1. Taufe ohne Glauben,
(wenn man kleine Babys tauft)
2. Glauben ohne Taufe
(wenn man z.B. durch ein Gebet, eine Unterschrift u.ä. "sein Leben Jesus gibt")
Für beides gibt es nicht EIN EINZIGES Beispiel in der Schrift!
Jesus nennt es in einem Atemzug - wir sollten es niemals trennen:
Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.
(Mar 16:16)
Da sich die oben genannten Traditionen allerdings sehr eindrucksvoll als Bollwerke gegen diese einfache bibl. Wahrheit erheben, viele Christen sehr verunsichert sind und man immer wieder auf sie trifft, wenn es um die Frage der bibl. korrekten Bekehrung geht, werde ich nicht müde, die eindeutigen Fakten zur Taufe darzulegen und so wird dieses Thema auch hier im Blog immer wieder erneut beleuchtet.
Es gibt allerdings auch noch andere theologische "Variationen" durch die der Taufe ihre eigentl. Heils-Bedeutung aberkannt werden soll, z.B. es handele sich bei ihr ja lediglich um ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus - dazu sei festgestellt:
Dass die Taufe ein Bekenntnis sei, wird an keiner Stelle gesagt - bekennen tun wir mit dem Mund!
Dann verweise ich zunächst auf das VORBILD Jesu -
Johannes sagt (zurecht!) "ich müsste von dir getauft werden", doch Jesus erklärt ihm:
Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt so sein; denn also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Dann läßt er es ihm zu.
(Mat 3:15)
Es scheint Johannes also zu überzeugen, dass ALLE GERECHTIGKEIT erfüllt werden muss und als Jesus dann getauft war, kommt der Geist in Gestalt bleibend auf Jesus und der Vater erklärt Sein Wohlgefallen und bekennt sich öffentl. zu Seinem Sohn -
Vater, Sohn und Heiliger Geist legen das eindeutige Zeugnis zur Wassertaufe ab!!

Eigentlich sollte das genügen,
aber wir können gerne weitermachen...
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Welchen Auftrag bekommen die Jünger vom auferstandenen Herrn, dem nun ALLE MACHT im Himmel und auf Erden gegeben ist?
Gehet hin und macht alle Nationen zu Jüngern, taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
"macht zu Jüngern, indem ihr tauft / taufend"!
Eigentlich sollte das genügen,
aber wir können gerne weitermachen...
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Im Römerbrief wird die Taufe sehr eindrücklich als Begräbnis des alten Lebens und Beginn des neuen Lebens bezeichnet:
Oder wisst ihr nicht, daß wir, so viele auf Christum Jesum getauft worden, auf seinen Tod getauft worden sind?
So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf daß, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
(Röm 6:3,4)
Gute Frage: "Wisst ihr nicht?"..
begraben des Alten Lebens und auferweckt werden zu einem Neuen Leben!
...ob das wohl unbedingt nötig ist? hmm...
eigentlich sollte es jetzt jedem klar sein,
aber wir können gerne weitermachen...
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Auch Petrus hatte keinerlei Schwierigkeiten, den entsetzten Zuhörern seiner Pfingstpredigt auf ihre dringende Frage eine eindeutige Antwort zu geben:
Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Zur Vergebung der Sünden!
Ohh - ich dachte Jesus ist doch zur Vergebung der Sünden am Kreuz gestorben?
- Ja genau, darum müssen wir IN DER TAUFE mit Seinem Sterben eins werden, um die Kraft der Vergebung zu empfangen! (siehe oben Röm.6).
Wem das zu weit geht, der findet auch bei der Bekehrung des Saulus nochmal die dringliche Aufforderung zur Taufe in VERBINDUNG mit der Vergebung der Sünden:
Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg 22:16)
In der Taufe wird die Vergebung der Sünden wirksam, die Christus am Kreuz erwirkt hat - unsere Sünden werden abgewaschen!
...ein auch nicht ganz unwesentlicher Aspekt der Errettung, oder?
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Nicht ganz unwichtig scheint mir auch, dass die Taufe einer der GRUNDLAGEN DER EINHEIT der Gemeinde ist - des Leibes Christi!
Hier wird dann sehr deutlich, warum die Christenheit so zerspalten ist und von der Einheit, für die Christus Sein Leben gab, überhaupt keine Rede sein kann - es fehlt eine der tragenden Säulen der Einheit:
Seid sorgfältig darin, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens. Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung.
Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in uns allen.
(Eph 4:3-6)
Die Taufe ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Einheit des Geistes, die wir bewahren sollen!...
Wer hat wohl SO ein starkes Interesse daran, dass die EINHEIT DES GEISTES nicht auf der Erde Realität wird und warum "scheiden sich die Geister" so dramatisch an der "Tauffrage"??
Nun, wenn es gelingt, den frisch Glaubenden gleich beim Start auf den falschen Weg zu locken, dann wird auch jede andere Verführung viel einfacher zu ihrem Ziel gelangen:
Das Verlassen des schmalen Pfades der Nachfolge!
Es ist im Grunde aber sehr einfach, diese alte Taktik des Widersachers "sollte Gott gesagt haben... nein es ist doch ganz anders" durch die Schrift zu enttarnen und zu überwinden und ich bin zuversichtlich, dass hier längst alle von der unverzichtbaren Bedeutung der Taufe überzeugt sind und nun ohne zu zögern darauf achten werden, dass der Ruf zum Glauben IMMER die Taufe mit einschließt,
wie es in SÄMTLICHEN Bekehrungsberichten der Schrift stattfindet.
Ein Klassiker ist hier Phillipus und der Kämmerer aus Äthiopien - hier wird nicht nur sehr deutlich, dass die Taufe zur Evangelisation untrennbar dazu gehört, es wird auch sehr detailliert beschrieben, wie so eine Taufe geschieht:
Als sie aber auf dem Wege fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, da ist Wasser; was hindert mich, getauft zu werden?
Und er hieß den Wagen halten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als der Kämmerer; und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen...
(Apg 8:36,39a)
..welche einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in welche wenige, daß ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden, welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe...
(1Pe 3:20,21)
Noah ist das große Vorbild eines Mannes des Glaubens im AT.
Es ist ziemlich offensichtlich, dass ALLEIN der Glaube Noah und seine Leute eben NICHT gerettet hätte und trotzdem alle abgesoffen wären - er musste auch im Glauben (Vertrauen)
NACH GOTTES WORT HANDELN!
(Apg 9:18)
Wer die Seite noch nicht kennt: HIER habe ich das Thema noch ausführlicher behandelt.







