Dienstag, 1. März 2011

Bollwerke

Es gibt zwei gewaltige Festungen gegen eine biblische Bekehrung durch Glaube und Taufe:

1. Taufe ohne Glauben,
(wenn man kleine Babys tauft)
2. Glauben ohne Taufe
(wenn man z.B. durch ein Gebet, eine Unterschrift u.ä. "sein Leben Jesus gibt")

Für beides gibt es nicht EIN EINZIGES Beispiel in der Schrift!

Jesus nennt es in einem Atemzug - wir sollten es niemals trennen:

Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.
(Mar 16:16)

Da sich die oben genannten Traditionen allerdings sehr eindrucksvoll als Bollwerke gegen diese einfache bibl. Wahrheit erheben, viele Christen sehr verunsichert sind und
man immer wieder auf sie trifft, wenn es um die Frage der bibl. korrekten Bekehrung geht, werde ich nicht müde, die eindeutigen Fakten zur Taufe darzulegen und so wird dieses Thema auch hier im Blog immer wieder erneut beleuchtet.

Es gibt allerdings auch noch andere theologische "Variationen" durch die der Taufe ihre eigentl. Heils-Bedeutung aberkannt werden soll, z.B. es handele sich bei ihr ja lediglich um ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus - dazu sei festgestellt:

Dass die Taufe ein Bekenntnis sei, wird an keiner Stelle gesagt - bekennen tun wir mit dem Mund!

Dann verweise ich zunächst auf das VORBILD Jesu -
Johannes sagt (zurecht!) "ich müsste von dir getauft werden", doch Jesus erklärt ihm:

Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt so sein; denn also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Dann läßt er es ihm zu.

(Mat 3:15)


Es scheint Johannes also zu überzeugen, dass ALLE GERECHTIGKEIT erfüllt werden muss und als Jesus dann getauft war, kommt der Geist in Gestalt bleibend auf Jesus und der Vater erklärt Sein Wohlgefallen und bekennt sich öffentl. zu Seinem Sohn -

Vater, Sohn und Heiliger Geist legen das eindeutige Zeugnis zur Wassertaufe ab!!


 


Eigentlich sollte das genügen,
aber wir können gerne weitermachen...

...

Welchen Auftrag bekommen die Jünger vom auferstandenen Herrn, dem nun ALLE MACHT im Himmel und auf Erden gegeben ist?

Gehet hin und macht alle Nationen zu Jüngern, taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
(Mat 28:19)
Dieser Auftrag ist ebenso simpel wie eindeutig - wer ein wenig im Urtext forscht, kann leicht erkennen, dass hier das "Jünger machen" durch das Taufen geschieht -

"macht zu Jüngern, indem ihr tauft / taufend"!

Eigentlich sollte das genügen,
aber wir können gerne weitermachen...

...

Im Römerbrief wird die Taufe sehr eindrücklich als Begräbnis des alten Lebens und Beginn des neuen Lebens bezeichnet:

Oder wisst ihr nicht, daß wir, so viele auf Christum Jesum getauft worden, auf seinen Tod getauft worden sind?
So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf daß, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.

(Röm 6:3,4
)

Gute Frage: "Wisst ihr nicht?"..

begraben des Alten Lebens und auferweckt werden zu einem Neuen Leben!

...ob das wohl unbedingt nötig ist? hmm...

eigentlich sollte es jetzt jedem klar sein,
aber wir können gerne weitermachen...

....

Auch Petrus hatte keinerlei Schwierigkeiten, den entsetzten Zuhörern seiner Pfingstpredigt auf ihre dringende Frage eine eindeutige Antwort zu geben:

Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
(Apg 2:38)



..wenn also das Herz durch das Wort berührt wird und zum Glauben gelangt, dann führt die Buße (Umkehr) uns direkt zur Taufe und nicht etwa zu einem "Übergabegebet"! Dies geschieht aber weder als Zeugnis noch als "symbolhafte Handlung", sondern:
Zur Vergebung der Sünden!

Ohh - ich dachte Jesus ist doch zur Vergebung der Sünden am Kreuz gestorben?
- Ja genau, darum müssen wir IN DER TAUFE mit Seinem Sterben eins werden, um die Kraft der Vergebung zu empfangen! (siehe oben Röm.6).

Wem das zu weit geht, der findet auch bei der Bekehrung des Saulus nochmal die dringliche Aufforderung zur Taufe in VERBINDUNG mit der Vergebung der Sünden:

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!

(Apg 22:16
)

Hier wird übrigens expl. das Anrufen des Namens gesondert, aber als Bestandteil dieses Geschehens genannt! Dies wird ja aufgrund verschiedener Schriftstellen gerne als Argument "gegen" die Notwendigkeit der Taufe angeführt - das Anrufen des Namens Jesu kann aber keinesfalls die Taufe ersetzten.

In der Taufe wird die Vergebung der Sünden wirksam, die Christus am Kreuz erwirkt hat - unsere Sünden werden abgewaschen!

...ein auch nicht ganz unwesentlicher Aspekt der Errettung, oder?

Jetzt müsste es aber wirklich reichen,
aber wir können trotzdem gerne weitermachen...

....

Nicht ganz unwichtig scheint mir auch, dass die Taufe einer der GRUNDLAGEN DER EINHEIT der Gemeinde ist - des Leibes Christi!

Hier wird dann sehr deutlich, warum die Christenheit so zerspalten ist und von der Einheit, für die Christus Sein Leben gab, überhaupt keine Rede sein kann - es fehlt eine der tragenden Säulen der Einheit:

Seid sorgfältig darin, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens. Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung.
Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in uns allen.

(Eph 4:3-6
)

Die Taufe ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Einheit des Geistes, die wir bewahren sollen!...

Wer hat wohl SO
ein starkes Interesse daran, dass die EINHEIT DES GEISTES nicht auf der Erde Realität wird und warum "scheiden sich die Geister" so dramatisch an der "Tauffrage"??
Nun, wenn es gelingt, den frisch Glaubenden gleich beim Start auf den falschen Weg zu locken, dann wird auch jede andere Verführung viel einfacher zu ihrem Ziel gelangen:

Das Verlassen des schmalen Pfades der Nachfolge!

Es ist im Grunde aber sehr einfach, diese alte Taktik des Widersachers "sollte Gott gesagt haben... nein es ist doch ganz anders" durch die Schrift zu enttarnen und zu überwinden und ich bin zuversichtlich, dass hier längst alle von der unverzichtbaren Bedeutung der Taufe überzeugt sind und nun ohne zu zögern darauf achten werden, dass der Ruf zum Glauben IMMER die Taufe mit einschließt,

wie es in SÄMTLICHEN Bekehrungsberichten der Schrift stattfindet.


Ein Klassiker ist hier Phillipus und der Kämmerer aus Äthiopien - hier
wird nicht nur sehr deutlich, dass die Taufe zur Evangelisation untrennbar dazu gehört, es wird auch sehr detailliert beschrieben, wie so eine Taufe geschieht:

Als sie aber auf dem Wege fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, da ist Wasser; was hindert mich, getauft zu werden?
Und er hieß den Wagen halten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als der Kämmerer; und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen...

(Apg 8:36
,39a)

Taufe durch Untertauchen im Wasser ist der ersten Schritt des Glaubens!

...

Wer es allerdings bezüglich der Frage nach der Heilsnotwendigkeit nochmal gaaaanz deutlich braucht, für den hat es uns der Heilige Geist durch Petrus nochmal wörtlich überliefern lassen:

..welche einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in welche wenige, daß ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden, welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe...

(1Pe 3:20,21)

Noah ist das große Vorbild eines Mannes des Glaubens im AT.
Es ist ziemlich offensichtlich, dass ALLEIN der Glaube Noah und seine Leute eben NICHT gerettet hätte und trotzdem alle abgesoffen wären - er musste auch im Glauben (Vertrauen)

NACH GOTTES WORT HANDELN!


 
Und alsbald fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er konnte wieder sehen und stand auf und ließ sich taufen... 
(Apg 9:18)



***

Wer die Seite noch nicht kennt: HIER habe ich das Thema noch ausführlicher behandelt.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Die Ehe

...sei geehrt in allem, und das Bett unbefleckt.
(Heb.13,4a)


Es erzähle mir bitte niemand etwas vom "geistlichen Leben", der damit nicht übereinstimmt...

Dort wo Gott den größten Segen vorbereitet hat, erleben Menschen die größten Angriffe.
Doch du, Kind Gottes - dringe durch zum Segen und lass dich täglich aufs neue segnen!

"...denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen.
Tut alles ohne Murren und zweifelnde Überlegungen, auf daß ihr tadellos und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes, inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr scheint wie Lichter in der Welt, darstellend das Wort des Lebens."

(Phi 2:13-15)

***

Samstag, 5. Februar 2011

Eine einfache Gleichung

Wort Gottes + Kinder Gottes + Geist Gottes =
Reich Gottes


Das Wort zeugt Kinder auf die der Geist ausgegossen wird -
das ist das Reich Gottes auf der Erde.

Das Reich Gottes kommt nicht so, daß man es beobachten könnte; noch wird man sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
(Luk 17:20b,21)

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Mittwoch, 2. Februar 2011

Volxbibel tut gut...

..nachdem ich über facebook erst dieser Tage ein nettes Feedback von einem Pfarrer bekommen habe, der den Glaubensgrundkurs der Volxbibel gerne in der Jugendarbeit einsetzt und sich dafür bedankt hat, haben wir heute eine sehr tolle Mail erhalten, die mir in mancher Hinsicht symptomatisch für die Sicht auf die Volxbibel zu sein scheint und die ich deswegen hier gerne ungekürzt veröffentliche.




Sehr geehrter, lieber Herr Dreyer und Volxbibelteam,

es drängt mich, Ihnen einige höchst anerkennende Zeilen zu schreiben.

Ich bin Ministerialbeamter und beinahe fünfzig. Ich liebe meine Lutherbibel - für mich, wie Sie es im Anhang der Volxbibel ausdrücken, ein Gedicht - und habe mir bisher nicht vorstellen können, dass man noch eine andere Übersetzung braucht. Mir bekannte moderne Übersetzungen erschienen mir kraftlos und weichgespült. Fast erschien es mir als eine Art Schändungsversuch, der Lutherbibel Konkurrenz zu machen. Nachdem, was ich schon vor Jahren an Meldungen über die Volxbibel gelesen hatte, lehnte ich sie ab. Nachdrücklich.

Irgendwie überkam es mich, und ich habe mir die Volxbibel (AT und NT 3.0) vor einigen Wochen selbst zu Weihnachten gekauft, vielleicht weil sich viel in meinem Leben verändert hat. Mit Lukas (wegen der Weihnachtsgeschichte) habe ich bald darauf begonnen und darf sagen, ich bin begeistert. Verzeihen Sie, wenn ich Ihnen jahrelang im Geiste Unrecht getan habe. Ich finde Ihren Ansatz, in kantiger, ausdruckstarker Jugendsprache und mutiger Übersetzung an die Bibel heranzugehen klasse. Es ist nicht meine Sprache, aber sie gefällt mir, und sie bringt mich bei Bibelstellen, die mir lange vertraut schienen, auf ganz neue Gedanken, vielleicht sogar Einsichten.

Ich bin wahrscheinlich kaum geeignet, jemals für eine kommende Ausgabe einen Formulierungsvorschlag beizusteuern, der angenommen würde. Ich gehöre sicherlich nicht zur Zielgruppe und spreche ganz anders. Aber ich werde weiterhin ein freudiger Leser sein. Derzeit geht es mir jedenfalls so, dass ich vergnügt bin und mich freue, wenn ich Zeit habe und meine Volxbibellektüre wieder ein Stück fortsetzen kann…

Besten Dank und alle guten Wünsche!


***

Freitag, 28. Januar 2011

brennende Liebe

Die Bibel spricht von drei sehr unterschiedlichen Versionen der Liebe und es ist ein Dilemma, dass diese Unterscheidung im Deutschen und Englischen kaum zu machen ist:

Eros, Philos und Agape.

Alle drei können heftig in uns brennen, aber sie entfachen jede ein sehr unterschiedliches Feuer.

Der Unterschied von Eros (körperlich) ist ja leicht begreiflich, aber Philos ( die brüderliche / familiäre / seelische Liebe) und Agape (göttliche / geistliche Liebe) ist vielen nicht klar - das führt leider oft zu Mißverständnissen und auch Petrus hatte den Unterschied nicht verstanden:

Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn Jonas', liebst (agapaō) du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe (phileō). Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer.
Wiederum spricht er zum zweiten Male zu ihm: Simon, Sohn Jonas', liebst (agapaō) du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe (phileō). Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe.
Er spricht zum dritten Male zu ihm: Simon, Sohn Jonas', hast du mich lieb (phileō)? Petrus wurde traurig, daß er zum dritten Male zu ihm sagte: Hast du mich lieb? -und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, daß ich dich lieb habe (phileō). Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe.

(Joh 21:15-17)

Die Traurigkeit des Petrus kam nur auf, weil er diesen Unterschied nicht verstand und es ist auch heute noch ein Grund für viel Trauriges in der Gemeinde...

Philos - die brüderliche / familiäre Liebe ist sehr wichtig innerhalb der Familie, dem sozialen Umfeld und für den Hirtendienst. Wenn sie dort allerdings im Vordergrund steht, dann ist sie für den geistlichen Dienst sehr hinderlich - daher kommen so krasse Aussagen zustande wie:

Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein;
(Mat 10:37)

Was heißt das anderes, als dass wir die Philos-Liebe genauso überwinden müssen, wie die Liebe zum eigenen Leben (Egoismus), um Jesus wirklich folgen zu können, denn die Agape-Liebe ist unendlich viel höher und reiner.
Jesus möchte uns in diese geistliche Liebe führen, in der wir völlig ungeachtet von Personen und Zugehörigkeiten den Willen Gottes tun, und den Menschen dienen können. Daher schneidet die seelische Liebe im Vergleich so schlecht ab, weil sie immer nur einen kleinen Personenkreis umfassen kann.

Nur die Agape überwindet alle Grenzen und Schranken und liebt sogar die Feinde.

Diese Liebe allein entzündet uns mit dem Feuer Gottes, das in uns brennt, ohne zum "burnout" zu führen. Sie läutert unser Leben und befreit von aller Menschenfurcht und Unreinheit, damit wir in die Freiheit der Kinder Gottes gelangen und unser Herz wirklich die Wohnung Gottes sein kann, indem wir sagen:

Mein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, erlöst, gereinigt, geheiligt durch das Blut Jesu Christi - aus diesem Grund hat der Teufel keinen Platz in mir und keine Macht über mich - Amen!



Mein Tipp:
Spreche diesen Satz mehrmals laut aus - du wirst merken, ob die Agape in dir brennt oder ob da ein Widerstand ist, der dich zurückhält - du kannst sie aber dadurch auch entfachen!
Proklamiere diese geistlichen Tatsachen auch bei jeder Anfechtung vor der sichtbaren und der unsichtbaren Welt und werde zum Überwinder durch das Blut Jesu und das Wort deines Zeugnisses:

Und sie haben ihn (Satan) überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode!
(Off 12:11)

Paulus und Johannes sprechen meistens von der Agape, während Petrus auch später in seinen Briefen oft die brüderliche Liebe erwähnt. Jesus spricht mit sehr wenigen Ausnahmen immer von der "Agape" - sie allein überwindet die weltlichen Bedingungen und wirkt in uns die Erkenntnis des Wesens Gottes:

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.
(1Jo 4:8)

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Montag, 24. Januar 2011

Bento´s Blog im Radio



Wie ich soeben erfahren habe, werden in dieser Woche verschiedene Kurzandachten mit Texten aus diesem Blog auf TOP-message Radio ausgestrahlt, die wir im vergangenen Jahr im Studio in Wermelskirchen aufgezeichnet haben. Ich freu mich sehr und bin gespannt darauf, denn ich habe diese Aufnahmen bisher selber noch nicht gehört.

Die Andachten werden ab 19.30 Uhr in´s laufende Programm eingespielt.

Herzlichen Dank und Segen für Iris und Roberto und euren tollen Dienst!

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Mittwoch, 22. Dezember 2010

Einen Monat ohne...

...einen einzigen Beitrag!
Das ist ja wohl der (recht unrühmliche) "Rekord" auf diesem Blog.

Was soll ich nun zu meiner Verteidigung vorbringen - die viele Arbeit? - die mittlerweile fast täglichen Kurzmeldungen auf facebook, die keine große Ausarbeitung eines Themas erfordern, sondern wo man gelegentlich auftretende "Geistesblitze" bequem online mit-teilen kann? - oder der zunehmend intensive Austausch mit den "real-existierenden" Geschwistern?

Was auch immer die Ursache ist, ein Mangel an geistlichem Leben ist es - Gott sei´s gedankt - jedenfalls nicht!

Zu unerschöpflich ist der Reichtum Seiner Herrlichkeit!




Eigentlich sollte ich hochmotiviert sein, denn ich habe vor Kurzem festgestellt, dass Blogger eine Statistik-Funktion integriert hat (zu Beginn meines Bloggerdasein hatte ich zwar kurzzeitig einen Counter installiert, aber ihn dann bald wieder abgeschafft, da mir das ständige Schielen auf die Besucherzahlen doch sehr suspekt vorkam) - doch nun schau ich und staune: Um die 200-300 Zugriffe täglich - weit über 6.ooo pro Monat aus vielen Regionen der Welt!
Nanu - und das, obwohl es derzeit so selten etwas Neues hier zu lesen gibt...

..doch auch ich selber bediene mich mittlerweile aus dem Fundus dieses Blogs, wenn es um Diskussionen und Positionen zu verschiedenen Themen geht, und zitiere mich gerne ungeniert selber, ohne ein Thema wieder neu zu recherchieren - das ist wirklich sehr praktisch :-)

Es wird ja wohl auch mal wieder zu einer erhöhten Beitragsfrequenz kommen, doch alles hat nunmal seine Zeit...

..im Momment ist ja jene Zeit, in der man sich vermehrt an das Kommen unseres Erlösers Jesus erinnert - doch mir ist (mal wieder) so gar nicht "weihnachtlich" zumute und zudem scheint sich die Bedeutung Seines zweiten Kommens, und die damit einhergehenden Umstände, auch immer deutlicher abzuzeichnen und relevanter zu werden - man muß ja nun wahrlich kein Prophet sein um zu erkennen, dass weltweit sehr existenzielle Umwälzungen im Gange sind.

Doch auch ohne jedes Endzeit-Szenario steht eines fest:

»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden.

(Röm13:9-11)

Für einen Nachfolger Jesu sollte zudem klar sein, dass sich alle noch ausstehenden Prophezeihungen der Schrift genau so erfüllen werden, wie sie angekündigt sind. Die eigentliche Herausforderung dabei ist, dass unser Fokus auf Jesus und Seinem "großen Finale" bleibt - auf der Wiederkunft des Herrn in Seiner Herrlichkeit - und das wird für jeden sichtbar sein!
Das macht uns fest und sicher und wird uns völlig ungeachtet der Umstände in Seinem Frieden bewahren. Ja, wir werden weiterhin nicht mit den "Wölfen heulen", sondern unser Haupt (Jesus) erheben und Ihm entgegengehen als Seine auserwählte Braut.

Lasst uns also leben im Licht des kommenden Tages:

Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn;
wandelt als Kinder des Lichts!

(Eph.5:8)

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Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Lesern, freue mich über das rege Interesse und wünsche allen eine frohe Erwartung des Herrn!

Montag, 22. November 2010

Die GANZE Waffenrüstung

Ein Gleichnis das immer wieder gerne herangezogen wird, wenn es um den geistlichen Kampf geht in den jeder Christ involviert ist, betrifft die Waffenrüstung Gottes aus dem Epheserbrief.

Abgesehen davon, dass sich heute viele Christen eigentlich gar nicht mehr oder nur unwillig als Kämpfer verstehen (obwohl die Briefe des Paulus voll von entsprechenden Aussagen sind), leuchtet es sofort ein, dass eine solche Ausrüstung nur dann Sinn macht, wenn sie komplett angelegt wird. In den Kampf zu ziehen ohne Schuhe, macht genauso wenig Sinn wie ohne Helm oder Schild oder Schwert, denn das macht nahezu handlungsunfähig und wäre lebensgefährlich für einen solchen Kämpfer.

Daher heißt es auch:

Ziehet an die GANZE Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermögt wider die Listen des Teufels.
(Eph 6:11)

Ja, es geht in diesem Kampf um einen listigen Gegner - niemand kann ohne, oder mit einer unvollständigen Ausrüstung bestehen!

Wenn also die Vielen gar nicht erst in den Kampf ziehen, dann freut sich der Gegner, denn so kann er ungehindert sein zerstörerisches Werk fortsetzten. Bei denen, die es aber tun, bleibt ihm nur diese eine Chance:
Er muss irgendwie dafür sorgen, dass diejenigen angreifbar bleiben, denn mit der kompletten Ausrüstung ausgestattet, sind sie völlig unbesiegbar für ihn geworden!

Hoppla - ist das jetzt nicht reichlich übertrieben?
Schließlich handelt es sich ja nicht um irgend einen Gegner...

NEIN, keinesfalls übertrieben, denn schließlich handelt es sich bei unserer Ausrüstung auch nicht um irgendein Produkt menschlicher Schmiedekunst, sondern um:

DIE WAFFENRÜSTUNG GOTTES!


Gott selber hat sie für uns angefertigt, Jesus hat sie uns geschenkt und durch den Heiligen Geist wird sie uns überreicht.

Ist dir schonmal aufgefallen, dass diese "ganze Waffenrüstung Gottes" nicht mit dem Helm des Heils und dem Wort Gottes in Vers 17 aufhört? Die meißten Ausleger und Betrachtungen machen hier halt - so, das war´s - auf in den Kampf! Danach wird zwar noch das Gebet angesprochen, doch das ist ja wohl ohnehin klar, dass wir beten...

Hier handelt es sich aber nicht um gewöhnliche Gebete, sondern um Gebete im Geist, was nichts anderes als "Sprachengebet" bedeutet.

"Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen "
(Eph 6:18)

Dass es hier um das Sprachengebet und die Fürbitte für alle Mitkämpfer geht, wird dadurch umsomehr unterstrichen, weil es "zu jeder Zeit / allezeit" geschehen soll - dazu ist unser Verstand gar nicht in der Lage, sondern nur der Geist selber. Er ist ja der von Jesus in Joh.14:26 verheißene "paraklētos", was u.a. auch Fürbitter / Fürsprecher bedeutet.

Um diesen wichtigen Unterschied zum verstandesmässigen Gebet deutlich zu machen, verweise ich auf des Paulus eigene Definition vom "Beten im Geist":

"Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer."
(1Ko 14:14)

Das sollte doch deutlich genug sein, um welchen elementaren Unterschied es hierbei geht. Falls die Bedeutung immer noch nicht klar geworden ist, erklärt es Paulus nochmal so:

"Was ist es nun? Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand."
(1Ko 14:15)

Wenn nun also das Sprachengebet tatsächlich zur geistlichen Waffenrüstung dazu gehört, ist es dann nicht völlig klar, warum es so umstritten ist?! Kaum eine geistliche Gabe ist so sehr unter Beschuß und kaum jemand erkennt, dass sie zur geistlichen Grundausrüstung dazu gehört - wenn das mal nicht eine List des Widersachers ist...

und nochwas:
Diese Aufforderung zum Anlegen der geistlichen Rüstung steht im Plural!
Dieser Kampf ist wie alle geistlichen Wirkungen und Dienste eine Gemeinschaftsunternehmung im Leib Christi!

Also ziehen wir besser die ganze Waffenrüstung Gottes an!

***

Samstag, 20. November 2010

Die Wahrheit über den Islam

Einer der meißtgelesenen Beiträge auf diesem Blog, ist erstaunlicher Weise Islam auf dem Vormarsch vom 17. September diesen Jahres. Erstaunlich finde ich das deshalb, weil es hier doch nachweislich im Kern um Jesus und Seine gute Nachricht geht. Entweder erwacht also das Informationsbedürfnis und Problembewusstsein an dieser Stelle unter den Christen, oder ich werde bereits von der Al Quaida beobachtet...

Mein Standpunkt wurde erst kürzlich als radikal und fundamentalistisch bezeichnet, was ich an sich als ein Kompliment auffasse, wie ich HIER bereits ausgeführt habe.
Doch handelt es sich hierbei nun meinerseits um eine "Islamophobie", eine intolerante Haltung gegenüber einer an sich doch völlig friedlichen Religion, oder sind die immer lauter werdenden Zweifel und Bedenken an der offiziellen Selbstdarstellung des Islam tatsächlich angebracht?

Wer könnte zu dieser Frage eine genauere Auskunft geben, als jemand, der in beiden Religionen und Kulturen zuhause ist?!

Ich empfehle dir dringend, dass du alle 7 Teile des folgenden Interviews mit Nassim Ben Iman auf YouTube anschaust, damit dir die Diskrepanz zwischen der unfassbaren Blindheit und Heuchelei des Westens mit seiner offiziellen "political-corectness" auf der einen Seite, sowie den Interessen, Machenschaften und Zielen des real existierenden Islam auf der anderen Seite voll bewusst wird.

Man sollte in dieser Sache wirklich nicht den Sand in den Kopf stecken...



Es wäre wohl eine gute Idee, Nassim Ben Iman (über den ich HIER bereits berichtet habe) zu einer der "Integrationsdebatten" im Bundestag, oder auf einen Parteitag der Grünen einzuladen...

Nassim ist gewiss kein verbitterter Islamgegner, sondern voller Liebe für seine Leute. Sicher werden in dem Interview nur ein paar der vielen relevanten Fakten angesprochen und das Dilemma geht noch deutlich tiefer, aber es sage bitte auch niemand achselzuckend:
"tja, was können wir schon tun"...

Jeder trägt die Verantwortung, sich über diese Tatsachen zu informieren und das umso mehr, da wir als Christen davon überzeugt sind, dass keine Religion zur Erlösung führen kann, sondern nur eine Person - der Erlöser Jesus!

Seine Gottessohnschaft und Sein Opfer am Kreuz zur Erlösung der Welt wird im Koran geleugnet und damit der einzige Weg in das Reich Gottes für Milliarden Menschen zugestellt, von deren Hingabe viele Christen allerdings noch etwas lernen könnten.

Doch erst wenn wir die Täuschungen unsererseits überwinden und ablegen, können wir ihnen dabei dienen, zu einer Begegnung mit der Liebe des lebendigen Gottes zu gelangen - in Jesus Christus und durch die Kraft des Heiligen Geistes.

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Mittwoch, 10. November 2010

Bibel vs Heiliger Geist

Immer wieder hört man im Brustton der Überzeugung Aussagen wie:
"Ich glaube an die Bibel - die Bibel ist das Wort Gottes - ich lebe nach der Bibel - sie sagt mir, wo es langgeht" uswusw.

Das hört sich alles gut und richtig an, doch man könnte dabei gelegentlich den Eindruck bekommen, die Gottheit bestehe aus:

"Vater, Sohn und Heilige Schrift"

Mir fällt auf, dass diese Haltung auch meißt einen gehörigen Anteil von (gut getarntem) Stolz in sich trägt, denn man kennt schließlich "seine Bibel" und hat natürlich auch die richtige Auslegung derselben parat. Die Bibel ist in unserer Hand und verfügbar - der Heilige Geist hingegen wirkt, wenn wir uns von Ihm führen lassen und Er kann durchaus betrübt werden, wenn wir nicht zu Seiner Verfügung stehen...

Es ist ja grade das durchgehende Zeugnis der Schrift, welche überragende und unverzichtbare Rolle allein dem Heiligen Geist in der Nachfolge zukommt und wie wir nur durch Ihn in unserer Berufung leben:

Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens. Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung.
Eph 4:3+4

Die Schrift und ihre unterschiedliche Auslegung, führte seit jeher zu Spaltungen - nur der Heilige Geist wirkt die Einheit des Leibes Christi, für die Jesus Sein Blut gab!

Nun bin ich ja durchaus selber ein "Bibelfreak" und werde nicht müde, mit ihren Aussagen zu argumentieren, doch ohne die dynamis des Heiligen Geistes wird genau diese Schieflage entstehen:

Die Schrift verdrängt die Bedeutung des Heiligen Geistes!


"Ich glaube an den Heiligen Geist - der Hl.Geist offenbart das geschriebene Wort Gottes - ich lebe mit dem Heiligen Geist - Er sagt mir, wo es langgeht" usw...
ausser in den sog. "charismatischen Kreisen", hört man eher selten solche Aussagen.

Ganz sanft und unmerklich wurde das lebendige Wort durch das geschriebene Wort ersetzt und das hat zu einer gewissen Verherrlichung der Schriften geführt, wie wir sie von anderen Religionen bereits kennen. Die einzigartige und zentrale Bedeutung des Heiligen Geistes im Leben eines Christen wird so durch die Schrift oft verdrängt.

Bedenken wir nur, dass die ersten Gemeinden überhaupt kein Neues Testament in geschriebener Form kannten und wie sehr all ihr tun vom machtvollen Wirken des Hl.Geistes geprägt war, so wird uns dieser eklatante Unterschied wohl sofort deutlich werden.

Wir haben allen Grund, für die Schrift dankbar zu sein und sie gut zu kennen, doch wir haben durchaus noch viel mehr Anlass, für das Wesen und die Wirksamkeit des Heiligen Geistes dankbar zu sein, Ihn gut zu kennen und einen vertrauten Umgang mit Ihm zu haben.

***

Vor knapp zwei Jahren habe ich eine Reihe mit je 3 Teilen zum Thema Heiliger Geist geschrieben:
Den Heiligen Geist empfangen
Wesen und Wirken des Heiligen Geistes