, ob Adam nun einen Bauchnabel hatte oder nicht...

Doch ist der biblische Befund tatsächlich unvereinbar mit den Aussagen der Evolutionstheorie und div. wissenschaftlicher Erkenntnisse?

Ich vermute, dass recht viel Unklarheit und Mißverständnisse daher rühren, dass oft ein Verständnis Gottes vorherrscht, dass den "lieben Gott" unserer Kindheit, als alten Mann mit weißem Bart, nicht wirklich überwunden hat, bzw. dass diese Sichtweise von der wissenschaftl. geprägten Seite einfach angenommen oder unterstellt wird.



Auf facebook hatte ich ein kleines Video verlinkt, was Anlaß für regen Austausch gab mit nun bald 100 Kommentaren. Das Video, von dieser Machart es unendlich viele gibt, ist zugegebener Maßen recht simpel und beleuchtet nur sehr einseitig einen einzigen Punkt in Bezug auf die Fossilienfunde. Das Thema ist hingegen wesentlich komplexer.

Evolution besagt an sich nichts anderes als "Entwicklung".

Dass die Pflanzen, die Tierarten und auch der Mensch sich entwickeln und äußeren Gegebenheiten anpassen, stand für mich nie in Frage und man kann es an der Entwicklung des derzeitigen "Homo-Digitalus" schon innerhalb der eigenen Lebensspanne beobachten - doch bleibt z.B. ein Mensch nunmal immer ein Mensch - egal wie sehr er "entartet".

Bisher stand für mich jedenfalls außer Frage, dass es keine Möglichkeiten gibt, dass eine Gattung sich zu einer andere Gattung entwickelt und ich halte diese Vorstellung für völlig absurd. Im Übrigen ist dies ja auch genau der Punkt, an dem die "Evolutionstheorie" krankt, denn soweit mir bekannt, gibt es keinerlei Belege für die angenommenen Übergangsformen.

Darwin sagte dazu selber, wenn dieser Beweis nicht erbracht werden kann, dann sei seine Theorie falsch!

Einerseits ist das Thema der Enstehung der Welt und des Menschen zwar recht bedeutsam und fast jeden bewegen diese Fragen mehr oder weniger, es ist aber an sich kein zentrales Glaubensthema oder gar Heilsentscheidend - andererseits zeigt die oft recht emotionale Auseinandersetzung immer wieder, wie groß die Defizite auf allen Seiten sind - und dies gilt wohl besonders auch für das Verständnis des biblischen Schöpfungsberichtes.

Robert hat auf seinem Blog verschiedene interessante Schriften verlinkt, wodurch mir eine Seite besonders aufgefallen ist, die ich hier weiterempfehlen möchte, obwohl ich grade erstmal einen Beitrag über den sog. Kurzzeitkreationismus dort gelesen habe und es dort noch einiges mehr zum Thema zu lesen gibt.

Ich möchte das Thema also auch hier auf dem Blog aufgreifen und zur (hoffentlich nicht emotional geprägten) Diskussion stellen - ich denke es ist gut, über den Tellerrand hinaus eine Vorstellung von dem großartigen Geschehen der Schöpfung zu bekommen, dass die Grenzen unseres Denkens durchaus sprengen kann.

Denn so spricht Jahwe, der die Himmel geschaffen, er ist Gott, der die Erde gebildet und sie gemacht hat, er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet:
Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner!

(Jes 45:18)

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Jeder selber?

"...das muss doch jeder selber wissen."
Mit dieser Floskel wird so manchem Disput die Schärfe genommen oder sogar ein Ende bereitet.

Ok, was für mich gut ist, muss es noch lange nicht für dich sein - das ist durchaus richtig, doch kann diese menschliche Weisheit auch für Nachfolge Jesu, für die Gemeinde und das Reich Gottes gelten? Wohl kaum, denn was heute gerne mal übersehen wird: In der Nachfolge sind eben nicht die persönlichen Ansichten und Einsichten massgeblich, gelten keine menschlichen Erwägungen und Erkenntnisse, keine demokratischen Mehrheiten entscheiden über recht oder schlecht, sondern -

Wir haben einen König!





Tatsächlich leben wir als Christen in einer absoluten Monarchie, in der nur einer das Sagen hat: JESUS!
Er regiert mit unaussprechlicher Macht und Herrlichkeit, mit Sanftmut und Gerechtigkeit.

Ihm zu glauben ist kein interlektueller Akt, sondern bedeutet Unterwerfung und das Vertrauen zu haben, dass alles was Er sagt, das Allerbeste ist.

Individualismus, Humanismus und Demokratie, die uns allesamt als große Errungenschaften der Menschheit vor Augen gemalt werden, sind für die Belange im Reich Gottes völlig kontraproduktiv. Wir jedoch werden von Kindesbeinen an trainiert, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen, vermutlich hat es der westlich, aufgeklärte Individualist deshalb auch so schwer, mit den Gegebenheiten des Gottesreiches zurechtzukommen.

Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht aufnehmen wird wie ein Kind, wird nicht in hineingehen.

(Mar 10:15)

Welche Geistesthaltung bereits bei der Erziehung der Kinder die Oberhand hat, kann man feststellen, wenn selbst schon Kleinstkinder sich ständig entscheiden sollen, ob sie nun beispielsweise ein völlig identisches Produkt lieber aus der roten oder der blauen Verpackung konsumieren wollen. Sowas bedeutet nicht nur eine ständige Überforderung der Kinder, sondern es wir ihnen auch zusehends unmöglich sein, jemals dankbar das anzunehmen, was ihre Eltern für sie ausgewählt haben, einfach weil sie gelernt haben darauf zu vertrauen, dass es das Beste für sie ist. Doch dieser "es wird gegessen, was auf den Tisch kommt" -Mentalität vergangener Zeiten haben wir uns ja gründlich entledigt und so eine Gesellschaft von Menschen geschaffen, die ständig bemüht sind, ihre eigen Ziele, Wünsche und Vorstellungen umzusetzten -

Das gute Wort dafür ist Individualisten, das böse Egoisten .

Tatsächlich ist ein Mensch, der dermaßen ständig um sich selber kreist, keinesfalls ein ausgeprägtes Individuum, sondern in höchstem Maße manipuliert und seine Wahlmöglichlkeiten kommen in Wahrheit nur selten über die Wahl zwischen der roten oder blauen Verpackung hinaus.
Wer es für eine wichtige Entscheidung hält, ob er nun Volkswagen oder Audi fährt, ob er griechisch oder italienisch essen geht, ob er den Film im ersten oder im zweiten Programm anschaut, ob er Marlboro oder Luky Strike raucht, ob er zum 1.FC oder zur Borussia gehört und ob er Nike oder Addidas Turnschuhe kauft, der hat längst jegliche Entscheidungsfähigkeit auf dem Altar des Konsumterrors geopfert.

Doch ich möchte hier gar nicht Gesellschaftskritik üben, sondern darauf hinweisen, wie schwer es deshalb für uns ist zu akzeptieren, dass wir es im Reich Gottes selten mit eigenen Entscheidungen zu tun haben, sondern schlicht mit Gehorsam oder Ungehorsam gegenüber einem absoluten Herrn und Seinem Wort.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
(Mat 7:21)

Anstatt zu Buße und Umkehr von den eigenen Wegen aufzurufen und zu ermöglichen, dass die Herzen der Menschen vom Heiligen Geist erfasst und von ihrer völligen Verlorenheit und Boßheit überführt werden können, bieten wir das Evangelium heute lieber als eine persönliche Entscheidung an - sei ab heute "für Jesus".
Doch Jesus verlangt eine Entscheidung "mit Ihm" zu gehen!

Also nun jeder von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, kann nicht mein Jünger sein.
(Luk 14:33)

Hast du dieses Wort oder ein ähnliches schonmal bei einem "Altarruf" zur Entscheidung "Für Jesus" gehört?
Das passt uns nicht nur von unserer menschlichen Natur her nicht in den Kram, sondern unsere Erziehung und die Errungenschaften unserer Zeit tun noch ein Übriges dazu, dass wir letztlich zu perfekten Rebellen ausgebildet sind. Doch mit einem Koffer voller persönlicher Habseligkeiten, kommt in Wahrheit niemand durch das schmale Tor.

Es gibt gar kein "Evangelium light", wie es in unserer "du darfst"-Gesellschaft so gerne angeboten wird - es ist nur eine billige Kopie um uns vom Orginal abzuhalten!

Wohl dem, der durch das Wort Gottes und den Heiligen Geist von dieser Tatsache überführt ist, dass der menschliche Stolz in jeder Form das größte Hindernis dafür ist, dass unser Gebet "dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden" in unserer Nachfolge, der Gemeinde und so auch sichtbar in der Welt, zu seiner Erfüllung gelangt.

Was dünkt euch aber? Ein Mensch hatte zwei Kinder; und er trat hin zu dem ersten und sprach: Kind, geh heute hin, arbeite in meinem Weinberg. Er aber antwortete und sprach: Ich will nicht; danach aber gereute es ihn, und er ging hin. Und er trat hin zu dem zweiten und sprach desgleichen. Der aber antwortete und sprach: Ich gehe, Herr, und ging nicht. Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sagen zu ihm: Der erste. Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes.
(Mat 21:28-31)

Das entscheidende Wort ist hier:
"..danach aber gereute es ihn und er ging hin."

vamos!

***